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Selbstbewusstsein / Selbstsicherheit

In Ergänzung zum Begriff drückt "Selbstbewusstsein" im Sprachgebrauch einerseits das ganz persönliche Gefühl aus, wie man sich als Persönlichkeit in der Gesellschaft in Eigenreflexionen wahrnimmt, andererseits drückt der Begriff ein Einstufungsmaß für Mitmenschen aus.

Gibt es in diesen Bereichen Schwächen bzw. wirkt ein Mensch "gekünstelt" oder entlarvt man ihn als "Angeber", wird das Selbstbewußtsein als "schlecht" eingestuft. Von einem "guten Selbstbewusstsein" spricht man im allgemeinen, wenn die Körpersprache, der Gesichtsausdruck, das und das allgemeine Erscheinungsbild stimmig (authentisch) sind und Sicherheit ausstrahlen.

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Anregungen für ein "gesundes" Selbstbewusstsein

Sein eigenes Verhalten auf überprüfen. Nach suchen, dabei aber (wichtig!) eine freie und selbständige Persönlichkeit bleiben. Gewissheit der Einzigartigkeit: Ich bin ich. Es gibt keinen anderen, der so ist wie ich; dies inkludiert das eigenen Aussehen und den eigenen Charakter. Ich habe Stärken und Schwächen und will mit beiden gut Freund sein.

Meine Phantasien, Träume und Sehnsüchte sind ständige Begleiter. Ich will sie ehren, achten und beachten, denn sie zeigen neue Wege auf. Ich kann einen neuen Weg beschreiten, muss es aber nicht. Sanfte Veränderung, die auf Vorhandenem aufbaut, ist das Grundprinzip des Lebens. Angst ist der Schutzherr vor Gefahren. Ich will sie als gut erachten und darf ihr deshalb auch widersprechen.

Selbstbewusstsein
Foto: © goodluz / Fotolia.com

Sexualität zählt zu den Hauptmächten der Natur. Auch der Mensch kann und soll sich ihr nicht entziehen. Ich will einerseits meine Sexualität annehmen, sie als Quelle der Freude und der Entspannung nutzen, andererseits aber die Sexualität anderer maximal respektieren, niemanden unter Druck setzen oder geistigen bzw. körperlichen Schaden zufügen.

Gefühle der Minderwertigkeit oder Unterlegenheit (Komplexe) sind wichtig, dass ich nicht hochmütig werde. Ich muss aber wissen, dass sie auch da sind, um mutig zu werden. Ich betrachte sie als die "Dirigenten des Lebens". Ich darf Hilfe annehmen, wenn ich einmal nicht mehr weiter weiss. Schwäche zu bekennen, bedeutet genau jenen Mut, der es dann möglich macht, wieder stark zu werden. (Mehr dazu siehe auch Stichwort ).

Gott bzw. das Leben hat mir einen Körper gegeben wie eine Kanne. Ich kann sie füllen – am besten mit Dingen, die mir gut tun. Und ich kann daraus schenken. Weder für mich noch für die Mitmenschen ist die Kanne selbst wichtiger als das, was sie schenkt.

Mit meinen Sinnen sind mir Werkzeuge gegeben, mein Leben zu gestalten und über mich selbst zu bestimmen. Versuchen Vereinigungen, die Gesellschaft, Mitmenschen oder Angehörige über mich zu bestimmen, will ich mich dem mit Mut, Klugheit und Weisheit entgegnen. Nur ich gehöre mir.

Die eigene Lebensgeschichte niederschreiben (Anregungen für die konkrete Umsetzung eines solchen Vorhabens siehe Stichwort ).

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