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Was ist Kollagen und wofür ist es gut?

Die Stabilität und Festigkeit unseres Körpers haben wir hauptsächlich einem bestimmten Stoff zu verdanken, dem Kollagen. Das faserbildende Protein bringen wir hauptsächlich in Zusammenhang mit unserer Haut, deren Alterung und Kosmetik. Doch nicht nur für die Haut und Hautalterung ist Kollagen verantwortlich, es verhindert zudem das Reißen unserer Bänder und Sehnen, sorgt für Flexibilität unserer Knochen, erhöht die Druckresistenz unserer Gelenkknorpel und lässt unsere Blutgefäße elastischer werden, was ein Mehr an Spannkraft in unserer Haut bewirkt.

Kollagen – ein natürliches Stützgerüst

Der menschliche Körper – aber übrigens auch der von Tieren – verdankt seine Festigkeit dem Kollagen, denn es ist in unserer Haut, unseren Knochen, Bändern und Sehnen enthalten. Der essentielle, wesentliche und alles entscheidende Bestandteil von Kollagen ist Wasser. Das Kollagen-Protein kommt überall in unserem Körper vor, am konzentriertesten befinden sich die Eiweiße aber in unserem Bindegewebe, denn dort dient es als Stützgerüst.

Kollagen 1
Foto © Andreas Hollinek [Werbung/PR]

Je älter wir werden, umso mehr nimmt die Konzentration von Kollagen in unserem Körper ab. Bereits ab dem 25. Lebensjahr wird die Kollagen-Produktion in der Haut (siehe ) heruntergefahren. Gleichzeitig fällt es den Kollagenfasern zunehmend schwerer, Wasser einzulagern, wodurch einer der wichtigsten Bestandteile von Kollagen verloren geht. Die Folge ist ein Spannungsverlust in unserem Gewebe, was wiederum die Bildung von Falten auf unserer Haut begünstigt.

Da die Falten für eine größere Oberfläche unserer Haut sorgen, verdunstet über die Haut mehr Feuchtigkeit, sodass damit erst recht ein Feuchtigkeitsverlust in den Kollagenfasern einhergeht. Noch weniger Elastizität und noch mehr Falten sind die bittere Konsequenz.

Umweltgifte zerstören die Kollagenstrukturen

Insbesondere äußere Umweltfaktoren wie freie Radikale oder UV-Strahlungen, die für uns hoch schädlich sind, führen zu einem Abbau der Kollagenstrukturen in unserer Haut. Die UV-A-Strahlen hinterlassen in dieser Hinsicht besonders gravierende Folgen, denn sie dringen bis in die tieferen Hautschichten durch und verursachen irreversible und tiefsitzende Schäden im Kollagen-Protein. Aus diesem Grund gilt Sonnenbaden für Ursache Nummer eins von Hautalterung und , denn durch die Schäden im Kollagen-Gerüst verliert unsere Haut ihre gewohnte Spannkraft.

Ausgewogene Ernährung ist wichtig

Die gute Nachricht ist: Wir sind den schädlichen Umwelteinflüssen und den damit verbundenen Folgen für unsere Haut nicht ganz wehrlos ausgesetzt. Unser Körper stellt das Kollagen-Protein selbst her, benötigt hierfür aber ausreichend . Die verringerte körpereigene Kollagenproduktion, die ungefähr ab dem 25. Lebensjahr eintritt, kann durch eine hinausgezögert und die Kollagenproduktion im Körper somit aktiv unterstützt werden.

Kollagenbildung durch Nahrungsergänzungsmittel

Um diesem Problem Herr zu werden, ist Kollagen mittlerweile als Nahrungsergänzungsmittel als Pulver () erhältlich, welches sodann über die Blutbahn in die tieferen Hautschichten, aber auch in Muskeln, Knorpel und Gelenke gelangt. Dadurch kann das Problem an seiner Ursache bekämpft werden. Die körpereigene Kollagenbildung wird angeregt, das Kollagengerüst kann sich erholen und wieder stabilisieren. Dadurch strafft sich die Haut. In der Folge speichert sie auch wieder mehr Feuchtigkeit.

Auf diese Weise kann optisch nachgeholfen werden

Wer die Möglichkeiten der individuellen Einflussnahme auf die Kollagenproduktion bereits ausgeschöpft hat und sich im Unglück über den sichtbaren Kollagenverlust verliert, kann die bereits entstandenen Falten mit Kollagen aufspritzen lassen. Das Aufpolstern der Falten hält jedoch nur einige Monate an. Außerdem läuft man Gefahr, eine allergische Reaktion zu riskieren.

Wer auf Spritzen lieber verzichten möchte, kann mit kollagenhaltigen Cremes und Seren nachhelfen. Das aufgetragene Kollagen bindet die Feuchtigkeit in der oberen Hautschicht und beugt somit der Verdunstung dieser Feuchtigkeit vor. Nach außen hin wirkt die Haut glatter, geschmeidiger und auch weicher.

Spritzen oder Cremes sind keine langfristige Lösung

Jedoch kann dieses Kollagen nicht in die tieferen Hautschichten durchdringen, sodass auch der durch kollagenhaltige Cremes und Seren bewirkte Effekt nur für kurze Dauer ist und jedes Mal aufs Neue hervorgerufen werden muss. Weil diese Cremes und Seren also keinen Einfluss auf die Kollagenbildung im Körper nehmen können, wird der Verlust des körpereigenen Kollagens dadurch nicht ausgeglichen, weshalb auch keine Wiederherstellung der Hautelastizität zu erwarten ist.

Küche

Gelatine ist gereinigtes und getrocknetes Rinderkollagen. Sie wird für Aspik und Sülzen benutzt bzw. um die Bindungsfähigkeit von Säften und Breien zu erhöhen.

Siehe auch

Neu und aktuell

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