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Musik Blog
Blogger: Andreas Hollinek

Für viele Menschen ist Musik fixer Bestandteil des täglichen Lebens. Ob Pop, Rock, Folk, oder Klassische Musik, ob Musical, Operette oder Oper, ob passiv oder aktiv genossen – die meisten von uns schöpfen aus der Musik und Kraft. Was MusikerInnen und ihre Fans jedoch seit März 2020 verbindet und stetig begleitet: die Sorge um das Ansteckungsrisiko bei gemeinsamen Proben und bei den Konzerten. Beste Strategien um eine unkontrollierte Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden: outdoor vor indoor, Abstand halten, Hände-Desinfektion und in sensiblen Bereichen (z.B. auf den Toiletten) Maske tragen.

08.09.2020. Das Haus der Musik (HDM) präsentiert in der neuen Kabinettausstellung "Hommage à Beethoven" (11.09.2020 bis 21.03.2021, täglich von 10 bis 22 Uhr im Innenhof des HDM; Kooperation mit WIENBEETHOVEN2020) Werke des ungarischen Bildhauers und Malers Márton Barabás, beeindruckende Objekte an der Grenze von Hören und Sehen. Als ein Künstler, der sich auf die Poesie des Klaviers spezialisiert hat, zeigt er zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens im HdM Plastiken, Buchobjekte sowie bemalte Klavierdeckel. Immer wieder nimmt er dabei auf das umfangreiche Klavierwerk Beethovens Bezug, etwa durch die Schaffung eines Multiples: Ausgestellt sind transparente Gesichtsreliefs des Komponisten, die Anstoß geben, sich in das Genie hineinzuversetzen, durch seine Augen zu sehen. Barabás Buchskulpturen, Kompositionen aus in Büchern eingelassenen Objekten, stellen eine Grenzüberschreitung vom Hör- ins Sichtbare dar. Der Künstler spricht von einer Art zweiter Stimme, die durch die Seiten herauszutreten scheint – erfahrbar wird sie allerdings nur optisch. Die Poesie der Musik ins Visuelle zu übertragen ist das Motiv, das sich wie ein roter Faden durch Barabas Werk zieht.

03.09.2020. Noch eine gute Nachricht: Das Schloss Schönbrunn Orchester setzt seine Erfolgsproduktion "Wiener Musik und Wein" mit einem neuen Programm fort. Auch im September (und eventuell sogar darüber hinaus) wird somit heitere und besinnliche Wiener Unterhaltungsmusik von 1850 bis 1950 in der Orangerie Schönbrunn das Publikum begeistern. Jeden Mittwoch, Freitag und Samstag ab 19.30 Uhr stehen in der Orangerie Schönbrunn Erfolgsstücke und Gassenhauer von Johann Schrammel, Robert Stolz, Heinrich Strecker, Carl Michael Ziehrer, Oscar Straus, Josef und Johann Strauss, Franz Lehar, Nico Dostal und Hermann Leopoldi und anderen Komponisten auf dem Programm. Die Sessel-Aufstellung in der Orangerie ermöglicht einen Sicherheitsabstand von einem Meter für Personen, die nicht gemeinsam zur Aufführung kommen bzw. im selben Haushalt wohnen.

  • Tickets (89,-/ 59,-/ 49,- Euro; inkl. Weinbegleitung) über
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Und als besondere Schmankerl gibt es für die Kategorien VIP & A 1+1-Aktionen:

  • Mittwoch ist Trachtentag: 2 Personen, die gemeinsam in Tracht kommen, brauchen dafür nur 1 Ticket.
  • Freitag ist Generationentag: Eine Person über 65 Jahren und eine Begleitperson jünger als 65 Jahre zahlen gemeinsam nur 1 Ticket.
  • Samstag ist Geburtstagskinder-Tag: Wer in der laufenden Woche Geburtstag hat und in Begleitung eines "Vollzahlers" kommt, erhält das Ticket kostenlos.

Anmerkungen: Die verschiedenen Rabattaktionen sind nicht mit anderen Aktionen kombinierbar, d.h. es kann entweder die 15%-Aktion eingelöst werden oder eine 1+1 Aktion. Barablöse ist bei allen Aktionen ebenso ausgeschlossen. Außerdem gelten die 1+1 Aktionen nur für die Kategorien VIP & A.


Grafik: WKE Konzert- & Eventveranstaltungs GmbH [Werbung/PR]

Über das Schloss Schönbrunn Orchester: Das Schloss Schönbrunn Orchester ist ein seit 1997 bestehendes Wiener Kammerorchester, das sich aus namhaften Musikern Wiens zusammensetzt und keine öffentlichen Förderungen erhält. Die Ensemble-Mitglieder sind sehr engagierte und künstlerisch hoch qualifizierte Musiker mit Erfahrung in den verschiedensten Orchestern und Musikhäusern. Zusätzlich zu den regelmäßigen Konzerten in der Orangerie Schönbrunn wurde das Orchester als Visitenkarte Österreichs auch international gefeiert – bis heute unter anderem in Japan, China, Russland, den USA, Brasilien, Griechenland, Kroatien, Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Italien, Spanien und den Ländern Nordeuropas. Neben dem hohen musikalischen Niveau zeichnet sich das Orchester durch eine klangliche Homogenität, eine charmante Präsentation sowie ein elitäres, authentisches Erscheinungsbild aus. Bis April 2019 wurden bereits 8000 Konzerte veranstaltet.

27.08.2020. Auch Grafenegg führt vor, was in Covid-Zeiten so alles möglich gemacht werden kann. Heute waren wir beim Konzert von Arabella Steinbacher und dem Tonkünstler-Orchester. Gespielt wurde Mozart und Brahms. Wer coronamäßig ganz auf Nummer sicher hätte gehen wollen, hätte das Konzert in einem abgetrennten Areal via Großbildschirm im Rahmen eines "Musik-Picknicks" mitverfolgen können – einen Drink inklusive.

Musik Grafenegg 2
Foto © Andreas Hollinek

Die durch (selbst mitzubringende) Nasen-Mund-Masken geschützten Wolkenturm-BesucherInnen waren angehalten, sich 45 bis 30 Minuten vor Konzertbeginn in einer vordefinierten Wartezone einzufinden, um anschließend mit gehörigem Abstand zu ihren Sitzplätzen geleitet zu werden. Es gab viele 2-er-Plätze und einige Single-Plätze. Dazwischen blieb jeweils ein Sitzplatz frei. Der Reihenabstand im Auditorium hätte – nach meinem Sicherheitsempfinden – größer sein können.

Musik Grafenegg 3
Foto © Andreas Hollinek

Zum Konzert selbst: Arabella Steinbacher und das Tonkünstler-Orchester motivierten anfangs die Schlosspark-Vögel zum Mitspielen, dann machte der abendliche Temperaturwechsel Steinbachers Stradivari etwas zu schaffen, bis dann schließlich der typische Grafenegg Sommernachts-Flow das Orchester ergriff und das Publikum begeisterte. Großartig auch der Ganzkörpereinsatz von Dirigent Fabio Luisi.

Musik Grafenegg 1
Foto © Andreas Hollinek

04.08.2020. Rabl-Stadler und Hinterhäuser haben hoch gepokert und hoch gewonnen – und mit ihnen all jene, für die Kultur ein Lebenselixier ist. Dazu eine Elsa Dreisig, die mit ihrer jungen Stimme und ihrem alle Viren dieser Welt bannenden Lächeln tief empfundene Begeisterung auslöste, und das Debüt einer jungen Dirigentin, von der man wohl in Zukunft noch viel hören und sehen wird. Eine Aufführung, die sich phönixartig in der Geschichte der einen ewigen Ehrenplatz gesichert hat! Hier der "TerrassenTalk" zu dieser Sternstunde der Oper.

Cosė fan tutte Salzburg 2020
Foto © SF / Monika Rittershaus

Zwei Tage und zwei Nächte haben Regisseur Christof Loy und Dirigentin Joana Mallwitz per Telefon verbunden vor ihren Partituren gesessen und unter Schmerzen – wie die Dirigentin sagt – einen Strich nach dem nächsten gemacht. Es sei eine Fassung von Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte entstanden, die es in anderen Jahren nicht gegeben hätte, eine Sonderversion für die Corona-Zeit, sagt Joana Mallwitz. Und dabei sei es ihr ein großer Trost gewesen zu wissen, dass Mozart wohl der Erste gewesen sei, der für 2020 eine Fassung gefunden hätte, denn er selbst habe zu seiner Zeit ohne zu zögern gestrichen und hinzukomponiert, wie er es gerade brauchte. Am Ende stehen nun zwei Stunden und zehn Minuten, in denen "so viel wie möglich von Mozarts Geist" enthalten ist, sagt die Dirigentin. Es seien viele kleine Sprünge enthalten, sowohl in Rezitativen als auch in den Arien, und insgesamt seien möglichst wenig ganze Nummern gestrichen worden.

Dass es in diesem Jahr überhaupt eine Così-fan-tutte-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen gibt, sei Christof Loy zu verdanken, sagt Intendant Markus Hinterhäuser, der außerdem von der besonderen Atmosphäre während der Proben berichtet. Es sei bemerkenswert, wie viel Freude und Zuversicht er in den Augen der Künstler sehen könne. "Wir müssen Mechanismen finden, auch in der Kultur mit dem Virus zu leben und der gesamten Situation hoffentlich irgendwann unaufgeregter entgegenzutreten", sagt er. So sei es ein wichtiges Zeichen für die gesamte Kulturszene, in diesem Jahr Festspiele zu machen. Sein Leben lang beschäftigt sich Christof Loy bereits mit dieser Mozart-Oper, vor 12 Jahren habe er es zuletzt an der Oper Frankfurt inszeniert. Auch ihm tat es weh zu streichen. "Auf der anderen Seite hatte ich damals die Erfahrung gemacht, dass man an manchen Stellen ein bisschen strecken musste, um die Handlung im Fluss zu halten", sagt er. Daher sei diese Fassung kein Rumpf und auch kein Fragment, vielmehr erinnere sie von der Länge an die großen Inszenierungen der 1950-er Jahre.

Die Così fan tutte sei eine Oper, die eine fast unerträgliche Spannung zwischen Freude und Schmerz erzeuge. Der erste Akt sei geprägt von einer starken Frivolität, der zweite Akt komme jedoch oft schlecht weg, werde gar manchmal als langweilig betitelt. Er wolle daran arbeiten sowohl das Heitere als auch das Tragische so zu bündeln, dass der tiefe Sturz deutlich spürbar wird, sagt Christof Loy. Für ihn liege vor allem eine Melancholie über dem ganzen Stück. Lustig werde es nur, wenn Missverständnisse auftreten. "Ich inszeniere die Oper nicht auf einen komischen Effekt hin", sagt er. "Es hat mich bei meiner Arbeit in Frankfurt sogar gewundert, dass die Zuschauer so viel gelacht haben." Für ihn sei es ein zeitloses Stück, weil sich jeder sofort mit den Figuren identifizieren könne. Er setze auf eine sehr minimalistische Ästhetik und das habe nichts mit Corona zu tun, das sei einfach seine Sicht auf dieses Werk.

Die Figur des Don Alfonso etwa sehe er nicht zynisch oder frauenverachtend, wie sie oft dargestellt werde. "Ich möchte ihn vor allem als Menschenfreund zeigen", sagt er. "Er macht in meinen Augen dieses Experiment mit den beiden jungen Paaren, um sie im Eilverfahren auf die Kompliziertheit des Lebens hinzuweisen und sie vor Enttäuschung zu schützen." Don Alfonso stehe für Aufklärung. Über eine Sache waren sich Loy und Mallwitz, die zum ersten Mal gemeinsam arbeiten, schnell einig: Sie möchten nicht unterscheiden, wo die Liebesschwüre echt sind und wo nur geheuchelt. Es ginge um ehrliche Gefühle. Mallwitz: "Das spiegelt sich auch in der Musik wieder."

Im Moment sitze sie viel mit dem Ensemble zusammen am Klavier, um den größtmöglichen Ausdruck zu finden. "Der Ton des Sängers sollte mitten ins Herz treffen", sagt die Dirigentin, die mit Così fan tutte ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen gibt, gleichzeitig ist sie die erste Frau, die bei den Salzburger Festspielen eine Oper dirigiert. Sie sieht sich bei Mozart als Dirigentin immer als Gegenspielerin, nicht als Mitspielerin. Die Wiener Philharmoniker seien großartig. Bei den Proben mit dem Klangkörper versuche sie vor allem authentisch zu sein, aber auch durchlässig für die Impulse, die ihr entgegenkommen. Sie habe eine klare Vorstellung der Oper, möchte ein echtes Kantabile hören, sagt sie.

Dass Christof Loy im Großen Festspielhaus inszeniert, sei für ihn kein Widerspruch, auch wenn es sich um ein Kammerspiel handelt. "Ich fühle mich auch bei kleineren Stücken oft wohler, wenn ich Weite habe zum Inszenieren", sagt der Regisseur. "Ich arbeite oft choreografisch und dafür brauche ich Platz." Er habe außerdem die Spielfläche extrem weit nach vorne gezogen. "Die Figuren sind dadurch so nah wie ich es noch nie gesehen habe."

16.07.2020. Das "Theater im Park" am Belvedere (Website: www.theaterimpark.at) steht für kulturelle Vielfalt und maximale Sicherheit in Corona-Zeiten. Zahlreiche große Namen der Klassik werden unseren Gästen musikalische Sternstunden im Schwarzenberggarten bereiten. Ein Höhepunkt – und soeben neu im Verkauf – ist am 24. August ein Abend mit Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch am Klavier. Der Pianist begleitet am 11. August auch Opernstar Camilla Nylund durch ein Programm von Mahler bis Sibelius.

Theater im Park
Foto © Theater im Park / Markus Wache

Schon kommende Woche, am 22. Juli, lassen Christian Altenburger, Franz Bartolomey (untenstehendes Foto links), Thomas Selditz und Jasminka Stancul den Jubilar Ludwig van Beethoven hoch leben. Heldentenor Andreas Schager begibt sich am 3. August gemeinsam mit seiner Frau, der Geigerin Lidia Baich und wieder Helmut Deutsch am Klavier auf eine musikalische Zeitreise mit Wagners Nibelungen-Helden. Eine spannende Melange von Literatur und Klassik bietet Maria Happel, die am 28. Juli, begleitet von Matthias Bartolomey (untenstehendes Foto rechts), einem der vielseitigsten und interessantesten österreichischen Cellisten der jüngeren Generation und Helmut Deutsch, aus dem "Großen Lesebuch" von Alfred Polgar auf unserer Freiluftbühne vorträgt.

Franz und Matthias Bartolomey
Franz und Matthias Bartolomey. Foto © Theater im Park / Hellhake (Foto links) / Stephan Doleschal KLEIN (Foto rechts)

  • 22. Juli, 20 Uhr: Ludwig van Beethoven zum 250. Geburtstag. Christian Altenburger (Violine), Franz Bartolomey (Violoncello), Thomas Selditz (Viola), Jasminka Stancul (Klavier) bringen großformatig angelegten Beethoven in kleiner Besetzung: Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 36 und Sinfonie Nr. 3 in Es- Dur, op. 55, "Eroica".
  • 28. Juli, 20 Uhr: Über die Menschen, das Leben und die hohe Kunst. Maria Happel liest aus dem "Großen Lesebuch" von Alfred Polgar, dem großen Erzähler der Wiener Moderne. Es sind amüsante und humorvolle Geschichten, die Menschen in ihrem Alltag erleben. Cellist Matthias Bartolomey und Pianist Helmut Deutsch spielen hochromantische Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann und Johannes Brahms.
  • 3. August, 20 Uhr: Siegfried auf Abwegen. Heldentenor Andreas Schager wäre 2020 der erste österreichische "Siegfried" in Bayreuth gewesen! Im Theater im Park begibt er sich gemeinsam mit seiner Frau, der Geigerin Lidia Baich und Helmut Deutsch am Klavier, auf eine musikalische Zeitreise mit Wagners Nibelungen-Helden.
  • 11. August, 20 Uhr: Liederabend. Camilla Nylund, seit vielen Jahren unbestritten eine der ganz großen Sängerinnen der Opernbühne weltweit, bringt zusammen mit Helmut Deutsch, ihrem ständigen Liedpartner, besondere Leckerbissen von Gustav Mahler, Richard Strauss und ihrem Landsmann Jean Sibelius.
  • 24. August, 20 Uhr: Liederabend. Als echter Bayer schätzt der Weltstar Jonas Kaufmann seinen Landsmann Richard Strauss sehr. Auch für die Wiener Lieder und Operetten empfindet Jonas Kaufmann eine außergewöhnlich große Liebe. Begleitet wird er vom Pianisten Helmut Deutsch. Ein Abend der Superlative!

04.06.2020. Das neue Programm des Grafenegg Festivals 2020 wurde aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus angepasst und heute vom künstlerischen Leiter Rudolf Buchbinder, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Geschäftsführer Philipp Stein vorgestellt. Außerdem wurde ein umfangreiches Sicherheits-konzept präsentiert, das gemeinsam mit der MedUni Wien und der Landessanitätsdirektion NÖ erarbeitet wurde. Das neue Programm des Grafenegg Festivals wird von vier renommierten österreichischen Orchestern getragen, den Wiener Philharmonikern (Gustavo Dudamel, Franz Welser-Möst), den Wiener Symphonikern (Manfred Honeck, Philippe Jordan, Speranza Scapucci), dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien (Marin Alsop) und dem Residenzorchester, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (Sascha Goetzel, Konstantía Gourzí, Fabio Luisi, Yutaka Sado).

Mit anderen Programmen bzw. neuen musikalischen Partnern präsentieren sich u.a. Simon Höfele, Jonas Kaufmann, Camilla Nylund, Harriet Krijgh, Alice Sara Ott, Julian Rachlin, Arabella Steinbacher und Emmanuel Tjeknavorian. Darüber hinaus finden sich neue Gäste im Programm wie Piotr Beczala, Yusif Eyvazov oder Anna Netrebko. Rudolf Buchbinder selbst wird an fünf Abenden als Pianist zu erleben sein. Eröffnet wird das 14. Grafenegg Festival mit der Uraufführung von Konstantía Gourzís Trompetenkonzert "Ypsilon, A Poem for Trumpet and Orchestra in five scenes". Die Uraufführung des Auftragswerks dirigiert die Komponistin selbst, die auch Composer in Residence des Grafenegg Festivals 2020 ist.

Auf 32 Hektar Freigelände und einerr Open Air-Bühne Wolkenturm bietet Grafenegg deutlich bessere Voraussetzungen für die Durchführung von Konzerten als andere Spielorte in Österreich. Durch den großen baulichen Abstand zwischen Bühne und Publikumsbereich ist die strikte Abtrennung von Akteuren auf der Bühne und Publikum zu jedem Zeitpunkt gegeben. Eigene Sicherheits- und Hygienekonzepte für Publikum, Künstlerinnen und Künstler, sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter garantieren größtmöglichen Infektionsschutz.

18.03.2020. Die Coronavirus-Pandemie trifft die Musikschaffenden hart. Um die Zeit bis zur Freigabe von "echten" Events zu nützen, weichen sie auf Produktionen im Internet aus. So auch das Theater an der Wien. Im Rahmen einer Kooperation der Vereinigten Bühnen Wien mit UNITEL und dem ORF präsentiert ORF 2 am 20. März 2020 um 22.30 Uhr die österreichische Erstausstrahlung der Oper "Fidelio" – der einzigen Oper von Ludwig van Beethoven am Uraufführungsort Theater an der Wien. Regie führt der Oscar-Preisträger Christoph Waltz. Bereits um 19 Uhr ist die Aufzeichnung online auf der Klassikplattform erstmals zu sehen. Außerhalb Österreichs wird die Produktion am 20. März 2020 um 19.00 Uhr auf gezeigt.


Screenshot

Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Manfred Honeck, der erstmals eine Opern-Neuproduktion am Theater an der Wien dirigiert. In den Hauptpartien zu sehen und zu hören sind Nicole Chevalier als Leonore (Fidelio), Eric Cutler als Florestan, Gábor Bretz als Don Pizarro, Christof Fischesser als Rocco sowie Mélissa Petit als Marzelline, Benjamin Hulett als Jaquino und Károly Szemerédy als Don Fernando. Unter Manfred Honecks Dirigat sind die Wiener Symphoniker und der Arnold Schoenberg Chor (Leitung: Erwin Ortner) zu hören. Das Bühnenbild stammt vom amerikanisch-deutschen Architekturbüro Barkow Leibinger, die Kostüme von Judith Holste und das Lichtdesign von Henry Braham.

06.02.2020. Am Donnerstag, dem 9. April 2020 gibt es im Orpheum Wien (Website: ) einen Wienerlied-Abend der besonderen Art. Im Programm "Weanarisch g'redt, g'sungen und g'spielt" begegnen sich KünstlerInnen unterschiedlichster Metiers: vom Kabarett bis zum Wienerlied, vom Burgtheater bis zum Swing, vom Gstanzl bis zu Tiefgründigem. Die Wiener Seele deckt halt sehr viel ab. Das haben sich die vier Ausnahmekünstler zum (goldenem Wiener) Herzen genommen und mit ihrem Können sowie den oben genannten Zutaten ein wundervolles, lustiges, tiefgründiges und vor allem ein sehr unterhaltsames Programm zusammengestellt.

Unter dem Motto "Weanarisch für Alle!" finden darin Klassiker des Wienerliedes wie "I liassert Kirschen für di wachsen", "Herrgott aus Sta" oder die "Fischerhütten" genauso ihren Platz wie Gedichte und Geschichten rund um die Wiener Seele. Raunzert, eigensinnig, voll Schmäh, manchmal ein bisschen wehmütig, aber immer am Punkt. Im Mittelpunkt der Welt – Wien eben!


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16.01.2020. Andrea Berg ist die mit Abstand erfolgreichste Sängerin der deutschen Chart-Geschichte. Nun veröffentlicht sie ihr neues Studioalbum "MOSAIK". Und sie geht ab heute wieder auf große LIVE Tournee – inklusive Konzerte in Österreich. Am Live-Tour-Kalender finden sich zwischen heute und dem 28. März 2020 nicht weniger als 29 Städte in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Mit einer einzigartigen Bühne aus der Event-Schmiede der Leutgeb Entertainment Group, einer perfekten Show-Inszenierung mit tollen Überraschungsmomenten, der bekannt mitreißenden Performance der Schlagerkönigin und dem neuen Album "MOSAIK" an Bord erwartet die Konzertbesucher ein unvergesslicher Konzertabend. Die vielfach preisgekrönte Künstlerin konnte in ihrer unvergleichlichen Karriere Rekorde über Rekorde verzeichnen und seit 2003 schnellte jedes Album von Andrea Berg auf Platz 1 der Charts. Hinzu kommen spektakuläre Live-Konzerte, die generationenübergreifend begeisterten und in Serie für ausverkaufte Arenen im deutschsprachigen Raum sorgten.

Andreas Berg Mosaik Live Tour Gewinnspiel
Foto © Leutgeb Entertainment Group: Scharinger / Köpfelsberger

Das neue Album "MOSAIK" ist schon das insgesamt 17. Studioalbum (!) in der Karriere von Andrea Berg – das dritte unter ihrem eigenen Label "BERGRECORDS". Die 15 brandneuen Titel formen ein authentisches Mosaik des Lebens: Liebe, Glück, Sehnsucht und Schmerz. Die Songs bestechen durch eine große musikalische Bandbreite, eingängige Melodien und tiefgründige Texte. Besonderes Highlight ist das Duett "Ich bin wegen dir hier" mit Xavier Naidoo. Andrea Berg hielt bis zuletzt als Überraschung für ihre Fans zurück. "Ich habe Andrea 2016 kennengelernt und sie sofort in mein Herz geschlossen. Nach unserem gemeinsamen Auftritt bei ihrem Open-Air in Aspach habe ich mich gefreut, als Andrea mich letztes Jahr gefragt hat, ob ich mit ihr einen Song für ihr neues Album singen möchte", äußerte sich Xavier Naidoo. "Das Leben hält für uns die unterschiedlichsten Mosaiksteinchen bereit: runde und funkelnde, aber auch kantige und dunkle. Doch was auch immer passiert, eines ist gewiss: Wir machen gemeinsam das Beste daraus!", so die vielfach preisgekrönte Künstlerin. Details zu den Tournee-Stationen und Möglichkeiten zum Kauf der Tickets:

21.11.2019. Tipp: Ein Werk des mit dem Großen Österreichischen Staatspreis 2019 ausgezeichneten Komponisten Thomas Larcher erklingt im nächsten Abonnement-Programm der Tonkünstler im Wiener Musikverein. Unter der Leitung des finnischen Stardirigenten Hannu Lintu führt das Orchester am Sonntag, dem 1., und am Dienstag, dem 3. Dezember, Larchers siebenteilige Symphonie "Alle Tage" für Bariton und Orchester auf. Hannu Lintu, ein ausgewiesener Experte für die zeitgenössische Musik, wurde soeben für einen der begehrten Grammy Awards 2020 nominiert. Auch der italienische Sänger Andrè Schuen debütiert mit diesem Programm beim Tonkünstler-Orchester. Der zweite Teil des Programms ist Robert Schumann und seiner vierten Symphonie gewidmet.

06.06.2019. Gute Nachricht für alle Outdoor-Opern-Fans: Aufgrund des ausgezeichneten Ticketverkaufs gibt es am Sonntag, dem 28. Juli 2019, eine Zusatzvorstellung für Mozarts Meisterwerk "Die Zauberflöte" im Steinbruch St. Margarethen. Beim Kartenkauf sollte man aber schnell sein, denn die bisherigen Aufführungen sind bestens gebucht – nicht verwunderlich, denn nach der einjährigen Pause für die Steinbruch-Arena ist das Interesse an diesem kulturellen Top-Event enorm. Die Tickets für den zusätzlichen Vorstellungstermin können ab sofort unter gebucht werden.

Was diese Produktion so besonders macht? Der Künstlerische Direktor Daniel Serafin schwärmt: "Ihre Einzigartigkeit! Die märchenhafte Kulisse in der Natur des Steinbruchs, die atemberaubende Darbietung von Mozarts mitreißender Oper 'Die Zauberflöte', begleitet von kulinarischen Highlights in der Opernlounge und einem fulminanten Feuerwerk zum Abschluss sorgen für ein spektakuläres Erlebnis für alle Sinne, das garantiert noch lange in Erinnerung bleiben wird! Nirgendwo sonst kann 'Die Zauberflöte' so authentisch und mitreißend aufgeführt werden."

Oper im Steinbruch St. Margarethen 2019
Fotos © Oper im Steinbruch St. Margarethen [Werbung/PR]

"Die Zauberflöte" feierte bereits vor fast 230 Jahren ihre Uraufführung, doch hat die Oper kein bisschen an Aktualität oder Zeitgeist verloren. Die Geschichte voll von Gegensätzen – Gut und Böse, Tag und Nacht – von Dramatik, Intrigen bis zu Liebe und Sinnfindung zieht auch heute noch Jung und Alt in ihren Bann und kann auch auf das 21. Jahrhundert projiziert werden. Ganz in der Tradition des Librettisten und Schauspielers Emanuel Schikaneder, der bei der Uraufführung den Papageno darstellte, wird auch in der aktuellen Produktion der Vogelfänger von einem besonders talentierten Schauspieler, Max Simonischek, gespielt. Ebenfalls aus der Schauspielszene kommt das Regie-Duo Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, das gemeinsam mit dem Bühnenbildner Raimund Bauer, dem Dirigenten Karsten Januschke, dem Kostümbildner Gianluca Falaschi sowie einem hochkarätigen, jungen Ensemble für ein einzigartiges Opernerlebnis sorgt.

  • 10. Juli bis 17. August 2019
  • Beginn: 20.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
  • Dauer: etwa 3,5 Stunden (inklusive Pause)
  • Preise: 33, bis 145,- Euro
  • Ticketbestellungen beim Ticketbüro pan.event
  • telefonische Ticket-Bestellungen unter +43 / (0)2682 / 65065
  • oder per E-Mail an tickets@panevent.at
  • Website:

22.05.2019. Am Tag der Sommersonnenwende 2019 wird das Festival "Steinfederspiele" erstmals die Weltkulturerbe Region mit der Musik des und der bezaubern. Am Nachmittag des 22. Juni 2019 beginnen um 15.30 Uhr die "Steinfederspiele" in der Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt in . Am Programm steht die "Missa ecce ancilla Domini" von Johannes Ockeghem, interpretiert vom belgisch-deutschen A-cappella-Ensemble "beauty farm". Danach erwarten die Besucher in den historischen Räumen des Teisenhoferhofes ausgesuchte Weine der Wachauer Winzer aus der Weltkulturerbe Region. Um 18.30 Uhr präsentieren im Teisenhoferhof in Weißenkirchen das renommierte deutsche Ensemble "Capella de la Torre" unter der Leitung der Oboistin Katharina Bäuml sowie der Tenor und Drehleierspieler Manfred Hartl und Herren der Wiener Singakademie mitreißende Musik aus der Zeit der Renaissance.

Steinfederspiele / Capella de la Torre
Foto © Katharina Bäuml wildundleise.de (linkes Foto) und Capella de la Torre / Greiner-Napp (rechtes Foto) [Werbung/PR]

16.05.2019. Das zählt wegen seiner landschaftlichen Schönheit zu den berühmtesten Regionen . Inmitten dieser einzigartigen Naturlandschaft präsentieren die Salzkammergut Festwochen Gmunden (Website: ) ein überaus vielfältiges Kulturprogramm (Eröffnungsveranstaltung, Konzerte mit Musik aus verschiedenen Stilrichtungen, Ausstellungen, Lesungen, Puppentheater, Musikerzähltheater, Crossover-Veranstaltungen, Architektur-Events und eine Diskussionsveranstaltung; Download Programm-Folder) – und das an den schönsten Plätzen der Traunsee-Region. Feierlich eröffnet werden die Salzkammergut Festwochen Gmunden 2019 von Mnozil Brass, und zwar mit der Österreich Premiere des Programmes "Gold“ am 9. Juli 2019.

Klassik-Fans erwartet dann ein Bruckner-Schwerpunkt: Zum einen, das Gastspiel des Bruckner Orchesters Linz mit der Sinfonie Nr. 7 unter der Leitung von Chefdirigent Markus Poschner in der Kitzmantelfabrik Vorchdorf am 4. Juli sowie das Orchesterkonzert der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker mit der Sinfonie Nr. 4 „Romantische“, unter der Leitung von Vinzenz Praxmarer, am 14. August im Toscana Congress Gmunden.

Mit dem neuen Zyklus "Rising Stars“ im Stadttheater Gmunden präsentieren die Salzkammergut Festwochen international erfolgreiche ECHO Preisträger: Mit dabei sind der Geigenvirtuose Yury Revich, begleitet von Nareh Arghamanyan, der mit Werken von Beethoven, Ravel, Franck und Sarasate am 13. Juli aufwartet. Aaron Pilsan stellt am 28. Juli in einem Piano-Solo-Recital sein außergewöhnliches Talent unter Beweis und das aufstrebende Kammermusikensemble Quatuor Van Kuijk sorgt am 19. Juli mit dem Programm Haydn, Schostakowitsch und Tschaikowsky für ein besonderes Klangerlebnis. Am 7. August widmet das Minetti Quartett sein Konzert der Lieblingsmusik von Thomas Bernhard und am 17. August ist der Ausnahmekünstler Christoph Sietzen mit seinem Wave Quartet in einem Multi-Percussion Konzert im Toscana Congress Gmunden zu hören.

Thomas Bernhard wird anlässlich seines 30-jährigen Todestages der heurige Literaturschwerpunkt gewidmet. Aus seinem reichen Schaffen werden Top-Stars wie Klaus Maria Brandauer, Hermann Beil, Nicholas Ofczarek, Birgit Minichmayr, Michael Maertens, Herbert Föttinger, David Schalko und Martin Schwab literarische Abende gestalten.

Jazz vom Feinsten bieten Mathias Rüegg und Lia Pale mit dem Brahms Songbook und Lukas Kranzelbinder und Shake Stew mit seinem neuen Album "rise and rise again". Stimmungsvollen Crossover versprechen die Konzerte von Ernst Molden mit dem Frauenorchester im Schloss Eggenberg sowie das Ensemble folksmilch in der Hipp-Halle. Während der Sommermonate Juli/August beherbergt die historische Hipp-Halle Gmunden zeitgenössische Kunst der Oberösterreichischen KünstlerInnen Thomas M. Mayrhofer und Bianca Kiso. Architekturgespräche zum Thema „Open Office“ finden am 20. Juli im Miba Forum Laakirchen mit Roman Delugan, Judith Eiblmayr, Christopher Dell und Hans-Otto Thomashoff statt.

Den Salzkammergut Festwochen ist die Kunst- und Kulturvermittlung an die Jüngsten ein besonderes Anliegen: Opernregisseur Alexander Medem erzählt die Geschichte des kleinen Kadi und das Puppentheater Tiflis lädt zum Theatererlebnis mit einzigartigen, handgefertigten Puppen. Sehenswert, nicht nur für das junge Publikum, ist die Multi-Media Tanzperformance The Nutcnacker and I am 10. November im Stadttheater Gmunden.

Das neue Festwochenteam hat mit viel Herzblut und großer Leidenschaft an der neuen Programmierung und Positionierung der Salzkammergut Festwochen Gmunden gearbeitet. Die kaufmännische Verantwortung liegt bei Johanna Mitterbauer, künstlerische Belange koordiniert Christian Hieke. Alle Infos zum Festival und Bestellmöglichkeit für Karten auf

Die Spielstätten für die Salzkammergut Festwochen Gmunden 2019 sind:

  • Galerie 422, An der Traunbrücke 9-11, 4810
  • Hipphalle, Theresienthalstraße 68, 4810
  • JUFA Almtal Hotel, Hinterrinnbach 17, 4645
  • Kitzmantelfabrik Vorchdorf, Laudachweg 15, 4655
  • Miba Forum, Dr.-Mitterbauer-Straße 3, 4663
  • Sägewerk Rumplmayr, Aurachmühl 3, 4814 Neukirchen (Gemeinde )
  • Schloss Eggenberg, Eggenberg 1, 4655
  • Seeschloss Ort, Johann-Orth-Allee 16, 4810
  • Stadtheater Gmunden, Theatergasse 7, 4810
  • Thomas Bernhard Haus Ohlsdorf, Obernathal 2, 4964
  • Toscana Congress Gmunden, Toscanapark 6, 4810

10.05.2019. Vor 30 Jahren, am 27. Juni 1989, durchtrennten der damalige Außenminister Alois Mock und sein ungarischer Amtskollege Gyula Horn mit einfachen Eisenschneidern den Grenzzaun zwischen Österreich und Ungarn. Sie öffneten damit symbolisch den "Eisernen Vorhang". Der Rest ist Weltgeschichte. Im Congress Centrum Alpbach wird nun im Juni "30 Jahre symbolische Öffnung des Eisernen Vorhangs" gefeiert. Die Alpbach Event GmbH sorgt zu diesem einmaligen Anlass, an zwei aufeinander folgenden Sommerabenden (27. und 28. Juni 2019, jeweils um 19.30 Uhr), für ein Programm in beeindruckendem Rahmen.

Die weltberühmten Wiener Sängerknaben treten am 27. Juni auf. Die Besucher erwartet ein bewegendes Konzertprogramm, in das die vor 30 Jahren involvierten Regionen Ungarn und Österreich, sowie daraus resultierende Entwicklungen, stimmungsvoll eingebunden werden. Am folgenden Abend (28. Juni) wird das Wiener KammerOrchester sein legendäres Konzert zum Jubiläum geben. Unter dem Motto "Eine Reise durch Europa" wird eine musikalische Kombination aus Weltgeschichte und Weltbühne dargeboten. Das Ensemble wird geleitet von Rainer Küchl, dem Konzertmeister a.D. der Wiener Philharmoniker. Küchl genießt weltweite Reputation und führte die Eröffnung der Olympischen Spiele von Nagano als erster Konzertmeister an.

Konzertmeister Rainer Küchl
Rainer Küchl, Konzertmeister a.D. der Wiener Philharmoniker. Foto © Winnie Küchl

Wiener KammerOrchester Alpbach
Foto © Wiener KammerOrchester

12.04.2019. Gestern das Erfolgsmusical "Bodyguard" im Ronacher gesehen (Website: ). Rund um Songs wie "One Moment in Time", "I Wanna Dance With Somebody", "I Have Nothing", "Queen of the Night", "The Greatest Love Of All" oder "Saving All My Love" erzählt das Stück die dramatische Liebesgeschichte von Superstar Rachel Marron und ihrem Bodyguard Frank Farmer. Der frühere Geheimagent wird engagiert, um den Superstar vor einem gefährlichen Stalker zu beschützen – anfangs gegen ihren Willen, später aus ganzem Herzen. Indem der Stalker aus einem Missverständnis heraus zum Mörder in spe mutiert, sein Messer zückt, mit einer Pistole einschüchtert und der Diva immer näher kommt, spitzt sich die Handlung zu einem dramatischen Ende zu. Leider gibt es eine erstochene Person – wer dies ist, möchte ich hier nicht verraten. Die Inszenierung beginnt fulminant (inklusive echten Bühnen-Feuerwerfern!), baut die Spannung gut auf und bringt die Handlung zu einem recht intensiv aufgetragenen Herz-Schmerz-Sehnsucht-Finale.

Die wunderhübsche Patricia Meeden ("Rachel Marron") wurde von Song zu Song immer besser und erntete nach ihrem Solo-Schlussauftritt frenetischen Applaus. Ana Milva Gomes ("Nicki Marron") sang sehr gut, wirkte beim Parlando jedoch etwas schüchtern – was aber durchaus ihrer Rolle entsprach: Als Schwester der weltberühmten "Rachel Marron" fühlte sie sich zu sehr im Schatten stehend und hätte wohl gern auch eine Liebesbeziehung zum Bodyguard entwickelt ("Frank Farmer", dargestellt von Jo Weil). Viel Szenenapplaus erntete Samuel Hollinek, der in Profi-Manier und mit begeisterndem Charme "Fletcher" (Nicki Marron's Kind) spielte. Wir trafen ihn nach der Aufführung beim Bühnenausgang, holten uns ein Autogramm und durften ein Foto von ihm machen:

Samuel Hollinek als Fletcher im Musical 'Bodygueard', im Ronacher in Wien
Fotos und Collage © Andreas Hollinek

13.02.2019. Mehr als 20.000 Menschen in Wien und Niederösterreich sind mit dem Tonkünstler-Orchester ins Jahr 2019 gestartet (siehe auch ). Die soeben zu Ende gegangene Silvester- und Neujahrskonzertserie mit 24 Aufführungen an 17 verschiedenen Spielorten beinhaltete für Alfred Eschwé, den langjährigen Gastdirigenten der Tonkünstler, ein rundes Jubiläum: Vor 20 Jahren, am 28. Dezember 1998, leitete er sein erstes Silvesterkonzert mit dem Orchester. Seither obliegt die Programmauswahl für die Aufführungsserie seiner Verantwortung. Zwei langjährige Orchestermitglieder, Bratscher Andreas Winkler und Schlagzeuger Bence Kulcsár, wirkten heuer in allen der 24 Silvester- und Neujahrskonzerte der Tonkünstler mit.

Diese Zahlen sprechen für sich: Allein die Aufführungen im Wiener Musikverein wurden von insgesamt mehr als 9.000 Menschen besucht, zu den neun Silvester- und Neujahrskonzerten an den Hauptresidenzen des Orchesters – neben dem Wiener Musikverein auch das Festspielhaus St. Pölten und Grafenegg – kamen fast insgesamt 14.000 Zuhörerinnen und Zuhörer. Alternierend mit Alfred Eschwé stand der junge österreichische Dirigent Vinzenz Praxmarer am Pult des Orchesters.

Silvester- und Neujahrskonzerte Tonkünstler
Foto © Dieter Nagl [Werbung/PR]

Im Anschluss an ihre Konzerte in den Hauptresidenzen bringen die Tonkünstler ihre Neujahrsklänge traditionell direkt zu ihrem Publikum nach Niederösterreich: Zwischen Amstetten und Schwechat, Schleinbach und Wiener Neustadt übersteigt die Nachfrage das Platzangebot oft um ein Vielfaches. «Für uns als Symphonieorchester des Landes Niederösterreich, vor allem aber für unsere Musikerinnen und Musiker ist diese Tournee einer der Höhepunkte der Saison. Die Begeisterung ist unmittelbar, kommt von Herzen und wächst von Jahr zu Jahr», sagt Frank Druschel, Geschäftsführer des Tonkünstler-Orchesters.

Auf Grund des steigenden Zuspruchs bietet das Orchester im kommenden Jahr einen zusätzlichen Termin im Wiener Musikverein an: Am 3., 5. und 7. Jänner 2020 kann das Publikum gemeinsam mit den Tonkünstlern beschwingt ins Neue Jahr starten – davon an zwei Tagen sogar zur gemütlichen Nachmittagsstunde. Vom 2. bis zum 26. Jänner 2020 tourt das Orchester erneut durch Niederösterreich. Damit wird seine Silvester- und Neujahrskonzertserie erstmals in der Orchestergeschichte insgesamt 25 Aufführungen beinhalten.

  • Alle Termine für die Konzertserie zum Jahreswechsel 2020 sind ab 21. März 2019 auf der Website der Tonkünstler, , zu finden.

01.02.2019. Lust, selbst zu und dabei das zu trainieren, das zu vergrößern, die zu steigern, die persönliche zu steiger und der eigenen etwas Gutes zu tun? Ein neues Blasinstrument eines renommierten Herstellers kann genau das. Mit dem Roland Aerophone AE-10 bzw. AE-05 (auch "Aerophone GO" bezeichnet) gelingt es Ihnen binnen weniger Tage erste Melodien zu spielen. Und das Beste daran: Mit derselben Grifftechnik und annähernd derselben Blastechnik erschließt sich Ihnen eine Welt von weit über 100 verschiedenen Instrumenten. Hier ein Beispiel (das Kinderlied "London Bridge Is Falling Down"):

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