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Urgeschichtliches Freilichtmuseum Kulm

Am 976 Meter hohen Kulm bei Weiz (; Oststeiermark) finden sich Spuren menschlicher Existenz, die bis ins Aeneolithikum (4. Jahrtausend v.Chr.) zurückreichen. Funde aus der Späten Bronzezeit (10. bis 9. Jahrhundert v. Chr.) und aus der Älteren Eisenzeit (8. bis 7. Jahrhundert v. Chr.) belegen, dass dieser Inselberg seit jeher Menschen als Siedlungsstätte besonders geeignet erschien. Website Kulm Keltendorf: .

Die Kelten umwallten im letzten Jahrhundert v. Chr. den Berg als Oppidum, in der römischen Kaiserzeit befand sich ein (uns noch unbekanntes) römisches Heiligtum an dieser Stelle. Im 17. Jahrhundert wurden Hexan-Sabbats hier abgehalten. In unseren Tagen pilgern Gläubige zur kleinen Grotte vor der Kapelle "Maria am Kulmbrunn", nicht zuletzt wegen des Quellwasser, dem der Mystiker Jakob Lorber im 19. Jahrhundert Wundertätigkeit zugeschrieben hatte.

Das über einen "urgeschichtlichen Wanderweg" zu begehende Freilichtmuseum am Gipfel zeigt u.a. einen Blockbau der Urnenfelderzeit, eine Rekonstruktion eines Steinzeithauses mit einem latènezeitlichen Wirtschaftsgebäude, einen Backofen aus der Hallstattzeit und einen Schmelzofen der Spätbronzezeit. Auf der Felsformation des "Teufelssteines" wurde ein keltischer Kultplatz rekonstruiert. Die Inneneinrichtung zweier Hütten veranschaulichen die Wohnverhältnisse urzeitlicher Menschen (Getreidemahlen, Kochen, Backen, Spinnen, Weben, Korbflechten, Erzeugen von Steinwerkzeugen usw.).

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