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Sardinien

Sardinien wird oft als "die Trauminsel abseits des Massentourismus" bezeichnet. Aber was macht Sardinien zu einer Trauminsel? Das Meer, das in allen Blautönen schimmert, von blassblau bis türkis, das zerklüftete Felsen umspült, sich an Steilküsten bricht oder sanft an lange Sandstrände rollt. Die vielen unterschiedlichen Strände, große und kleine Buchten, lange Sandstrände im Süden und von Granitfelsen eingeschlossene Buchten, die so typisch sind für Nordsardinien und die Costa Smeralda berühmt gemacht haben. 1800 Kilometer Küste, die dafür sorgen, dass man ein ganzes Jahr jeden Tag an einem anderen Strand liegen könnte. Hier gibt es Buchten, die bisher wahrscheinlich nur eine handvoll Menschen gesehen haben.

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Im Gegensatz dazu das karge und wilde Hinterland. Eine grandiose und abwechslungsreiche Landschaft mit tiefen Schluchten, rauen Bergen und abgeschiedenen Hochebenen. Hier findet man Korkeichenwälder, immergrüne Macchia, von Wildblumen übersäte Wiesen und breite fruchtbare Täler. Relikte aus uralten Zeiten, wie Nuraghen und Gigantengräber begegnen einem fast überall. Pittoreske Hafenstädte, beliebt bei Touristen gibt es genau so wie abgelegene Bergdörfer, in denen das Leben der Menschen noch von alten Traditionen geprägt ist. Es gibt im Mittelmeer nichts Vergleichbares: fröhlicher Trubel und Luxus in den mondänen Küstenorten an der Costa Smeralda, ein ursprüngliches und raues Landesinnere, wo man das Gefühl hat, in manchen Orten ist die Zeit einfach stehen geblieben. All das zusammen macht den besonderen Charme der Insel aus.

Tipp: Wer mit einem öffentlichen Verkehrsmittel das Ursprüngliches entdecken möchte, kann dies mit dem "Trenino Verde", dem "grünen Zug". Die Route dieser Schmalspurbahn verläuft von der Küste über drei kurvenreiche Strecken ins Landesinnere. Die Streckenabschnitte sind: Sassari Tempio Palau (151 Kilometer), Macomer Bosa (46 Kilometer), Isili Sorgono (83 Kilometer) und Mandas Arbatax (159 Kilometer). Website: .

Der Norden und die Costa Smeralda

Die Costa Smeralda ist eine der bekanntesten und exklusivsten Ferienregionen Europas. Ein 55 Kilometer langer Küstenstreifen im Nordosten Sardiniens, der aus einem Bilderbuch stammen könnte! Strahlend türkisblaues Meer, das Granitfelsen umspült, kleine vorgelagerte Inselchen und versteckte weiße Sandstrände – sie machen die Costa Smeralda zur Karibik Europas. Leuchtend grüne Macchia mit intensivem Duft, schroffe Felsen, bizarr ausgehöhlte und abgeschliffene Granit brocken vollenden diese einzigartige Kulisse. Geschaffen wurde die Costa Smeralda durch Prinz Karim Aga Khan, der in den 60er Jahren damit begann, eine fast menschenleere Region zu einem unvergleichlichen Ferienparadies zu verzaubern. Sein Stil und seine Vorgaben bestimmen bis heute den Baustil: Der neosardische Stil passt sich hervorragend der Landschaft an, kein Dach darf höher sein als die umstehenden Bäume, es kommen natürliche Materialien wie Granit, Kalkstein und Holz zum Einsatz, und die Häuser sollen den Anschein von Alter erwecken. Die Bebauung der Küste ist strikt geregelt, und der Schutz der Küste und der Natur steht immer im Vordergrund.

Der restliche Norden ist aber nicht minder schön. Verlässt man die touristischen Gebiete, fängt das Entdecken an. Die Küste bis zum Capo Testa ist geprägt durch viele Verästelungen, Einschnitte und kleine Fjorde. Danach folgen an der Nordwestküste kilometerlange Sandstrände (bei Badesi). Interessante Städtchen wie Santa Teresa, Palau oder Castelsardo und viele ruhige Küstenabschnitte bestimmen das Bild.

Im Landesinneren findet man eine hügelige Landschaft, oft karg, mit Granitbergen, kahlen Tälern, Korkeichenwäldern und wuchernder Macchia ebenso wie kleine Dörfer, Schafweiden, einfaches Leben und jede Menge Einsamkeit. Alghero lockt im Nordwesten mit einem historischen Stadtkern und zahlreichen schönen Buchten und Stränden bis hoch zur Halbinsel Stintino.

Sehenswert auch die Küste hinunter bis nach Bosa und Oristano. Die teilweise steppenartige Halbinsel Sinis bietet schöne Strände, Lagunenseen und archäologische Schätze. Im Hinterland findet man ausgedehnte Ebenen, leichte Hügel, Nuraghen und andere Ausgrabungsstätten. Auch unterhalb von Olbia liegen einige schöne Ferienregionen. Die Gegend um San Teodoro ist touristisch gut erschlossen. Kleine und größere Sandstrände laden zum Baden und Wassersporteln ein. Entlang der ganzen Ostküste, vor allem in der Mitte der Insel, im zentralen Bergland, gibt es viel zu entdecken. Die Berge des Gennargentu sind die höchsten der Insel, einsam und undurchdringlich, mit tiefen Schluchten, kleinen pittoresken Bergdörfern (Orgosolo, Tonara, Fonni), Grotten, Quellen und einer tollen Steilküste, die oft nur vom Wasser aus zugänglich ist. Der Ort Cala Gonone ist ein idealer Ausgangspunkt, um diese Ecke Sardiniens kennen zu lernen.

Der Süden – von der Costa Rei bis zur Costa del Sud

Der Süden Sardiniens besticht durch lange, wunderschöne Sandstrände und eine offene weite Küste mit unvergleichlichem Panoramablick. Die Vorgebirge des Capo Carbonara, die grüne Macchia und die Farben des kristallklaren Meerwassers bieten ein unvergleichliches Farbenspiel. Beeindruckende Sarazenentürme ragen als Zeugen der alten Zeit in den Himmel, und viele kleine Landzungen strecken sich wie Finger ins Meer. Salzwasserlagunen, Flamingos und unberührtes Hinterland. Alles zusammen bildet eine perfekte Urlaubskulisse.

Die Costa Rei im Südosten der Insel ist ein Badeparadies. Ein kilometerlanger Sandstrand lädt zum Relaxen ein. Das gebirgige wilde Hinterland des Sarrabus mit den zerklüfteten Gipfeln der Sette Fratelli ist von einem Dickicht aus Macchia, Kork und Steineichen bewachsen. Das Gebiet rund um Villasimius ist mit vielen schönen Stränden gesegnet und eignet sich hervorragend zum Schnorcheln und Tauchen. Zwischen Villasimius und Cagliari verläuft eine der schönsten Küstenstraßen, die herrliche Ausblicke auf das Meer und die Küste zulässt. Cagliari, die quirlige Hauptstadt der Insel, ist das Zentrum der Südküste. Einerseits immer noch liebenswürdige Hafenstadt mit pittoresker Altstadt, andererseits aufgeschlossene, moderne Universitätsstadt. Hier lässt es sich herrlich shoppen und bummeln und es gibt eine Vielzahl guter Restaurants mit typisch sardischer Küche.

Die Costa del Sud bietet mit traumhaften Dünenstränden, einsamen Buchten aller Größen, einer wunderschönen Küstenstraße und zwei Inseln ein atemberaubendes Panorama. Besonders schön sind die Strände bei Chia. Bei Pula und auf der Insel Sant'Antioco gibt es verschiedene interessante archäologische Ausgrabungsstätten.

Beeindruckend auch der Westen – die Costa Verde mit wilden, kilometerlangen Sandstränden (bei Marina di Arbus), davor eine spärlich bewachsene, einsame Hügellandschaft und verlassene Bergbaugebiete. Eine interessante Felsküste findet man zwischen Masua und Capo Pecora. Die Gegend rund um Arbatax, an der Ostküste, ist eines der interessantesten Gebiete Sardiniens. Die Ausläufer des Gennargentu reichen hier fast bis an die Küste. Direkt hinter Tortoli steigen die Berge steil an und kleine Dörfer kleben wie Schwalbennester an den Hängen. Eine Fahrt durch die Berge wird mit herrlichen Ausblicken auf die Landschaft und ungeahnten Einblicken in die sardische Kultur belohnt. Die wilde und unberührte Bergwelt beeindruckt mit ihren steilen Felsen, Schluchten und Grotten. Auch in Richtung Lanussai und Gairo windet sich die Straße in endlosen Serpentinen nach oben, Steineichenwälder säumen den Weg. Die Orte Arbatax, Tortoli und Santa Maria Navaresse sind touristisch recht gut entwickelt, es gibt viele Läden, Märkte, Restaurants und kleine Häfen. Viele schöne lange Strände finden sich entlang der Küste und das Hinterland lockt mit unberührter Natur.

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