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Übergewicht

Krankhaftes Übergewicht () besteht, wenn der Anteil des Fettgewebes am Gewicht des Körpers bei Männern 20 Prozent und bei Frauen 30 Prozent übersteigt. Orientiert man sich am , ergibt sich folgende Einteilung: BMI zwischen 18,5 und 25: Normalwert, BMI zwischen 25 und 30: Übergewicht bzw. Präadipositas, BMI zwischen 30 und 35: Adipositas Grad I, BMI zwischen 35 und 40: Adipositas Grad II, BMI über 40: Adipositas Grad III (extremes Übergewicht). Siehe auch den Beitrag über das .

Bis zu 33 Prozent aller erwachsenen ÖsterreicherInnen und bereits rund 25 Prozent der Schulkinder sind zu dick. In der Mehrzahl der Fälle begründet sich das Übergewicht in einer Mischung aus genetischen Faktoren, Überernährung, Bewegungsmangel und psychischen Einflüssen, wie etwa Frust oder . Viel diskutiert ist die Frage:

Übergewicht 1
Foto © Andreas Hollinek

Übergewicht selbst ist keine Erkrankung, führt jedoch zu vermehrter Krankheitsanfälligkeit und somit erhöhter Sterberate. Es belastet besonders das (, , Herzerkrankungen, ); die und (, siehe unter anderem ; usw.) sowie alle am beteiligten Organe und Funktionen (z.B. ). Weiters zeigt sich eine Risikoerhöhung für ein , Gallensteine, Krebs, hormonelle Störungen und psychischen Leidensdruck.

Zahlreiche Zivilisationskrankheiten gehen auf das Konto von zu üppiger, Fleisch dominierter und stark Zucker-hältiger . Unter "Wohlstandssyndrom" versteht man die häufig anzutreffende Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck und Erhöhung von Harnsäure-, Fett- und Blutzuckerwerten. Ein nicht zu unterschätzendes zusätzliches Problem von Übergewicht: Die wird erschwert. Zur Normalisierung des Körpergewichtes tragen eine Ernährungsumstellung, körperliche Aktivität und eine Verhaltenstherapie bei.

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Viele Diätarten werden von Abnahmewilligen als Belastung empfunden, sind teilweise der Gesundheit sogar abträglich und verlieren bald nach ihrer Beendigung an Wirkung. Nicht der schnelle Verlust von überschüssigen Kilos ist das Hauptproblem, sondern das Erhalten der einmal erreichten Gewichtsabnahme. Wesentlich ist deshalb eine langfristige Umstellung der Ernährung und des Lebensstils.

Unterstützende Gruppen, wie etwa die "Weight Watchers", zeigen vor allem dann gute Erfolge, wenn eigens geschulte Kursleiter ein gesundes Ernährungsprogramm vorstellen und psychologische Betreuung bieten können und Gruppenmitglieder einander bestärken. In den meisten Fällen genügt die disziplinierte Einhaltung allseits bekannter Ernährungsgrundsätze und Lebensgewohnheiten:

 

  • Kalorienreduzierte Mischkost
  • Bevorzugung von , Fleisch und Wurst maximal zweimal pro Woche
  • Ernährung
  • Süßigkeiten nur in Maßen; wenn es einmal süß sein muss, dann am besten direkt im Anschluss an eine Hauptmahlzeit
  • Fettreduktion (Fett sättigt kaum, zeigt jedoch maximale Kalorienwerte)
  • Meiden von Mehlspeisen (versteckte Fette)
  • Viel trinken (mindestens 2 Liter pro Tag)
  • Jedoch Verzicht auf zuckerreiche Getränke (ungesüßten Kaffee oder Tee bevorzugen!)
  • Wesentlich: Regelmäßige körperliche Betätigung, wie , , , , usw.

Anmerkung: Radikale Hungerkuren zum Zwecke des schnellen "Abspeckens" müssen sehr kritisch betrachtet werden. Mehr dazu unter und (Absatz "Fastenkuren"). Tipps für Ihre persönliche Traumfigur sowie weiterführende Informationen finden Sie auch im Rahmen unseres Stichwortes: .

Kann aus verschiedenen Gründen keine Stabilisierung des Gewichtes bzw. ein ausreichendes Abnehmen erreicht werden und besteht krankhaftes Übergewicht, kann der Einsatz von medikamentösen Hilfsmitteln (z.B. Xenical) erwogen werden. Fragen Sie diesbezüglich Ihren Arzt. Ab einer Adipositas Grad III sind unter Umständen auch chirurgische Verfahren angezeigt (z.B. gastric banding, Magenbypass).

  • Tipp: Die Redaktion von 50plus.at hat einen entworfen, der Sie positiv motivieren soll, sich gesund zu ernähren und mehr Bewegung in Ihr Leben zu bringen.

Siehe auch

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