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Diabetes, persönliches Risiko

Aufgrund des steigenden Lebensalters der Menschen wird die Zahl der an Betroffenen noch weiter ansteigen. Darum möchte die (ÖDG) darauf hinweisen, wie wichtig die Kenntnis der persönlichen Werte und Risikofaktoren ist – sowohl für jene die bereits eine Diabetesdiagnose haben, als auch für jene, die sich gar nicht bewusst über ihre Erkrankung oder ihr Erkrankungsrisiko sind. Quelle: Prof. Dr. Thomas C. Wascher, Hanuschkrankenhaus, 1. Medizinische Abteilung, Vorsitzender der ÖDG.

Kenne Deine Werte! Kenne Dein Risiko!

Der Blutzuckerwert ist für Menschen mit der Diagnose Diabetes ein ständiger Begleiter. Das Wissen über die Höhe des Blutzuckers ist deswegen so essenziell, weil sie den Betroffenen Aufschluss darüber geben, wie die Nahrungsaufnahme, körperliche Aktivität und die medikamentöse Behandlung den Blutzucker beeinflussen. Die Ergebnisse der Selbstkontrolle helfen dem Patienten, mit der Erkrankung im täglichen Leben umzugehen. Sie sind aber nur eine "Momentaufnahme".

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Der HbA1c-Wert spiegelt die mittlere Blutzuckereinstellung während der letzten 6 bis 8 Wochen wider. Er ist sozusagen das "Blutzuckergedächtnis" und unabhängig von momentanen Blutzuckerschwankungen. Das ist ein guter Kontrollwert, um zu überprüfen, ob die Werte über einen längeren Zeitraum im angestrebten Bereich liegen. Jede Senkung des HbA1c-Spiegels erhöht die Chancen wesentlich, von Folgeerkrankungen länger verschont zu bleiben. Der HbA1c-Zielwert wird mit dem Arzt individuell besprochen und sollte unter 6,5 Prozent bzw. unter 7,5 Prozent liegen und der sollte niedriger als 140/90 mmHg sein.

Neben einer guten Blutzucker- und Blutdruckeinstellung ist die Beobachtung des Fettstoffwechsels von großer Bedeutung. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf das LDL-Cholesterin gelegt. Als Therapieziel wird ein Wert von unter 70 mg/dl angesehen, vor allem bei Hochrisikopatienten wie Diabetikern, die in der Vergangenheit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten. Aber auch bei gesunden Menschen ist der LDL-Cholesterin-Wert regelmäßig zu kontrollieren. Genauso sollten alle auf ihr Gewicht und ihren Bauchumfang achten. Da diese Anzeichen für ein steigendes Diabetesrisiko sind.

"Wenn DiabetikerInnen und Menschen mit einem hohen Diabetesrisiko ihre gesundheitsbezogenen Werte gut kennen, können sie selbst aktiv zu ihrer Gesundheit beitragen. Geht es um den Blutdruck, den Blutzuckerspiegel oder auch das Gewicht und den Bauchumfang, kann jeder und jede selbst sehr viel steuern und positiv verändern, und so zur Senkung von Risiken und Folgeerkrankungen beitragen. Das ist gelebtes Selbstmanagement eines mündigen Patienten", betont Wascher.

Diabetes Typ 2 ist vermeidbar

Übergewicht gilt als besonders wichtiger Faktor bei Diabetes mellitus Typ 2: Durch den erhöhten Körperfettanteil sprechen die Körperzellen immer weniger auf das Insulin an (Insulinresistenz). Die Bauchspeicheldrüse produziert daraufhin mehr Insulin. In der ersten Zeit kann sie der Insulinresistenz zwar gut entgegenwirken (relativer Insulinmangel), nach einigen Jahren sind die Betazellen jedoch erschöpft, die Insulinproduktion versiegt. Zwar tragen auch genetische Faktoren zur Entwicklung des Typ 2 Diabetes bei, aber auch bei bestehender genetischer Veranlagung lässt sich durch einen gesunden Lebensstil die Erkrankung vermeiden.

Hautpflege

Trockene und juckende Haut zählen zu den Frühsignalen von Diabetes mellitus. Da auch nach Beginn einer Diabetesbehandlung regelmäßige Hautpflege vonnöten ist, ist es ratsam, damit schon frühzeitig zu beginnen. Unser Tipp: Hautpflegeprodukte mit und Schafmilch.

Bewegung hilft in der Vorbeugung und Behandlung

Im Frühstadium lässt sich der Blutzucker durch einen gesunden Lebensstil und Gewichtsreduktion relativ einfach normalisieren. Eine Heilung in dem Sinne, dass die Krankheit vollkommen verschwindet, gibt es zwar nicht, die Werte lassen sich jedoch bis zum Normbereich senken. Ein besonders wichtigster Verbündeter ist dabei die regelmäßige Ausdauerbewegung. Sie kann sowohl die Insulinresistenz als auch das Herzkreislaufrisiko senken. Mindestens 150 Minuten Ausdauertraining bei mittlerer oder 75 Minuten bei höherer Belastung und zusätzliche muskelkräftigende Übungen sind für einen gesundheitlichen Nutzen erforderlich.

Durch Ausdauertraining kommt es zur effizienteren Aufnahme und Verstoffwechslung von Glukose in der Muskelzelle. Krafttraining kann über einen zusätzlichen Glukosetransporter die Aufnahme in die Zelle verbessern und bewirkt durch Zunahme der Muskelmasse eine Steigerung des Grundumsatzes, verbunden mit einer positiven Beeinflussung der Gewichtsentwicklung.

"Natürlich ist jede Bewegung besser als keine, aber die gesundheitlichen Effekte von körperlicher Aktivität mit leichter Intensität sind deutlich geringer als bei ernstgemeinter Anstrengung" erklärt Wascher. "Aus diesem Grund möchte die den Bewegungsberater in der Behandlung integrieren, da der gesundheitliche Nutzen nicht nur vom Tun, sondern auch vom Gewusst-wie abhängt."

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