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Gardasee

Der Gardasee ist mit einer Fläche von rund 370 Quadratkilometer der größte See in Italien. Das nördliche Ufer des Sees gehört zur Region Trentino, das östliche Ufer zu Venetien und das westliche Ufer zur Lombardei bzw. zu Brescia.

Das Hinterland des Gardasees ist sehr fruchtbar. Im Osten prägen Weinberge und Olivenhaine die Landschaft. Deshalb wird das Ostufer des Sees auch "Riviera degli Olivi" genannt. Das Westufer hingegen gilt als "Riviera dei Limoni" ("Zitronen-Riviera"). Rund um den See gibt es ein vielfältiges Angebot aller Unterkunftsarten sowie ein breit gefächertes Angebot an Freizeit- und Sportaktivitäten.

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Gardasee
Foto: © ENIT / Vito Arcomano

Urlauber schätzen nicht nur die Schönheit des Sees und seiner Umgebung, sondern auch das milde, sub-mediterrane Klima, das hier herrscht. Der nördliche Teil des Gardasees ist sehr eng, und von hohen Bergen umgeben, das südliche Ufer hingegen liegt in einer Ebene. Im See befinden sich einige Inseln, die größte davon ist die Isola del Garda.

Eine 135 Kilometer lange Uferstraße verbindet die Orte rund um den See. Das ist praktisch, wird aber wegen des starken Verkehrs oft auch als störend empfunden. Im Norden des Sees befindet sich die Stadt Riva del Garda, welche von hohen Bergen umgeben ist. Im Stadtzentrum gibt es historische Bauwerke aus dem 13. Und 14. Jahrhundert. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen beispielsweise der 34 Meter hohe Torre Aponale am Hafen sowie die im 12. Jahrhundert erbaute Wasserfestung "Rocca" am Ufer östlich des Hafens. Sie beherbergt heute das Museo Civicio.

Ein Stückchen weiter Richtung Osten befindet sich der Ort Torbole. WindsurferInnen kennen ihn gut, hier ist ein aufregendes Revier.

Am Fuße des Monte Baldo, an der östlichen Seite des Sees, liegt Malcesine. Zu den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt zählen, das im 13. bzw. 14. Jahrhundert erbaute Scaligerkastell (heute ein Heimatmuseum zum Gardasee und seiner Umgebung im Allgemeinen und zum Aufenthalt Goethes am Gardasee im Speziellen) und der im 13. Jahrhundert von den Scaligern erbaute Palazzo dei Capitani. Wer mit der Seilbahn zu der auf etwa 1720 Meter Höhe gelegenen Ortschaft Tratto Spino auf dem Monte Baldo kann eine grandiose Aussicht genießen.

Johann Wolfgang von Goethe schrieb in seinem Werk "Italienische Reise":

Heute Abend hätte ich können in Verona sein, aber es lag mir noch eine herrliche Naturwirkung an der Seite, ein köstliches Schauspiel, der Gardasee, den wollte ich nicht versäumen, und bin herrlich für meinen Umweg belohnt. Nach fünfen fuhr ich von Roveredo fort, ein Seitental hinauf, das seine Wasser noch in die Etsch gießt. Wenn man hinaufkommt, liegt ein ungeheurer Felsriegel hinten vor, über den man nach dem See hinunter muß. Hier zeigten sich die schönsten Kalkfelsen zu malerischen Studien. Wenn man hinabkommt, liegt ein Örtchen am nördlichen Ende des Sees und ist ein kleiner Hafen oder vielmehr Anfahrt daselbst, es heißt Torbole. Die Feigenbäume hatten mich schon den Weg herauf häufig begleitet, und indem ich in das Felsamphitheater hinabstieg, fand ich die ersten Ölbäume voller Oliven. Hier traf ich auch zum ersten Mal die weißen kleinen Feigen als gemeine Frucht, welche mir die Gräfin Lanthieri verheißen hatte. Aus dem Zimmer, in dem ich sitze, geht eine Türe nach dem Hof hinunter; ich habe meinen Tisch davor gerückt und die Aussicht mit einigen Linien gezeichnet. Man übersieht den See beinah in seiner ganzen Länge, nur am Ende links entwendet er sich unseren Augen. Das Ufer, auf beiden Seiten von Hügeln und Bergen eingefaßt, glänzt von unzähligen kleinen Ortschaften.

Weiter südlich befindet sich der Ort Torri del Benaco. Der Hafen des Ortes wird von einer Scaligerburg aus dem 14. Jahrhundert beherrscht. Innen drinnen ein Olivenbaum- und Fischerei-Museum. Ebenfalls am Ostufer des Sees liegt der überaus beliebte Ort Garda. Auch Parco delle Sirene finden großen Zuspruch, zumal es sich hier gut baden lässt. Ein Stücken weiter südlich ist Bardolino, bekannt ist durch seinen köstlichen Wein und und die herrlichen Oliven. Verständlich, dass man beiden Spezialitäten ein eigenes Museum gewidmet hat. Lazise kennt man wegen seiner Freizeit- und Themenparks. Hervorzuheben sind der Caneva Aquapark, der Movieland Park und der Gardaland Sea Life Park.

Auf dem Südufer des Sees befindet sich der Ort Peschiera del Garda, welcher am Abfluss des Mincio gelegen ist. Die Altsstadt des Ortes ist von Kanälen umgeben und wird durch eine Festungsanlage dominiert. Zwischen Peschiera del Garda und Sirimone gibt es zahlreiche Bademöglichkeiten, die von all jenen Gardaseeurlaubern frequentiert werden, die etwas flachere Ufer bevorzugen. Sirimone ist aufgrund seiner Thermalquellen besonders bekannt. Die Alten Römer waren die ersten, die sie nutzten. Besonders sehenswert ist die Altstadt sowie die Wasserburg von Sirimone.

Die größte Stadt am Westufer des Sees ist Salò. Auf einer prächtigen Uferpromenade lässt es sich locker flanieren, in der Altstadt gut shoppen, essen und trinken. Spezialität der Köchinnen und Köche: Fisch. Der freilich kommt – so wie die Gäste auch – aus aller Welt. Ein Stückchen weiter befindet sich der Ferienort Gardone. Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes zählt zum Beispiel das Anwesen des italienischen Dichters Gabriele d Annunzio, welches ein Museum und Freilichttheater beherbergt sowie ein botanische Garten.

Mag. Anna Hollinek

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