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Marginalisierung älterer Menschen

Die Marginalisierung von Teilen der Gesellschaft stellt nicht nur ein ernsthaftes soziologisches Problem dar, sie belastet auch zunehmend das Gesundheitssystem. Besonders ausgeprägt ist die Marginalisierung älterer Menschen. Jobverlust, Pensionsschock, steigende Suizidraten in der Generation 50plus sowie gravierende Partnerschaftsprobleme bei 50plus-Paaren lassen erahnen, welche Tragik hinter Marginalisierung stecken kann. Betroffen sind Frauen wie Männer gleichermaßen, wobei Männer die gravierenderen psychischen und physischen Schäden bekommen. Ältere Frauen sind zwar öfter von Marginalisierung betroffen, scheinen jedoch resilienter damit umzugehen.

Marginalisierung älterer Menschen
Foto © Andreas Hollinek

Täter:innen-Profil

Die Täter:innen von schleichender bis spontaner Marginalisierung älterer Menschen sind typischerweise nicht Kinder und Jugendliche, sondern Menschen ab 40, die selbst – bewusst oder unbewusst – die Gefahr von Marginalisierung heraufdämmern sehen.

Kipppunkte für nachhaltige Marginalisierung

  • Altersarmut
  • Altersdiskriminierung
  • Betrugsopfer (meist Internet-Betrug ["Hallo-Mama-Trick"])
  • Digitalisierung in essenziellen Lebensbereichen (Bank, Internet-Bestellungen, Internet-Buchungen, Amtswege)
  • Gedächtnisprobleme
  • Jobverlust
  • Kontinenzprobleme
  • Mobbing älterer Menschen in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens
  • Mobilitätsverlust
  • Pensionierung
  • Scheidung
  • Sinnverlust
  • Verarmungsängste

Marginalisierungsvorsorge

  • ehrenamtliche / karitative Tätigkeiten
  • Inansprochnahme von Telefonseelsorge
  • kulturelle Initiativen
  • Mehrgenerationenprojekte
  • Resilienztraining / psychologische Hilfe
  • Seniorenclubs
  • Vereinsmitgliedschaft (ggf. inklusive Funktionärstätigkeit)

Siehe auch

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