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Fersensporn

Durch eine fortwährende Überbelastung der Fußsohlensehnen (oftmaliges und langes Stehen, fußbelastende Sportarten, , , nichtkorrigierte Fehlstellungen des Fußes, fortgeschrittenes Alter usw.) kann es zu einer chronischen Schleimbeutelentzündung am Fersenbein kommen. Dies nennt man Fersensporn. Bisweilen bildet sich zusätzlich ein knöcherner Sporn am betroffenen Sehnenansatz aus. Typisches Anzeichen für einen Fersensporn: stark stechende Fersenschmerzen unter Belastung (z.B. unmittelbar nach dem Aufstehen aus dem Bett); bei Nichtbelastung Abklingen der Schmerzen.

"Oftmals handelt es sich dabei um gar keinen echten Sporn, also eine knöcherne Ausziehung, sondern um eine chronische Entzündung, die auch den Schleimbeutel am Fersenbein betrifft", weiß Dr. Ronald Koppelent, Oberarzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie am . Erst wenn eine Entzündung hinzukommt, treten starke Schmerzen auf. Am stärksten sind diese am Morgen bei den ersten Schritten, denn in längerer Ruhestellung schwillt der Schleimbeutel an und jede Belastung kann dann sehr schmerzen. Aber auch Überbelastung nach längeren Gehstrecken, speziell auf unebenem Gelände, können die Schmerzen verstärken.

Therapie

Bestätigt sich die Diagnose "Fersensporn", so verspricht die fokussierte Stoßwellentherapie gute Heilungschancen. Sie behandelt gezielt die tieferen Gewebeschichten. "Dabei werden im Gegensatz zu bisher gebündelte Schallwellen, also Stoßwellen, ausschließlich auf den schmerzenden Punkt gerichtet, die gebündelt am Ort der Entzündung wirken und gleichzeitig das umliegende Gewebe verschonen“, schildert Prim. Dr. Peter Biowski, Facharzt für physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation am , die Vorteile der nun verbesserten Therapie. So kann man etwa erstmals Eindringtiefe und Intensität der Stoßwellen unabhängig voneinander dosieren und somit sehr individuell auf den Patienten einstellen. Peter Biowski, einer der ersten Anwender in Österreich: "Im Gegensatz zu konventionellen Stoßwellenbehandlungen müssen jetzt die meisten Patienten nur mehr zwei bis drei Male zur Behandlung kommen, da sich der Erfolg zumeist rasch einstellt." Alternativ kommen eine Lasertherapie, eine Ultraschalltherapie und/oder eine Operation in Frage.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

"Der vordringlichste Therapieansatz ist die Entlastung durch Einlagen, wobei auf eine gute Unterstützung des Fußgewölbes Wert zu legen ist", rät Prim. Dr. Alexander Kraft, Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie in Wien. Gleichzeitig empfiehlt er eine konservative Schmerztherapie mit physikalischen Maßnahmen wie Ultraschall und Stoßwelle, unterstützt durch lokale Infiltrationen.

Bleiben Stoßwellentherapie und alle weiteren, genannten Maßnahmen ohne Erfolg und besteht der Schmerz weiter, gibt es als letzten Ausweg noch eine moderne, minimal-invasive chirurgische Lösung (in-step-approach). Orthopäde Koppelent: "Bei dieser schonenden Technik wird nicht mehr wie früher der ganze Fersensporn entnommen, sondern man kerbt nur einen kleineren Teil des Bindegewebes weg. Dies reicht aus, um wieder schmerzfrei zu werden. Der Patient kann üblicherweise am nächsten Tag wieder nach Hause, sollte aber anfangs das Bein nicht voll belasten."

Was können Sie selbst tun?

Eine wirklich wirksame Prophylaxe gibt es leider nicht, aber Sie können einiges tun, um in gewissem Ausmaß gegenzusteuern. Grundsätzlich sollte eine Überlastung des Fußes vermieden werden. Bei akuten Schmerzen: Hochlagern des Beines, Kühlung der schmerzhaften Stelle.

Experten empfehlen etwa, beim Wandern oder Turnen ausschließlich Sportschuhe mit Gel oder luftgedämpfter Sohle zu tragen. Empfehlenswert sind Einlagen und / oder spezielle Schuhe (vor allem mit Fersenstütze und guter Dämpfung im Bereich der Ferse). Beim Joggen: Kürzere, aber regelmäßige Laufeinheiten sind günstiger als seltene "Gewalttouren". Auch eine Gewichtsreduktion trägt zur Entlastung bei. Leidet man unter einer Fehlstellung des Beins, muss zuerst diese behoben werden. Falls notwendig: Medikamente zur Entzündungshemmung und .

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