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Normandie

Der , die , der und , der ehemalige Wohnort von Claude Monet, gehören wohl zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Normandie. Doch darüber hinaus bietet dieser französische Landstrich noch viele Geheimtipps, die es sich zu entdecken lohnt. Die 600 Kilometer lange normannische Küste beginnt in Le Tréport im Osten und führt bis zum Mont-Saint-Michel ganz am westlichsten Zipfel der Region. Das für Europa bedeutendste zeitgeschichtliche Ereignis war die "Operation Overlord". Eine Armada von 20.000 Schiffen verließ am 5. Juni 1944 die britischen Häfen, um Europa vom Faschismus zu befreien. Mehr dazu siehe Stichwort .

Die Gesamtfläche der Normandie entspricht ungefähr der Größe von Belgien. Die Region Normandie, im touristischen Sinne, setzt sich aus zwei Verwaltungsregionen zusammen: der Oberen und der Unteren Normandie. Jede französische Verwaltungsregion wird untergliedert in Departements. Die Untere Normandie besteht aus den Departements Calvados, La Manche und Orne. Eure und Seine-Maritime bilden die Obere Normandie. Alle fünf Departements zusammen zählen insgesamt 3,2 Millionen Einwohner.

Alençon

2010 nahm die UNESCO das Kunsthandwerk der Nadel-Stickerei von Alençon in die Liste der immateriellen Kulturgüter auf. Diese Auszeichnung ist Anlass, eine fast vergessene Handwerkskunst und ihren Entstehungsort vorzustellen: Der Sonnenkönig Ludwig der XIV. liebte Luxus, Überfluss und Geld. So kam zu seiner Zeit auch die aufwendig hergestellte venezianische Nadelspitze in Mode. Diese wurde in die Kleidung der Aristokraten und des Klerus eingearbeitet. Dem Sonnenkönig missfiel, dass das Geld für die teure Spitze nach Italien floss. So wurde auf sein Geheiß und unter der Leitung des Ministers J. B. Colbert eine Spitzenfabrik in Alençon errichtet. 30 Meister wurden aus Venedig in das normannische Alençon geholt. Die Besonderheit der Spitze ist die aufwendige Handarbeit mit Faden und Nadel. Je nach Motiv dauert die Herstellung eines Quadratzentimeters Spitze 10 bis 14 Arbeitsstunden. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Spitze von Alençon von der maschinell hergestellten Spitze verdrängt. In den sechziger Jahren entschied die französische Regierung dann, das kulturelle Erbe zu erhalten. So entstand 1980 das "Atelier de Dentelles" in Alençon. In dem "Musée des Beaux-Arts et de la Dentelle" ist die zweite Etage dem Thema Spitze gewidmet. Neben antiken Arbeiten ist beispielsweise auch ein spitzenbesetztes Brautkleid des Modedesigners Paco Rabanne ausgestellt.

Haras du Pin

Im Jahr 1665 gründete König Ludwig XIV. in Le Merlerault den "Haras du Pin", das erste Hengstgestüt der Welt. 1715 wurde dann in Le Pin-au-Haras der "Haras national du Pin" gebaut, um die beiden normannischen Gestüte Le Merlerault und Montfort-l’Amaury zu vereinen. Auf Grund seiner außergewöhnlichen Architektur gilt Haras du Pin als das "Versailles der Pferde".

Kreidefelsen von Etretat

Die bizarren Felsformationen des Kreidefelsen von Etretat haben auch schon Claude Monet zu verschiedenen Bildern inspiriert. Unser Tipp: Tun Sie es ihm nach – mit dem Fotoapparat oder aber mit Pinsel und Farbe!

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