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Honigklee

Honigklee (Melilotus officinalis; Steinklee, Melilotenklee) ist eine bereits selten gewordene krautige Pflanze, die ursprünglich vom Mittelmeer bis nach Zentralasien häufig vorkam und vor allem an Bahndämmen und Kiesplätzen erblüht.

Die Bezeichnung "Steinklee" stammt daher, dass die Pflanze steinige Standorte bevorzugt. "Honigklee" wiederum nimmt Bezug auf die Tatsache, dass Bienen dem Duft dieser Pflanze kaum widerstehen können.

In der Pflanzenheilkunde werden für heilende Zwecke die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile des Honigklees verwendet. Diese enthalten unter anderem Cumarin, Melilotsäure, Gerbstoffe, Schleim, Flavonoide sowie Kalzium, welche sich – in richtiger Dosierung genommen – auf den menschlichen Organismus harntreibend, erweichend und schlaffördernd auswirken können.

Vor allem wegen des Wirkstoffes Cumarin findet der Honigklee sehr vielseitige Verwendung. Zum Beispiel erweitert das Cumarin die Blutgefäße und mindert die Gefäßdurchlässigkeit. Dies trägt zu einer wesentlichen Verbesserung der Durchblutung bei. So soll der Tee aus Honigklee die Genesung bei Lymphdrüsen-Erkrankungen fördern.

Honigkleetee

Zubereitung eines Tees aus Honigklee: 2 Teelöffeln fein geschnittene frische oder getrocknete oberirdische Pflanzenteile mit einem Viertel Liter kochendem Wasser überbrühen und anschließend für etwa 10 Minuten stehen lassen.

Das Teekraut lässt sich sehr gut auch mit anderen Heilpflanzen kombinieren: z.B. , , oder Malve. Der Tee kann auch äußerlich angewendet werden in Form von Spülungen oder als Umschlag. Diese Anwendungen dienen vor allem bei Augenentzündungen oder bei Mittelohrentzündungen.

Eine weitere Eigenschaft des Honigklees ist, dass dieser im getrockneten Zustand stark nach Waldmeister riecht und daher einen frischen Duft mit sich bringt, welcher als Mittel gegen Motten dient.

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