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Schwangerschaft, ungewollte

Wer meint, dass Empfängnisverhütung nur eine Sache von jüngeren Menschen sei, der irrt. Einerseits verschieben sich die der Frau Richtung höheres Lebensalter, andererseits bleibt Männern auch mit 50 plus ihre Zeugungsfähigkeit erhalten, so dass sie stets gemeinsam mit ihrer Partnerin an Verhütungsmaßnahmen denken sollten, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden.

Bedenken Sie dabei: Ausschließlich der (zusätzliche) Gebrauch eines Kondoms reduziert das Risiko von sexuell übertragbaren Krankheiten.

Verhütungsmethoden

  • Pille (für Frauen über 35 und Raucherinnen nicht geeignet)
  • Minipille (für Frauen über 35 prinzipiell geeignet)
  • Vaginalring
  • Hormonelles Implantat
  • 3-Monatsspritze
  • Kondom (auf Gütesiegel und Ablaufdatum achten)
  • Diaphragma
  • Spirale / Hormonspirale / Gynefix
  • Natürliche Familienplanung

Nach abgeschlossener Familienplanung bietet sich eine Sterilisation als dauerhafte Empfängnisverhütung an:

  • Die Sterilisation der Frau entspricht einer Tubenligatur (Unterbindung der Eileiter)
  • Die Sterilisation des Mannes entspricht einer Vasektomie (Durchtrennung der Samenleiter)

Beide Eingriffe gelten als risikoarm und überaus effizient. Sie werden meist ambulant durchgeführt, d.h. die Patientin / der Patient wird noch am Tag der Operation entlassen.

Sollte es dennoch zu einem ungeschützten Geschlechtsverkehr gekommen sein, verhindern zwei Methoden die mögliche Einnistung einer befruchteten Eizelle:

  • Die Pille danach: Es werden zwei Hormontabletten, innerhalb von 12 Stunden eingenommen und dies spätestens 36 bis 72 Stunden nach vollzogenem Sexualakt. Je früher die Verabreichung erfolgt, umso sicherer wird eine mögliche Schwangerschaft verhindert.
  • Die Spirale danach: Sie muss spätestens innerhalb von 5 Tagen nach ungeschütztem Verkehr eingesetzt werden, ist jedoch nicht für alle Frauen geeignet.

Der Schwangerschaftsabbruch bietet sich als letzte Option für Frauen an, die sich gegen das Austragen ihres Kindes entscheiden. Die sogenannte Fristenlösung erlaubt es in Österreich, innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen einen Abbruch durchführen zu lassen. Eine spätere Beendigung der Schwangerschaft ist nur aus medizinischen Gründen erlaubt. Ausführliche Beratung, Information und Aufklärung vorausgesetzt, stehen folgenden Methoden zur Verfügung: Saugcurretage (Absaugmethode), Mifegyne (innerhalb der ersten 49 Schwangerschaftstage möglich) und eine Curettage (seltener).

Lektorat dieser Seite durch
Dr. med. Simone Höfler-Speckner

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