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Darmkrebs / Dickdarmkrebs / Dickdarmkarzinom

Dickdarmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart, sowohl bei Männern, als auch bei Frauen. In Österreich rund 5000 Neuerkrankungen pro Jahr. Die 5-Jahres-Überlebensraten betragen um die 60 Prozent. 90 Prozent der Fälle betreffen Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Wichtige Risikofaktoren: genetische Vorbelastung, Übergewicht und Falschernährung (wenig Ballaststoffe, viel Fett und Fleisch), chronische Darmerkrankungen (vor allem Colitis ulcerosa), Rauchen und Alkoholismus. Zur Therapie von Darmkrebs siehe den Beitrag .

Gesunde Ernährung (viel Gemüse, Salat, Ballaststoffe, Kalzium) sowie regelmäßiger Sport beugen effektiv vor. Empfehlenswert: regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen (Zeitintervalle gemäß den Empfehlungen Ihres Arztes / Ihrer Ärzten) und/oder immer wieder einen durchführen.

Dir Heilungschancen sind vom jeweiligen Tumorstadium abhängig. Wesentlich sind auch hier Methoden der Vorsorge: Jährliche Untersuchung auf Blut im Stuhl ab dem 40. Lebensjahr sowie Koloskopie ab dem 50. Lebensjahr, welche – je nach vorliegendem Risiko – in unterschiedlichen Abständen wiederholt werden sollte (alle 5 bis 10 Jahre, in speziellen Risikofällen: jährlich).

Dickdarmkrebs Vorsorge 1
Foto © Andreas Hollinek

Vorsorge: Blut-im-Stuhl-Check und Darmspiegelung

In mehr als 90 Prozent aller Fälle sind vor der Entstehung des Karzinoms viele Jahre hindurch Vorstufen in Form von zunächst gutartigen Darmpolypen nachweisbar. "Wenn Frauen und Männer ab dem 50. Lebensjahr alle 10 Jahre eine Darmspiegelung durchführen ließen, könnten mögliche Polypen sofort erkannt und abgetragen werden und dadurch die Entstehung von Darmkrebs weitgehend vermieden werden", so Prof. Dr. Michael Gschwantler von der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH). "Es gibt sehr wenige Krebsarten, die man weitgehend vermeiden kann. Darmkrebs ist eine solche Krebsart. Deshalb appelliere ich an Sie: Nehmen Sie bitte das Angebot einer Vorsorge-Darmspiegelung wahr", appelliert Krebshilfe-PräsidentProf. Dr. Paul Sevelda an die Bevölkerung.

"Eine selten durchgeführte qualitativ hochwertige Vorsorgekoloskopie bringt für die Darmkrebsvorsorge mehr als eine häufige Koloskopie mit schlechten Qualitätsstandards", zitiert Prof. Dr. Monika Ferlitsch (ÖGGH) die aktuelle Richtlinie der EU-Kommission. "Nur ÄrztInnen, die den ganzen Dickdarm untersuchen, viele Polypen entdecken und sie richtig entfernen können, können Dickdarmkrebs durch die Darmspiegelung verhindern. Am wichtigsten für die PatientInnen ist die Gewissheit, dass die Untersuchung schmerzlos ist. Alle diese Aspekte werden im Rahmen des Qualitätszertifikats Darmkrebsvorsorge überprüft", so Ferlitsch. Seit der Einführung der "sanften" Koloskopie ist die Untersuchung dank des Einsatzes einer Prämedikation ("Kurzanästhesie") schmerzfrei.

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Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und die ÖGGH zertifizieren seit 2007 Ärztinnen und Ärzte sowie Spitäler, die bei einem definierten hohen Qualitätsstandard sanfte Koloskopien durchführen. "Aktuell stehen österreichweit 218 zertifizierte Untersuchungsstellen zur Verfügung", so Mag. Alexander Hagenauer, Stellvertretender Generaldirektor des Hauptverbandes. "302.665 TeilnehmerInnen haben bereits von der gesicherten Qualität bei der Darmkrebsvorsorge und dem Angebot der sanften Koloskopie profitiert", so Hagenauer.

Die Krebshilfe informiert in der Broschüre "Darmkrebsvorsorge" ausführlich über die Möglichkeit zur Vermeidung von Darmkrebs. Als besonderer Service für die Bevölkerung werden auch die Kontaktadressen der koloskopierenden Stellen, die ein Qualitätszertifikat besitzen, aufgelistet. Die kostenlose Broschüre steht zum Download zur Verfügung und kann auch per Post angefordert werden. Die Liste der zertifizierten Stellen finden sich auch tagesaktuell auf der Krebshilfe-Website und unter .

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