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Mariazeller Gründerweg

Im Jahr 1157 entsandte der Abt des Benediktinerklosters St. Lambrecht Bruder Magnus aus, um in anderen Teilen des Landes seelsorgerisch zu wirken. Mit im Marschgepäck: eine Marienstatue aus Lindenholz. Knapp am Ziel, versperrte ihm ein unüberwindbarer Fels den Weg. Magnus betete zur Muttergottes, worauf sich der Felsen spaltete und den Weg wieder passierbar machte. Die Statue stellte er auf einen Baumstrunk und errichtete eine "Zelle" (also eine Mönchsbehausung) rundum. Seither wird der Gnadenort genannt.

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Alsbald etablierte sich eine Wallfahrt vom Stift Sankt Lambrecht nach Mariazell. Zahlreiche Heilungen trugen rasch dazu bei, dass sowohl die Wallfahrt als auch die Anbetung der Statue zur Hoffnung vieler Menschen wurde. Bis zum heutigen Tag ist die "Magna Mater Austria", wie die Lindenstatue genannt wird, die meistbesuchte Gnadenstätte Österreichs. Der Mariazeller Gründerweg verbindet die Benediktinerstifte St. Lambrecht und Seckau sowie das höchstgelegene steirische Wallfahrtskirchlein Maria Schnee. Die 15 Tages-Etappen (längster Wegabschnitt 37 Wanderkilometer) der Wallfahrt:

  • Teufenbach
  • Scheifling
  • Unzmarkt / Frauenburg (berühmt geworden durch den Minnesängers Ulrich von Liechtenstein)
  • Oberzeiring
  • St. Oswald
  • Lorettokapelle
  • Gaaler Höhe
  • Ingering II
  • Seckau
  • Maria Schnee
  • Mautern
  • Eisenerz
  • Wildalpen
  • Greith

Die Route erfordert durchaus eine gute Kondition, Trittsicherheit und eine optimale Wanderausrüstung, die auch bei Schlechtwettereinbruch vor Nässe und Kälte schützt. Ab Seckau geht es nämlich in alpines Gelände. Die Wegkennzeichnung ist nicht immer optimal, d.h. das Mitnehmen einer guten Wanderkarte ist empfehlenswert. Zwischen Seckau und Mautern (Weglänge 24 Kilometer) gibt es keine Beherbergungsmöglichkeiten; d.h. für diesen Streckenabschnitt muss eine Tagesration an Proviant in den Rucksack eingepackt werden.

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