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Alant

Alant (Inula helenium; Altwurz, Darmwurz oder Edelwurz) zählt zu der Pflanzenfamilie der Korbblütler und wird seit der Antike als Heil- sowie Gewürzpflanze verwendet. Die verwendeten Teile der Pflanze sind Wurzelstock, Blätter und Blüten. Aufgrund der Inhaltsstoffe Helenin, Inulin, ätherisches Öl, Harz, Azulen und Bitterstoffe, werden Alant in der Pflanzenheilkunde verdauungsfördernde, nierenanregende, antiseptische und schleimlösende Wirkungen auf den menschlichen Organismus zugeschrieben.

Als Heilkraut wird Alant vorwiegend als Tee verwendet, welcher vor allem bei Bronchialleiden, chronischem Husten sowie Keuchhusten zum Einsatz kommt. Alant wird auch gerne mit anderen Kräutern wie zum Beispiel oder kombiniert und wirkt harntreibend und soll die Menstruation der Frau fördern.

Für die Herstellung des Tees wird eine frische Wurzel zerkleinert und mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergossen. Die Ziehzeit beträgt etwa 10 Minuten. Der Tee soll vor einer Mahlzeiten zu je einer Tasse getrunken werden.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten des Alants sind Alantwein und Alant-Urtinktur. Alantwein soll bei Verschleimungen des Darmes, der Lunge und des Magens schützen, während die Urtinktur unverdünnt bei Menstruationsschmerzen oder starkem Husten verwendet wird. In der werden der Wurzelstock und die Blüten des Alants den Organen Lunge, Milz und Leber zugeordnet. Die thermische Wirkung ist warm.

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