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Judentum

Das Judentum zählt zu den Weltreligionen und ist eine monotheistische Religion. Zentrale Glaubenselement sind der Bund des einzigen Gottes ("Jahwe") und der Stammvater Abraham. Die Wiege des Judentums sind und Palästina.

Das jüdische Volk sieht sich als die Nachkommen Abrahams und von Gott erschaffen. Im Judentum wird das religiöse Alltagsleben von der dialogischen Verbundenheit zwischen Menschen und Gott geprägt. Hinsichtlich des jüdischen Gottesbegriffes steht die absolute Ewigkeit und Einmaligkeit Gottes im Mittelpunkt. Bedeutender Bibelvers dazu ist das Sch'ma Jisrael "Höre, Israel: der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig." Dies gilt im Judentum als Glaubensbekenntnis und zentrales Gebet. Die Heilige Schrift der Juden ist der ; der allgemeine Bettag der Sabbat (Samstag).

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Die jüdische Religion beinhaltet folgende Kernaussagen, die von Moses Maimonides im 12. Jahrhundert in 13 Glaubenssätze zusammengefasst wurden: Gott ist der Schöpfer und Lenker alles Geschaffenen und alleiniger Urheber von allem; Gott ist Einer und nichts ist ihm in irgendeiner Weise vergleichbar; Gott hat sich selbst dem Menschen in freier Entscheidung offenbart und hat durch Moses seine Gebote an die Menschen mitgeteilt; die Worte der Propheten beruhen auf Wahrheit; Gott kennt die Handlungen der Menschen und erweist denen Gutes, die seine Gebote achten, während er die bestraft, die sine Gebote übertreten.

Eine besondere Bedeutung im Judentum hat Moses, da er als Überbringer der Gesetzte (Tora) gilt und Israel aus der Sklaverei seitens Ägyptens führte. Er stellt die zentrale Figur des Pentateuch dar. Dieses wird auch als "fünf Bücher Moses" benannt und beinhaltet das von Mose dem Volk Israel überbrachte Gesetz Gottes, die Tora. Dieses ist jedoch nicht nur ein Gesetz, sondern beinhaltet eine "schriftliche Lehre". Der Glaube an und die Berufung auf die Tora sind zentrales Merkmal des jüdischen Glaubens. Der Pentateuch ist im Wesentlichen ein Zusammenschluss von vier Quellentexten: Jahwist, Elohist, Deutorominst und Priesterschrift. Diese stehen in Verbindungen miteinander.

Die Bezeichnung "auserwähltes Volk" bedeutet eine "Erwähltheit" im Sinne von "Vertrautsein" mit Gott und meint eine spezielle Verpflichtung des Volkes Israel zur Einhaltung der Gebote Gottes. Das Unglück, das viele Juden in der Zeit des Exils (seit 70 nach Christus) traf und trifft wird in der jüdischen Tradition mit dem Erwählungsgedanken verbunden: Im diesem Sinne wird das Volk Israels für seine Verfehlungen bestraft.

Synagogen stellen das religiöse Zentrum jüdischer Gemeinden dar. Das Wort "Synagoge" (griechisch) bedeutet "Versammlung" bzw. "Gemeinde". Ursprünglich war eine Synagoge ein Ort der Versammlung. In der heutigen Zeit ist es ein Ort des Gottesdienstes. Innerhalb dieses ist die Lesung aus der Tora zentraler Bestandteil. I diesem Zusammenhang stehen sogenannte "Torarollen". Dies sind handgeschriebene Exemplare, die aufgerollt auf zwei Holzstäben sind und durch einen Toramantel geschützt werden. Die Lesung der Tora erfolgt auf Hebräisch.

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