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Kulinarik Blog
Blogger: Andreas Hollinek

Gut Essen und gut Trinken vermehren die Lebensfreude. In meinem Blog gebe ich kulinarische Anregungen und verlinke die Texte mit Gasthäusern und Restaurants, in denen es sich besonders nett speisen lässt. Kommentare und Empfehlungen herzlich willkommen!

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04.12.2017. Heute wird zum dritten Mal im französischen Außenministerium am Quai d’Orsay in Anwesenheit von 40 der besten Chefköche aus 5 Kontinenten LA LISTE veröffentlicht. Das internationale Gastronomie-Ranking, das weltweit 1000 herausragende Restaurants auszeichnet, spiegelt die Exzellenz, den Reichtum und die außerordentliche Vielfalt der weltweiten Gastronomie wider. LA LISTE ist das erste Gastronomie-Ranking, das auf einer fairen und transparenten Methodik anhand der Bewertungen zahlreicher Führer (z.B. Michelin), renommierter Zeitungen wie der New York Times und Online-Guides beruht. Konzipiert wurde LA LISTE von einem internationalen Team an Experten und Gastronomen rund um Initiator Philippe Faure, Botschafter und Präsident von Atout France.

Neu bei der Ausgabe 2018 ist die neugestaltete mobile und mehrsprachige App, die 16.000 Restaurants in 165 Ländern listet. Diese sind in drei Kategorien aufgeteilt: "Top 1000 weltweit" mit den 100 besten Restaurants der Welt, bewertet und geordnet anhand der wichtigsten Gastronomie-Führer und Kritiker. 5000 "Außerordentliche Tische", deren Küche als eine der besten des Landes oder der Region anerkannt wird. Rund 10.000 "Lieblingslokale" ("Food gems"), die für eine hochqualitative aber erschwingliche Küche in einem geselligen Rahmen stehen.

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Foto © Andreas Hollinek

In der Gratis-Version einer App kann eine Liste der 1000 besten Restaurants abgefragt werden. Die Premium-Version bietet zusätzliche Funktionalitäten wie die Direktbuchung bei den Lokalen und den Zugriff auf die zwei weiteren Restaurantkategorien. Sie ist ab morgen im Apple Store IOS downloadbar (Android ab Jänner 2018) und gratis mit der Air-France-App. Die kulinarische Exzellenz bleibt natürlich das vorrangige Kriterium für das Ranking, es werden aber neuerdings auch Restaurants gelistet, die durch ihr besonderes Ambiente, ihre Architektur, ihre Geschichte oder ihren typischen Charakter für die lokale Gastronomie (Wiener Beisln, asiatisches Street-Food, Londoner Gastro-Pubs usw.) herausragen.

Frankreich steht mit insgesamt 118 Restaurants am 3. Platz der Destinationen mit den meisten ausgezeichneten gastronomischen Restaurants hinter Japan (134) und China (123) und gefolgt von den USA (88). In Europa sind Spanien (67), Italien (55), Deutschland (52) sowie die Schweiz mit 38 Restaurants stark vertreten. 18 österreichische Lokale erscheinen heuer auch im Ranking. Das 3-Stern-Restaurant des Franzosen Guy Savoy in Paris liegt wie im Vorjahr mit 99.75 von 100 Punkten auf Platz 1, vor Le Bernardin in New York und Kyubey in Tokyo (je 99.5 Punkte). Das Podium schließen Alain Ducasse im Plaza Athénée in Paris, das Restaurant de l'Hôtel de ville de Crissier in der Schweiz und das Eleven Madison Park in New York (99.25).

03.12.2017. Vor zwei Jahren hatte das Nachrichtenmagazin "profil" eine vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführte Umfrage veröffentlich, was das beliebteste Weihnachtsessen der ÖsterreicherInnen sei. Damals antworteten 27 Prozent der Befragten, dass "Fisch" das klassisches Weihnachtsessen sei. 14 Prozent fanden, "Gans" oder "Truthahn" müsse es sein. Weitere 14 Prozent sehen in "Würstel" den kulinarischen Weihnachtsklassiker, 9 Prozent nannten "Braten". Der Rest liebte die Vielfalt und nannte andere Speisen. In den letzten beiden Jahren verstärkte sich dieser Trend nach Ausgewogenheit, mehr Gemüse und "umweltkonforme" Speisen – nicht nur im Alltag, sondern auch an den Festtagen.

12.10.2017. Das Schloss Kammer ist ein Betrieb wie aus dem Bilderbuch. Drei Generationen der Familie Neumayer leben und arbeiten in diesem prachtvollen Hof, zu dem auch noch eine angeschlossene Landwirtschaft mit Kühen und Kälbern, mit Schafen, Lämmern und Schweinen gehört. Seit über 40 Jahren steht Frau Neumayer in der Küche, während ihr Mann sich um die Landwirtschaft kümmert, und Tochter Johanna, Sohn Matthias und seine Ehefrau Anita helfen, wo es nur geht. In einem Holzofen wird das Brot gebacken, in der Selchkammer unter der hauseigenen Kapelle der Schweinespeck und Hirschschinken geräuchert. Gleich neben der Küche ist ein prächtiger Gemüsegarten angelegt, daneben rankt sich Spalierobst die Wand hinauf.

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Frau Neumayers Küche bietet einige Klassiker der Pinzgauer Bauernküche, wie etwa die knusprig herausgebackenen Bladln aus Roggenmehl, die mit Gröstl gefüllt und mit Sauerkraut serviert werden. Oder die herrlich flaumigen Speckknödel, die in einer kräftigen Rindsuppe auf den Tisch kommen. Das Fleisch der auf der Alm grasenden Rinder und Lämmer ist vorzüglich und wird gekocht als Bestes vom Jungrind mit Apfelkren und Erdäpfelröster oder als im Heu gebratener Lammschlögel angeboten. Als Dessert empfehlen sich die bilderbuchmäßigen Salzburger Nockerln oder aber das Muas, eine Art Schmarrn, der in der Pfanne auf den Tisch kommt, im Sommer garniert mit frischen Heidelbeeren und reichlich Staubzucker, und im Winter mit hausgemachter Preiselbeermarmelade und Apfelspalten. Adresse: Landgasthof Schloss Kammer, Kammererstraße 22, 5751 Maishofen; Website: .

06.10.2017. Messer gewetzt und Pfannen poliert – ab kommendem Montag (09.10. 2017) wird wieder wochentags um 14.00 Uhr in ORF2 "Frisch gekocht". Passend zur Jahreszeit stehen herbstliche Rezepte auf dem Küchenplan. Und natürlich steht in der "Frisch gekocht"-Küche wieder ein Team hochdekorierter Spitzenköchinnen und -köche: In der aktuellen Staffel zeigen u.a. Lisl Wagner-Bacher, Paul Ivic, Richard Rauch, Andreas Döllerer und Meisterpatissière Eveline Wild ihre Rezepte. Freitags zum Wochenausklang präsentiert dann das Kultduo Andi & Alex wieder "Frisch gekocht – Die Kochshow". Ab 16. Oktober folgt eine neue "Frisch gekocht"-Spezialwoche: Diesmal wird die regionale Cuisine Alpine von Andreas Döllerer der international geprägten Haute Cuisine von Vier-Hauben-Koch Silvio Nickol gegenübergestellt.

ORF Frisch gekocht 1

14.07.2017. Schon mal von einer "Gastrosophie" gehört? Auf's erste Hinhören dachte ich an eine Magenuntersuchung; ist sie aber nicht. Vielmehr handelt es sich dabei um eine akademische Spezialität der Salzburger Universität. Dort gibt es einen Masterlehrgang "Gastrosophische Wissenschaften". Das mit dem Titel "Master of Art" belohnte Studium beschäftig sich mit dem Zusammenwirken und Nachdenken aller natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit Ernährung beschäftigen. Unlängst habe ich eine Absolventin kennengelernt: die Journalistin Johanna Zugmann. LeserInnen österreichischer Zeitungen und Zeitschriften kennen sie. Für ihre Arbeiten wurden sie mit dem "Leopold-Kunschak-Medien-Preis" ausgezeichnete. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit schreibt sie Bücher, hält Vorträge, moderiert Events und arbeitet als zertifizierter "Private Life Coach". Im Rahmen der Präsentation zur FOOD ZURICH erzählte sie uns über die beachtliche Entwicklung von Zürich zum Food-Mekka. Den Praxisteil übernahm Starkoch Pascal Schmutz, der uns mit einem sechsgängigen Degustationsmenü verwöhnte. Mehr dazu bei den Beiträgen und .

Food Zurich 2017 Johanna Zugmann

21.06.2017. "Anti-Aging-Küche" und gemeinsame "Genießertafeln" für Singles sind in Bad Füssing die sympathischen Alternativen zum "Seniorenteller". Europas beliebtester Kurort geht neue Wege, damit Kur und Gesundheitsurlaub zum wohltuenden kulinarischen Erlebnis werden. 50 Bad Füssinger Restaurants machen mit, denn richtiges Genießen kann den Organismus anregen, "Anti-Aging"-Prozesse zu aktivieren. Entsprechende Ernährung ist in der Lage, den Alterungsprozess der Körperzellen zu bremsen. Die Küchenchefs nehmen bei der Zutatenauswahl und Zubereitung auch Anleihen aus den Wissensschatzkammern von und . Und es gibt natürlich auch glutenfreie, laktosefreie und besonders fettarme Gerichte. Bad Füssings Köche und Köchinnen haben den Ehrgeiz, das Heilbad an der Grenze zu Oberösterreich auch kulinarisch an die Spitze der europäischen Kurorte zu kochen.

Anti-Aging-Küche Bad Füssing
Foto © Kur- und GästeService Bad Füssing [PR]

Und weil allein zu essen nur halb so gut schmeckt, gibt es in Bad Füssing ab Juli auch das Projekt "Gemeinsam is(s)t man glücklicher". Auf Initiative des örtlichen Gewerbevereins bieten verschiedene Restaurants allein reisenden Gästen einen extra ausgewiesenen Gemeinschaftstisch und damit die Möglichkeit, nicht mehr solo, sondern in geselliger Runde zu dinieren und neue Bekanntschaften zu schließen. Für alle, die das Gesund-Kochen-Know-how mit nachhause nehmen möchten gibt es Kochkurse – und zwar im unterhaltenden Stil der Fernsehköche. Schwerpunktthemen dabei: richtig Kochen bei bzw. gegen , oder hohen .

03.02.2017. Mit saisonal wechselnden Gerichten, starkem Bezug zur Region und mit viel Liebe zum Detail kochen sich die Wirtinnen und Wirte der "Niederösterreichischen Wirtshauskultur" seit mehr als 20 Jahren in die Herzen ihrer Gäste. Landauf und landab tragen rund 230 Wirtshauskultur-Betriebe das grüne, ovale Schild, das für Qualität, Herzlichkeit und traditionelle Küche steht. Die besten eines jeden Jahres werden prämiiert.

Über den Titel "Einsteiger des Jahres 2017" darf sich Familie Hueber vom Gasthof Hueber in St. Georgen an der Leys freuen. Kontaktdaten: Gasthof Hueber, 3282 18, Telefonnummer: 07482/46206, Website: .

Einen wahren Höhenflug an Punkten haben Ferry und Gabi Heinz vom Gasthaus Trefflingtalerhaus in Puchenstuben hingelegt und sich verdientermaßen den Titel "Aufsteiger des Jahres 2017" gesichert. Kontaktdaten: Gasthaus Trefflingtalerhaus, Naturparkstraße 11, 3214 , Telefonnummer: 02726/231, Website: .

Der "Top-Wirt des Jahres 2017" kommt in diesem Jahr aus den Wiener Alpen in Niederösterreich. Ansässig in der idyllischen Gegend rund um den Schneeberg und die Hohen Wand, wird beim Puchegger-Wirt in Winzendorf kulinarisch groß aufgetischt. Kontaktdaten: Puchegger-Wirt, Bahnhofplatz 86, 2722 , Telefonnummer: 02638/22224, Website: .

19.01.2017. Rein statistisch gesehen, dürfen Legehennenhalter in Österreich damit rechnen, dass der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von bei 235 Stück liegt. Gottlob ist die die Bodenhaltung nun schon die am weitesten verbreitete Haltungsform. Die Leistungen der Hennen sind gewaltig: 6 Millionen Legehennen legen 1,6 Milliarden Eier pro Jahr! Damit können die heimischen Landwirte 84 Prozent der Inlandsnachfrage decken. Die Steiermark ist mit 369 AMA-Gütesiegel-Betrieben das produktionsstärkste Bundesland, gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich mit 110 bzw. 101 Legehennenhaltern.

Quick Egg Check AMA 1 Quick Egg Check AMA 2

Im AMA-Gütesiegel-Programm wird jedes mit einem Stempel versehen, ehe es den Bauernhof verlässt. Dieser Stempel fasst drei Informationen zusammen: Herkunftsland, Haltungsform und Legehennenbetrieb. In der Eierdatenbank werden die Warenströme tagesaktuell dokumentiert. Diese Transparenz nutzen auch die Konsumenten. Der "Quick-Egg-Check" unter zeigt die Herkunft des Eies und die Haltungsform des Betriebes, die Zustimmung des Legehennenhalters vorausgesetzt.

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