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Mahayana-Buddhismus

Der Mahayana-Buddhismus (auch "Großes Fahrzeug" genannt), entwickelte sich etwa 100 Jahre nach dem Tod Buddhas als Folge des Zweiten Buddhistischen Konzils und verbreitete sich zunächst in Nordindien, Tibet und der Mongolei.

Später dehnte er sich auch auf , Vietnam, Korea und aus. Der Mahayana-Buddhismus verwendet neben dem Tripitaka auch eine Reihe ursprünglich in Sanskrit abgefasster Schriften ("Sutras"), die zusammen den Sanskrit-Kanon bilden. Zu den bedeutendsten Texten gehören das Diamant-Sutra, das Herz-Sutra und das Lotos-Sutra. Ein Teil dieser Schriften ist heute nur noch in chinesischen oder tibetischen Übersetzungen erhalten.

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Das Bodhisattva-Ideal spielt im Mahayana-Buddhismus eine zentrale Rolle. Bodhisattvas sind Wesen, die als Menschen bereits das Erwachen erfuhren, jedoch auf das Eingehen in das Parinirvana verzichteten, um statt dessen allen anderen Menschen, letztlich allen Wesen, zu helfen, ebenfalls dieses Ziel zu erreichen.

Einer der einflussreichsten Lehrer des Mahajana war der Gelehrte Nagarjuna, der wahrscheinlich im 2. Jahrhundert n.Chr. geboren wurde. Seine Lehren werden in den 27 Kapiteln der "Strophen über die grundlegenden Lehren des Weg der Mitte" (mulamadhyamakakarika) wiedergegeben. Nagarjuna lehnte alle extremen Sichtweisen ab, um die Lehren des Buddhas zu vermitteln. Dazu bediente er sich vorwiegend der Erklärung des buddhistischen Begriffes der Leerheit (sunyata). Nach Nagarjuna hat kein Phänomen eine eigene Identität oder ein eigenes Sein. Daher ist diese Welt nicht eine Welt des Seins, sondern eine des kontinuierlichen Wandelns. Die Dinge sind nicht, sie geschehen; wie eine Melodie, die aus einer Kombination von Tönen besteht.

Laut Nagarjuna haftet nur derjenige, der nicht die Weisheit der universellen Leerheit erfahren hat, am Unterschied zwischen Absolutem und Relativem, und schafft sich damit selbst eine Grenze zwischen und , welche real nicht existiert. In seinen Schriften sagt Nagarjuna: "Es gibt Nichts, das Samsara von Nirwana und Nirwana von Samsara unterscheidet. Die Grenze des Nirwana ist zugleich die Grenze des Samsara. Zwischen diesen beiden gibt es nicht den kleinsten Unterschied."

Bei der Ausweitung des gab es Anfangs Spannungen zwischen dem Buddhismus und den althergebrachten chinesischen Philosophien, wie beispielsweise dem . Jedoch verschmolzen die unterschiedlichen Weltanschauungen mit der Zeit zu einer Volksreligion, und eigene chinesische buddhistische Schulen entstanden; unter anderem der Chan, dessen Namen vom Sanskrit-Wort "dhyana" abgeleitet wurde, welches frei übersetzt "Zustand meditativer Versenkung" bedeutet. Ab dem 7. Jahrhundert brachten Reisende den Mahayana-Buddhismus von China nach Japan, Korea und Vietnam mit und aus dem Chan entstanden der und Amitabha-Buddhismus.

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