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EHEC Darmbakterium / Darmbakterien

Die Liste an Lebensmittelskandalen ist um eine Facette reicher. Dass jetzt auch der Verzehr von Gemüse zur Gesundheitsgefahr werden kann, ist insofern tragisch, da es mehr zur Gesunderhaltung beiträgt als andere Lebensmittel. Was ist nun EHEC, und warum ist dieses Darmbakterium überhaupt in den Lebensmittelkreislauf gelangt?

Colibakterien (auch Kolibakterien geschrieben) sind an sich Bestandteil des natürlichen Verdauungsprozesses von Wiederkäuern (z.B. Rinder, Schafe, Ziegen und Hirsche). Sie lebten immer schon in ausgewogenem Verhältnis im Darm dieser Tiere und werden es auch in Zukunft tun. Bei den jetzt gefundenen EHEC-Bakterien handelt es sich um einen bislang seltenen Stamm, der dem Menschen gefährlich werden kann.

Über die Ausscheidung kommen Darmbakterien in den Mist. Gibt man dem Mist Zeit, Sonnenlicht, Sauerstoff und gutes Wasser (z.B. Regenwasser), wandelt er sich in besten Dünger oder fruchtbare Erde um. Wird der Mist jedoch (z.B. aus Profitgier) zu früh als Dünger verwendet, landen Darmbakterien auch auf den Feldern und den dort angebauten Pflanzen.

Auch eine Kontaminierung von Quell- oder Grundwasser kann auf diese Weise stattfinden. Das ist auch der Grund dafür, dass in Gebieten nahe an Trinkwasserquellen keine Weidetierhaltung stattfinden darf. Auch über Rohmilch (durch unsauberes Melken und unter Missachtung der Hygienevorschriften) und beim Schlachten (unhygienisches Schlachtumfeld) können Darmbakterien den Menschen erreichen. Dabei können sie Übelkeit, Erbrechen und wässrigen Durchfall erzeugen. In schweren Fällen auch krampfartige Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und Fieber. In einigen Fällen führt all dies zu Dauerschäden (z.B. neurologische Schäden oder schwere Nierenschädigungen) bzw. zum Tod des / der Erkrankten.

Bei unhygienischem Umgang mit Erkrankten wäre auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 2 und 10 Tagen, durchschnittlich liegt sie bei 3 bis 4 Tagen. Bei Verdacht auf eine EHEC-Infektion ist unbedingt ein Arzt / eine Ärztin zu konsultieren!

Ausgangspunkt für die EHEC-Epidemie im Frühsommer 2011 war die Sprossenproduktion eines Betriebes in Niedersachsen (Deutschland). Dass Gurken bzw. Tomaten an der EHEC-Welle schuld sein könnten, erwies sich als falsch.

Hygiene ist der beste Schutz vor einer EHEC-Infektionen. Hände, Gemüse und Küchenutensilien gut waschen. Erhitzen (Kochen, Braten, Backen) macht EHEC-Bakterien jedenfalls unschädlich.

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