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Warszawa / Warschau

Einst angelten die beiden Fischer Wars und Sawa in der , als eine Nixe sie beschwor, dort eine Stadt zu bauen. Diese werde unzerstörbar sein. Sie folgten ihrem Ratschlag, bauten die Stadt und verewigten die Nixe im Warschauer Stadtwappen.

Aus der Sage wurde ein Drama: Gegen Ende des 2. Weltkrieges war die Hauptstadt von zu 80 Prozent zerstört. Aber Schritt für Schritt wurden die Häuser der Altstadt und die prunkvollen Paläste originalgetreu wieder aufgebaut. 1953 war der Wiederaufbau der historischen Altstadt abgeschlossen, seit 1984 steht auch das Königsschloss wieder originalgetreu. Heute ist die Stadt geprägt von modernen Wolkenkratzern, Hotels, Einkaufszentren, Büro- und Verwaltungszentren. iert sich heute modern und farbenprächtig. Die polnische Hauptstadt zählt rund 1,7 Millionen Einwohner.

Warszawa / Warschau
Foto: © Polnisches Fremdenverkehrsamt

Sehenswürdigkeiten und Attraktionen von Warschau

Wer heute Rynek Starego Miasta, den Marktplatz der Altstadt betritt, kann sich kaum vorstellen, dass dieses Viertel 1945 vollständig in Schutt und Asche lag. Bereits 1953 war der Wiederaufbau im alten Stil abgeschlossen. Der Platz ist der Mittelpunkt der städtischen Lebens. Die Altstadt von Warschau ist als unter dem Schutz der UNESCO. Die ursprünglichen Bauten stammen zumeist aus dem 16. und 17. Jahrhundert und heben sich durch unterschiedliche Fassadengestaltungen voneinander ab.

Das Königsschloss gehörte früher den Fürsten von Masowien, Ende des 16. Jahrhunderts wurde es zur königlichen Residenz umgebaut. Direkt davor steht das Denkmal von König Sigismund III. Wasa. Schöne Bürgerhäuser komplettieren das bedeutende Ensemble. Am Schlossplatz beginnt der Königsweg zum am Stadtrand von Warszawa. Er führt durch die Straße Krakowskie Przedmiescie mit sehenswerten barocken Bauten, die beliebte Einkaufsstraße Nowy Swiat und die Ujazdowskie-Allee im Regierungs- und Botschaftsviertel. Stationen auf der Route: das klassizistische Palais der Familie Radziwill (Sitz des polnischen Präsidenten) und das die Universität. Die verkehrsfreie Straße Nowy Swiat ist eine beliebte Einkaufsstraße.

Warszawa ist eine grüne Stadt. Besonders schön: der Lazienki-Park an der Ujazdowskie-Allee. König Stanislaw August ließ das Gelände 1760 zu einem Englischen Park gestalten. Domenico Merlini errichtete auf einer kleinen Insel den klassizistischen Sommerpalast des Königs. Im Amphitheater neben dem Palast finden im Sommer Musik- und Theateraufführungen statt. Vor dem Chopin-Denkmal am Eingang des weitläufigen Parks gibt es jeden Sonntag zur Mittagszeit Klavierkonzerte mit Musik des großen Komponisten bei freiem Eintritt.

Am Ende der Ujazdowskie-Allee liegt das klassizistische Palais Belvedere, heute das Gäste- und Empfangsgebäude des Staatspräsidenten. Von dort sind es noch einige Kilometer bis zum Ende des Königswegs am Park und Schloss Wilanów. Das Ende des 17. Jahrhunderts zur königlichen Residenz umgebaute Schloss gilt als schönster Barockbau Polens. Historische Stilmöbel, eine wertvolle Sammlung polnischer Porträtmalereien und alte Stadtansichten von Canaletto schmücken die Innenräume.

In Warschau lebte einst eine der größten jüdischen Gemeinden Europas. Leider wurden fast alle jüdische Spuren durch die Nationalsozialisten ausgelöscht. Von den drei Synagogen im ehemaligen Ghetto blieb nur die Nozyk-Synagoge erhalten. Ganz in der Nähe befindet sich am Pl. Grzybowski das Jüdische Theater. An der ul. Zamenhofa entstand ein Denkmal für die Helden des Ghettos. Von dort führt ein Gedenkpfad zum so genannten Umschlagplatz, von dem aus viele Juden in die Vernichtungslager abtransportiert wurden.

Am Plac Teatralny befindet sich das im 19. Jahrhundert von Antonio Corazzi entworfene Teatr Wielki, die Spielstätte der Warschauer Oper. Gegenüber wurde das Alte Rathaus wieder aufgebaut. Rund um den Platz gibt es viele schicke Lokale.

Mit 234 Metern ist der Kulturpalast am Plac Defilad das höchste Gebäude der Stadt. Das vor 50 Jahren fertiggestellte Bauwerk war ein Geschenk Stalins, deshalb ist es bei vielen Warschauern unbeliebt. Ein Ring von neuen Glaspalästen umringt heute den im Zuckerbäckerstil gebauten Palast. Dessen 3288 Räume werden zum Teil kulturell genutzt. Unter anderem findet hier die jährliche Buchmesse und das bekannte "Jazz-Jamboree" statt. Von der Aussichtsplattform im 30. Stock bietet sich ein prächtiger Blick auf die Stadt. Sehenswert sind auch der 1928 gegründete Zoologische Garten an der ul. Ratuszowa und die russisch orthodoxe Kirche Maria Magdalena an der al. Solidarnosci.

Jazz

Warschau ist berühmt für seine Jazz-Szene. In mehreren Klubs finden regelmäßig Konzerte statt. Die bekanntesten sind Jazzgot im Kulturpalast, Pl. Defilad 1 (Homepage: ) und Tygmont, ul. Mazowiecka 6/8 (Homepage: ). Die wichtigsten Festivals sind das Jazz-Jamboree im Herbst und die Warsaw Summer Jazz Days. Infos auf .

Tourismusbüro / Tourist Information

In der Pl. Zamkowy 1, am Königsschloss, am Flughafen Okecie, im Bahnhof Warszawa Centralna und in der Ul. Krakowskie Przedmiescie 89 gibt es Tourismusbüros. Nützliche Informationen erhalten Sie auch über die Homepage www.warsawtour.pl.

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