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Fisch / Fische

Frische und nach biologischen Kriterien gefütterte Fische zählen zu den gesündesten Nahrungsmitteln des Menschen. Sie enthalten wertvolle , viel , und .

Meeresfische enthalten darüber hinaus auch . Das im Fisch enthaltene Fett kann die Gesundheitsrisiken für Menschen mit senken. Aufpassen sollten Sie aber darauf, auf welche Art Sie den Fisch zubereiten. Wenn Sie Fisch z.B. in stark erhitztem Speiseöl zubereiten, überwiegen die gesundheitlichen Nachteile. Gedünstet wäre optimal (ideale Zubereitungsart, wenn Sie ihr wollen). Gute Alternativen (unter Verwendung von etwas Olivenöl): Fisch in Folie, Fisch am Grill mit Oberhitze, Fisch in einer feuerfesten Pfanne im Backrohr.

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Mögliche Nachteile beim Verzehr von Fisch: Wenn Fisch nicht absolut frisch ist, können sich im Gewebe große Mengen an Histamin bilden, was vor allem für Menschen mit ungut ist. Bei grob fahrlässig feilgebotener Ware können auch lebensgefährliche Vergiftungen (z.B. durch ) entstehen. Auch ist es wichtig zu wissen, womit Fische gefüttert wurden. Hormonbeigaben und Medikamente zerstören jeglichen gesundheitlichen Wert für den Menschen. KonsumentInnen mit Sinn für nachfolgende Generationen prüfen auch, ob ein fortgesetzter Fang bedrohter Fischarten (und das sind die allermeisten wild lebenden Fische!) überhaupt ethische vertretbar ist (z.B. Wildlachs oder ).

Ein guter Kompromiss bei der Fischzucht sind Bio-Aquakulturen. Die Fische bekommen dabei ausschließlich Bio-Futter. Auf gentechnisch verändertes Futter sowie Routine-Vorsorge-Gabe von Antibiotika oder anderen Medikamenten wird verzichtet. Die Fischzüchter achten auch darauf, dass weder Wasser noch Böden verunreinigt werden.

Empfehlungen des World Wildlife Fund (WWF)

Auch in Mitteleuropa steht Fisch immer öfter am Speiseplan. Um allen KonsumentInnen einen umweltgerechten Einkauf zu ermöglichen, hat der WWF einen Fischeinkaufsratgeber herausgegeben (als Download verfügbar über die Seite ). Bewertet werden zahlreiche im Handel erhältliche Arten aus unterschiedlichster Herkunft.

Besonders zu empfehlen sind heimische Bio-Fische wie Karpfen, Forelle und Saibling, abgeraten wird von Sardine und Makrele aus dem Mittelmeer sowie verschiedenen Tunfischarten. WWF Fisch- und Meeresexperte Axel Hein dazu: "Unsere Meere sind überfischt, Lebensräume werden zerstört und Arten bedroht. Mit unserem WWF-Fischeinkaufsratgeber bieten wir den KonsumentInnen ein praktisches Tool, um durch nachhaltigen Fischkonsum die Zukunft der Meere positiv zu beeinflussen."

Karpfen oder Wels aus heimischer Zucht, Wildfang-Lachs aus den Gewässern rund um Alaska oder Nordseehering und in der Ostsee gefangener Kabeljau sind heuer besonders als Karfreitagsfisch oder Ostermahl zu empfehlen. "Wer heimischen Bio-Fisch kauft, ist grundsätzlich auf der sicheren Seite. Wir verfügen über ein reichhaltiges Fischangebot und dank der kurzen Transportwege ist nicht nur der Fisch frisch, sondern auch die Bilanz gering. Karpfen, Forelle und Saibling sind sicherlich eine gute Wahl", empfiehlt Hein. Eine grundsätzliche Orientierung an der Fischtheke bieten laut dem WWF auch die Umweltsiegel von MSC für Wildfisch, das ASC Siegel für verantwortungsvolle Aquakultur sowie diverse Bio-Gütesiegel. Sie operieren nach strengen Richtlinien und gewährleisten so den Kauf von nachhaltigem Fisch. Als neue "No-Goes" beim Fischeinkauf haben sich nun auch Sardinen und Makrelen aus dem Mittelmeer, der Wolfsbarsche aus dem Nordost-Atlantik, Gelbflossen-Thunfisch und Skipjack-Thunfisch aus dem Atlantik (der meist als Dosen-Thunfisch angeboten wird) herauskristallisiert. Sie alle haben sich in ihrer Bewertung verschlechtert und sind nun in der roten "Lieber Nicht" Kategorie angesiedelt. Weiterhin abzuraten ist auch von der Scholle sowie vielerlei Shrimp- und Garnelenarten.

"Obwohl sich einige Bestände im Vergleich zu den Vorjahren leicht erholt haben, zeigt die aktuelle Situation der Meere ganz klar, dass wir handeln müssen. Als Konsument hat man mit seiner Kaufentscheidung direkten Einfluss auf das Angebot. Wer zu nachhaltigem Fisch greift, tut sich selbst etwas Gutes und rettet unsere Meere", meint Axel Hein. Und das ist auch dringend nötig, denn aktuell werden 30 Prozent der Meeresbestände überfischt. 40 Prozent des gesamten Fangs, darunter Haie, Seevögel, Meeresschildkröten, Wale und Delfine, verenden qualvoll als Beifang in den Fischernetzen. Durch offene, nicht regelkonform agierende, Aquakulturen gelangen immer wieder große Mengen an schädlichen Chemikalien, Medikamenten und Fischkot in die sensible Meeresumwelt. Darüber hinaus benötigen die meisten Zuchtarten Fischmehl- und öl, das wiederum aus dem Meer kommt und zusätzlich zur Überfischung beiträgt.

Die Methode zur Erhebung der WWF-Fischratgeber Empfehlungen wurde unter Mitarbeit mehrere Umweltverbände entwickelt und von Fischereiwissenschaftlern des Johann Heinrich von Thünen Instituts geprüft. Als Kriterien werden der Zustand des Fischbestandes, die Umweltauswirkungen sowie das Management der Fischereien und Zuchten weltweit herangezogen.

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