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Jackpot Bewegungsprogramm / Kur

Im Oktober 2015 wurde in der Steiermark von der österreichischen Sozialversicherung und den drei Sportdachverbänden ein vorbildhaftes Pilotprojekt gestartet, das neben der Steigerung der Gesundheit auch zur Reduktion verbreiteter chronischer Erkrankungen beitragen soll: JACKPOT. Orientiert an den Kriterien der Österreichischen Bewegungsempfehlungen – mindestens 150 Minuten aerobe körperliche Aktivität bei mittlerer Intensität pro Woche – steht diese Maßnahme Personen für die ersten zwölf Wochen nach Beendigung der Kur zur Verfügung und soll vor allem die Fortführung körperlicher Aktivität auch im heimischen Umfeld sicherstellen.

Hauptziel der Initiative sind mehr gesunde Lebensjahre dank moderner Gesundheitsvorsorge und standardisierter, regionaler Bewegungsangebote. JACKPOT Insgesamt haben seit Projektstart über 1000 Personen an regionalen Bewegungsprogrammen der Vereine teilgenommen. Die Programme werden in 11 steirischen Regionen mit 15 regionalen Vereinen umgesetzt. Die ersten 12 Einheiten dieser Bewegungsprogramme sind für die TeilnehmerInnen kostenlos, danach beträgt der Semesterbeitrag 80,- Euro. Qualitätsstandards werden von 100 Prozent der lokalen Vereine auf Anhieb erfüllt.

Jackpot Bewegungsprogramm Kur
Foto © Andreas Hollinek

Aktuelle Lage (November 2017): Österreichweit gibt es 12.000 Sportvereine, davon sind 2500 in der Steiermark tätig. Die Anzahl der österreichischen Bewegungsangabe mit "Fit Sport Austria Qualitätssiegel" beträgt 7500. Davon finden mehr als 1000 in der Steiermark statt. Darüber hinaus gibt es österreichweit rund 70 Vertrags-Kureinrichtungen, die jährlich knapp 100.000 Personen betreuen. Im Rahmen des aktuellen Projektes wurde für eine repräsentative Stichprobe erhoben, dass nur 10 Prozent der Kurgäste die Bewegungsempfehlungen vor Kurantritt erreichen. will das verbessern.

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Bewegung bringt's

Eine Vielzahl der großen Zivilisationserkrankungen rührt daher, dass wir zu wenig Bewegung machen. Das innovative Bewegungsprogramm JACKPOT und das neue, ganzheitliche Kur-Modell "Gesundheitsvorsorge Aktiv" (GVA) sind zeitgemäße Maßnahmen, dem aktiv entgegenzuwirken und neben einer Steigerung der Gesundheit auch das Bewusstsein für nachhaltige Lebensstiländerungen zu schaffen.

"Uns war es als SVA in der Rolle des Projektträgers ein großes Anliegen, beim Projekt JACKPOT einen Schulterschluss mit allen Sozialversicherungsträgern und Sportdachverbänden zu erreichen, denn gemeinsam sind wir mit dieser Idee stärker", so der SVA-Landesstellenleiter der Steiermark Dir. Dr. Wolfgang Seidl. Durch die Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung, welche die SVA als erster Sozialversicherungsträger mit dem organisierten Sport schloss, war der Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklung gelegt. Mittlerweile sind alle Sozialversicherungsträger der Rahmenvereinbarung beigetreten. JACKPOT ist fest in der Landesgesundheitsstrategie Steiermark verankert und soll bei positiver Evaluierung bald auf ganz Österreich ausgeweitet werden.

"JACKPOT ist ein guter Ansatz, um Menschen einen Anreiz zu geben, mehr Bewegung und damit Gesundheit dauerhaft in ihr Leben zu bringen – speziell für jene Zielgruppe, die im Rahmen einer Kur bereits mit einer Lebensstil-Änderung begonnen hat. Regelmäßige körperliche Bewegung ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für ein langes Leben bei guter Gesundheit", umreißt STGKK-Obfrau Mag.a Verena Nussbaum das Hauptziel des Projekts.

Neues Kur-Modell

Auch bei der Kur ist eine Neuausrichtung gelungen. Das ganzheitliche Kur-Modell "Gesundheitsvorsorge Aktiv" (GVA) – initiiert und ins Leben gerufen von der PVA – bietet seit mittlerweile mehr als drei Jahren in ausgewählten Piloteinrichtungen ein hochwertiges, zeitgemäßes Gesundheitsvorsorgeprogramm bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Anders als bei der herkömmlichen Kur liegt der Fokus der GVA vor allem auf Bewegung, mentaler Gesundheit und gesunder Ernährung. "Aktivtherapien und Sport bilden die medizinische Basis der 22-tägigen GVA. Zusätzlich zum deutlichen Mehr an aktiver Bewegung werden aber auch Ernährung und mentale Gesundheit als wesentliche Eckpfeiler in die Therapie miteinbezogen", beschreibt Ing. Kurt Aust, stellvertretender Generaldirektor der PVA, die wesentlichen Neuerungen dieses zeitgemäßen Kurkonzepts.

Dem Kuraufenthalt Nachhaltigkeit verleihen

Der positive Effekt eines Gesundheitsvorsorgeaufenthalts ist unbestritten und stellt für viele Patienten tatsächlich einen Wendepunkt oder sogar Neuanfang dar. Die eigentliche Herausforderung ist jedoch, die während des Heilverfahrens eingeleiteten und erlernten Lebensstiländerungen auch in den Alltag mitzunehmen. Es geht dabei vor allem um langfristige Änderungen und Verbesserungen des Lebensstils, hin zu einem verantwortungsvollen, gesünderen Umgang mit sich und seinem Körper. Um diese Nachhaltigkeit nun tatsächlich zu gewährleisten und den TeilnehmerInnen auch nach dem Kuraufenthalt Unterstützung und Motivation zu bieten, kommt JACKPOT zum Zug. "Knapp die Hälfte (49%) der StudienteilnehmerInnen haben sich entschieden, JACKPOT in ihrer Gemeinde zu besuchen. Davon besuchten mehr als die Hälfte (54%) das Angebot regelmäßig. Die Zielgruppe bei JACKPOT sind körperlich inaktive Erwachsene zwischen 30 und 65 Jahren, bei denen ein Kuraufenthalt von der Sozialversicherung bewilligt wurde – immerhin sind das Österreichweit knapp 100.000 Personen pro Jahr. So wird im Rahmen des Kuraufenthaltes eine Lebensstiländerung erfolgreich eingeleitet", berichtet Univ.-Prof.in Dr.in Sylvia Titze von der Karl-Franzens-Universität Graz über das Projekt. Das bedeutet, dass ein Viertel der StudienteilnehmerInnen vom JACKPOT-Angebot profitiert haben und auch drei Monate nach Abschluss der Kur körperlich aktiv blieben.

Erfolg der Sportvereine

Dieser Erfolg ist vor allem durch die hohen Qualitätsansprüche an die umsetzenden Sportvereine begründet. In die wissenschaftliche Analyse wurden 13 Sportvereine miteinbezogen, wobei alle auf Anhieb die von der Sozialversicherung festgelegten Qualitätskriterien für das Ausdauer- und Krafttraining erfüllten. Umgesetzt werden die JACKPOT Bewegungsprogramme in Zusammenarbeit mit den drei Dachverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION gemäß genau definierter Qualitätsstandards von regionalen Sportvereinen. "Der Breiten- und Gesundheitssport hat in Österreich jahrelange Tradition und bereits sehr viel Positives in der Bevölkerung bewirkt. Das Programm JACKPOT ist nun eine ganz neue Chance für die Sportvereine. Externe Evaluationen haben bereits gezeigt, dass die hohen Qualitätsstandards der Vereine und der ÜbungsleiterInnen eindeutig erfüllt werden", so Präs. DI Christian Purrer vom ASVÖ Steiermark. Art, Dauer, Intensität und Ausrichtung der Bewegungsprogramme sind genau auf die Zielgruppe zugeschnitten und sogar Coaching für langfristige Verhaltens- und Lebensstiländerungen wird miteinbezogen.

Statement Ing. Kurt Aust (Stellvertretender Generaldirektor der PVA)

Dass der Kuraufenthalt kein bloßer Wellness-Urlaub ist, als der er oftmals betrachtet wurde, ist bereits den meisten bekannt. Eine Neuausrichtung des Gesundheitsvorsorgekonzepts ist nun vor allem durch das Modell "Gesundheitsvorsorge Aktiv" (GVA) gelungen. Im Jahr 2014 als Pilotprojekt ins Leben gerufen, bietet die PVA damit seit mittlerweile mehr als drei Jahren in ausgewählten Vertragseinrichtungen ein hochwertiges, zeitgemäßes Gesundheitsvorsorgeprogramm bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates.

Anders als bei der herkömmlichen Kur liegt der Fokus der GVA vor allem auf Bewegung, mentaler Gesundheit und gesunder Ernährung: Aktivtherapien und Sport bilden die medizinische Basis des 22- tägigen Aufenthaltes. Zusätzlich zu dem deutlichen Mehr an Bewegung werden aber auch Ernährung und mentale Gesundheit als wesentliche Eckpfeiler in die Therapie miteinbezogen.

Erklärtes Ziel dieses innovativen Heilverfahrens ist der Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Versicherten im erwerbsfähigen Alter und künftig auch u.a. die Vermeidung des Pflegebedarfs bei Pensionistinnen und Pensionisten. Krankenständen und damit einhergehenden Arbeitsausfällen soll so vorgebeugt und gleichzeitig die gesunden Lebensjahre verlängert werden. Die positiven Auswirkungen eines solchen Modells sowohl auf den Einzelnen, als auch langfristig auf das gesamte Gesundheitssystem liegen auf der Hand.

Der positive Effekt einer Gesundheitsvorsorgemaßnahme ist unbestritten und stellt für viele Patienten tatsächlich einen Wendepunkt oder sogar Neuanfang dar. Die eigentliche Herausforderung ist jedoch, die während des Heilverfahrens eingeleiteten und erlernten Lebensstiländerungen auch in den Alltag mitzunehmen. Es geht dabei vor allem um langfristige Änderungen und Verbesserungen des Lebensstils, hin zu einem verantwortungsvollen, gesünderen Umgang mit sich und seinem Körper. Hauptziel der GVA ist in erster Linie die Prävention: Anstoß zu einem besseren Leben zu geben, Menschen zu motivieren und den Einzelnen anzuregen, die persönlichen Konsequenzen für seine Gesundheit zu ziehen.

Statement Mag.a Verena Nussbaum (Obfrau der StGKK)

Es ist eine erfreuliche Entwicklung: Wir werden immer älter. Bei Männern liegt die durchschnittliche Lebenserwartung aktuell bei rund 79 Jahren, Frauen werden im Schnitt knapp 84 Jahre alt. Diese Tatsache wird stets etwas getrübt, wenn man weiß, dass die Zahl der gesunden Lebensjahre leider nur sehr schwach ansteigt.

Das erklärte Ziel der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse ist es daher, die Zahl der Lebensjahre bei guter Gesundheit zu erhöhen – hier leisten wir mit einer Vielzahl an Angeboten im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention schon seit vielen Jahren wichtige Unterstützung. Die evidenzbasierten Bewegungsangebote des Jackpot-Programms sind ein weiterer Schritt zur Erreichung dieses Ziels.

Es klingt so einfach und doch gelingt es den wenigsten, Bewegung regelmäßig und auf Dauer in ihren Alltag zu integrieren. Obwohl Joggen, Walken und Radfahren bei vielen Bewegungsbegeisterten hoch im Kurs stehen und sich auch Fitness-Studios über regen Zulauf freuen, hält die Mehrheit der Bevölkerung leider nur wenig bis gar nichts von sportlicher Bewegung und ausgewogener Ernährung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt dies mit erschreckenden Prognosen: Im Jahr 2030 werden in Österreich 79 Prozent der Frauen und 52 Prozent der Männer als übergewichtig gelten.

Schon jetzt bringt gut die Hälfte der Bevölkerung zu viel auf die Waage. Bewegungsmangel, Übergewicht, Tabakkonsum – die Auslöser für chronische Erkrankungen sind vielfältig und die Zahl jener Menschen mit dauerhaften gesundheitlichen Problemen nimmt stetig zu. Egal ob Diabetes, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen – die beiden Eckpfeiler Ernährung und Bewegung beeinflussen so gut wie alle wichtigen Risikofaktoren positiv.

Die Evaluierung des Pilotprojekts Jackpot wird zeigen, ob und in welchem Ausmaß die Bevölkerung die regionalen Bewegungsangebote annimmt und ein Gesundheitsgewinn für die Österreicherinnen und Österreicher erreicht werden kann.

Statement ao. Univ.-Prof. Dr. Sylvia Titze (Universität Graz)

Die Mehrheit der erwachsenen Österreicher und Österreicherinnen erreicht die Bewegungsempfehlungen nicht – und setzt sich dadurch einem hohen Risiko für vermeidbare Zivilisationserkrankungen aus.

Die Zielgruppe bei JACKPOT sind körperlich inaktive Erwachsene zwischen 30 und 65 Jahren, bei denen ein Kuraufenthalt von der Sozialversicherung bewilligt wurde – immerhin sind das Österreichweit knapp 100.000 Personen pro Jahr. Während im Rahmen des Kuraufenthaltes eine Lebensstiländerung erfolgreich eingeleitet wird, fehlt nach der Kur häufig das Umfeld, um weiterhin angeleitet gesundheitswirksam sportlich aktiv zu sein. Mit JACKPOT gibt es nun in Wohnortsnähe ein Bewegungsprogramm, in dem sowohl das Herzkreislaufsystem trainieret als auch die großen Muskelgruppen gekräftigt werden. Die zusätzlich geschulten TrainerInnen nützen die 90 Minuten ebenfalls, um über Verhaltensänderung zu reden. Es werden leicht umsetzbare Verhaltensänderungsstrategien vorgestellt, die bis zur nächsten Einheit von den TeilnehmerInnen erprobt werden können.

49 Prozent der StudienteilnehmerInnen haben sich entschieden, JACKPOT in ihrer Gemeinde zu besuchen. Davon besuchten mehr als die Hälfte (54%) das Angebot regelmäßig. Das heißt, gut ein Viertel der StudienteilnehmerInnen haben vom JACKPOT-Angebot profitiert und blieben auch drei Monate nach Abschluss der Kur körperlich aktiv. Im Vergleich mit internationalen Studien ist das ein beachtlicher Erfolg. Dieser Erfolg ist mit den hohen Qualitätsansprüchen an die umsetzenden Sportvereine begründet.

In die wissenschaftliche Analyse wurden 13 Sportvereine miteinbezogen, wobei alle auf Anhieb die von der Sozialversicherung festgelegten Qualitätskriterien für das Ausdauer- und Krafttraining erfüllten. Die Qualitätsansprüche in Bezug auf die Verhaltensänderungsberatung wurden anfangs noch nicht durchgehend zufriedenstellend umgesetzt. Wenn man sich an die Qualität des JACKPOT-Programms gewöhnt hat, muss man es nach den 12 gratis JACKPOT-Einheiten nicht aufgeben. Mit einem jährlichen Beitrag von 160€ kann man ein Jahr lang die Vorteile von JACKPOT genießen: steigende Ausdauer, mehr Kraft und zunehmende Kompetenz, die gesetzten (Bewegungs-) Ziele zu erreichen.

Statement DI Christian Purrer (Präsident ASVÖ Steiermark)

Der Breiten- und Gesundheitssport hat in Österreich jahrelange Tradition und bereits sehr viel Positives in der Bevölkerung bewirkt. Oftmals herrscht in der Öffentlichkeit ein sehr traditionelles Bild von Sportvereinen mit einem einseitigen Fokus auf Fußball und Skisport, jedoch sind sie viel mehr als das! Sportvereine können als Gesundheitsdienstleister mit regionaler Verantwortung gesehen werden, wie es auch das Projekt JACKPOT bewiesen hat.

In der Steiermark gibt es 2500 Sportvereine, die in verschiedenen Projekten involviert sind. Unter anderem sind es Projekte wie "Kinder Gesund Bewegen", die jährlich fast 35.000 Kinder bewegen oder auch das Bewegungsland Steiermark mit 350 aktiven Vereinen, die weitere 10.000 Erwachsene bewegen. Ein deutliches Signal ist auch die hohe Anzahl an Fit Sport Austria Qualitätssiegelangeboten. In der Steiermark wurden bis heute 1.017 Bewegungsangebote mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet, österreichweit sind es bereits mehr als 7.200 Angebote. Das Fit Sport Austria Qualitätssiegel wurde entwickelt, um ÖsterreicherInnen einen einfachen Zugang zu einer aktiven Lebensweise und somit zu mehr Gesundheit zu bieten.

Das Programm JACKPOT ist nun eine ganz neue Chance für die Sportvereine! Während die Zusammenarbeit der drei Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION seit Jahren sehr gut funktioniert, sind Kooperationen mit der Sozialversicherung neues Terrain. Diese Kooperationen wirken sich sehr positiv auf den Breiten- und Gesundheitssport in Österreich aus.

Wir als Sportorganisationen sind sehr stolz auf dieses Projekt! Externe Evaluationen der JACKPOTBewegungsprogramme haben bereits gezeigt, dass die hohen Qualitätsstandards der Vereine und der ÜbungsleiterInnen eindeutig erfüllt werden. Dauer, Intensität und Ausrichtung der Bewegungsprogramme sind genau auf die Zielgruppe abgestimmt und auch Coaching für langfristige Verhaltens- und Lebensstiländerungen wird berücksichtigt. Durch die hohen Qualitätsstandards der ÜbungsleiterInnen konnte die Sicherheit in mittlerweile 1250 umgesetzten JACKPOT Trainingseinheiten gewährleistet werden.

Wie Ausdauer und Kraft trainiert bzw. angeleitet wird, ist jedem/r ÜbungsleiterIn im Sportverein klar. Der Fokus der Fortbildung für die ÜbungsleiterInnen liegt bei der Vermittlung von definierten Standards und Qualitätskriterien. Ein weiterer wesentlicher Punkt war auch die Wahrnehmung der Zielgruppe, da viele Menschen Ängste, Misserfolge und Ungewissheit mitbringen.

Die Chancen durch das JACKPOT-Programm sind für den Sport- wie auch für den Gesundheitssektor enorm. Der Sportverein erhält Zugang zu neuen Zielgruppen, das Gesundheitssystem kann die in allen Leitlinien verankerte Forderung nach Förderung der körperlichen Aktivität mit regionalen Partnern zu leistbaren Preisen umsetzen. Zwei Jahre nach Projektstart ist das Programm Jackpot in vielen Regionen der Steiermark etabliert und mittlerweile bei den Vereinen nicht mehr wegzudenken!

Statement Dir. Dr. Wolfgang Seidl (Landesstellenleiter der SVA Steiermark)

Die SVA ist seit vielen Jahren darum bemüht, die Gesundheit Ihrer Versicherten zu verbessern. Maßnahmen sollen dabei nicht nur den Österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmern, sondern der gesamten Versicherungsgemeinschaft zugutekommen. Entsprechend dieser Grundeinstellung ist JACKPOT ein erfolgversprechendes Pilotprojekt, das bei Gelingen in der gesamten Steiermark und darüber hinaus etabliert werden kann.

Uns war es als SVA in der Rolle des Projektträgers ein großes Anliegen, dabei einen Schulterschluss mit allen Sozialversicherungsträgern und Sportdachverbänden zu erreichen, denn gemeinsam sind wir mit dieser Idee stärker. Durch die Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung, welche die Sozialversicherungsträger mit dem organisierten Sport schlossen, war der Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklung gelegt. JACKPOT ist heute fest in der Landesgesundheitsstrategie Steiermark verankert.

Bereits seit 2015 untersucht die Universität Graz unabhängig und auf höchsten Niveau, ob die Zielgruppe ausreichend erreicht wird und die gewünschten Effekte auch tatsächlich eintreten. Schlussendlich muss noch evaluiert werden, ob der durch die Intervention entstandene zusätzliche gesundheitliche Nutzen auch in Relation mit den Ausgaben steht.

Grundsätzlich freuen wir uns aber über die ersten sehr positiven Zwischenergebnisse. Wir bekommen laufen sehr gutes Feedback unserer Versicherten und zwar sowohl natürlich von den TeilnehmerInnen, als auch erfreulicherweise von den NichtteilnehmerInnen.

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