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Prädiabetes

Liegt der zwischen 6,0 und 6,9 und der nüchtern gemessene Wert des Blutzuckerspiegels meist über 100, liegt der Verdacht auf Prädiabetes vor. Das bedeutet, dass der Körper nicht mehr genug produziert, um den in der Ernährung befindlichen Zucker bzw. die Kohlenhydrate ausreichend zu verarbeiten. Reagiert man auf dieses Warnsignal nicht, wird die Entwicklung mit hoher Wahrscheinlichkeit in Richtung gehen. Auch können bereits erste Symptome auftreten (z.B. Durchblutungsstörungen, Wundheilungsstörungen, trockene Haut, unwillkürliche Muskelzuckungen, Kribbeln in Armen und Beinen). Die regelmäßige Messung des Blutzuckers, die vierteljährliche Messung des HbA1c-Wertes und ein Glukosetoleranztest helfen bei der genauen Diagnose und bei der Analyse des Therapieerfolges bzw. der Wirksamkeit einer Lebensstiländerung.

Jetzt ist Handeln angesagt

"Lebensstiländerung" ist auch das "Zauberwort", wenn es um die wirksame Behandlung von Prädiabetes geht. Dies erfordert von dem / der Betroffenen viel Disziplin, viel Ausdauer und eine tägliche Überwindung "des inneren Schweinehundes". Gelingt dies, erweist sich rückwirkend der erste Monat als der schwierigste. Ab dann motivieren die Trainingserfolge, das bessere Lebensgefühl und Blutzuckerwerte unter 100:

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Foto-Collage © Andreas Hollinek

Schafft man es nicht, bleiben nur insulinsenkende Medikamente.

Einfache Formel

Die effektivste Methode zur Senkung des Blutzuckerspiegels ist: täglich Sport. Dauer: zwischen 36 und 45 Minuten – am besten am Crosstrainer zuhause. Parallel dazu sollte man auf kohlehydratarme Ernährung achten und nur noch Speisen zu sich nehmen, deren Zuckergehalt "unter 12" liegt (also z.B. unter 12 Gramm / 100 Gramm bzw. unter 12 Prozent). Als Hauptgetränk sollte man Wasser bzw. Mineralwasser oder ungesüßten Tee (vor allem Kräutertee) wählen. Säfte aus Sirup und Getränke mit Zuckerzusatz (und auch Zuckerersatzstoffen!) sollten tabu sein. Auch Mehlspeisen, Marmeladen, zuckerhältige Kompotte, Weißbrot, Konfekt, Schokolade usw. sind weitgehend verboten (mit winzig kleinen Ausnahmen vor dem Sport). Proteinreiche Ernährung, Gemüse, Salat, Zimt und viel Flüssigkeit sollten den Speiseplan dominieren.

Wie gut die persönliche Lebensumstellung wirkt, wird man dann schon nach wenigen Wochen an sich feststellen können. Die Fettdepots am Körper werden deutlich weniger, die Muskelmasse nimmt leicht zu, man wird wieder viel beweglicher und der Gleichgewichtssinn verbessert sich signifikant. Die nüchtern am Morgen gemessenen Blutzuckerwerte bewegen sich immer öfter in den Normalbereich (also unter 100). Die beiden Hauptgründe dafür: a) die neu gewachsenen Muskeln produzieren wieder mehr Insulin, b) weniger Zuckerzufuhr in den Körper. Das Gefühl, am richtigen Weg zu sein, motiviert!

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