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Eichenrinde

Die Eiche ist eine fast in ganz Europa verbreitete Laubbaumart, die ein Alter von bis zu 1400 Jahren und eine Höhe bis zu 40 Metern erreichen kann. Ihre Rinde enthält Gerbstoffe und Säuren, die zu Heilzwecken genutzt werden können. Die Eiche zieht grundwasserreiche Böden und einen sonnigen Standort vor. Sie ist in Eichen- oder Mischwäldern bis zu einer Höhe von 1000 Metern über den Meer weit verbreitet. Zwar machen die Bitterstoffe die Eiche für den menschlichen Verzehr weitgehend ungenießbar (mit Ausnahme des Tees; siehe unten), jedoch enthält diese bis zu 38 Prozent Stärke. Dies erklärt, warum früher Eicheln als Futter für Schweine und Wild genutzt wurden.

In der Pflanzenheilkunde werden vor allem die Rinde der Eiche (lateinisch: quercus cortex), die Blätter sowie die Früchte (Eicheln) verwendet. Diese enthalten typische Gerb- und Gallussäuren sowie Gummi, Harz, Fett, Pektin und Zucker welche äußerlich und innerlich angewendet werden können. Folgende Eigenschaften sollen sich auf den menschlichen Organismus auswirken: blutstillend, zusammenziehend, stopfend und kräftigend.

Eine äußerliche Anwendung der Eiche findet vor allem durch Eichenrindebäder und Spülungen statt. Dabei schützen die Gerbstoffe der Rinde angegriffe Schleimhäute und werden daher vor allem bei Infektionen im Genital- und Analbereich eingesetzt (z.B. bei ). Empfehlungen der Volksmedizin zur Folge, wird für ein Vollbad 1 Kilogramm Eichenrinde benötigt. Diese sollte 15 Minuten lang gekocht und anschließend dem Badewasser beigemengt werden. Eine innerliche Anwendung erfolgt in Form von Tee, welcher bei einer erkrankten Magen- und Darmschleimhaut besonders empfohlen wird. Ein Tee aus Eichenrinde wird folgendermaßen hergestellt: Einen Teelöffel Eichenrinde mit einem Viertel Liter Wasser kalt zustellen, aufkochen und anschließend abseihen.

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