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Selbstwertgefühl

Das Selbstwertgefühl eines jeden Menschen unterliegt von Geburt an einem dauernden Wechselspiel von Bedürfnissen, Gegebenheiten und Kommunikation mit den Mitmenschen. Wir senden und empfangen ständig Signale, um unsere Position in der Welt einzustufen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Angenommensein, Zugehörigkeit, unsere tägliche und der Sinn / die Sinnhaftigkeit unserer Tätigkeiten, unseres Lebens. Wie die Beurteilungsbilanz für uns selbst ausfällt und was notwendig ist, um unser Selbstwertgefühl zu stärken, hängt von mehreren Faktoren ab:

Wurden wir von unseren Eltern um unserer selbst willen angenommen, wurden wir hauptsächlich wegen unserer Leistungen bzw. positiven Verhaltensweisen angenommen oder wurden wir eher "klein gehalten" oder "niedergemacht"? Wie hoch legen wir uns selbst die Lebens-Latten, um das Gefühl zu haben, "ich bin genug oder besonders viel wert"?

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Die schlechte Nachricht: Nicht alle Menschen haben von Geburt an dieselben guten Voraussetzungen für ein intaktes Selbstwertgefühl; traumatische Erlebnisse, die die Persönlichkeit gravierend verletzen (z.B. Kindesmissbrauch, Gewalt, Vergewaltigung, Mobbing, Kündigung) vermindern das eigene Selbstwertgefühl drastisch und bedürfen einer psychologischen Betreuung. Anzeichen für ein geringes Selbstwertgefühl:

  • Öfters auftretende Empfindungen der Unbedeutendheit, dass eine vor anderen geäußerte Meinung / Beurteilung nicht gehört oder ernst genommen wird, oder das ständige Gefühl, dass die anderen Negatives über einen denken.
  • Unfähigkeit, Kritik zu ertragen; Rückzugsverhalten von Personen, von denen Kritik kommt (auch wenn diese Kritik sachlich gerechtfertigt ist oder zumindest überprüft werden sollte, ob sie gerechtfertigt ist)
  • Blockaden in Situationen, in denen ein selbstbewusstes Auftreten gefordert wäre; Angst, die eigene Meinung zu äußern.
  • Das häufige Gefühl, dass man vom Leben / vom Schicksal benachteiligt wurde.
  • Die Angst, dass einem Gott, höhere Wesen, böse Mächte bestrafen könnten oder ein glücklicheres Leben verbauen.
  • Selbstvorwürfe ("Ich hätte mein Leben ganz anders angehen sollen", "Ich bin ein Versager", "Hätte ich nur...")
  • Ständiges Einfordern von Lob, Bewunderung, Akzeptanz, Liebesbeweisen usw.
  • Niedermachen, Entwerten, Herabmachen von anderen Menschen.
  • Überheblichkeit.

Die gute Nachricht: Das Selbstwertgefühl kann positiv aufgebaut werden: durch uns selbst und durch Hilfe von außen (gute Gespräche mit dem Partner, in der Familie und unter Freunden; , Lebensberater, Psychologe, Psychiater):

  • Vertrauen aufbauen: in das Leben, die Welt, die Menschen, in sich selbst.
  • Ein soziales Netz einrichten, das einem mehr persönliche Sicherheit vermittelt.
  • Akzeptanz entwickeln, dass man Aufgaben in dieser Welt übernehmen kann und soll; ein "Gleichgewichtsbewusstsein" für Geben und Nehmen entwickeln.
  • Die eigene Lebensgeschichte durchleuchten, verstehen lernen und annehmen können; gewisse Episoden als "erledigt" abhaken lernen.
  • Die eigenen persönlichen Latten nur so hoch legen, dass man sie mit den eigenen Fähigkeiten leicht "überspringen" kann; Verzicht auf Perfektionsansprüche und Lebensziele, die nur mit großem Aufwand erreicht werden können.
  • Ein gesundes Körperbewusstsein entwickeln, zum eigenen Aussehen und zur eigenen Sexualität stehen; Sexualität nicht als Bedrohung wahrnehmen, sondern als Kraft für gedeihliches Handeln.
  • Offen und vorurteilsfrei den Menschen begegnen, darauf achten, dass man das Selbstbewußtsein der anderen stärkt (Anmerkung: Dies ist eine der besten "Übungen" überhaupt. Indem man das Selbstbewußtsein der anderen stärkt, entwickelte man selbst eine starke Feinfühligkeit für Dinge, die einem das eigene Selbstbewußtsein stärken.)
  • Bewusstsein entwickeln, dass wir als sozialen Wesen mit den Mitmenschen "rechnen" müssen und in Gruppen eingebunden sind; Strategien entwickeln, wie wir damit umgehen.
  • Die Gewissheit, von als wichtig, wertvoll und einzigartig angenommen zu sein; durch unser Verhalten ihn niemals "betrübt", "traurig", "erzürnt" oder dergleichen machen zu können, da er "ewig" und als ultimativ Liebender "in sich glücklich" ist – somit in derartige menschliche Regungen gar nicht verfallen kann; wäre es so, wäre er so wie unser Dasein auf Erden der Endlichkeit ausgesetzt. Ist uns einmal ein Joch auferlegt, dürfen wir auf die Zusage Gottes vertrauen, dass er es für uns so leicht macht, dass wir es (er)tragen können.
  • Entwickeln von persönlicher Selbstständigkeit, d.h. zunehmendes Ablegen des Anspruchs, dass andere Menschen das eigene Glück maßgeblich beeinflussen.
  • Eigenverantwortlichkeit und Selbstbewußtsein entwickeln: "Ich bin es, der mein Leben gestaltet. Mein Körper und meine Seele helfen mir mit vereinten Kräften dabei."

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