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Wetter

Das Wetter spielt im Leben der Menschen eine überaus wichtige Rolle. Bisweilen sind die Naturgewalten so stark, dass sich aus Wetterextremen lebensbedrohliche Situationen ergeben können. Im Alltag gibt es in unseren Breiten zusätzlich das Phänomen der Wetterfühligkeit, das maßgeblichen Einfluss auf die persönliche Befindlichkeit und die Lebensqualität hat. Wichtig für den Urlaub bzw. den Winterurlaub, die Sommerferien und die Landwirtschaft: die .

Foto (C) Hemera Techn. Inc.Foto (C) Hemera Techn. Inc.

Wiederkehrende Wetterlagen in Mitteleuropa sind: (12. bis 15. Mai), Schafskälte (Mitte Juni), der Spätsommer (früher unguterweise als Altweibersommer bezeichnet; Ende September / Anfang Oktober) und das Tauwetter von Mitte Dezember bis Neujahr.

Beim einen mehr, beim anderen weniger, haben Sonne, Wind, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck rund um die Uhr Auswirkungen auf die persönliche Befindlichkeit. Im Wechselspiel mit der Fauna rund um uns, erleben Körper und Geist eine Vielzahl von wetterbedingten Einflüssen, mit denen umzugehen, gelernt sein will.

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Die besten Wetterdienste im Internet

Die besten auch für Mitteleuropa nützlichen Wetterdienste gibt es in Österreich, Deutschland, Frankreich und Spanien:

Nützliche Websites

Langzeitprognose / Saisonprognose

Ein überaus interessantes Wetterservice hat die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik zu bieten. Die langfristigen Wettertrends werden in Wahrscheinlichkeitskategorien für "durchschnittliche Temperaturen", "überdurchschnittliche Temperaturen" und "unterdurchschnittliche Temperaturen" eingeteilt. Die Werte selbst erfolgen in Prozent Wahrscheinlichkeit:

Extremwetter und Naturkatastrophen in Österreich

Die Natur verändert sich, Extremwetterereignisse werden auch in Österreich immer häufiger. Vorbeugende Maßnahmen werden deshalb immer wichtiger, erklärten Experten des österreichischen Versicherungsverbandes VVO, des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) in einer gemeinsamen Pressekonferenz. Doch der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier.

Waldbrände, Trinkwasserknappheit und ein Tornado: Die Rede ist nicht von einem Sommer in Kalifornien, sondern von den österreichischen Extremwetterereignissen. Österreich wird wesentlich häufiger von Naturkatastrophen heimgesucht, als vielen bewusst ist. Die Zahl der Naturkatastrophen wird zudem in den kommenden Jahren immer weiter zunehmen. Gefährdet sind dabei nicht nur einzelne Regionen, sondern alle Bundesländer – von bis ins . "Extremwetterereignisse machen Präventivmaßnahmen immer wichtiger", betont VVO-Präsident Generaldirektor KR Mag. Dr. Othmar Ederer. Weltweit kann man klar einen steigenden Trend bei den Schäden durch Naturkatastrophen erkennen. 2016 beispielsweise betrugen die weltweiten Schäden aus Naturkatastrophen 168,5 Mrd. Euro, das waren 70 Prozent mehr als im Jahr davor.

Bedrohungen durch extremes Wetter

Die österreichische Bevölkerung fühlt sich von Naturkatastrophen zunehmend bedroht. Das zeigt eine Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV), welches seit dem Jahr 2013 die persönliche Gefahreneinschätzung der Österreicher in Bezug auf Naturkatastrophen erhebt. Demnach fühlten sich 2016 rund 73 Prozent der österreichischen Bevölkerung durch Naturkatastrophen gefährdet. Doch obwohl sich die Österreicher immer stärker bedroht fühlen, scheint das "Gewohnheitstier" im Menschen dennoch im Vordergrund zu stehen. "Trotz zunehmendem Bedrohungsgefühl und zunehmender tatsächlicher Bedrohung stagniert der Grad der Vorbereitung auf mögliche Naturkatastrophen bzw. ist teilweise sogar leicht rückläufig", erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Einen großen Teil der Verantwortung zur Vorbeugung von Schäden durch Naturkatastrophen sehen viele bei den Behörden. Rund 42 Prozent der Österreicher sind der Ansicht, dass diese für Vorsorgemaßnahmen einzig zuständig sind. Die KFV-Erhebung zeigt allerdings zugleich auch, dass Personen, die bereits von Naturkatastrophen betroffen waren, sich eher selbst auf zukünftige Extremwetterereignisse vorbereiten. Wer in den letzten zehn Jahren einmal selbst von einer Naturkatastrophe betroffen war, verfolgt das Thema aufmerksamer, zeigt sich informierter bzw. sucht aktiver nach Informationen und hat Präventivmaßnahmen getroffen. "Nachher ist man natürlich immer klüger. Besser ist es aber, es gar nicht erst zu einem Schaden kommen zu lassen", so Thann.

Auswirkungen des Klimawandels

"Die Auswirkungen des Klimawandels betreffen unterschiedlichste Bereiche und Branchen, daher sind neue Formen der Zusammenarbeit notwendig"“, so Dr. Michael Staudinger, Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. "Zum Beispiel können Maßnahmen im Städtebau, wie Grün- und Wasserflächen, die Hitze in den Städten deutlich mildern. Eine gute Planung, basierend auf fundierten wissenschaftlichen Daten, ermöglicht effiziente Anpassungs- und Schutzmaßnahmen. Wir sind derzeit dabei, ein ambitioniertes Programm der Vereinten Nationen zur Reduktion des Katastrophenrisikos (UN-ISDR) auch in Österreich zu etablieren. Bei UN-ISDR arbeiten Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Prävention, Krisen- und Katastrophenmanagement zusammen und es besteht ein weltweiter Erfahrungsaustausch erfolgreicher Maßnahmen zum Schutz vor Extremereignissen.

Wussten Sie?

Dass die Wahrscheinlichkeit für Frostschäden an Obstbäumen deutlich gestiegen ist? Wegen der immer wärmeren Frühlingsmonate treiben die Pflanzen immer früher aus und reagieren somit empfindlicher auf Kaltlufteinbrüche. Zum Beispiel ist die Blüte von Marille, Apfel und Kirsche in Österreich mittlerweile um durchschnittlich 10 Tage früher als vor 20 Jahren. Massive Schäden in Obstkulturen sind die Folge (Beispiele: Frühling 2017 und 2016).

Dass wir in Österreich und weltweit in der jüngsten Vergangenheit die wärmsten Jahre seit Messbeginn erlebt haben? In Österreich sind die fünf wärmsten Jahre der 250-jährigen Messgeschichte der ZAMG (in dieser Reihenfolge): 2014, 2015, 1994, 2016, 2007. Weltweit fanden die zehn wärmsten Jahre der Messgeschichte im Zeitraum 1998 bis 2016 statt. Das weltweit wärmste Jahr war 2016, das den Rekord von 2015 gebrochen hat (2015 wiederum hat damals den Rekord von 2014 überboten).

Dass die meisten Hitzerekorde in Österreich aus der jüngsten Vergangenheit stammen und bereits in fünf Monaten mindestens 35 Grad Celsius gemessen wurden? Die jeweiligen Monats-Hitzerekorde sind: Mai: 35,0 Gerad Celsius in Horn am 30.05.2017; Juni: 38,6 Grad Celsius in Waidhofen an der Ybbs am 20.06.2013: Juli: 39,7 Grad Celsius in Dellach im Drautal am 27.07.1983; August: 40,5 Grad Celsius in Bad Deutsch-Altenburg am 08.08.2013; September: 36,0 Grad in Potschach am 01.09.2015.

Dass es in Österreich durchschnittlich pro Jahr etwa fünf Tornados gibt? Am 15.04. 2017 entstand während eines Gewitters bei Kaisersdorf (Burgenland) für kurze Zeit ein Tornado. Über Schäden am Boden liegen keine Meldungen vor. Am 21.07.2016 entstand im Raum Karlstein an der Thaya (Niederösterreich) ein kurzer aber heftiger Tornado. Das Schadensbild ließ auf Windspitzen bis zu 220 km/h schließen.

Dass die Ergebnisse der bisher ausführlichsten Klimastudie für jedes einzelne Bundesland kostenlos zum Download zur Verfügung stehen? Das Projekt ÖKS15 entstand in einer Zusammenarbeit von ZAMG, Wegener Center für Klima und globalen Wandel (WEGC) und Z_GIS/Universität Salzburg im Auftrag vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft und den Bundesländern.

Sicherheitstipps für den Ernstfall

Mit gezielten Vorkehrungen soll sichergestellt werden, dass im Falle einer Naturkatastrophe die Grundversorgung der Hausbewohner für mindestens 10 Tage gewährleistet ist:

Vorausschauen: Informationen über die Gefahrenstufe des Wohngebietes einholen; wichtige Dokumente und eine Sicherungs-CD mit relevanten Daten gesammelt in einer Mappe verwahren; wichtige Telefonnummern auch handschriftlich notieren.

Vorbereiten: Notgepäck; Reparaturwerkzeug; für Alternativen zu Strom sorgen (Gas-Kocher, Petroleumofen, Batterieradio, Notbeleuchtung); warme Decken bzw. Schlafsäcke.

Vorräte anlegen (Angaben pro Person und Tag): mindestens. 2,5 Liter reines Trinkwasser, 1 Kilogramm Lebensmittel (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette; trocken, kühl, dunkel und frostsicher lagern). Vorräte bedarfsorientiert ergänzen (z.B. für Säuglinge, Kleinkinder, Diabetiker usw.); Brennmaterial; Hausapotheke.

Richtig reagieren bei einem Zivilschutzalarm: Dauerton 3 Minuten = Warnung (Radio, Fernseher und Internet einschalten, Nachbarn informieren, im Haus Schutz suchen, Anweisungen der Behörden beachten, nächste Schritte planen. Dauerton 1 Minute = Entwarnung.

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