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Salzburger Festspiele

Festspiele gibt es mittlerweile überall auf diesem Planeten. Aber keine sind so glanzvoll und zugleich intim wie Salzburger Festspiele (). Die Mischung aus EinwohnerInnen, locker gekleideten Touristen und elegant angezogenen Festspielgästen, das omnipräsente Knistern vor den Aufführungen, die Freude über das Gesehene, Gehörte und Geleistete nach dem Schlussapplaus, Public Viewing und Viewing Public gibt es nur hier.

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Markus Hinterhäuser

Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat sich einstimmig für Markus Hinterhäuser entschieden. Entscheidende Gründe dafür waren die besondere Verbundenheit von Hinterhäuser mit Salzburg und seine guter Ruf als Künstler und erfahrener Kunst- und Kulturmanager mit hoher Innovationskraft. Zudem habe Hinterhäuser ein überzeugendes künstlerisches Konzept vorgelegt, das eine anspruchsvolle programmatische Ausrichtung der Festspiele garantiere.

Markus Hinterhäuser wurde 1959 in La Spezia in Italien geboren. Er studierte Klavier an der Hochschule für Musik in Wien, am Mozarteum in Salzburg sowie in Meisterkursen. Als Pianist trat Markus Hinterhäuser in den bedeutendsten Konzertsälen und bei den international renommierten Festivals auf. Er errang als Mitbegründer der Veranstaltungsreihe Zeitfluss, die von 1993 bis 2001 bei den Salzburger Festspielen stattfand, und von 2002 bis 2004 als Künstlerischer Leiter des Projekts Zeit-Zone bei den Wiener Festwochen internationales Renommee im Kulturmanagement. Ab Oktober 2006 war Hinterhäuser verantwortlich für das Konzertprogramm der Salzburger Festspiele. Von 1. Oktober 2010 bis 1. Oktober 2011 war er interimistisch deren künstlerischer Leiter. Hinterhäuser ist bis 1. Juli 2016 Intendant der Wiener Festwochen.

Hinterhäuser will eine mutig-innovative Auseinandersetzung mit dem Werk Mozarts, eine Weiterentwicklung und Konzentration der "Ouverture spirituelle" (wobei dieser Programmpunkt auf die Opern-Eröffnungspremiere hinführen soll) sowie eine stärkere inhaltliche und dramaturgische Vernetzung des Schauspielsektors.

Sternstunden der Salzburger Festspiele

Die aus meiner Sicht schönsten Momente erlebte Salzburg 2013 bei den El-Sistema-Aufführungen der Kinder und Jugendlichen aus Venezuela. Hier wurde deutlich, was passieren kann, wenn man von Visionen geleitet die Talente von jungen Menschen sucht, fördert und in die richtigen Bahnen lenkt. Was für eine Freude wird hier der Welt beschert!

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In diesen Momenten ist Salzburg nicht abgehoben, sondern hebt ab. Gratulation an Helga Rabl-Stadler und Intendant Alexander Pereira, die das "Wunder von Venezuela" für die Festspiele engagiert haben. Und natürlich besonderer Dank an Maestro José Antonio Abreu, dem Vater von "El Sistema". Er kann wahrlich stolz auf seine Kinder sein! Das wichtigste Danke sei aber an die mitwirkenden Kinder und Jugendlichen gerichtet, die mit ihrem Fleiß, ihrem Mut, ihrem Vertrauen in andere und ihrem Glauben an sich selbst schon so viel erreicht haben!

Wiener Philharmoniker

Das 1842 von Mitgliedern des k.u.k. Hofopernorchesters gegründete Orchester steht bei den Salzburger Festspielen im Mittelpunkt der musikalischen Aufführungen. 1877 war es dann das erste Mal, dass die Wiener Philharmoniker außerhalb Wiens auftraten; und zwar: beim Salzburger Musikfest. Der Bezug zu Salzburg ist also ein historisch gefestigter; genauso wie jener zu Gustav Mahler, der im Jahr 1900 anlässlich der Weltausstellung in Paris Leiter des ersten jemals im Ausland gegebenen Konzertes der Philharmoniker gewesen war. Wann das Orchester wo bei den Salzburger Festspielen spielt, erfahren Sie auf .

Wer schon immer die Wiener Philharmoniker hören wollte, hier in Salzburg hat man gute Chancen zu Karten zu kommen; und das zu Preisen, die man sich durchaus leisten kann. Heuer noch am Programm: Werke von Verdi, Wagner und Mozart; Dirigenten: Antonio Pappano, Riccardo Muti, Daniele Gatti und Christoph Eschenbach.

Jedermann

Für 2017 wird es beim "Jedermann" eine Veränderungen in der Besetzung geben: Tobias Moretti spielt den "Jedermann", Stefanie Reinsperger die "Buhlschaft". Auch andere Rolle werden neu besetzt werden. Die Regie führen weiterhin Julian Crouch und Brian Mertes, die die Inszenierung jedoch für das neu zusammengesetzte Ensemble adaptieren werden.

studierte zunächst Musik an der Hochschule fur Musik und Darstellende Kunst in Wien. Nach seiner Theaterausbildung an der Otto Falckenberg Hochschule München wechselte er noch während seines ersten Engagements am Staatstheater Hannover zu Frank Baumbauer ans Residenztheater München. Seit 1986 war er Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele; hier feierte er Erfolge in diversen Titelrollen u.a. in "Troilus und Cressida", Fasbinders "Katzelmacher" oder Achternbuschs "Der Frosch". Nach ersten Gastspielen in Wien debütierte er 1995 am in Anton Tschechows "Der Heiratsantrag".

Tobias Moretti
Foto: © www.foto-smidt.at

Seit Anfang der 1990er Jahre war er zunehmend in Film und Fernsehen präsent. Neben seiner Filmtätigkeit spielte Moretti bei den Salzburger Festspielen im Jedermann den "Teufel" (2002-2005), 2001 die Titelrolle in Botho Strauß' Urauffuhrung "Pancomedia" am Schauspielhaus Bochum (Regie: Matthias Hartmann) sowie die Titelrolle in Martin Kusejs umjubelter Inszenierung von Grillparzers "König Ottokar" bei den Salzburger Festspielen 2005 und bis 2009 am Wiener Burgtheater. 2009 bis 2012 war Moretti als Faust (Regie: Matthias Hartmann) am Burgtheater zu sehen. 2011 bis 2014 spielte er am Bayerischen Staatstheater "Friedrich Hofreiter" in Schnitzlers "Das weite Land" (Regie: Martin Kusej), 2012 bis 2016 war er der "Grenzjäger" im "Weibsteufel" (Martin Kusej). Im Jänner 2016 war er in Brechts / Weills "Dreigroschenoper" als "Macheath" zu sehen und zu hören. 2009 inszenierte er zudem am Theater an der Wien Haydns "Il mondo della luna" (Dirigent: Nikolaus Harnoncourt). Mit Harnoncourt gab es zuvor bereits zwei Mozart-Produktionen, 2005 Mozarts "Zaide" im Salzburger Festspielhaus und 2006 am Opernhaus Zürich "La finta giardiniera".

Stefanie Reinsperger wurde 1988 in Baden bei Wien geboren. Sie studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, wo sie 2011 den Abschluss machte. Von 2011 bis 2014 war die Schauspielerin Ensemblemitglied am Schauspielhaus Düsseldorf, es folgte eine Saison am . Seit September 2015 ist sie am Wiener Volkstheater Ensemblemitglied.
In Düsseldorf war ihre erste Rolle die Titelrolle in "Medea", es folgten die "Eve" in "Der Zerbrochen Krug", die "Nora" in der Uraufführung des Stückes "Nora3" von Henrik Ibsen / Elfriede Jelinek. Mit Dusan David Parízek arbeitete auch in "Das Narrenschiff", im Volkstheater Wien und in "Selbstbezichtigung" im Volx / Margareten zusammen. Für letztere Produktion wurde Stefanie Reinsperger heuer für den "NESTROYpreis" in der Kategorie "Beste Schauspielerin" nominiert.

Stefanie Reinsperger
Foto: © www.foto-smidt.at

Am Volkstheater war sie in jüngster Zeit etwa in der Rolle der "Anna Petrovna" in "Iwanow" (Regie: Victor Bodo) oder als "Julia" in "Romeo und Julia" unter der Regie von Philipp Preuss zu sehen. Auch im Bereich Film- und Fernsehen machte sich Stefanie Reinsperger einen Namen. Für ihren fulminanten Auftritt in ihrer Wienpremiere am Burgtheater in "Die lächerliche Finsternis" und für ihre Leistung in "Die Unverheiratete" am unter der Regie von Robert Borgmann wurde sie von der Zeitschrift "Theater Heute" 2015 sowohl als beste Schauspielerin als auch Nachwuchsschauspielerin des Jahres ausgezeichnet. Im Herbst 2015 wurde sie außerdem als beste Nachwuchsschauspielerin mit dem "NESTROYpreis" ausgezeichnet.

Jedermann Regie

Julian Crouch, Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner, wurde in England geboren und ist in Schottland aufgewachsen. Er begann seine Karriere als Masken- und Puppenbauer bei großen Freilichtspektakeln. 1996 wurde er Gründungsmitglied des Improbable Theatre, dessen Stücke als "das Bastardkind des Puppenspiels und der Improvisation" beschrieben wurden. 1997 entwarf er ein Bühnenbild für einen preisgekrönten Sommernachtstraum, das aus 56 Rollen Tesa-Film bestand – und sonst gar nichts. Zudem war er Bühnen- und Kostümbildner sowie Co-Regisseur bei der internationalen Erfolgsproduktion Shockheaded Peter, eine Bearbeitung von den Struwwelpeter-Geschichten Heinrich Hoffmanns mit Musik von The Tiger Lillies. Seine Arbeiten als Regisseur und Bühnenbildner sind unter anderem am Londoner National Theatre, bei der English National Opera, dem Theater der Welt, den Wiener Festwochen, an der Metropolitan Opera New York, im Londoner West End und am Broadway zu sehen gewesen.

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Foto: © Andreas Hollinek

Brian Mertes, US-amerikanischer Regisseur, wurde in Texas geboren und ist in Kansas aufgewachsen. Sein Theaterstudium führte ihn von Philadephia bis nach Polen. Zurück in New York wurde er bald für seine Uraufführungen zeitgenössischer Autoren bekannt. Durch seine einfühlsame Zusammenarbeit mit Autoren und Schauspielern wurden auch TV-Produzenten auf ihn aufmerksam, sodass er als Regisseur bei mehreren Folgen großer Network-Serien wie z. B. Law and Order arbeitete. Brian Mertes ist wahrscheinlich am besten durch seine legendären Freilichtproduktionen der Stücke Anton Tschechows bekannt, die er während der letzten Jahre, gemeinsam mit seiner Frau Melissa Kievman, in- und außerhalb ihres historischen Hauses nahe dem Lake Lucille im Staate New York aufgeführt hat. In diesem wunderschönen Ort, 40 Minuten von Manhattan entfernt, zu dessen Einwohnern Kurt Weill und Lotte Lenya zählten, haben sie gemeinsam mit einigen der führenden Theater- und Musiktalente New Yorks an großformatigen, ortsbezogenen Aufführungen der Stücke Anton Tschechows gearbeitet. Die Szenen wurden in Improvisationen entwickelt und dann in einem einzigen und einmaligen Durchlauf für Nachbarn aus dem Ort und begeisterte Theaterzuschauer aus aller Welt gespielt – bei Sonne und Regen!

Anreise mit dem Auto

Wer mit dem Auto nach Salzburg kommt, muss wissen, dass die Altstadt weitgehend autofrei ist (nur Berufsverkehr mit Spezialgenehmigungen). Geparkt wird auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen und in den Parkgaragen. Am nächsten zum Zentrum: Parkhaus A und B im Mönchsberg. Dazu einfach Hildmannplatz 1 ins Navi eingeben. Am Zielort angekommen, geht es links hinunter ins Parkhaus A. Auf der rechten, parallel zur Hauptfahrbahn verlaufenden Fahrbahn geht es hinauf ins Parkhaus B. Von dort kommen Sie direkt zu den drei großen Festspielhäusern: links (näher zur Festung Hohensalzburg) das Haus für Mozart, in der Mitte die Felsenreitschule und rechts das Große Festspielhaus. Wenn Sie eine Aufführung besuchen und davor bzw. danach noch ein wenig die Stadt genießen wollen, müssen Sie mit 10,- bis 15,- Euro rechnen.

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