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RehaApp der PVA

sind weltweit die häufigste Todesursache. Fortschritte in der Akutversorgung und die Nachbehandlung in Form einer Rehabilitation haben zu einer deutlichen Verbesserung der Überlebenschancen geführt. Dennoch besteht weiterhin Bedarf, die langfristige Wirkung der Rehabilitationsmaßnahmen abzusichern. Die Statistiken zeigen, dass 50 Prozent der Herzerkrankungen bei Patientinnen und Patienten passieren, die bereits zuvor wegen einer solchen im Krankenhaus waren. Und ein Großteil davon geschieht im ersten Jahr nach einem Krankenhausaufenthalt. .

Durch eine nachhaltige Einhaltung des im Rehabilitationszentrum erlernten Lebensstils (Bewegung, Aufgabe des Rauchens, Kontrolle anderer Risikofaktoren usw.) könnte die Zahl der neuerlichen Erkrankungen nach einem stationären Aufenthalt vermindert werden. Vor diesem Hintergrund haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pensionsversicherungsanstalt (PVA; Website: ) in Kooperation mit der Fachhochschule Salzburg – Fachbereich Multimediatechnologie – die Applikation "RehaApp" entwickelt, die aktuell in einer klinischen Studie getestet wird. Damit soll untersucht werden, ob die Nachhaltigkeit der Rehabilitationseffekte mittels telemedizinischer Applikation erhöht werden kann.

"Die App soll die Menschen motivieren, den im Rehazentrum eingeschlagenen Weg einer gesünderen Lebensweise zu Hause weiterzugehen. Dafür werden die mit den Ärztinnen und Ärzten festgelegten Zielwerte bezüglich Blutdruck und Gewicht sowie die vorgeschriebenen Medikamente gespeichert. Danach erfolgt während des Aufenthalts zu Hause eine tägliche Erinnerung an die Eingabe des wahrgenommenen subjektiven Allgemeinbefindens, an die Einnahme der Medikamente und die Messung von Blutdruck und Gewicht. Zusätzlich wird die Bewegung in Form von Trainingsart und Dauer inklusive eines visuellen Feedbacks aufgezeichnet", erklärt der ärztliche Leiter des Rehazentrums Großgmain, Priv.-Doz. Dr. Johann Altenberger den Aufbau der App.

"Mit der RehaApp schlägt die Pensionsversicherungsanstalt ein neues Kapitel auf. Erstmals wird der Einsatz von Telemedizin erprobt. Eine der Hauptaufgaben der PVA ist es, die Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange im Erwerbsleben zu bleiben. Mit der App kommt es zu einer Verbesserung der Möglichkeit, das faktische an das gesetzliche Pensionsalter anzunähern", so der Obmann der PVA, Manfred Anderle.

"Rehabilitation bedeutet auch, Neues zu erlernen und seinen Lebensstil zu ändern. Mit der App kann die Nachhaltigkeit, die notwendig ist, unterstützt werden. Es geht dabei nicht um das Ersetzen der bestehenden Rehabilitationsmaßnahmen, sondern vielmehr um einen sinnvollen Zusatz im Anschluss an einen stationären Aufenthalt in einem der Rehabilitationszentren", betont Ing. Kurt Aust, Generaldirektor-Stellvertreter der PVA.

Die neue App kommt während der Testphase bei Patientinnen und Patienten, die erwerbstätig sind, zum Einsatz. An der Studie nehmen die Rehazentren der PVA in Großgmain, St. Radegund und Hochegg teil. "Insgesamt wird die Studie 24 Monate mit 330 freiwilligen Patientinnen und Patienten, die in eine Interventions- und in eine Kontrollgruppe eingeteilt sind, laufen. Für jeden einzelnen Patienten und jede einzelne Patientin dauert die Studie sechs Monate. Am Ende werden mittels Test die Werte mit denen am Beginn der Studienteilnahme verglichen", erläutert der Chefarzt der PVA, Dr. Martin Skoumal.

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