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Kulinarik Blog
Blogger: Andreas Hollinek

Gut Essen und gut Trinken vermehren die Lebensfreude. In meinem Blog gebe ich kulinarische Anregungen und verlinke die Texte mit Gasthäusern und Restaurants, in denen es sich besonders nett speisen lässt. Kommentare und Empfehlungen herzlich willkommen!

Hobbys

27.05.2021. Der Hunger nach geselligem Beisammensitzen und frisch servierten Speisen und Getränken in einem schönen Ambiente ist groß. Das gilt auch für die Wiener City. Darüber hinaus trifft hier die Kulinarik auf jede Menge Kultur. Drei Beispiele: Der Wiener Rathauskeller lädt ins Café Zeit in den Arkadenhof, das Café & Restaurant im Kunsthistorischen Museum (KHM) zum Museums-Dinner und das Café Schwarzenberg in den Gastgarten am Ring.

Mit dem Café Zeit bringt der Wiener Rathauskeller den Duft von frisch gegrillten Köstlichkeiten in den neu gestalteten Innenhof des Rathauses. Das einzigartige Ambiente inmitten der Arkadenbögen lädt zum Verweilen und Genießen ein. Geöffnet ist das Café Zeit wochentags von 8 bis 17 Uhr. Das kulinarische Angebot umfasst neben Snacks, Kaffee, Eis und erfrischenden Getränken auch Frühstück von 8 bis 11 Uhr und einen Quick-Lunch von 11 bis 15 Uhr mit täglich frisch zubereiteten Gerichten vom Grill (auch mit vegetarischer Option). Im Wiener Rathauskeller können sich Gäste im À-la-Carte-Restaurant Salon Ziehrer auf gute Wiener Küche sowie saisonale Gerichte mit frischem Marchfelder Spargel freuen.

Gourmet Wien City
Foto © Alek Kawka / Gourmet [Werbung/PR]

Ebenso vielfältig wie die Ausstellungen im Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) ist auch die Speisekarte des dort integrierten Café & Restaurants. Im stilvollen Ambiente der Kuppelhalle können die Eindrücke verarbeitet und diskutiert werden, während man sich stärkt und hinaus auf den Maria-Theresien-Platz blickt. Besonders beliebt ist das "Dinner im Museum", bei dem auch eine eigene Führung durch das Museum inkludiert ist. Dieses Angebot ist ab 3. Juni 2021 wieder zu ausgewählten Terminen verfügbar (siehe ). Ab 4. Juni ist die Innenstadt dann um eine weitere Pop-Up-Location reicher: Am Maria-Theresien-Platz haben Gäste die Möglichkeit, an der frischen Luft, an einem besonderen Platz in der Stadt zu sitzen und bei Kaffee und Snacks eine entspannte Auszeit zu nehmen.

Und noch ein Tipp: Wien wäre nicht Wien, ohne die Gastgärten der Kaffeehäuser während der Sommermonate. Auch Wiens ältestes Ringstraßencafé, das Café Schwarzenberg, verfügt über einen besonders schönen Schanigarten: Hier finden Gäste reichlich Platz, um Apfelstrudel, Sachertorte und Melange aus FAIRTRADE-Kaffee oder ein Gulasch zu genießen.

26.05.2021. Ob zu einem regionalen Frühstück, einem gemütlichen Mittagessen oder einem Kaffee zwischendurch, die "SichtBAR" in besticht durch ihre ansprechende Architektur und eine faszinierende Aussicht auf die . Der Dachgarten ist ein Ort zum Verweilen und Energie tanken und von der Sonnenterrasse aus kann man das geschäftige Treiben auf dem Binderholz Werksgelände von oben verfolgen. "Derzeit ist der Start des Kulturprogramms für den Spätsommer bzw. Herbst geplant", verrät Veranstaltungsorganisator Gerhard Angerer und fügt hinzu: "Mit der Öffnung der SichtBAR Anfang Juni setzen wir erste Schritte und fahren das gastronomische Angebot langsam wieder hoch. Bereits im letzten Jahr wurde das regionale Frühstücksangebot mit Tischbuffet sehr gut angenommen!" Wenn man sich am Vortag bis 16 Uhr anmeldet, erhält man bereits ab 8 Uhr sein ganz privates "Frühstücksbuffet" am Tisch.

05.05.2021. Es ist eine ungewöhnliche und gleichzeitig köstliche Aktion, mit der der steirische Hauben- und Naturkoch Johann Schmuck nach dem Lockdown eine österreichweite Premiere feiern wird: Weil der Andrang auf sein beliebtes Gourmetrestaurant (2 Hauben Gault & Millau, 3 Gabeln Falstaff) im weststeirischen Örtchen Oisnitz so groß ist, öffnet Schmuck sein Restaurant am 19. Mai bereits um 5 Uhr in der Früh und serviert einen Auszug aus dem Überraschungsmenü seiner Broadmoar Naturküche. Eingehalten werden für diesen außergewöhnlichen Restart natürlich sämtliche für die Gastronomie geltende Covid-Schutzmaßnahmen. Schmuck: "Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst und setzen die Verordnung auch im Sinne der Gesundheit unserer Gäste um."

"Die Menschen können es nicht mehr erwarten, endlich wieder gut essen zu gehen und auch wir freuen uns, dass es los geht", so Schmuck. Reserviert werden können für die österreichweit erste Wiedereröffnung nach dem Lockdown insgesamt 24 Plätze. Das 4-gängige Menü kostet inklusive mehrerer kleiner Überraschungsgerichte 60,– Euro pro Person. Gestartet wird um 5 Uhr früh mit einem Aperitif, die Dauer des Menüs wird etwa zwei bis drei Stunden sein.

Als einer der besten 50 Köche Österreichs (Schlemmer Atlas) verfolgt Schmuck im Broadmoar eine außergewöhnliche Philosophie: Er kocht beinahe ausschließlich mit dem, was er aus den nahen Wäldern, von den Wiesen oder aus den Flüssen schöpft. Aus dem Holz der Buche räuchert Schmuck Eis, den Geschmack des Waldes konserviert er mit eingelegter Tanne und in der alten Selch hängt er den Saibling, der aus Bach der Ortschaft geangelt wurde.

19.01.2020. Seit 3. Dezember 2020 ist klar, das Weisse Rössl am Wolfgangsee hat es geschafft: Im Restaurantführer Gault Millau 2021 wird das Romantik Restaurant Kaiserterrasse hoch gelobt. Küchenchef Hermann Poll ist es erneut gelungen, gemeinsam mit seinem Küchenteam 3 Hauben und 15 Punkte zu erzielen. Poll zeigt sich unfassbar stolz und freut sich sehr über das gute Ergebnis. Vor etwa vier Jahren übergab ihm Haubenkoch Peter Dengg das Küchen-Zepter. Seither verpasst der Hannoveraner der Küche im Romantik Restaurant Kaiserterrasse seine ganz eigene Handschrift. Traditionell österreichische Gerichte interpretiert er frisch und kreativ. So werden etwa die Rösslinge (Saiblinge) aus der eigenen Fischzucht mit regionalem Gin gebeizt.

Großen Wert legt Hermann Poll vor allem auf die regionale Herkunft der Produkte, denn jeder der bei ihm speist, soll höchste Qualität genießen. Die Eier und das Fleisch stammen vom Bauern im Ort, die Fische aus der eigenen Zucht und Obst und Gemüse von lokalen Lieferanten. Poll ist nicht nur begnadeter Koch, sondern hat auch das Patisserie-Handwerk von der Pike auf gelernt. Gerhard Spreitzer war ihm ein guter Lehrmeister. "Für mich ist es außerordentlich bereichernd und inspirierend in beiden Bereichen zu Hause zu sein. Hier ergeben sich spannende Möglichkeiten neuer Geschmackskompositionen", so Poll. Auch Rösslwirtin Gudrun Peter ist über die sensationelle Bewertung von Gault-Millau hoch erfreut: "Wir sind voller Dankbarkeit, so einen talentierten jungen Küchenchef bei uns im Haus zu haben." Auch für Nachwuchs ist im Weissen Rössl gesorgt – immer wieder werden Lehrlinge in verschiedenen Bereichen ausgebildet.

  • Das Weisse Rössl öffnet umbaubedingt wieder am 1. April 2021.
  • Ab diesem Zeitpunkt sind auch wieder Reservierungen im Romantik Restaurant Kaiserterrasse möglich.

Wolfgangsee, Weisses Rössl
Foto © Andreas Hollinek

10.09.2020. 270 SALON Weine, davon 17 Sieger und 10 Auserwählte: Österreichs härtester Weinwettbewerb ermittelte auch im Ausnahmejahr 2020 die Top-Weine des Landes, darunter viele aus dem Traumjahrgang 2019. Auf über 20 Veranstaltungen werden die Weine in allen Bundesländern präsentiert. Die Herkunftsrangliste: 142 x Niederösterreich, 74 x Burgenland, 36 x Steiermark, 15 x Wien und 3 x Bergland. Besonders erstaunlich ist dabei der Zuwachs der Wiener Weine, die letztes Jahr 8 x vertreten waren.

"Ich gratuliere allen SALON Winzern aufs Herzlichste!", freute sich Chris Yorke, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM), bei der SALON Pressekonferenz am 8. September 2020 im Wiener Palais Coburg. Er ergänzte: "Trotz aller Widrigkeiten im heurigen Jahr war meinem Team und mir von Anfang an klar: Der SALON muss unter allen Umständen stattfinden – schon allein, um den fantastischen Jahrgang 2019 zu würdigen! Mein Dank gilt daher ganz besonders allen Beteiligten der Landesprämierungen, da diese Wettbewerbe als Eintrittsticket für die SALON Verkostungen dienen. Ohne ihren pionierhaften Einsatz nach dem Lockdown wäre der SALON nicht möglich gewesen."

Österreich Wein Marketing SALON 2020 Weine
Grafik / Foto © Österreich Wein Marketing GmbH [Werbung/PR]

Aus Tausenden Einreichungen für die Landesprämierungen ermittelte eine unabhängige Verkostungsjury in Blindverkostungen die besten Weine des Landes für die Aufnahme in den SALON Österreich Wein. 126 der 270 SALON Weine 2020 stammen aus dem Spitzenjahrgang 2019. Von klassisch-fruchtbetonten über körperreiche Weiße und Rote bis hin zu edelsüßen Raritäten, herausragenden österreichischen Sekten und Alternativweinen findet sich dabei die ganze Weinvielfalt des Landes wieder. Die Besten der jeweiligen Sorten- und Geschmackskategorien, die 17 SALON Sieger, und die 10 von Experten nominierten SALON Auserwählten wurden im Rahmen der Pressekonferenz zahlreichen Journalisten präsentiert. Verkostet werden können alle 270 SALON Weine bei einer Vielzahl von Veranstaltungen in ganz Österreich. Über 20 Events, die an die geltenden Sicherheitsbestimmungen angepasst wurden, bringen die prämierten Weine in alle Bundesländer.

Über den SALON Österreich Wein: Seit über drei Jahrzehnten gilt der SALON Österreich Wein als die Staatsmeisterschaft des heimischen Weins, sein Urteil genießt höchstes Vertrauen bei Winzern, Händlern und Konsumenten. Ein Teil des Erfolgs beruht auf dem mehrstufigen, unabhängigen Blindverkostungsmarathon, durch den die besten der besten österreichischen Weine aus Tausenden Einreichungen für die Landesprämierungen ermittelt werden. In 17 Kategorien geht der beste Wein jeweils als SALON Sieger hervor, zudem ermitteln Fachmagazine, Weinjournalisten und Sommeliers 10 SALON Auserwählte. Durch diesen dualen Bewertungsmodus vereint der SALON Jahr für Jahr in einzigartiger Manier aufstrebende Talente und österreichische Winzer-Ikonen.

08.09.2020. Als neue Attraktion sowohl für WienerInnen als auch TouristInnen wurde die Wiener Kulturterrasse "MQ Libelle" am Eröffnungswochenende begeistert angenommen. An den drei Eröffnungstagen kamen rund 10.000 BesucherInnen. "Es freut mich sehr, dass die neue Kulturterrasse von den BesucherInnen so gut angenommen wird und wir damit nicht nur einen der schönsten Ausblicke über die Wiener Innenstadt bieten, sondern auch einen neuen, kostenlos zugänglichen Kultur- und Lebensraum geschaffen haben. Die MQ Libelle ist damit eine ideale Ergänzung zu den bisherigen Angeboten im MuseumsQuartier", so MuseumsQuartier-Direktor Christian Strasser.

Die "MQ Libelle" am Dach des Leopold Museums ist die erste große Erweiterung des MuseumsQuartier Areals seit der Eröffnung im Jahr 2001 und aufgrund der exponierten Lage ein weithin sichtbares Symbol für die Kulturmetropole Wien. Damit wurde zum einen ein weiterer Ort der Kommunikation und Entspannung geschaffen, aber auch ein neuer Raum für Kunst- und Kulturprojekte. Das Architekturjuwel von Laurids Ortner (Ortner & Ortner Baukunst) ist im Zusammenspiel mit den permanenten Interventionen der Künstlerinnen Brigitte Kowanz und Eva Schlegel als Gesamtkunstwerk angelegt. Die Arbeit "veiled" von Eva Schlegel erstreckt sich wie ein hauchzart gelegtes Seidentuch über die Glasfassade der "MQ Libelle". Im Terrassenbereich sorgt die Installation "Lichtkreise" von Brigitte Kowanz für ein stimmungsvolles Ambiente. Laurids Ortner entwarf bereits in den 1980-er und 1990-er Jahren, gemeinsam mit seinem Bruder Manfred Ortner, die großen Neubauten im MQ Haupthof (Leopold Museum, mumok, Kunsthalle Wien). Die "MQ Libelle" verkörpert damit all das, wofür das steht: die hervorragende Lebensqualität in Wien, das fruchtbare Zusammenspiel unterschiedlicher Künste sowie eine offene und tolerante Haltung, die zwischenmenschliche Kommunikation fördert und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet.

07.07.2020. Ab 16. Oktober wird beim "8. Excellence Gourmetfestival '20" wieder ganz groß getafelt! An 42 Abenden schlemmen Freunde des guten Geschmacks auf den kleinen Schweizer Grandhotels. Mit 30 Gastköchen der Haute Cuisine summieren sich sage und schreibe 49 Michelin-Sterne und 520 Gault Millau-Punkte, unter ihnen vier Dreisterne-Köche. Die edlen Schiffe der Schweizer Excellence-Flotte bilden fünf Wochen lang den Rahmen für die 2-tägigen Fine Dining-Trips zwischen Basel und Strassburg auf dem Rhein. Es ist die erste Riege der Kochgilde, die Abend für Abend für ein begeistertes Publikum zaubert. 30 Gastköchinnen und -köche machen das Festival zu einem hochkarätigen Anlass. Bei diesem Gourmetfestival der Superlative 20 summieren sich nicht weniger als 49 Michelin-Sterne und 520 Gault Millau-Punkte – das ist einzigartig. Ebenso einzigartig: das Setting auf dem Rhein, denn den Rahmen setzen zwei Luxus-Flussliner der Schweizer Excellence-Flotte.

Excellence Gourmetfestival
Foto © Reisebüro Mittelthurgau [Werbung/PR]

Der Guide Michelin-Chef Gwendal Poullennec sagte bei der diesjährigen Sterne-Verleihung: "Die ausgezeichnete und abwechslungsreiche Küche, die in der Schweiz angeboten wird, findet man überall im Land." Recht hat er, findet Festivalinitiator Stephan Frei, CEO des Veranstalters Reisebüro Mittelthurgau. "Es war uns wichtig, genau diese grandiose Vielfalt der Schweizer Haute Cuisine aus allen Landesteilen am Festival zu präsentieren – virtuose Kochkunst, die wir für unsere Gäste erlebbar machen möchten." Es zaubern auch wieder prominente Könner aus den Nachbarländern und aus Übersee. Nicht ohne Stolz, so Frei, dürfe man diesmal neun 19-Punkte-Köche und gleich vier Dreisterne-Chefs ankündigen: Peter (Knogl) der Große aus Basel, Franck Giovannini aus Crissier – der "Magier am Herd", der unerschöpflich kreative Jan Hartwig aus München und der unvergleichliche Avantgardist Juan Amador aus Wien. Dazu – die amtierende Köchin des Jahres, die wunderbare Tanja Grandits vom Basler Stucki und der deutsche Koch des Jahres, Tohru Nakamura – ein Aromenkünstler, der wie kein Zweiter die japanische Kochtradition mit europäischer Moderne verwebt. "Neben großem Können ist es die Leidenschaft der Köche, die man sieht und schmeckt", sagt Stephan Frei. Und so werde mit jedem Gang auch ein neuer Glücksmoment serviert.

Wer in Basel an Bord geht, erwacht in Strassburg, oder umgekehrt. Prominente Conférenciers moderieren die Gala-Abende. Sie sind die Brückenbauer zwischen Küche und Restaurant, berichten zu jedem Gang Interessantes aus der Küche – bis zum großen Finale, wenn die Chefs mit ihrer Brigade unter großem Applaus vor die Gäste treten. Nach dem Fine-Dining-Abend empfiehlt sich ein letzter Drink an der Bar, wo man sich bei Jazz-, Soul-, Rock und Dance-Sounds in der Lounge trifft, bevor man sich in die behagliche Luxuskabine zurückzieht. Die Gastköche sind: Juan Amador, Armin Amrein, Pierre-André Ayer, Syrco Bakker, Mitja Birlo, Thomas Bissegger, Dario Cadonau, Martin Dalsass, Stéphane Décotterd, Irma Dütsch, Felix Eppisser, Laurent Eperon, Rolf Fliegauf, Tobias Funke, Dominique Gauthier, Silvio Germann, Franck Giovannini, Tanja Grandits, Jan Hartwig, André Jaeger, Peter Knogl, Christian Kuchler, Flynn McGarry, Tohru Nakamura, Heiko Nieder, Tim Raue, Bernard & Guy Ravet, Mike Wehrle, Rico Zandonella und Fabrizio Zanetti.

08.06.2020. Genuss sollte bewusst erlernt werden und wird von sozialen Aspekten beeinflusst. Beim Genießen sollten die Menschen zudem darauf achten, was ihnen individuell guttut. Für einen möglichst hohen Genuss rät Prof. Dr. Arnd Florack vom Institut für Arbeits-, Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität Wien zu vielen kleinen Genusserlebnissen. Beim sechsten "f.eh live im Talk" sprach er mit Dr. Marlies Gruber, Geschäftsführerin des forum. ernährung heute (f.eh), über die Psychologie beim Essen. Sie widmeten sich den Folgen der Corona-Krise sowie den Auswirkungen der Lockerungsmaßnahmen auf den Genuss. Im Rahmen des "f.eh live im Talk" hat das f.eh mit Experten wöchentlich Auswirkungen der Corona-Krise auf Essen, Gesundheit und Lebensstil diskutiert.

Kulinarik Genusserlebnisse 1
Foto © Andreas Hollinek

Genuss ist eine Kreation unseres Gehirns und wird von vielen Komponenten beeinflusst: Neben sozialen Aspekten sind es etwa die Farben der Speisen, das Setting und die Zeit. Eine wesentliche Rolle spielt nämlich, bewusst zu essen und so das Genießen kontinuierlich zu erlernen. Darauf hat einerseits die Familie einen großen Einfluss, denn die Esskultur wird wesentlich davon bestimmt, was man als Kind isst und welchen Wert und Stellenwert Essen hat. Dazu zählt aber auch das Aneignen von Wissen über Nahrungsmittel sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten etwa bei der Zubereitung. Dabei sollte jeder Mensch darauf achten, was ihm individuell guttut und sich im Sinne des Genusses auf die Speise und das Essen fokussieren. Der Experte rät, den dafür nötigen zeitlichen Rahmen bewusst herzustellen. Studien belegen nämlich, dass sich Genießer gesünder und vielfältiger ernähren, mehr Zeit nehmen zum Essen sowie tendenziell schlanker und glücklicher sind. Auch die Pausen, die man sich für den Genuss nimmt, reduzieren Stress und leisten einen Beitrag zum Wohlbefinden.

Durch die Corona-Krise haben negative Stimmungslagen und Emotionen wie Ängstlichkeit und Depression zugenommen. Das hat sich auf den Genuss ausgewirkt, so Florack. "Wenn der Mensch positiv gestimmt ist, kann er Genuss besser erleben als unter Stress. Vor allem am Beginn der Krise ist das Genießen schwerer gefallen. Aber der Mensch passt sich schnell an, akzeptiert die Situation und kann dann wieder Genuss erleben. Und gibt es keinen Überfluss, können wir ebenfalls bessergenießen, weil wir die Speisen mehr wertschätzen", so Florack. Für jene Menschen, die in Stress-Situationen mehr als sonst zu sich nehmen, war die Corona-Krise jedoch gefährlich. Denn dabei geht es weniger um das Mögen der Speisen, sondern um das Verlangen danach – und das steigert den Genuss nicht.

Fördert man das Genießen und entkoppelt es vom Verlangen, führt das zu positiven Erlebnissen. Wissenschaftlich lässt sich bestätigen, dass Genuss und sich glücklich Fühlen korrelieren und es Effekte in beide Richtungen gibt. So kann mit vielen kleinen Genuss-Erlebnissen mehr Wohlbefinden hergestellt werden und umgekehrt achten glückliche Menschen darauf, positive Erlebnisse im Alltag einzubauen. "Das ist ein Zirkel, der sich nach oben schraubt. Aber das Wohlbefinden ist relativ stabil und lässt sich nicht endlos steigern", unterstreicht Florack.

Soziale Aspekte haben ebenfalls einen Einfluss auf die Ernährung und den Genuss. In Gesellschaft zu essen ist für das Genusserlebnis enorm hilfreich. Das habe sich durch die Corona-Krise gezeigt, so Florack. Er geht davon aus, dass der Genuss mit den Lockerungen der Regeln durch die steigenden Sozialkontakte wieder steigen wird. "Wenn unser Gehirn Genussempfindung kreiert, spielt das Umfeld eine Rolle, mit dem man es konsumiert. Die beste Mahlzeit kann man auf einer einsamen Insel nicht genießen, weil es dazu einen sozialen Kontext braucht. Die Anwesenheit von Menschen und Genuss haben ähnliche positive Emotionen, die auch miteinander vernetzt sind", betont Florack.

03.03.2020. Der 1899 erbaute Dogenhof in der Praterstraße 70 (), einstiger Prachtort der Wiener Kaffeehauskultur, war in den letzten Jahren Heimat für die Analog-Manufaktur Supersense und eine Café-Konditorei. Nun haben Supersense-Macher Florian Kaps und Simon Steiner, Mitbegründer und ehemaliger Restaurantleiter des Heuer am Karlsplatz, einen großen Traum verwirklicht, und den legendären Wiener Dogenhof baulich und inhaltlich wieder vereint.

Ganz dem ursprünglichen Konzept von 1899 folgend, bekommt Wien damit eine Institution zurück: ein prachtvolles, inspirierendes, öffentliches Esszimmer, gestaltet von den DesignerInnen Yvonne Krisch und Robin Molenaar. Die Vision des für Wien einzigartigen Gastronomiekonzepts ist es, ausschließlich über einer offenen Feuerstelle und mit einem Holzbackofen zu kochen. Die daraus resultierende bauliche Herausforderung wurde von Hafner Robert Krotz (Ofenkörper off&go) und Lüftungsspezialist Andreas Poelzl (airdesign GmbH) erfolgreich umgesetzt.

Für die Kreation und Umsetzung der Speisen zeichnet Lukas Stagl verantwortlich – ein junger Koch, der sich unerschrocken der Herausforderung des Kochens mit Feuer stellt. So unverfälscht wie möglich soll dabei einfach gutes Essen zubereitet werden. Stagls geradliniger Zugang ist geprägt von der Kunst des Weglassens, puristischer Klarheit und dem vollen Fokus auf die Lebensmittel. Deren ProduzentInnen spielen daher eine weitere wichtige Rolle in diesem aufs Wesentliche ausgerichteten Küchenkonzept. Die von Andi Auböck sorgsam kuratierten und präsentierten Lebensmittel gibt es ab April auch in einem eigenen Shop zu kaufen sowie in Verkostungen und Workshops zu genießen, etwa Ziegenwürste und Käse von Robert Paget.

04.09.2019. Die "Via Culinaria" () im SalzburgerLand umfasst über 300 Adressen engagierter Landwirte, regionaler Produzenten und leidenschaftlicher Köche, die auf neun thematischen "Genusswegen" ihren Gästen ganz besondere Genüsse auftischen. Im Mittelpunkt steht die "Alpine Küche", als deren Wiege das SalzburgerLand bezeichnet werden kann. Dabei geht es um altüberlieferte Zutaten und Rezepte, die wiederentdeckt und neu interpretiert werden, ebenso wie um mutige und innovative Zubereitungsarten, aber auch um die enge und gute Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Tourismus. Besonders schöne Stationen auf der "Via Culinaria" sind auch die vielen Salzburger Almen. Auf so mancher Alm wird immer noch Käse, Butter oder Topfen hergestellt. Auf der Karte stehen fast ausschließlich Speisen, die nach traditionellen und auch manchmal auch innovativen Bauernrezepten zubereitet werden.

Beispiel: das sogenannte "Hutessen". Dabei werden die Fleischstücke zum Schmoren rund um einen von innen beflammten Kegel platziert und immer wieder mit dem Saft des in der "Hutkrempe" köchelnden Gemüsefonds beträufelt. Persönlich genossen im Bergdorf "Priesteregg", auf "Huwi's Alm" in Leogang (Adresse / Navi: 5771 Leogang, Sonnberg Nr. 22).

Hutessen
Foto © Andreas Hollinek

Der Genussweg für Feinspitze versammelt die besten Küchen und KöchInnen des Landes. Rund um heimische Fleischspezialitäten dreht sich der Genussweg für Fleischtiger. Spezialitäten: Pinzgauer Rind, Pongauer Fleischkrapfen, Wildfleisch und Lamm. Salzburgs Seen, Bäche und Flüsse sind ein hoch geschätztes Fischrevier, die Fischerei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zu den heimischen Speisefischen zählen Bachforelle, Seesaibling, Äsche, Seeforelle, Hecht und Reinanke. Kreative Käsemacher, Hofkäsereien, Feinkostläden, Almen und Restaurants versammelt der Genussweg für Käsefreaks. Die Bandbreite reicht vom Tennengauer Almkäse über den Pinzgauer Bierkäse bis zum Flachgauer Heumilchkäse. Der Genussweg für Naschkatzen widmet sich süßen Versuchungen. Sehr beliebt: Bauernkrapfen bzw. "Gebackene Mäuse". Persönlich genossen auf der Hatz'n Alm bei Faistenau (Adresse / Navi: 5324 Faistenau, Schafbachstraße / Schafberg).

Gebackene Mäuse
Foto © Andreas Hollinek

Am Genussweg für Hüttenhocker werden Wintersportler und Wanderer mit köstlichen, hausgemachten Hüttenschmankerln verwöhnt: im Winter innovativ und trendig direkt an den Pisten, im Almsommer ganz urig und gemütlich. Hervorzuheben sind auch das Salzburger Bier, die köstlichen Liköre und die auf den Höfen gebrannten Schnäpse.

Dem besonderen Heilwesen rund um Kräuter widmet sich der Genussweg für Kräuterliebhaber. Unter den Adressen finden sich Kräuteralmen, Bauernhöfe (darunter auch etliche Selbstvermarkter), Kräuter- und Klöstergärten. Übrigens ist das SalzburgerLand europäischer Spitzenreiter, wenn es um biologische Landwirtschaft geht: Nirgendwo gibt es mehr Bio als hier. Die vielen Adressen – darunter Hotels, Restaurants, Landgasthöfe und Hofläden – am Genussweg für Bio-Genießer begeistern nicht nur Bio-Liebhaber, sondern alle, die Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit legen.

Siehe auch

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