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Hämatokrit

Mit Hilfe einer Zentrifuge wird Blut in seine festen und flüssigen Bestandteile getrennt. Je höher der Anteil der festen Blutbestandteile, also der Blutzellen, desto höher ist der Hämatokritwert. Normwert bei Frauen: 37 bis 47 Prozent; bei Männern: 42 bis 50 Prozent. Da die Erythrozyten oder roten Blutkörperchen den größten Anteil an festen Blutbestandteilen ausmachen, wird der Hämatokritwert zur Beurteilung der Erythrozytenmenge herangezogen. Ein niedriger Hämatokritwert tritt also beispielsweise bei Anämie (Blutarmut) auf. Ein erhöhter Wert kann bei Personen beobachtet werden, die an chronischem Sauerstoffmangel leiden, bei Flüssigkeitsmangel (das Blut ist "eingedickt") aber auch bei Erkrankungen des Knochenmarks, die mit einer vermehrten Blutbildung verbunden sind. Abkürzung für Hämatokrit im Laborbefund: HKT bzw. HCT.

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