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Riechstörung

Ausgehend von Ganglienzellen der Nasenschleimhaut, ist der erste Hirnnerv (Nervus olfactorius), als Teil des zentralen Nervensystems, verantwortlich für die primäre Weiterleitung von Geruchsempfindungen in das Gehirn. Dass dies gestört ist, kann mehrere Ursachen haben.

Die Zusammenarbeit verschiedener Hirnrindenareale ermöglicht uns die Wahrnehmung von Gerüchen, aber auch deren Erkennung, Differenzierung und Benennung. Zusätzlich ist eine intakte Geschmackswahrnehmung von Speisen und Getränken an ein funktionierendes Geruchsempfinden gebunden. Eine mögliche Behandlung richtet sich nach der jeweils vorliegenden Ursache der Riechstörung.

Unterschiedliche Riechstörungen (ein- oder beidseitig auftretend)

  • Anosmie: Vollständiger Ausfall des Geruchsinns
  • Hyposmie: Reduziertes Geruchsempfinden
  • Parosmie: Qualitativ / quantitativ veränderte Wahrnehmung von Gerüchen
  • Kakosmie: Stets unangenehme Geruchsempfindung

Mögliche Ursachen

  • Verminderte Nasenatmung
  • Nasenschleimhautveränderungenim Bereich der oberen Nasenmuschel
  • Schnupfen / grippaler Infekt
  • Schädel-Hirn-Trauma
    Gewalt auf den Hinterkopf führt 5 mal häufiger zur Anosmie als eine Beeinträchtigung im Vorderkopfbereich. Traumatisch bedingte Anosmie bildet sich in zirka ein Drittel der Fälle innerhalb eines Jahres zurück. Nach Ablauf von zwölf Monaten ist mit einem Wiedererlangen des Geruchsinns nicht mehr zu rechnen.

  • Häufige Zusatzsymptome: Gesichtsfeldeinengung; Nebel / Schleiersehen; Erblindung; Persönlichkeitsveränderung; Wahrnehmung ohne Erkennung des Geruchsstoffes möglich
  • Aneurysma
    Eine Arterie drückt auf den Riechnerven
  • Schädigung des Riechnervens (oft anhaltend) durch äußere Einflüsse: Viren (Grippe), Bakterien, Toxine, Medikamente (z.B. Antibiotika, Diuretika, Fibrate, Allopurinol, Zytostatika, Immunsuppressiva, L-Dopa, Lithium)
  • Psychosen (Schizophrenie)
  • Temporallappenepilepsie
    Anfallsartige Geruchsempfindungen / olfaktorische Aura

Diagnostik

  • Ausführliche Anamnese (Vorerkrankungen, Traumata, Medikamenteneinnahme, Zusatzsymptome, usw.)
  • Körperliche Untersuchung
  • Geruchs- und Geschmacksprüfung
  • HNO-Abklärung
  • Neurologischer Status
  • Untersuchung des Augenhintergrundes auf erhöhte Hirndruckzeichen
  • Bildgebende Diagnostik
  • EEG

Lektorat dieser Seite durch
Dr. med. Simone Höfler-Speckner

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