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Elektroauto Blog
Blogger: Andreas Hollinek

Ich bin überzeugt, dass sich die E-Mobilität von nun an mit Schnelligkeit ausbreiten und weiterentwickeln wird. Um die Umwelt und die Sicherheit der Menschen zu schützen, sollte die Energie zum Betrieb für Elektroautos ausschließlich aus Wasserkraft, Wind und Sonne gewonnen werden. Gleichzeitig mit der Entlastung der Umwelt wird die Umstellung auf E-Mobilität einen signifikanten wirtschaftlichen Aufschwung bringen.

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27.11.2017. Volkswagen hat heute wichtige Weichen für die künftige Ausrichtung des Unternehmens gestellt und damit die strategischen Ziele bis zum Jahr 2025 untermauert. Um seine Stärken weiter auszubauen, wird der Konzern in den kommenden Jahren Milliardenbeträge in Elektromobilität, autonomes Fahren, neue Mobilitätsdienste und Digitalisierung investieren. Insgesamt sollen in diese Zukunftstechnologien bis Ende 2022 mehr als 34 Milliarden Euro (!) investiert werden, so das Ergebnis der VW-Konzern-Planungsrunde für die Jahre 2018 bis 2022. Der größte Anteil davon wird in die Elektrifizierung und die Hybridisierung aller Modelle fließen. Damit erhöht VW noch einmal deutlich sein Engagement für diese umweltfreundliche Antriebsart und treibt die im September angekündigte Elektrifizierungsoffensive "Roadmap E" mit aller Kraft voran. Der Konzern hatte dabei angekündigt, bis 2030 das gesamte Modellportfolio zu elektrifizieren.


Foto © Andreas Hollinek

17.08.2017. Seit dem Start der Förderaktion für E-Fahrzeuge von Verkehrsministerium und Umweltministerium sind schon 4003 Förderanträge eingelangt. 2993 davon entfallen auf reine Elektroautos. Rund ein Viertel aller Förderansuchen kommt aus Niederösterreich.

28.02.2017. Für Autos mit Elektroantrieb oder Brennstoffzellenantrieb erhalten private Käuferinnen und Käufer ab morgen eine Fördersumme von 4000,- Euro. Hybrid-Fahrzeuge werden mit 1500,- Euro unterstützt, private E-Mopeds und E-Motorräder mit 750,- Euro. Auch die Förderung für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine wird weiter ausgebaut. Beim Kauf eines Elektrofahrzeugs erhalten diese 3000,- Euro und 1500,- Euro für Hybride. Die Anschaffung eines E-Bikes wird mit 750,- Euro gefördert, für ein neues E-Leichtfahrzeug bekommen sie 1000,- Euro und bis zu 20.000,- Euro für einen E-Kleinbus bzw. ein leichtes E-Nutzfahrzeug. Zusätzlich unterstützen die beiden Ministerien im Rahmen des Elektromobilitätspakets den Aufbau von Ladestationen. Die Errichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur wird mit bis zu 10.000 Euro gefördert. Im privaten Bereich wird der Kauf einer "Wallbox"-Ladestation oder eines intelligenten Ladekabels mit 200,- Euro unterstützt. Tipp: Die Förderung gilt auch nachträglich für alle förderbaren Anschaffen ab Stichtag 1. Jänner 2017.

Elektroauto Förderung 1 Elektroauto Förderung 2

"Mit unserer Ankaufprämie gibt es erstmals ein Zuckerl für alle Österreicherinnen und Österreicher, die auf ein privates E-Auto umsteigen. Wir bringen damit bis zu 16.000 neue Elektroautos auf die Straße. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr umweltfreundlichen Verkehr", sagt Verkehrsminister Jörg Leichtfried. "Wenn wir den Umstieg auf E-Mobile schaffen wollen, müssen wir auf Anreize statt Verbote setzen. Das Förderpaket in der Höhe von 72 Millionen Euro trifft hier genau ins Schwarze. Wir unterstützen damit unsere Bürgerinnen und Bürger, Betriebe, Städte und Gemeinden bei der Mobilitätswende. Das bringt mehr Lebensqualität, stärkt die Wirtschaft und nützt der Umwelt", betont Umweltminister Andrä Rupprechter. Privatpersonen, Betriebe, Gemeinden und Vereine können die Förderung ihres E-Autos online unter beantragen.

24.11.2016. Ich bin schon gespannt, wie sich die neuen Fördermaßnahmen auswirken werden. Ist-Stand laut VCÖ (): Derzeit beträgt der Anteil vollelektrischer PKW-Neuzulassungen 1,2 Prozent. Das ist noch nicht sehr viel, aber der Spitzenwert innerhalb der . Österreich startet somit aus der Pole-Position und darf sich gleichsam als "Europameister" bei der E-Mobilität bezeichnen. Unter dem Foto eine Liste der beliebtesten Elektrautos der ÖsterreicherInnen (Quelle: Newsletter von ).

Renault Zoe vergrößern

  • Renault ZOE EL (647 Stück = 19,6%)
  • Tesla Moldel S EL (507 Stück = 15,4%)
  • BMW i3 BEV (448 Stück = 13,6%)
  • VW e-Golf (347 Stück = 11,1%)
  • Nissan E-NV 200 (293 Stück = 8,9%)
  • Nissan Leaf EL (265 Stück = 8,0%)
  • Mercedes B-Klasse EV (231 Stück = 7,0%)
  • Kia Soul EV (213 Stück = 6,5%)
  • Renault Kangoo EL (89 Stück = 2,7%)
  • Tesla Model X EL (73 Stück = 2,2%)

23.11.2016. Das könnte jetzt der Durchbruch der E-Mobilität in Österreich gewesen sein: Verkehrsministerium, Umweltministerium und die Automobilbranche haben für Österreich ein Paket zur Förderung von Elektromobilität in Höhe 72 Millionen Euro geschnürt. Das Maßnahmenpaket umfasst Anreize für den Kauf von Elektrofahrzeugen, den Aufbau von E-Ladestationen und eine eigene Nummerntafel für E-Autos. Schon ab März 2017 stehen die Ankaufprämien für Elektrofahrzeuge österreichweit zur Verfügung. Verkehrsminister Jörg Leichtfried, Umweltminister Andrä Rupprechter und Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure präsentierten heute das Förderpaket.

E-Mobilität 1 vergrößern

Der Kauf von Privatfahrzeugen, die ausschließlich mit Elektroantrieb oder einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet sind, wird mit 4000,- Euro gefördert; sogenannte Plug-in Hybride mit 1500,- Euro. Darüber hinaus werden auch Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine beim Ankauf von E-Fahrzeugen unterstützt: Sie werden mit 3000,- Euro für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb bzw. 1500,- Euro bei Plug-in Hybriden gefördert. Für die Ankaufförderungen von Elektroautos stehen in Summe 48 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere fünf Millionen Euro stehen für die Kaufprämien von Elektro-Zweirädern und leichte E-Nutzfahrzeuge bereit.

Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen werden an den Ausbau der Elektromobilität angepasst. Nullemissionsfahrzeuge erhalten zukünftig spezielle Kennzeichen. Damit werden weitere Vorteile für die Nutzer von Elektroautos etwa durch Städte und Gemeinden ermöglicht, ohne den administrativen Aufwand für die Kommunen zu erhöhen. Das Verkehrsministerium plant eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO), die es Städten und Gemeinden ermöglicht, Ausnahmen vom Halte-und Parkverbot für E-Fahrzeuge während des Ladens festzulegen.

Zusatztafel Elektroautos

Mit einer einheitlichen Zusatztafel, auf der ein Ladekabel abgebildet ist, können diese Ausnahmen für E-Fahrzeuge unkompliziert eingerichtet werden. So können zum Beispiel auch eigene Parkplätze für E-Autos geschaffen und die Einhaltung einfach kontrolliert werden. Mehr dazu auf .

04.10.2016. Kleiner Abstecher zum Thema Elektroroller: Die österreichische Zweiradmarke KSR MOTO bringt nun in Kooperation mit Sundiro Honda, einer 50-prozentigen Tochter des japanischen Herstellers Honda, einen E-Roller auf den Markt, der auch für AM-Führerscheinbesitzer attraktiv ist. Statt auf "Retro" setzt die KSR MOTO TTX auf sportliches Design, das mit zahlreichen serienmäßigen Tuning-Extras wie Alu-Floorboards, Gasdruckdämpfern, Wavediscs, Sport-Rückspiegel und anderen Gimmicks unterstrichen wird. Ein überzeugendes Argument ist auch der Preis. Mit einem unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von nur 1599,- Euro (inkl. Mwst.) ist die TTX preislich auf dem Niveau eines Benzinrollers. Neben der günstigen und sauberen Energiequelle sparen E-Roller-Fahrer natürlich auch kräftig bei der Wartung, denn Schmierstoffe sowie Verschleißteile wie Zündkerzen oder Kraftstofffilter, die bei einem Benziner regelmäßig gewechselt werden müssen, gibt es bei einem E-Fahrzeug nicht. So spart man bei einer KSR MOTO TTX bereits vom ersten Kilometer an. Weitere Informationen unter .

KSR MOTO TTX

24.04.2016. "Believe in the power of dream!" – Die wohl wichtigste Botschaft an die Menschheit, wenn es um den geht. Der Schweizer Pilot Bertrand Piccard (58) hat bei seiner 9. Etappe Historisches geschafft. Ohne auch nur ein einzigen Tropfen Kerosin zu verbrauchen, legte er bei seinem dreitägigen Flug von Hawaii mehr als 4300 Kilometer zurück und landete wohlbehalten am Flugplatz von von Mountain View bei San Francisco gelandet

23.03.2016. Wow! Das gleicht einer Revolution! Norwegen will als erstes Land unseres Planeten Benzin- und Dieselautos verbieten. Als "point of no return" für CO2-produzierende Antriebe wurde im "National Transit Plan" das Jahr 2050 anvisiert. Die NorwegerInnen können sich somit schon auf Fahrzeuge wie diese beiden hier freuen. Links der Toyota Mirai (ein reines Brennstoffzellenfahrzeug), rechts das Model S von Tesla (fährt rein elektrisch und kommt laut Werk über 500 Kilometer weit).

Toyota Mirai Tesla Model S

Apropos Reichweite: Leichtere und leistungsfähigere Batterien werden auch in der Kategorie "leistbares Elektroauto" schon im kommenden Jahr Reichweiten jenseits der 300 Kilometer ermöglichen. Daher mein Tipp: Zuwarten lohnt sich!

01.12.2015. In Südwestfrankreich hat ein privates Familienunternehmen gezeigt, wie man mit Grips, Pioniergeist, Gestaltungswillen und speziellen "Bodenschrauben" binnen eines Jahres 983.500 Sonnenkollektoren aufstellen kann, die Strom für 111.000 Haushalte produzieren. Mit einer Produktionsleistung von 300 Megawatt ist der Photovoltaikpark in Cestas (nahe von Bordeaux) die größte Solaranlage Europas.

25.10.2015. Vor ein paar Wochen war ich auf Pressereise in der . Man zeigte uns auch () – eine Stadt, in der auf 10.000 ständige Bewohner rund 40.000 Gäste kommen. Man kann sich leicht vorstellen, dass der Alltag hier von An- und Abfahren bzw. An- und Abliefern geprägt ist – und das in einem Gelände, in dem "flach" die Ausnahme ist. Und trotzdem gibt es hier – man lese und staune! – ausschließlich Elekroautos. Kein Gestank, kein Lärm und eine elektrophile Stadtbevölkerung.

Zermatt Elektroautos 1 Zermatt Elektroautos 2

Bei den Autos handelt es sich um ein seit 1947 (!) etabliertes englisches Flottensystem, das bis heute auf rund 550 Stück angewachsen ist. Technik-Vorbild waren Gabelstapler – was möglicherweise das unverwechselbare Karosserie-Design erklärt.

Mittlerweile sorgen drei verschiedene Hersteller für Vehikel-Nachschub und Ersatzteile. Für einen Neuwagen muss man dem Händler rund 90.000 Euro überweisen. Die Fahrzeuge haben aufladbare 72-Volt-Batterien, die man mit wenigen Handgriffen tauschen kann. Während die eine Batterie im Einsatz ist, kann man der anderen Energie zuleiten. Auch der öffentliche Verkehr wird elektrisch betrieben. Nur zu gewissen Zeiten gibt es Ausnahmegenehmigungen für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.

Zermatt Elektroautos 3 Zermatt Elektroautos 6

Alle größeren Hotels haben Taxis, die Platz für 7 Personen samt Gepäck haben. Bei Vollbesetzung wiegen die kantigen Karossen rund 3,5 Tonnen. Die Batterien liefern Strom für rund 5 Stunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt gemächliche 25 km/h. Polizei-Elektroautos "gehen" vermutlich schneller.

Zermatt Elektroautos 5 Zermatt Elektroautos 4

Im Winter werden die Verkehrsflächen weitgehend schneefrei gehalten – Schneeketten braucht man in Zermatt somit keine. Beheizt werden die Taxis mit einer Gasheizung – was aus meiner Sicht ein wenig inkonsequent ist. Trotzdem sieht die Umweltbilanz positiv aus. "Unterm Strich" benötigt man für die Transportaufgaben weitaus weniger Energie als vergleichbare Tourismusorte, in denen der Betrieb von Verbrennungsmotoren der Normalfall ist. Der Strom für die Zermatter Elektromotoren stammt weitgehend aus Wasserkraft; Photovoltaik holt in Form von Gemeinschaftsanlagen in südorientierten Hanglagen auf.

13.09.2015. Diesmal ist es , das zeigt, wie man eine erwünschte Technologie durch pollitische Maßnahmen fördern kann. Elektrofahrzeuge sollen ein "E" in der Nummerntafeln bekommen. Das ermöglicht es, dass den Elektroautos in weiterer Folge eine Reihe von rechtlich verbindlichen Vorteilen gewährt werden können: gratis parken, das Benützen der Busspur, Befreiung von der Kfz-Steuer usw. Außerdem will man an allen Autobahnraststätten Schnellladesäulen errichten. Es ist zu hoffen, dass sich und die möglichst rasch an Deutschland orientieren und ebenfalls Maßnahmen setzen, die den Kauf eines Elektroautos zusätzlich attraktiv machen.

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Zu diesen Gesetzesänderungen zählt meines Erachtens auch, dass Photovoltaikmodule, die durch einfaches Anstecken an die Steckdose Strom ins Netz führen (und damit den Stromzähler im eigenen Haushalt "retour" laufen lassen) für den Einsatz in Privathaushalten erlaubt werden. Man kann diese Mini-Kraftwerke jetzt schon kaufen, ihr Einsatz ist jedoch – regionale unterschiedlich – illegal bzw. an diverse Vorgaben gebunden (technische Sicherheit, eigener Stromproduktionszähler, Verrechnung über den jeweiligen Stromanbieter usw.). Beispielanbieter für ein Mini-Kraftwerk: . Die haben gezeigt, dass das Interesse an privater Autarkie bei der Energieproduktion sehr groß ist.

01.09.2015. Kleiner Zwischenbericht zum Langzeittest des Nissan Leaf: Der Sommer verlief völlig problemlos. Keine unangenehmen Vorkommnisse – nicht einmal das Problem mit den Ladeunterbrechungen an heißen Tagen (und davon gab es ja heuer genug) trat auf. Warum sich dieses Problem ganz von allein gelöst hat, kann ich nicht beantworten.

Kabel

09.06.2015. Beim Gaisbergrennen in Salzburg kommen Oldtimer-Fans immer voll auf ihre Kosten. Heuer sorgten erstmalig auch E-Autos der verschiedensten Marken für Aufsehen. "Elektroautos sind die Oldtimer der Zukunft: Mit unserer Teilnahme wollen wir zeigen, dass E-Autos nicht nur umweltfreundlich, sondern auch absolut leistungsfähig sind", erklärt Julia Lazkowitsch von ElectroDrive Salzburg (), die mit der B-Klasse Electric Drive teilnahm. Ein besonderes Highlight war der auf Elektroantrieb umgebaute Porsche Panamera 4S mit Allradantrieb, der dank 85 kWh eine Reichweite von rund 450 Kilometern schafft. Hier das Gruppenfoto aller E-TeilnehmerInnen:

Gaisbergrennen 2015 vergrößern

Doch auch für die anderen E-Autos war die Reichweite kein Problem: Am Freitag etwa wurden über 150 Kilometer zurückgelegt. Ziel bei allen Streckenprofilen ist nicht die schnellste Zeit, sondern die Gleichmäßigkeit. Die E-Autos wurden in einer eigenen Elektroklasse bewertet, dabei zeigte das Fahrerteam mit dem VW e-Golf die konstanteste Leistung. Insgesamt drei Startplätze wurden von ElectroDrive Salzburg und EMIL verlost: "Die Teilnahme an sich ist ein tolles Erlebnis. Mit der Verlosung wollten wir weiteren Teilnehmern die Chance geben, E-Mobilität hautnah zu erleben", sagt Julia Lazkowitsch, Marketingleiterin von ElectroDrive Salzburg ().

21.05.2015. Ein starker Impuls in Richtung E-Mobilität: Die Wiener Stadtwerke starten gemeinsam mit Wiener Taxiunternehmen eines der weltweit größten E-Taxi-Projekte. In einem ersten Schritt werden ab 2016 bis zu 120 E-Taxis in Wien unterwegs sein. Mit den gesammelten Erfahrungen und Erkenntnissen aus diesem ersten Jahr sollen dann im zweiten Projektjahr bis zu 250 Fahrzeuge im Einsatz sein. Die Projektlaufzeit beträgt insgesamt drei Jahre. Hoffentlich ziehen Landeshauptstädte und großen Tourismus-Gemeinden rasch mit!

Rückfragen für interessierte Taxiunternehmer: Wiener Stadtwerke – Neumo, Mag. Harald Wakolbinger, Thomas-Klestil-Platz 14, 1030 Wien; Telefonnummer: 01/4353123-4104; E-Mail: eTaxi@tbwresearch.org.

27.01.2015. LeserInnen dieses Blogs werden festgestellt haben, dass ich schon lange mehr über den "Hauptdarsteller" geschrieben habe. Das liegt daran, dass der Nissan Leaf über weite Strecken klaglos funktioniert hat. Nun aber hat sich zum bisher einzigen Problem (die Ladeunterbrechungen während der warmen Jahreszeit) ein zweites hinzugesellt: ein Einfrieren der Ladeanschlussklappe inklusive Abbrechen des Hebels des Ladeanschlussklappen-Seilzugs. Da haben die Nissan-Leaf-KonstrukteurInnen den Winter unterschätzt.

Testbericht Nissan Leaf 1

Das mittels Zeitschaltfunktion programmierbare Aufwärmen von Innenraum und Scheiben funktioniert bestens. Man lässt einfach das Kabel angesteckt, und das Auto holt sich die Energie für das Auftauen aus dem Netz. Das schont die Batterie und erhöht deren Lebensdauer.

Die Ladeanschlussklappe freilich lässt dies kalt. Schnee und Eis sammeln sich im halb geöffneten Klappenraum an. Schließt man die Klappe, friert sie zu. Durch gewaltsame Öffnungsversuche von außen besteht die Gefahr, den Lack und/oder den Seilzug zu ruinieren. Also bleibt einem nichts anderes übrig, als das Öffnen durch mehrmaliges Bewegen des Ladeanschlussklappen-Seilzugs zu erreichen. Dabei passierte, was eigentlich nicht passieren hätte dürfen: der Seilzughebel der Ladeanschlussklappe brach ab. Er ist meiner persönlichen Einschätzung nach viel zu filigran konstruiert (siehe das Foto weiter unten).

Testbericht Nissan Leaf 2

Wenn man Glück hat, kommt man mit der verbliebenen Energie noch bis zur nächsten Nissan-Werkstatt. Wenn nicht, muss man einen Abschleppwagen rufen, der das Elektroauto huckepack fortschafft – denn "Leerlauf" hat der Nissan Leaf keinen, d.h. ein Anschieben des Fahrzeuges ist nicht möglich. Dieses Schicksal blieb mir jedoch erspart, da ein Stückchen Plastik am Hebel bestehen blieb und sich die Klappe nach mehrmaligem Probieren dann doch öffnen ließ.

Testbericht Nissan Leaf 3

15.12.2014. Nissan-Leaf-FahrerInnen in Österreich und in Deutschland haben es gut. Für sie gibt es nun ein flächendeckendes Angebot an geeigneten Ladestationen. "Flächendeckend" soll heißen, dass die Abstände der einzelnen Stromzapfsäulen maximal 60 Straßenkilometer betragen. Im ersten Nutzungsjahr ist der (natürlich aus erneuerbaren Energie erzeugte) Strom für PrivatkundInnen sogar gratis!

Zugang zum Strom bekommt man mit einer Karte des E-Mobilitätsanbieters "Smatrics" (), eine Firma, die ein Joint-Venture mit dem Verbund und Siemens Österreich hat. Die Zapfsäulen sind an einem einheitlichen Logo zu erkennen. Roaming-Partner in den Niederlanden und in Belgien ist "The New Motion".

Die Ladekarte eröffnet den Kunden auch die neuen Schnellladestationen, die derzeit im Rahmen des Projektes "Central European Green Corridors" in Österreich, Süddeutschland, Slowenien und in der Slowakei errichtet werden.

14.09.2014. Gestern fand die 3. E-Rallye Pyhrn-Priel statt. Das schlechte Wetter konnte der Begeisterung für Elektromobilität nichts anhaben. Gestartet wurde bei Rallye-Ass Sigi Schwarz in Steyrling. Neben altbewährten Fahrzeugen wie dem Citroen C-Zero oder dem Renault Zoe gingen die neuesten E-Autos wie der i3 von BMW, das Model S von Tesla und e-Ups von VW an den Start. Unter den Teilnehmern befand sich unter anderem Rallye-Legende Rudi Stohl. Sonderprüfungen entlang der Strecke sorgten für ausreichend Abwechslung. Aus der erreichten Punkteanzahl wurden die Sieger der diesjährigen E-Rallye ermittelt. Auf einer eigens installierten Mehler-Ladestraße standen eine Vielzahl an Ladestationen zum Zwischentanken zur Verfügung. Gespeist wurden diese mit grünem Energie-AG-Strom:

E-Rallye Pyhrn-Priel 2
Foto: © Andreas Hollinek

Elektroautobesitzer hatten die Möglichkeit, sich auszutauschen und gemeinsam e-mobile Erfahrungen zu sammeln. Besucher konnten den ÖAMTC-Fahrradenergiesimulator sowie Segways, E-Bikes testen und den neuen Tesla Probe fahren. Die Veranstaltung fand ihren krönenden Abschluss bei Sigi Schwarz im Gasthaus Kaiserin Elisabeth. Am untenstehenden Foto: Rallye-Legende Rudi Stohl (links) mit dem Geschäftsführer von Pyhrn-Priel Tourismus, Thomas Scholl (rechts):

E-Rallye Pyhrn-Priel 1

Der Tourismusverband Pyhrn-Priel, der Verein Energieautarke Region und Rallye-Ass Sigi Schwarz setzten mit dieser Veranstaltung bereits zum dritten Mal ein Statement für den sinnvollen Umgang mit Energieressourcen. Die Pyhrn-Priel Region verfügt über das österreichweit dichteste Stromtankstellenetz und positioniert sich als Vorreiter in Sachen klima- und ressourcenschonender Mobilität. Wie schon in den Vorjahren unterstützten Energie AG und MEHLER Elektrotechnik GmbH die Organisation der E-Rallye. Weitere Veranstaltungspartner waren die Energieautarke Region Pyhrn-Priel, der ÖAMTC und Oberösterreich Tourismus..

13.09.2014. Horror-Crash in der letzten Runde des ersten Formel-E-Rennens der Welt in . Nick Heidfeld (Venturi) will aus dem Windschatten heraus Nicolas Prost (Renault) überholen. Während des Überholvorganges rempelt Prost den Deutschen, dieser kracht gegen die Leitschienen, dreht in der Luft einen eineinhalbfachen Salto und kommt am Überrollbügel auf der Fahrbahn zu liegen. Glück im Unglück: Er blieb offenbar unverletzt, zumal er ohne fremde Hilfe aussteigen konnte, um wütend zu Prost zu laufen und diesen zur Rede zu stellen. Vater Alain Prost kann nur den Kopf schütteln. Strafmildernd für Prost könnte werden, sofort stehen geblieben zu sein, als er merkte, was er angerichtet hatte.

Auch sonst ging es bei dieser E-Premiere "drunter und drüber". Durch die strafweise Rückreihung von Daniel Abt (Deutschland) vom dritten auf den zehnten Platz ergibt sich folgende Endreihung: 1. Lucas di Grassi (Brasilien), 2. Franck Montagny (Frankreich), 3. Sam Bird (Großbritannien).

10.07.2014. ElektroautobesitzerIn und noch nie bei einer E-Rallye dabeigewesen? Das kann sich ändern! In der Pyhrn-Priel-Region gibt ein informatives, unterhaltsames und CO2-freies Wochenende Gelegenheit dazu. Bei der "3. E-Rallye Pyhrn-Priel" können Sie können Sie die neuesten Luxusflitzer bestaunen, Rallye-Größen die Hand schütteln und mit Ihrem E-Auto das größte Stromtankstellennetz Österreichs nutzen; am Abend dann in frisch aufgeschüttelten Betten schlummern, die Region beim Wandern entdecken oder sich einfach nur die Sonne auf die Nasenspitze scheinen lassen. Zwei Übernachtungen inklusive Vollpension und E-Rallye-Anmeldung ab 215,- Euro pro Person. Mehr dazu auf www.e-rallye.at.

E-Rallye Pyhrn-Priel
Andreas Aigner mit Gerwald Grössing, Besuchern und Teilnehmern im ÖAMTC-Sparsimulator. Foto: © TVB Pyhrn-Priel

29.05.2014. Der Mühlviertler Markus Kreisel hatte einen Porsche 611 genommen und ihn zu einem Elektroauto umgebaut. Dabei hatte er eigenen Angaben nach 6100 Panasonic-Lithium-Ionen-Akkus verbaut, die zusammen ein Gewicht von 320 Kilogramm Gewicht haben und eine Kapazität von 63 Kilowattstunden ermöglichen. Mit dem 180 Kilowatt starken Elektromotor brachte er es auf 250 km/h Höchstgeschwindigkeit und 400 Kilometer Reichweite. Irgendetwas aber musste schief gegangen sein, denn heute las ich auf , dass sein Wagen während der Fahrt in Flammen aufgegangen ist. Er selbst blieb zwar unverletzt, muss aber zerstörte Träume und einen 150-Euro-Schaden verkraften. Hier ein YouTube-Video aus besseren Tagen:

29.04.2014. Das Bundesland Niederösterreich will bis zum Jahr 2020 den Anteil der Elektromobilität am niederösterreichischen PKW-Gesamtfahrzeugbestand auf 5 Prozent steigern. Ein ehrgeiziges Ziel – zumal sich 2013 viel zu wenig in diese Richtung bewegt hat. Für 2014 gibt es nun eine "Anschubförderung". Diese besteht aus 2000,- Euro für die Anschaffung; bei Ökostrom-Nutzung sogar 3000,- Euro. Für Hybrid-Fahrzeuge bzw. Elektroautos mit Range Extender bekommt man nur die Hälfte. Ansprechperson: Nadine Gegner, Tel. 02742/9005-14508, E-Mail: nadine.gegner@noel.gv.at.

Parallel dazu bekommt man 50 Prozent Förderung, wenn man 1 oder 2 Jahrestickets für den öffentlichen Verkehr bzw. die ÖBB-Vorteilscard kauft und/oder ein "Elektromobilitäts-Fahrerlebnistraining" bucht und/oder wenn man sich für 1 bis 10 Tage ein Mietauto nimmt (als Mobilitätshilfe für Langstrecken).

Für UnternehmerInnen, Gemeinden und Vereine beträgt die Förderung bis zu 5000,- Euro (4000,- zahlt der Bund, 1000,- das Land). Für Ladestationen (Unternehmen) bzw. e-Car-Sharing-Equipment (Gemeinden und Vereine) gibt es 500,- Euro extra. Für Plug-in-Hybridautos und Elektroautos mit Extender sind es maximal 3.750,- Euro. Ansprechperson für Gemeinden und Vereine: Waltraud Fasching, Tel. 02742/9005-14951, E-Mail: waltraud.fasching@noel.gv.at. Ansprechperson für Unternehmen: Christian Steinkogler, Tel. 02742/9005-16140, E-Mail: christian.steinkogler@noel.gv.at.

28.04.2014. Vor genau einem Jahr begann mein Elektroauto-Langzeit-Erfahrungsbericht in diesem Blog. Der Kilometerzähler des Nissan Leaf steht nun auf 10.124 Kilometer. Hätte ich diese Strecke mit einem Diesel-Fahrzeug zurückgelegt (Annahme: 5 Liter pro 100 Kilometer), hätte das 1,35 Tonnen freigesetzt. Ein Benziner (Annahme: 6 Liter pro 100 Kilometer), hätte mit 1,42 Tonnen CO2 zum Klimawandel beigetragen. Geschätzte Mehrkosten für den Stromverbrauch zum Betrieb des Leaf: nicht mehr als 400,- Euro; eher sogar weniger.

Reichweite Elektroautos

Und die fahrzeugtechnische Bilanz? Die simple Antwort: absolut positiv! Der Nissen Leaf hat sich im Beobachtungszeitraum von 1 Jahr als verlässliches und wartungsfreies Fahrzeug erwiesen, das keinen Vergleich mit anderen Fahrzeugen seiner Leistungsklasse zu scheuen braucht. Der Fahrkomfort ist außerordentlich hoch, der Umgang im Zusammenhang mit dem Aufladen einfach.

Zwei Einschränkungen gibt es aus meiner Sicht: a) Im Winter sollte man aus Energiespargründen beim Fahren den Mantel oder den Anorak anbehalten; b) wer sich keine Gedanken darüber machen will, wann, wo und wie lange man unterwegs die Batterien aufladen kann, sollte mit einem Elektroauto prinzipiell nur Kurzstrecken fahren. Mit einer Gesamtstrecke von unter 100 Kilometer ist man auf der sicheren Seite. Mit mehr Risiko gehen auch 120 Kilometer. Ab 140 Kilometer beginnt schon das Grübeln, ob "der Saft" reichen wird.

15.02.2014. Für KäuferInnen von Elektroautos ist ein Faktor ganz entscheidend: die Reichweite. Ohne den Anspruch an Vollständigkeit zu haben, ergibt sich derzeit für rein elektrisch betriebene, vier- bis fünfsitzige Fahrzeuge untenstehende Rangliste. Dabei handelt es sich um gerundete Herstellerangaben, wobei manche mehr "schönen", andere etwas weniger. Im E-Auto-Alltag kann man von diesen Werten meiner persönlichen Meinung nach gute 25 Prozent abziehen; im Winter noch mehr.

  1. Tesla Model S: 390 km
  2. Renault ZOE: 210 km
  3. Nissan Leaf: 200 km
  4. BMW i3: 190 km
  5. Volkswagen e-Up: 160 km
  6. Ford Focus Electric: 160 km
  7. Think City: 160 km
  8. Peugeot iOn, Mitsubishi i-MiEV und Citroen C-Zero (all baugleich): 150 km

Reichweite Elektroautos

31.01.2014. Wer mit Benzin oder Diesel unterwegs ist, nahm bisher Zweierlei "in Kauf": Umweltschäden bei der Erdölproduktion und beim Transport der Roh- und Fertigprodukte (unter anderem auch durch das Abfackeln der Begleitgase) sowie das eigenverantwortliche Inverkehrsetzen von Wahnsinnsmengen an . Nun kommt immer mehr ein dritter Punkt dazu: das Fracking. Es ist extrem umweltschädlich und würde keiner Umweltverträglichkeitsprüfung standhalten. Ich hoffe, dass es in Österreich und im übrigen Europa bald ein Gesetz geben wird, das Fracking verbietet und den Handel mit chemisch aus dem Boden herausgepresstem Öl untersagt.

19.01.2014. Die "REWE International AG" und der Salzburger Energieversorger "Salzburg AG" gründeten vor zwei Jahren die "EMIL e-mobility sharing GmbH". Ziel ist ein flächendeckendes Netz an Ausleihstationen in der Landeshauptstadt und möglichst viele Kunden. Die Idee ging auf. Kurz vor Weihnachten konnte man die 1000. Einschreibung verbuchen.

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Foto: © ElectroDrive Salzburg GmbH

"Wir haben mit rund 800 Kunden nach zwei Jahren gerechnet. Im März 2014 wird EMIL zwei Jahre alt und schon jetzt haben wir die 1000-er Marke geknackt. Das freut uns natürlich sehr", sagt Dietmar Emich, Geschäftsführer von EMIL. EMIL ist für Menschen gedacht, die in der Nähe einer Ausleihstation wohnen und bewusst auf ein eigenes Auto bzw. ein eigenes Zweitauto verzichten. Die Elektroautos werden an einer Station entliehen und an derselben Station wieder zurück gebracht. "Wir werden auch 2014 weiter wachsen und sukzessive unser Netz an Ausleihstationen ausbauen", so Franz Studeny, ebenfalls Geschäftsführer von EMIL. Vor kurzem wurden je eine Ausleihstation im Stadtteil Gnigl und Riedenburg eröffnet. Die 16 EMILs – wie die Car-Sharing-Elektroautos in Salzburg genannt werden haben nunmehr 12 Anschlüsse zum Aufladen. Wo genau sich die befinden und wie man sich für EMIL anmelden kann, erfahren Sie auf .

16.01.2014. Das Interesse am Renault Twizy ist enorm groß; und zwar sowohl bei jungen wie auch bei älteren Kaufinteressierten. Eingedenk des bei uns herrschenden Klimas ist das niedliche Ding aber nur etwas für Leute, die – wie MotorradfahrerInnen – auch bei Kälte und Regen keinen Fahrtwind scheuen. In Österreich werden für den innen wie außen wasserfesten Twizy nämlich keine Volltüren zugelassen, und zwar deshalb, weil das Anlaufen der Scheiben ein Sicherheitsrisiko darstellen könnte. In Deutschland und in Frankreich ist man da nicht so besorgt um die . Dort gibt es (belüftete) Zusatzscheiben, die man in die Seitentüren einsetzen kann.

Elektroauto Blog 029

Beschreibung der Montage laut www.renault.de: "Hierzu wird zunächst der robuste Metallrahmen an den beiden Flügeltüren befestigt. Danach die durchsichtige Kunststofffolie im Rahmen befestigen – fertig ist der effektive Schutz vor Wind, Wetter und Zugluft. Zwei Belüftungsöffnungen vorne und hinten sorgen für die nötige Luftzirkulation im Innenraum des Elektro-Zweisitzers und verhindern ein Beschlagen der Scheiben." Wieso das in Deutschland erlaubt ist und in Österreich nicht, ist eines der vielen Rätsel unserer Alpenrepublik.

Kommentar: Den Twizy darf man Österreich auch mit Scheiben fahren. Denn ich habe einen mit Elia-Scheiben. Trotzdem hab ich es nicht geschafft, unter 10 Grad Außentemperatur zu fahren. Peter Lex, Klein-Engersdorf, Gemeinde Bisamberg.

Andreas Hollinek: Interessant, danke für Ihren Hinweis. Meine Info stammt von einem Renault-Messestand-Betreuer auf der Vienna Autoshow. Vielleicht war dieser nicht am aktuellen Informationsstand. Am besten man lässt sich vor dem Kauf solcher Scheiben vom Verkäufer eine Zulassungsbestätigung geben.

15.01.2014. Die beiden Haupt-Hingucker am Presse-Preview-Tag der noch bis Sonntag (parallel zur ) stattfindenden "Vienna Autoshow" waren zwei Messe-Betreuerinnen, die möglicherweise gerade in den Stromkreis eines der ausgestellten Elektroautos gekommen sind ;-)

Elektroauto Blog 027

... und der neue BMW i8. Er hat ein Plug-in-Hybridsystem unter der schnittigen Karosserie. An der Vorderachse befindet sich ein 131 PS starker Elektromotor, die Hinterachse gehört einem TwinPower Turbo 1,5-Liter-3-Zylinder-Benzinmotor mit 231 PS. Drehmoment: bis zu 320 Nm (!). Unter besten Bedingungen geht's von 0 auf 100 in 4,4 Sekunden (Werksangabe unter Vorbehalt). Der minimalste Verbrauch wird (ebenfalls unter Vorbehalt) mit 2,7 Liter pro 100 km angegeben. Das entspricht einer von 63 g/km. Weil der Elektromotor jedoch nur rund 50 Kilometer zur Reichweite des BMW i8 beiträgt, ist der Wagen meiner Ansicht nach nicht als "Elektroauto" einzustufen; eher als sehr hübsch anzusehender Kraftprotz, dessen Elektromotor für einen ordentlich Boost beim Beschleunigen sorgt. Ob das all den technischen Aufwand und den Kaufpreis (in Deutschland angeblich 126.000 Euro) rechtfertigt?

Elektroauto Blog 028

14.01.2014. Eigentlich hätte der Dezember und der Jänner ein Härtetest für den Nissan Leaf werden sollen. Wenig Nächte mit Frost, Tagestemperaturen über 0 Grad und kaum Schnee waren bislang aber keine echte Herausforderung. Mein Zwischenresümee fällt daher kurz und sehr positiv aus: Wenn man die Autoheizung einschaltet, verkürzt sich die Reichweite um etwa 20 Prozent. Der Klimaanlage-Timer hat sich bestens bewährt. Die Windschutzscheibe ist vor dem Wegfahren ohne Kratzen zu müssen eisfrei, der Innenraum angenehm temperiert. Nissan-Leaf-FahrerInnen brauchen sich also keine extra zu kaufen.

Elektroauto Blog 026

20.11.2013. Nun hat auch BMW die Zeichen der Zeit erkannt. Unter der Typenbezeichnung "i3" werden zwei Varianten angeboten: einmal rein elektrisch und einmal mit zusätzlichem Benzinmotor, der den Akku während der Fahrt bei Bedarf aufladen kann. Bei energiesparender Fahrweise kommt man mit dem BMW i3 auf eine Reichweite von 130 bis 160 Kilometer; mit dem Auflade-Benzinmotor sogar auf 240 bis 360 Kilometer. Der Einstiegspreis beträgt laut Liste knapp unter 35.000 Euro, mit Range-Extender knapp unter 40.000 Euro.

06.11.2013. Elektromobilität ist keine wirklich neue Erfindung. Die Idee, mittels Elektromotoren und "Accumulatoren" Gefährte anzutreiben, begann sich bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu entwickeln. Hätte man an dieser Technologie konsequent weitergearbeitet und die schamlose Ausbeutung fossiler Brennstoffe gesetzlich gedrosselt, wäre uns der rasante Klimawandel erspart geblieben. Das Wissen um die fatalen Auswirkungen auf das Weltklima gab es bereits seit den 1960-er-Jahren (veröffentlicht vom "Club of Rome"). Die Politik stand eine halbes Jahrhundert lang im Dienste der Gas- und Erdöl-Industrien. Und tut es leider immer noch.

Das hier habe ich an der Uferpromenade am Königssee entdeckt (, Deutschland):

Elektroauto Blog 020

24.10.2013. Heute war bei Peugeot in der Triesterstraße () das 2. Treffen der Wiener Modellregion. Dass Elektroautos in der Stadt eines Tages das vorherrschende Transportmittel sein werden, darüber waren sich alle einig. Ob der Boom tatsächlich schon in vier Jahren oder später einsetzen wird, darüber gingen die Meinungen jedoch weit auseinander.

Anmerkung: Der Zukunftsforscher Lars Thomsen vergleicht die Entwicklung mit der Zubereitung von Popcorn. Da gibt es am Anfang auch eine Phase, in der sich scheinbar nichts tut. Dann aber geht es dynamisch los. "Ich glaube, der erste Popcorn ist gerade gepoppt ... und der Topf wird wärmer." Siehe dazu auch das YouTube Video weiter unten.

Elektroauto Blog 020

Der interessanteste Vortrag war jener von Manfred Hillinger. Mit dem Team Austria GreenSportCar (Tesla Roadster) konnte er heuer bei der Elektroauto-Rallye WAVE hinter dem Team Phoenix Contact (Renault Fluence) den zweiten Gesamtrang erringen. Die eindrucksvolle Statistik: 2161 Fahrkilometer; dabei wurden 372,5 kWh verbraucht und 72,7 kWh beim Bremsen und Bergabfahren wieder rekuperiert. Energiekosten pro 100 Kilometer: 2,81 Euro. Umwelt-Benefit: 281 Tonnen wurden eingespart.

Elektroauto Blog 021

  • Hinweis (nur, damit kein falscher Verdacht aufkommt): Beim Tesla Roadster handelt es sich um einen Sportwagen; einen echten Sportwagen – bei dem nicht Energie sparen, sondern Energie zeigen im Vordergrund steht: www.teslamotors.com/roadster.

Eine der Windschutzscheiben-Vignetten fiel mir besonders auf: der "0 Emission"-Kleber aus der Schweiz. Dort dürfen Elektroautos "frei in allen Umweltzonen" fahren. Würde es diese Zonen plus die entsprechenden Bestimmungen auch bei uns geben (z.B. in den Stadtkernen aller Landeshauptstädte und in Wien), wäre das ein enormer Kaufanreiz für Elektroautos. Schade, dass sich die Stadt-PolitikerInnen dazu noch nicht durchringen konnten.

Elektroauto Blog 023

Und hier das weiter oben schon angekündigte YouTube Video zum Vortrag von Zukunftsforscher Lars Thomsen zur Entwicklung der Elektromobilität in den kommenden 4 bis 5 Jahren sowie die Verantwortung der Automobilhersteller:

23.10.2013. Ab 1. November ist . Der Leaf benötigt die eher ungewöhnliche Dimension 205/55/R16. Felgen dazu gibt es nur im Original, direkt bei Nissan.

18.10.2013. Mit Beginn der kalten Jahreszeit wird es wieder spannend. Wie verhält sich ein Elektroauto im Winter? Schafft der Akku trotz Minustemperaturen eine annehmbare Ladekapazität? Wie stark vermindert die Heizung die Reichweite? Eine interessante Beobachtung schon vorweg: Mit den kühleren Temperaturen gibt es mit dem Laden keine Probleme mehr. Der Ladevorgang wird nicht mehr unterbrochen.

Elektroauto Blog 018

Da bin ich schon sehr froh darüber – weil der Gedanke bei Eis und Schnee im Pyjama hinaus zu müssen, um den Ladevorgang zu reaktivieren, war kein erfreulicher. Dass also die Außentemperatur Einfluss auf das Funktionieren bzw. Nichtfunktionieren des ungestörten Ladebetriebes hat, würde darauf hindeuten, dass die Ladeunterbrechung eine thermische Ursache hat.

04.10.2013. Die Firma Tesla produziert sehr teure, reichweitenstarke, bestens ausgestattete und wunderschöne Elektroautos. Zwar verkaufen die nicht rasend viel davon (weil sehr teuer), trotzdem stiegen die Tesla-Aktien in den letzten Monaten in schwindelerregende Höhen. Nun passierte, was eigentlich irgendwann einmal kommen musste. Bei einer Kollision hatte sich ein Metallteil in einen der Akkumodule gebohrt. Das löste einen lokalen Brand aus. Die Sicherheitseinrichtungen im Tesla funktionierten, der Stromkreislauf wurde getrennt. Der Fahrer konnte unbeschadet aussteigen. Beim Versuch der Feuerwehr, den brennenden Akku herauszuschneiden, lief dann angeblich eine Flüssigkeit aus, die sich entzündete und den Brand auf spektakuläre Weise verstärkte. Dies wiederum hatte eine Fernwirkung: Die Veröffentlichung des brennenden Tesla über YouTube bewirkte einen Absturz der Tesla-Aktie. Da man bei einem solchen Vorkommnis nie genau weiß, wie viele der Akkumodule kurzgeschlossen sind und wie hoch die Spannung ist (könnte auch Hochspannung sein), sind Feuerwehrleute beim Löschen eines solchen Brandes berechtigterweise sehr zögerlich.

Elektroauto Blog 022

Kommentar hoody: Und wie ist das mit dem Leaf? Geht der bei einem crash auch gleich in Flammen auf?

Antwort AH: Ob die sicherer gebaut sind als die Fahrzeuge bei Tesla, weiß ich nicht. Jedenfalls sind die Power-mäßig deutlich schwächer bestückt, so dass die Akkus sicherlich kleiner bzw. weniger kompakt gebaut sind. Der Lithium-Ionen-Akkupack ist beim Leaf unter dem Fahrzeugboden eingebaut, also an einer Stelle, die bei herkömmlichen Unfällen selten in Mitleidenschaft gezogen wird. Laut Wikipedia wurden mit Stand Juli 2013 rund 71.000 Stück Leaf ausgeliefert. Das ist rund 6-mal so viel wie Teslas auf den Straßen unterwegs sind. Eine Meldung über einen brennenden Leaf oder hochvoltgegrillte FahrerInnen habe ich bislang nirgendwo vernommen. Wenn es da gravierende Probleme gäbe, hätte sich das bei den Crash-Tests schon herausgestellt, denke ich. Ein Restrisiko scheint aber vorhanden zu sein. Das besteht aber auch bei Diesel- und Benzinfahrzeugen, die bei einem Unfall ja auch Feuer fangen können.

22.09.2013. Wird das Pannenfahrzeug der Zukunft so aussehen?

Elektroauto Blog 017

Wenn alle Elektroauto-Hersteller sich auf Normen bezüglich des Aufladens einigen könnten und sich die Reichweite von E-Fahrzeugen zumindest verdoppelte, schaut es meiner Ansicht nach gut aus. Höhere Preise für Diesel und Benzin könnten die Entwicklung beschleunigen. Vernunft als Triebfieder scheint – wie meistens – zu schwach zu sein.

10.09.2013. Die Umweltschutzorganisation "Global 2000" verfügt über Studienergebnisse, aus denen hervorgeht, dass rund 20 Prozent des in der EU zu Treibstoffen zugegebenen Biodiesels aus Palmöl stammt. Wenn das stimmt, würde das bedeuten, dass wir nunmehr dazu übergegangen sind, neben Weizen und Mais den für das Erdklima so wichtigen Regenwald zu verbrennen. Dies deshalb, weil die Palmölproduktion auf Kosten der Regenwaldflächen geht. Von der Zerstörung des Regenwaldes massiv betroffen sind vor allem Malaysia und Indonesien, die zusammen über 80 Prozent der Weltproduktion von Palmöl liefern. Der von besungene Hut brennt lichterloh.

Elektroauto Blog 016
Fotos: © Andreas Hollinek / Anna Hollinek

17.08.2013. Wie sehr kann man den Angaben der Hersteller bezüglich der Reichweite ihrer Elektroautos trauen? Ich habe einen ersten Test gemacht. Aufgabenstellung war eine Fahrt von Wolfsgraben bei Wien bis nach Reichau bei Senftenberg (Niederösterreich). Laut dem im Nissan Leaf eingebauten Navigationsgerät wäre die Entfernung dorthin 58 Kilometer. Gelände: hügelig. Geplante Fahrweise: so energieschonend wie möglich. Ich hatte den Leaf zu 100 Prozent aufgeladen, das Reichweitenmessgerät zeigt mir 181 Kilometer an. Reichweite eines Leaf Baujahr 2012 laut Hersteller: 160 Kilometer (ich habe auch schon 175 Kilometer gelesen). Eigentlich sollte ich da locker ohne Aufladen hin und retour kommen.

Testfahrt Reichweite 01

Bei der Ankunft in Reichau zeigte der Kilometermesser des Leaf 77 Kilometer an. Darin inkludiert ein kleiner Umweg (maximal 5 Kilometer) für Fotoaufnahmen von der Region. Bleibt eine Differenz gegenüber dem Navi von 14 Kilometern. Ursache unbekannt.

Testfahrt Reichweite 02

Der Reichweitenmesser war bis auf 42 Kilometer gesunken, was mich veranlasste, um Strom zu bitten. Eine 230 Volt Steckdose (mit einem Fehlerschutzschalter [FI], der für 40 Ampere abgesichert war) und ein 25 Meter langes Verlängerungskabel leisteten gute Dienste. Nach 4,5 Stunden Ladezeit stieg die Reichweitenanzeige auf 110 Kilometer. Da es von Reichau nach Krems rund 450 Meter bergab gehen würde und das Auto gut Energie rekuperieren kann, wusste ich aus meiner Erfahrung, dass das bis nach Hause reichen würde.

Testfahrt Reichweite 03

So war es dann auch. Rest-Reichweite: 49 Kilometer. Leistungserfordernis laut Tacho: 155 Kilometer. Gelände, wie bereits geschrieben, hügelig. Keine Klimaanlage eingeschaltet.

Testfahrt Reichweite 04

Fazit: Ohne die 4,5-stündige Aufladezeit hätte mich der Leaf nicht zurück nach Hause gebracht. Daher mein Empfehlung: Wer in hügeligem Gelände zur Sommerszeit mit einem 4 Monate alten Nissan Leaf von A nach B und zurück nach A fahren möchte und dazwischen weder Zeit noch Möglichkeit für ein Aufladen hat, sollte – Sicherheitskilometer mit eingerechnet – nur Ziele auswählen, die unter 60 Kilometer liegen. Und: Navi-Angaben bezüglich der tatsächlichen Entfernung sind fallweise zu hinterfragen.

15.08.2013. Heute habe ich herausgefunden, dass es nun auch am Flughafen Wien-Schwechat eine Elektrotankstelle gibt, und zwar im Parkhaus 4. Die Ladesäulen wurden gemeinsam von Flughafen Wien und Wien Energie errichtet. Kommenden Donnerstag habe ich am Flughafen eine Besprechung. Da werde ich sie dann gleich ausprobieren.

E-Tankstelle Messe Wien

Schon länger gibt es die drei E-Tankstellen von Wien Energie in der Parkgarage der Messe Wien (Navi: 1020 Wien, Messeplatz 1). Bis jetzt war da immer ein Stellplatz frei. Sehr praktisch für alle E-Auto-BesitzerInnen, die hin und wieder auch längere Ausfahrten wagen: der E-Tankstellen-Finder auf .

09.08.2013. So zwei- bis dreimal pro Woche habe ich immer noch Ladeprobleme. Das Signallicht der E-Tankstelle schaltet dann auf Rot, und der Ladeprozess geht erst dann weiter, wenn ich ein- bis dreimal die Verbindung manuell trenne und dann wieder zusammenstecke. Das nervt! Noch mehr nervt das, wenn es regnet und/oder es schon Nacht ist, weil ich dann nochmals hinaus und herumwerken muss. Und das Problem einfach ignorieren geht nicht, weil ich will ja dann am nächsten Tag ausfahren können.

Der Elektrikexperte von Wien Energie meint, dass das Problem am allerwahrscheinlichsten an einer zu schwach dimensionierten Zuleitung zur E-Tankstelle liegt. Der Elektriker, der mir die Zuleitung gemacht hat, streitet das jedoch ab. Nach seiner Berechnung liege der Leistungsverlust für diese Zuleitungslänge unter der zulässigen Grenze. Wie also weiter? Ich werde das Angebot des Wien-Energie-Experten annehmen und einen gründlichen Leistungstest der Anlage vornehmen lassen. Vielleicht funktioniert ja "nur" die E-Tankstelle nicht ordnungsgemäß. Wenn es wirklich die Zuleitung ist, wäre das ziemlich arg, da die örtlichen Gegebenheiten einen Umbau der E-Tankstelle nur unter großem Aufwand möglich machen würde.

Mein Tipp an alle, die sich in naher Zukunft ein Elektroauto kaufen wollen: Klärt das mit der Zuleitung vor dem Kauf gründlich ab (Art des Ladevorgangs, Leistung, Absicherung [FI], Leitungslänge, Wetterfestigkeit, Surrgeräusch der Elektrotankstelle während des Ladevorgangs, Sichtbarkeit der Kontrolllampen vom Wohnbereich aus, Kompatibilität zu anderen Typen von Elektroautos, Zukunftssicherheit des E-Tankstellen-Typs), sonst habt ihr hinterher – so wie ich – Troubles.

11.07.2013. Ab 2014 soll es weltweite Formel-E-Rennen geben. Formel-I-ähnliche Boliden werden in zehn ausgewählten Metropolen elektrisch um die Wette fahren. Und alles, was man hören wird, ist das Quietschen und den Rollwiderstand der Reifen, das Rauschen des Fahrtwindes und die Begeisterung der ZuschauerInnen... Die offizielle Facebook-Seite der Veranstalter hat mit heutigem Tage bereits 1.843 "Gefällt mir"-Angaben: www.facebook.com/fiaformulae. Mit mir sind es nun 1.844.

28.06.2013. Beim WAVE-Start in Eichgraben (Niederösterreich) dabei gewesen. Bei dieser rund 1800 Kilometer langen nehmen Fahrzeuge teil, die fast das gesamte Spektrum der Automobiltechnik nachvollziehen: vom Elektromotor-unterstützten Tretauto ...

WAVE 2013 Start 01

... über nostalgische, nur bedingt alltagstaugliche Eigeninitiativen ...

WAVE 2013 Start 02

... absolut alltagstaugliche Serienmodelle ...

WAVE 2013 Start 03

... bis hin zum Mazda-RX8-Umbau von Andrej Pečjak aus . Wer bereit ist, 60.000 Euro auszugeben, bekommt diesen schnittigen 4-Sitzer, darf mit einer Reichweite von rund 240 Kilometern rechnen und kann damit – wo's erlaubt ist – 175 km/h fahren. Die Website von Andrej Pečjak und seinem Kompagnon Nejc Šter: .

WAVE 2013 Start 04

Bei den erfahrenen TeilnehmerInnen mit dabei: ein ganzer Koffer voller Kabel-Adapter. Schade, dass sich die Hersteller und E-Tankstellen-Betreiber immer noch nicht auf einen Standard einigen können!

WAVE 2013 Start 05

Mit von der Partie und ein absoluter Hingucker: zwei Designer-Elektro-Motorräder der oberösterreichischen biiista elektromobilität gmbh (Website: ). Es lebe der Pioniergeist!

WAVE 2013 Start 06

19.06.2013. Schon seit einigen Tagen brennt die Sonne so intensiv vom Himmel herunter, dass sich so manche Elektroauto-BesitzerInnen leid sehen, keine eigene Solar-Tankstelle zu haben. Ein paar Photovoltaik-Module am Hausdach, und schon wäre man autark. Von der für das Elektroauto benötigten Energiemenge her, wäre das locker machbar. Auch die technische Realisierung ist heute kein Problem mehr (inklusive Einspeiszähler des Stromanbieters). Ob sich die Investitionskosten in einem vernünftigen Zeitrahmen rechnen, ist eine andere Sache. Berechnungsbasis für den Nissan Leaf: rund 400,- Euro Stromkosten auf 10.000 Kilometer. Errichtungskosten der Anlage dividiert durch 400 wäre also der Daumen-mal-Pi-Wert für die Anzahl der Jahre bis zur Amortisation.

Die kleine Solarzelle am Nissan Leaf ("Solarspoiler") dient übrigens nicht dazu, den Haupt-Akku zu laden (und damit die Reichweite zu verlängern), sondern beliefert "nur" die System-Batterie mit Strom. Das bringt zwar für die Kilometerleistung indirekt auch ein paar Meter, hat aber in Wirklichkeit nur die Aufgabe, dass die System-Batterie auch bei längerem Stillstand immer wieder ein wenig Ladestrom bekommt.

Elektroauto Solarzelle am Dach

12.06.2013. Heute war das 1. Treffen der Wiener Modellregion. Alle Modellregion-TeilnehmerInnen waren eingeladen, mit ihrem Elektroauto anzureisen. Draußen auf der "Piazza Town Town" gab es die Fahrzeugparade, drinnen im Hauptgebäude der Wiener Stadtwerke dann Vorträge und abschließend im Foyer ein Buffet:

1. Treffen der Wiener Modellregion 2

Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und fachgesimpelt. Ein gewisser Pioniergeist war deutlich spürbar. Und Zufriedenheit, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

1. Treffen der Wiener Modellregion 1

Hier ein paar der interessantesten Neuigkeiten, die ich in den Vorträgen und Gesprächen in Erfahrung bringen konnte:

  • Die Wiener Modellregion ist mit der Erfüllung der festgelegten Aufgaben gut im Plan. Ziele: 175 geförderte Elektrofahrzeuge auf die Straßen von Wien und Wien-Umgebung zu bringen und 440 Ladepunkte zu schaffen (viele davon in Parkgaragen; natürlich inklusive Stellplatz).
  • Auch der öffentliche Verkehr hat begonnen, auf "elektrisch" umzustellen. Jedenfalls dort, wo das praktikabel ist. In Wien ist das der 1. Bezirk. Die Linien 2A und 3A sind bereits in Betrieb, eine weitere Linie soll 2014 folgen.
  • Deutschland bekennt sich weiterhin zum Ausbau einer praxistauglichen Infrastruktur für Elektroautos. Bis 2020 will man 1 Millionen E-Fahrzeuge auf den Straßen haben.
  • Auch in den österreichischen Modellregionen werden die Bemühungen intensiviert. Es wird nach gemeinsamen Lösungen (Ladestationen, Abrechnung usw.) gesucht.
  • Es gibt auch grenzüberschreitende Bemühungen um eine Abstimmung der Initiativen.
  • 2014 sollen in Deutschland 14 neue Typen von Elektrautos erhältlich sein.
  • Ladekabel vom Typ 2 sollen in Europa die Norm werden, damit der Aufbau von einheitlichen Ladestationen möglich wird.
  • Das mit der Batteriemiete (z.B. bei den E-Modellen von Renault) ist gar keine so unproblematische Angelegenheit. Ungelöste Fragen sind: Was passiert, wenn man das Elektroauto verkauft und der Käufer den Mietvertrag für den Akku nicht übernehmen will? Wie gehen Versicherungen mit dem Thema Miet-Akku um? Welche Vorkehrungen treffen die Hersteller, um zu verhindern, dass ausgediente Akkus in Osteuropa oder in Afrika landen? Wird man das Batterie-Recycling ethisch korrekt, umweltkomform und nachhaltig regeln?
  • Je länger die Zuleitung von einem Stromanschluss zu einer 400-Volt-Ladestation ist, umso dicker muss das zuleitende Kabel sein. Ist es das nicht, kann das dazu führen, dass die E-Tankstelle automatisch abschaltet. Vielleicht ist das der Grund für die von mir beobachteten Ladestörungen (siehe Blog-Beitrag vom 27.05.2013). Ein Techniker von Wien Energie wird das abklären.
  • Einer der Teilnehmer war der Meinung, dass bei jedem Nissan Leaf ein Typ-2-Ladekabel mit im Lieferumfang sei. Das würde bedeuten, dass das mir von Nissan Spes geliehene Kabel eigentlich nun doch ganz offziell mit zum Fahrzeug gehört. Werde da noch einmal nachfragen.

11.06.2013. Die letzten Tage habe ich versucht, mich in Sachen Ladekabel, Ladestärke und Ladezeit schlau zu machen. Aber je mehr ich darüber lese, umso größer wird die Verwirrung. Bis jetzt habe ich noch niemanden getroffen, der sich in dieser Thematik auskennt. Als ersten Klärungsversuch versuche ich einmal die gefundene Terminologie aufzulisten:

  • 230 V, einphasig, 10 A, 2,3 kW (scheinen die Eckwerte für eine Ladung mit einem sogenannten "Notladekabel" zu sein; Anschluss an eine gewöhnliche Haushaltssteckdose)
  • 230 V, einphasig, 16 A, 3,6 kW (Notladekabel, Haushaltssteckdose)
  • 400 V, reduziert auf einphasig: Ich habe von Wien Energie eine Elektro-Tankstelle bekommen, die zwar dreiphasig kann, weil aber der Nissan Leaf an diesem Stecker angeblich nur einphasig laden kann, kommt hier der Vorteil eines dreiphasigen Ladens sinnigerweise nicht zur Geltung; warum musste ich dann eigentlich die sündteure E-Tankstelle installieren?
  • 400 V, dreiphasig, 16 A, 11 kW mit einem Typ2-Ladekabel
  • 400 V, dreiphasig, 32 A, 22 kW mit einem Typ2-Ladekabel
  • 400 V, dreiphasig, 63 A, 43 kW mit einem Typ2-Ladekabel

Mit 400 V und dreiphasig erfolgt die Ladung am schnellsten. Aber bei welchen Ladestationen und mit welchem Kabel hat man das? Elektroauto-Fahren geht in dieser Frage sehr in Richtung Rätsel-Rallye.

10.06.2013. Am 28. Juni 2013 startet in Eichgraben bei Wien die größte Elektroauto-Rallye der Welt. Wer an diesem Tag Zeit hat, sollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Infos dazu siehe das Stichwort .

Elektroauto Rallye WAVE

27.05.2013. Hin und wieder kommt es vor, dass der Ladevorgang an der eigenen E-Tankstelle unterbrochen wird (durch ein rotes Licht an der E-Tankstelle signalisiert). Zuerst hatte ich gedacht, das sei ein einmaliges Ereignis. Beim zweiten Mal nahm ich die Betriebsanleitung zur Hand und las dort heraus, dass der Nissan Leaf eine Einstellung erlaubt, bei der der Akku zur Schonung nur zu 80 Prozent aufgeladen wird. War aber offenbar nicht der Fall, denn a) war diese Einstellung auf 100 Prozent und es gab b) noch eine dritte Ladestörung, die nichts mit dem Ladezustand zu tun haben konnte.

Elektroauto Kabel

Ist das Ladekabel schuld? Auf dem Kabel-Label steht nämlich, dass es für maximal 250 Volt ausgelegt ist. Meine E-Tankstelle kann aber 400 Volt. Ich werde der Sache nachgehen.

06.05.2013. Nun bin ich also schon zwei Wochen mit dem Leaf unterwegs. Zeit für ein Zwischenbilanz. Also: Das Fahrzeug selbst ist absolute Spitze. Toll zu fahren, spritzig, jeder Komfort, -zig technische Schmankerl an Bord. Jeder bzw. jede der / die das Auto sieht, will darüber etwas wissen. Häufigste Frage: Und wie ist das mit der Reichweite? Meine Antwort: Stimmt, aber da muss man eben umdenken und den Arbeitsauftrag an das Zero Emission Vehicle simpel so formulieren: Ich will von A nach B und wieder zurück nach A kommen. Ist die Gesamtstrecke unter 100 Kilometer, und lade ich den Leaf routinemäßig jeden Abend an der Heim-E-Tankstelle auf, brauche ich mir über die Reichweite keine Gedanken zu machen. Längere Strecken bedürfen einer gewissen Planung. Aber da hoffe ich, dass ich in den nächsten Monaten Routine bekomme.

Elektroauto 004

Was mich sehr interessieren würde, wie das so mit der Schnelllademöglichkeit ist. Am obenstehenden Foto seht ihr links den Anschluss für eine 80-Prozent-Power-Ladung in 30 Minuten. Das wäre toll, wenn es bei allen Autobahnstationen, Tankstellen, Autofahrerclubs, Werkstätten, Gemeindeämtern usw. eine Schnellladestation gäbe. Kabel hinein, in der Nähe einen Spaziergang machen oder Essen gehen und weiterfahren. Aber wo sind diese Zapfsäulen, sind die rund um die Uhr offen, wie bezahlt man, haben die ein passendes Kabel dabei? Im Auto war nämlich keines mit dabei; nur das Notladekabel für die mit 16 Ampere abgesicherte 220-Volt-Haushaltssteckdose. Das 3-phasige 400-Volt-Kabel musste ich mir selbst kaufen (Preis: 370,- Euro inkl. Umsatzsteuer). Für all diese Fragen und Spezialthemen wäre es nett, wenn sich die Elektroauto-Hersteller auf Standards und eine gemeinsame Infrastruktur einigen könnten. Ich fürchte aber, dass das noch eine Weile dauern wird.

01.05.2013. Zum Thema Elektromobilität in Österreich habe ich einen sehr guten Beitrag entdeckt, den ich euch zeigen möchten: . Ich finde der zeigt gut auf, welch großes Potenzial in dieser Sache liegt.

Elektroauto 003

23.04.2013. Gestern gut vom Nissan Händler nachhause gekommen. Fast lautlos. Nur das Rauschen der Räder und der Fahrtwind. Ein erhebendes Gefühl! Das Fahren mit einem Elektroauto ist leicht: nur gas- ... pardon ... stromgeben und bremsen (wie bei Autos mit Automatikgetriebe). Apropos Bremsen: Dieses sollte man immer dann vermeiden, wenn ein Absenken der Fahrgeschwindigkeit durch die Motorbremse möglich ist. Im Economy-Modus mutiert der Leaf nämlich zum E-Kraftwerk, ladet die Batterie auf und verlängert somit die Reichweite.

22.04.2013. Heute war es endlich so weit. Rudolf Czihak von Nissan Spes in Brunn am Gebirge () und Mag. Harald Wakolbinger, Wiener Modellregion "e-mobility on demand" () übergaben mir das neue Elektroauto, einen Nissan Leaf. Die Zukunft der Mobilität kann beginnen. Drei Jahre lang werde ich diesen rein elektrisch betriebenen Wagen testen, der 2012 "Auto des Jahres" war.

Elektroauto 002

Eine Unstimmigkeit gab es bezüglich der Frage, welches bzw. welche Ladekabel im Lieferumfang des Nissan Leaf enthalten seien. Nissen Spes meinte, dass nur das "Notladekabel" (jenes, das man an eine gewöhnliche 230-Volt-Steckdose anschließen kann) inkludiert sei. Das "normale" Kabel hätte im Lieferumfang der E-Tankstelle sein müssen. Herr Mag. Wakolbinger von der Wiener Modellregion rief bei Wien Energie an und die dementierten dies. Da ich nicht Willens gewesen wäre, den Wagen ohne "normales" Kabel zu übernehmen, beschloss Nissen Spes, mir ein solches auf unbestimmte Zeit zu borgen. Nachdem im Leben ja ohnehin alles nur geliehen ist, zeigte ich mit dieser Lösung einverstanden?

11.01.2013. Wir werden ein Elektroauto bekommen. Links neben dem Gartentor wurde als Vorbereitung nun die Elektrotankstelle montiert. Die "Easy-Box" hat eine Ausgangsleistung von 400 V dreiphasig und 16 A bzw. 11 kW. Zur Absicherung musste ein "allstromsensitiver Fehlerstromschutzschalter gemäß ÖVE ÖNORM 8001" in den Zählerkasten im Haus installiert werden. Auf das Auto selbst (es wird ein Nissan Leaf sein) müssen wir noch ein wenig warten.

Hintergrundinformationen

Die Drehbewegung eines Elektromotors beruht auf den Kräften, die verschiedene Magnetfelder aufeinander ausüben. Ein Elektromotor wandelt die Kraft, die von einem Magnetfeld auf einen stromdurchflossenen Leiter einer Spule ausgeübt wird, in Bewegungsenergie um.

Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren stellen Elektromotoren über einen großen Drehzahlbereich ein gleichmäßiges Drehmoment stufenlos zur Verfügung – ein Getriebe oder eine Kupplung sind dabei ebenso wenig notwendig wie eine Abgasanlage.

Elektroautos

Elektroautos sind immer noch sehr teuer. Schuld daran sind die Batterien, die mit etlichen Tausend Euro zu Buche schlagen. Miet-Varianten für die Batterie beinhalten zwar eine technische Garantie für die langfristige Funktionstauglichkeit, finanziell gesehen, ist diese Variante jedoch auch keine wirklich zufriedenstellende Lösung.

Wenig Begeisterung kommt bezüglich der Reichweite von Elektroautos auf, vor allem im Winter. Wenn Licht und Heizung zusätzlich Strom benötigen, liegt sie bei unter 100 Kilometer. Nimmt man 50 Kilometer hin und 50 Kilometer retour, lässt sich schnell abschätzen, dass man mit den innovativen Dingern nicht sehr weit kommt. Überlandpartien bleiben also vorerst den Erdölschluckern vorbehalten. An der Entwicklung leistungsfähigerer Batterien wird intensiv gearbeitet, so dass schon in naher Zukunft das Problem der Reichweite gelöst sein dürfte.

Nutzung als Gästefahrzeug in Tourismusregionen

Eine sehr positive Entwicklung hat des Thema E-Mobilität in den Tourismusregionen genommen. Mittlerweile kann man sich fast überall ein E-Bike ausborgen. Elektroautos folgen dem Elektro-Boom. Beispiel: die Schweizer Tourismus-Initiative Solche Angebote ermöglichen Gästen die Anreise mit der Bahn bei optimaler Mobilität vor Ort.

Zukunftsaussichten

Die Entwicklung am Gebiet der Elektroautos im Allgemeinen und bei der kostengünstigeren Batterieherstellung im Speziellen macht rasante Fortschritte. Und so darf erwartet werden, dass die nahe Zukunft Elektroautos bringt, die die "Kinderkrankheiten" überwunden haben.

Stromtankstellen

Das österreichische Netz an Stromtankstellen wächst und wächst. Allerdings zeigen die ersten Erfahrungen, dass E-Auto-BesitzerInnen am liebsten zuhause oder am Arbeitsplatz anzapfen. Auch ist das Netz noch nicht so dicht, dass man ohne eine "Tankstrategie" den Heimparkplatz verlassen sollte. Zum Glück gibt es im Internet Informationen dazu, z.B. auf http://e-tankstellen-finder.com.

Ein dichtes Vorkommen an E-Zapfsäulen in Österreich gibt es in der Pyhrn-Priel-Region. Hier können E-Bikes, E-Scooters wie auch E-Autos aufgeladen werden. Hier lohnt sich also ein Sommerurlaub für alle E-mobilen Gäste. Liste der verfügbaren Ladestationen: . Kontakt:

  • Energieautarke Region Pyhrn-Priel
    DI Leopold Postlmayr – Sekretär
    Linzerstraße 5, 4582 Spital am Pyhrn
    Tel.: +43 / (0)664 / 8516589
    office@energieregion.eu

Alpmobil: mit dem Elektroauto die schönsten Schweizer Pässe erkunden

Wer ein Elektroauto ausprobieren und dabei die Schönheit der Schweizer Alpen genießen will, kann dies über die Schweizer Initiative "alpmobil". Mehr dazu siehe und auf Blogging-Bahnreise Schweiz, Teil 2, wo wir über eine Ausfahrt mit einem Think City auf die Schweizer Pässe Furke, Grimsel und Nufenen berichten.

Akku laden beim Skifahren am Brandstadl

Wer sich an der Brandstadlbahn in Scheffau am Wilden Kaiser (Tirol) einen Wandertagespass oder im Winter eine Tageskarte zum Skifahren kauft, kann mit einem Code kostenfrei sein Elektroauto an zwei Tankstellen an der Talstation aufladen. "Falls eine Ladung nur für die Hinfahrt gereicht hat, gibt es nun für die Heimfahrt Gratis-Energie mit unserem selbst erzeugten Strom vom Berg", erklärt Dipl.-Ing. Andreas Haselsberger, Prokurist der Bergbahn Scheffau, das Kombi-Angebot. Gespeist werden die E-Tankstellen nämlich von einer Photovoltaik-Anlage auf der Brandstadl-Bergstation. Da die Panele über den Aufgang zur Talfahrt montiert sind, dienen sie praktischerweise auch als Wetterschutz. Den eigenen Strom nützt die Bergbahn Scheffau zusätzlich für ihr neues Dienstfahrzeug – ein Elektroauto.

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