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Daunen und Federn / Bettfedern / Bettfedernreinigung

In Millionen von Jahren hat die Evolution ein materialtechnisches Wunderwerk entwickelt: die Feder. Extrem leicht muss sie sein, luftig und robust zugleich, sich an Formen anpassen können, hohe Wärmedämmeigenschaften haben und perfekt Feuchtigkeit regulieren. Dies alles ermöglicht nicht nur Land- und Seevögeln das Fliegen und Überleben auch in unwirtlichsten Gegenden, es macht Daunen und Federn zum idealen Füllstoff für Bettdecken.

Noch besser als Federn, erfüllen Daunen diese Qualitätskriterien, deren industrielle Nachahmung der Mensch bislang noch nicht geschafft hat. Aber Daune ist nicht gleich Daune, Feder nicht gleich Feder. Es bedarf einer großen Erfahrung, um die unterschiedlichen Qualitäten beurteilen zu können. So erklären sich unter anderem die durchaus großen Preisunterschiede bei Daunen und Federn.

Foto: Multimedia Hollinek

Daunen müssen einen großen "Kern" besitzen, da dieser im wesentlichen die Füllkraft und die Bauschwirkung bestimmt. Davon hängt auch die Lebensdauer und der Gebrauchswert einer Daunendecke ab. Eine Decke mit "billigen" Füllung sieht zwar im Neuzustand ganz gut aus, verliert aber durch die Benutzung sehr schnell unwiderbringlich an Bauschkraft und Wärmehaltungsvermögen, da die Daunen recht rasch "verklumpen". Eine gute Daunendecke hingegen bringt es – je nach Beanspruchung – auf eine Nutzungsdauer von 15 Jahren oder mehr. Die anfängliche Mehrinvestition lohnt sich also.

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Bettfedernreinigung – Auflockern allein genügt nicht

Zur Bewahrung der Nutzungseigenschaften dient auch die Bettfederreinigung. Durch Körperschweiss und die mechanische Belastung während der Verwendung "verkleben" die Daunen mit der Zeit. Eine fachmännische Reinigung lockert die Struktur wieder auf und erhält so das Wärmespeichervermögen einer Daunendecke.

Im Bild rechts sieht man den Vergleich: Im Vordergrund das Daunenvolumen gereinigter und aufgelockerter Dauen, in der Mitte nur aufgelockerte Daunen und in der dritten Glaskugel hinten unbehandelte Altdaunen. Das optimales Reinigungsintervall für Daunenbettwäsche: alle 5 bis 6 Jahre.

Foto: Multimedia Hollinek

In Österreich gibt es nur ganz wenige Firmen, die Bettfedern nicht nur auflockern, sondern in einem speziell entwickelten "Seifendampfbad" perfekt reinigen. Der Dampf löst die Verschmutzungen auf und desinfiziert die Federn. Staub, Schmutz, Federnbruch werden abgesaugt. Durch diese Art von Reinigungsprozess erhalten die Daunen und Federn wieder mehr Spannkraft und gehen richtiggehend wieder auf. Sensoren überwachen die Trocknung und sorgen dafür, dass der so wichtige Restgehalt an Feuchtigkeit erhalten bleibt. Ausgetrocknete Daunen und Federn brechen nämlich leicht und verlieren an Füllkraft.

Übrigens: Natürlich bekommen Sie nur ihre eigenen Federn und Daunen zurück: Die Bettstücke werden immer einzeln gereinigt. Eine Vermischung findet also nicht statt. Verwechslungen können auch nicht stattfinden, da jedes Bettstück mit Namen versehen wird.

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