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Erinnerungen Blog
Mit Cov-Tagebuch. Blogger: Andreas Hollinek

Wer seine Geschichte nicht kennt, kennt sich nicht. Und wer sich nicht kennt, kann seine nur zögerlich entfalten. Deshalb sind Erinnerungen mehr als nur amüsierende Unterhaltung und sentimentale Gedanken an vergangene Zeiten. Sie sind wie Meilensteine auf dem langen Weg, den niemand mehr zurückgehen kann. Gerne teile ich mit euch meine Erinnerungen von den 1950-er Jahren bis heute. Siehe auch

Erinnerungen Blog AFS 1977
Foto © Andreas Hollinek

28.03.2020. Tag 13. Will uns unser Planet etwas sagen? Wer Ohren hat, der sehe! Nämlich nichts. Jedenfalls war bei unserem heutigen Spaziergang kein einziger (!) Kondensstreifen am Himmel zu sehen. An "normalen" Tagen waren vor der CoV-Krise weltweit schätzungsweise so um die 30.000 Flugzeuge gleichzeitig in der Luft. Bei einem Rekordwert hatte man in einer Flug-Tracking-App sogar über 200.000 geortete Flieger gezählt. Dem weltweiten Wahnsinn waren keine Grenzen gesetzt.

27.03.2020. Tag 12. Hätte ich mir zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen nicht gedacht, dass sich die ÖsterreicherInnen so diszipliniert an die Vorsorgemaßnahmen halten würden. Wie sehr sich das gelohnt haben wird, werden die Statistikdaten der nächsten Tage zeigen. Andere Städte, Regionen und Länder gehen immer noch recht fahrlässig mit der CoV-Krise um. Das Epizentrum der Pandemie ist derzeit New York, in deren Metropolregion rund 19 Millionen Menschen leben. Dort hat man sich bis gestern nicht einmal dazu durchringen können, die Stadt zur Sperrzone zu erklären. Mit Chaos-Beginn werden viele Menschen aus der Stadt "flüchten". Und da nicht alle wissen, ob sie noch gesund sind, kann man davon ausgehen, dass sie das Virus enorm verbreiten werden.

Ich war zuletzt mit meiner Frau und meiner Tochter im Sommer 1989 in New York. Es war die Zeit, als sich Fred Trump durch den Bau von Wohnhäusern in den Stadtteilen Brooklyn und Queens zum Multimillionär machte. "Wenn das so weiter geht", mag er damals wohl gedacht haben, "wird Donald eines Tages Präsident werden." Die beiden Tage in New York waren eindrucksvoll. Wolkenkratzer in einer Dichte, wie wir das bis dahin noch nirgendwo gesehen hatten. Beim Stadtrundgang ein strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen; im Central Park viel Lebensfreude.

26.03.2020. Tag 11. Lagerkoller ante portas? Jetzt kommt Hilfe aus dem All – von Leuten, die echte Experten im Zusammenleben auf engstem Raum sind. Unter gibt es nun in den wichtigsten Sozialen Medien jede Menge seelische Unterstützung, Wissenswertes und Unterhaltsames. Von 17.00 bis 17.30 Uhr auf Deutsch und von 20.00 bis 21.30 Uhr auf Englisch (Klick auf die Erde):

space connects us
Collage / Fotos © Andreas Hollinek / Hemera Techn. Inc. / European Space Agency (ESA)

25.03.2020. Tag 10. "Abstand halten, Abstand halten, Abstand halten!" Was wohl sehr vielen abgehen wird in diesen Quarantänewochen: die von Herzen kommende körperliche Nähe zu anderen Menschen. Hart haben es allein lebende QuarantänistInnen und Großeltern, denen das Spüren Ihrer Enkelkinder verwehrt ist. Aber auch zuviel Nähe kann ordentlich viel Stress bedeuten. Zeit, darüber nachzudenken, was einem Nähe und Abstand bedeuten und in welcher Gewichtung sie einem gut tun.

Coronavirus Tagebuch Tag 10
Foto © Andreas Hollinek

24.03.2020. Tag 9. Weiter in meiner Super-8-Film-Sammlung gestöbert und noch nie gezeigte Aufnahmen aus dem vorigen Jahrhundert gefunden. Genau gesagt aus dem Jahr 1976. Ich war damals AFS-Austauschstudent in Pensacola, Florida. Zusammen mit meinen Gasteltern und meinem Gastbruder machten wir einen Ausflug nach New Orleans.

23.03.2020. Tag 8. An sich ein ganz guter Tag. Recht gut gearbeitet, am späten Nachmittag auf den gestiegen, "normal" zu Abend gegessen, dann aber ein unerwartet starker Durchhänger. Vielleicht in den Nachrichten zu viel Infektionsraten abbekommen und mit Ängsten multipliziert. Bei Rilke Hilfe gesucht; und gefunden (der hatte mit Nächten und Kräften in seiner Nachbarschaft schon seine Erfahrung): "Du Dunkelheit, aus der ich stamme, ich liebe dich mehr als die Flamme, welche die Welt begrenzt, indem sie glänzt für irgendeinen Kreis, aus dem heraus kein Wesen von ihr weiß. Aber die Dunkelheit hält alles an sich: Gestalten und Flammen, Tiere und mich, wie sie's errafft, Menschen und Mächte. – Und es kann sein: eine große Kraft rührt sich in meiner Nachbarschaft. Ich glaube an Nächte." Was genau er damit gemeint hat, weiß ich nicht so genau. Aber ich denke mir, dass er mit der sich rührenden Kraft in seiner Nachbarschaft die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen gemeint haben könnte.

Hoffnung
Foto © Andreas Hollinek

22.03.2020. Tag 7, Sonntag. Eine Woche ist also geschafft, drei Wochen oder mehr kommen noch. Am besten nicht darüber nachdenken und auf den "way of life" einschwenken: im Hier und Jetzt leben und danach trachten, das zufriedene Eins-Sein mit allen und allem zu empfinden. Leute angerufen – bewusst die, die allein zuhause leben. Positiv überrascht, dass die allermeisten recht entspannt sind und sich sicher fühlen, da Familienangehörige, Nachbarn, Freunden oder Organisationen sich um sie kümmern. Am Nachmittag dann begonnen, die schäbig gewordenen Trittflächen der Stiege ins obere Stockwerk abzuschmirgeln und mit einer Lasur einzulassen. Bis alle vierzehn Stufen fertig sind, wir das eine Weile dauern. Aber gut so – das wird sich ausgehen, bis die Ausgangsbeschränkungen wieder gelockert werden.

Erinnerungen Blog 003
Foto © Andreas Hollinek

21.03.2020. Tag 6. Männer über 60 haben bezüglich des Verlaufes einer Infektion mit dem Coronavirus schon etwas schlechtere Karten. Dafür ist die Sache mit dem Friseur kein allzu großes Problem. Meinen Bart-Trimmer auf Stufe 6 gestellt und die Selbst-Schur durchgeführt. Ziemlich 6y oder?!

x 1
Foto © Andreas Hollinek

20.03.2020. Tag 5. Immer mehr häufen sich die Informationen über Menschen im persönlichen Umfeld, die das Virus erwischt haben. Es rückt gleichsam näher. Von den mir bekannten Fällen musste noch niemand ins Spital, aber die Krankheitsverläufe werden – ziemlich übereinstimmend – als recht unangenehm beschrieben ("schon ärger als die Grippe"). Fieber, Abgeschlagenheit, Husten und Atembeschwerden sind die am öftesten genannten Symptome. Dass die Ausgangsbeschränkungen bis zum 13. April verlängert wurden, erscheint mir vernünftig. Es liegt also noch ein sehr langer Weg vor uns. Am besten nicht nachdenken, sondern Tag für Tag möglichst strukturiert "abspulen", ruhig machende Tätigkeiten suchen, viel Trinken, viel Schlafen und sich an positiven Dingen erfreuen. Zum Beispiel an schönen Fotos oder Videos, die man auf seinen Reisen gemacht hat. Ich habe mir heute aus meinem Archiv "Venedig 1996" ausgesucht:

19.03.2020. Tag 4. Hat man sich konsequent in eine selbst auferlegte häusliche Quarantäne begeben (immerhin 20 Prozent der ÖsterreicherInnen haben sich dafür bereits entschieden) und hat man noch keine CoV-Symptome entwickelt, kann man nun schon mit Stolz behaupten, dass man selbst niemanden angesteckt hat. Ob man selbst vom CoV verschont geblieben ist, wird man erst in zehn Tagen wissen – vorausgesetzt, man bleibt bei seinen Ausgängen für das Einkaufen mega-vorsichtig. 1-Meter-Abstände zu anderen Menschen einhalten und nach dem Ausgang gründlich die Hände waschen. Weiterhin wichtig: den Alltag strukturiert gestalten und Dinge tun, die man immer schon tun wollte, aber nie die Zeit dafür erübrigen wollte. Ich habe mir ein weiteres "VintageVideo" auf den PC gezogen und neu vertont: "Kreta 1979":

  • Tipp für alle, die sich für weitere VintageVideos, YouTube-Fotostrecken und Musizieren-lernen-Videos interessieren: Abonniert meinen YouTube-Channel. Vielen Dank dafür schon im Voraus!

18.03.2020. Tag 3. Noch vor wenigen Tagen sind HamsterkäuferInnen mitleidig belächelt bzw. verspottet worden. Je höher aber die Dunkelziffer an nichtgetesteten Infizierten wird, umso höher ist das Risiko, beim Einkaufen angesteckt zu werden. Logische Konsequenz: Das Anlegen eines ausreichenden Vorrats wäre doch ziemlich klug gewesen. "Aber es gibt ja noch die Lieferservices", sage ich zu meiner Frau. Online gegangen, angemeldet, Waren ausgesucht, zur virtuellen Kassa gegangen und nach einem verfügbaren Liefertermin gesucht. Schmäx. Anscheinend alles überbucht, nix geht mehr. Auch die – sehr clevere! – Drive-in-Variante ist derzeit keine Option mehr. Die persönliche Ausfahrt bleibt einem also nicht erspart. Habe mir dafür eine Taktik ausgedacht: Nachschau halten, ob gerade viele Leute einkaufen, Abstand zu anderen Kunden halten, zügig die Waren aussuchen, bargeldlos zahlen, raus aus dem viralen Haifischbecken, zuhause sehr gründlich die Hände waschen und beten, dass sich kein CoV wo eingenistet hat.

Pandemie Lieferservice ausgebucht
Foto © Andreas Hollinek

17.03.2020. Tag 2. Sehr gemischte Gefühle, etliche schlechte Nachrichten (auch aus dem persönlichen Umfeld), Traurigkeit, Angst, Zweifel, ob man die mittelfristigen Auswirkungen wird durchstehen können. Aber auch Engelhaftes: Meine Schwester, 70plus, macht einen Spaziergang im Wienerwald. Kommt ein (ihr unbekannter) Jogger vorbei, grüßt sie, fragt: "Wie geht's?" Meine Schwester: "Na, ja. Ging schon besser." Der Jogger läuft weiter. Nach zwei Minuten kommt er unvermutet wieder und fragt: "Entschuldigen Sie, verstehen Sie mich nicht falsch, ich will nicht aufdringlich sein, aber darf ich Ihnen meine Karte geben, falls Sie in den nächsten Tagen Hilfe brauchen? Ich hätte Zeit. Ich könnte Ihnen zum Beispiel Einkäufe zur Wohnung bringen."

16.03.2020. Tag 1 der Ausgangsbeschränkungen infolge der Coronavirus-Krise 2020. Ich singe manchmal "Bookends Theme" von Simon & Garfunkel: "Time it was, and what a time it was! It was a time of innocence, a time of confidences. Long ago, it must be, I have a photograph. Preserve your memories – they're all that's left you." Ich gebe zu, dass ich so weit noch nicht gekommen bin. Aber mit oder ohne Corona-Wirren – mit der Zeit geht der Zug in diese Richtung. Gut, dass ich so viele Fotoalben und digitalisierte Super-8- und Video-8-Filme habe. Da lässt sich's in Erinnerungen schwelgen. Zum Bespiel 1977. Da war ich 19 geworden, hatte die Matura hinter mir, mehrere Wochen Zeit für eine Europareise, eine Super-8-Kamera und (unter anderem) die Ambition, Kameramann zu werden. Eine der Stationen der Reise war London. Diese Stadt machte mich staunen und vermittelte mir das Gefühl, wir sitzen alle im selben Boot. Jung und Alt, mit mannigfaltiger Herkunft, unterschiedlichen Vorlieben, Groß und Klein, Arm und Reich. Und weil es damals noch nichts zum Raufladen gab, hole ich das nun nach:

06.11.2019. Am kommenden Samstag (09.11.2019) jährt sich zum 30. Mal der Tag, an dem die DDR ihre Grenzen zur Bundesrepublik öffnete. Die "friedliche Revolution" und der Fall der Berliner Mauer (siehe dazu die ) mündeten nach knapp elf Monaten in die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. Der Fall der Mauer in Berlin und entlang der innerdeutschen Grenze entwickelte eine starke Signalwirkung durch alle Länder des ehemaligen Ostblocks. Diese historisch bedeutenden Momente würdigt die Deutsche Zentrale für Tourismus mit einer eigenen Kommunikationskampagne. Unter dem Titel "Reiseland Deutschland – 30 Jahre nach dem Mauerfall" wird die in 30 Jahren enorm gewachsene Bandbreite des touristischen Angebots in ganz von bekannten Sehenswürdigkeiten über die facettenreiche Kulturlandschaft bis hin zu der abwechslungsreichen Natur in allen Bundesländern vorgestellt: . Beim Pressefrühstück zur Vorstellung der Kampagne gab es eine Live-Zuschaltung von Stephan Giering, dem mit nur 16 Jahren und ganz auf sich allein gestellt die Ausreise aus der DDR in den Westen gelang. Hier ein Ausschnitt daraus:

06.04.2019. Heute beim Bettenmachen einen Polsterüberzug in die Hand bekommen, der noch Zwirnknöpfe hat. Die Dinger sind so gut wie ausgestorben. Bin zwar nicht traurig, dass Zippverschlüsse ihre Aufgabe übernommen haben – vielmehr erfüllt es mich mit Hochachtung vor jenem Schneider oder jener Schneiderin, die sich diese Art von Bettwäsche-Knöpfen ausgedacht hat. Seine bzw. ihre Erfindung hat schließlich viele Jahrzehnte ohne Modifikation überdauert.

Zwirnknopf
Foto © Andreas Hollinek

06.02.2019. In den Aufbruchsjahren der 1970-er Jahren wurde schön langsam deutlich, wie wichtig es für Jugendliche ist, im Ausland Sprachkenntnisse zu erwerben und interkulturelle Erfahrungen zu machen. Ich hatte das Riesenglück, dass meine Eltern diesem Trend gefolgt waren. Sie schickten mich nach Torquay (England). Frisur in Richtung Beatles. Das Flugticket habe ich heute noch – mein Vater hatte es mir ins Fotoalbum geklebt.

Sprachreisen 3
Foto © Andreas Hollinek

40 Jahre später gab es dann ein Wiedersehen mit EF. Mein Glück: Die haben jetzt nicht nur Sprachaufenthalte für Jugendliche im Programm, sondern auch Sprachaufenthalte für Erwachsene bzw. sehr Erwachsene. Diesmal wählte ich mir in . Im Vorfeld hatte ich Bedenken, mit meinem Alter bereits zu alt für so einen Sprachkurs zu sein.

Sprachreisen 6
Foto © Andreas Hollinek

Sprachreisen 4
Foto © Andreas Hollinek

Die wurden aber bald zerstreut. Die international zusammengesetzte Gruppe erwies sich in den beiden Wochen als empathisch, weltoffen und respektvoll. Und dass wir miteinander jede Menge Spaß hatten, machte dann das Sprachreise-Revival perfekt. Gewohnt habe ich – wie 1974 – bei einer Gastfamilie. Hier "the family 1974" and "la familia 2014":

Sprachreisen 5
Foto © Andreas Hollinek [Werbung/PR]

22.10.2018. Die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) verwahrt in ihrem Bildarchiv rund 10.000 historische Luftbildaufnahmen aus den 1920-er und 1930-er Jahren. Die bis dato größtenteils unveröffentlichten Schwarz-Weiß-Bilder zeigen ein vor den Zerstörungen des , vor der Zersiedelung und dem Ausbau von Verkehrswegen und Gewerbeparks: Landschaften und Städte in Detail- und Panoramaaufnahmen, fotografiert aus unterschiedlichsten Flughöhen und bei konstant gutem Wetter. Etwa die Hälfte der Aufnahmen stammt von "Austroflug", einer Abteilung der 1923 gegründeten "Österreichische Luftverkehrs AG", die zweite Hälfte aus dem Nachlass von Fritz Wejrowsky, dem Inhaber eines Postkartenverlages.

Österreichische Nationalbibliothek ÖNB Crowdsourcing
Steiner Alpen, Hoch Obir. Foto © Andreas Hollinek

Für das Crowdsourcing wurde das historisch wertvolle Bildmaterial erstmals zur Gänze digitalisiert. Die Bilder werden in zwei Tranchen auf das Onlineportal gestellt. Über diese Plattform ist es in Zukunft möglich, jedes Bild auf einfache Weise online zu finden, im Detail zu betrachten und selbst zu beschlagworten. Mit dem Projekt setzt die ÖNB auf die "Weisheit der Vielen". Crowdsourcing (von englisch crowd für "Menschenmenge" und sourcing für "Beschaffung", "Akquisition") basiert auf der Tatsache, dass viele Menschen gemeinsam mehr zum Wissen beitragen können als einzelne ExpertInnen. Auf können alle Interessierten ihr Wissen mit der Community und der Bibliothek teilen und so zur Erschließung dieses umfangreichen Bestandes beitragen. Fünf Aufgaben stehen dafür zur Verfügung, die NutzerInnen entscheiden selbst über Aufgabenwahl und Umfang ihres Beitrags.

Mögliche Arbeitsbereiche sind: Kategorisieren: Hier werden die Bilder vorgegebenen Kategorien zugeordnet. UserInnen sehen beispielsweise das Bild des Zeller Sees, können es den Kategorien "See" und "Bergland" zuweisen und schon zum nächsten Bild wechseln. Tagging: Wer keine passenden Kategorien für das Bild findet oder z.B. einen seltenen Flurnamen in dieser Region kennt oder weiß, dass hier das Geburtshaus eines Heimatdichters stand, kann vorgegebene Begriffe aus einem umfangreichen Katalog oder frei gewählte Tags zuweisen. Verorten: Durch einen einfachen Klick können die geografischen Daten des Bildes auf einer Österreichkarte markiert werden.

Die Aufgaben vier und fünf dienen der Qualitätssicherung und werden für die Crowd freigeschaltet, sobald eine ausreichende Anzahl an Bildern bearbeitet wurde. Diese Aufgaben ermöglichen es, die von anderen UserInnen vorgenommenen Beiträge zu kontrollieren und ggf. zu verbessern: Nur mehrmals geprüfte Beiträge gehen auch wirklich online. Diese Korrekturschleifen stellen ein wesentliches Qualitätsmerkmal der neuen Crowdsourcing-Plattform dar. Hat ein Bild alle fünf Aufgaben "durchlaufen", liegen für dieses Bild qualitätsgesicherte Informationen vor.

Als kleines Dankeschön winken besonders engagierten BeiträgerInnen in Zukunft nicht nur virtuelle Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen, sondern auch ein jährliches Crowdsourcing-Treffen in der Österreichischen Nationalbibliothek mit exklusiven Blicken hinter die Kulissen der Digitalen Bibliothek. Damit stellt die Erschließung dieses wertvollen Bestandes mit Hilfe der Crowd eine neue Partnerschaft zwischen der Bibliothek und ihren BenutzerInnen dar. Ermöglicht wird die Umsetzung von "Österreich aus der Luft" durch die Unterstützung der Österreichischen Lotterien sowie der Gesellschaft der Freunde der Österreichischen Nationalbibliothek.

02.02.2018. Es gibt Dinge, die begleiten einen das ganze Leben. Zum Beispiel Blue-Jeans. Dieses Kleidungsstück hat es geschafft, über die Generationen hinweg ein absoluter Longseller zu bleiben. Zur Geschichte der Blue Jean siehe den Beitrag auf .

Mode Blue Jeans 1
Foto © Andreas Hollinek

10.09.2017. Langzeitgedächtnis-Test: Was drücke ich da? Sweet memories ...

Erinnerungen Blog: Wurlitzer
Foto © Andreas Hollinek

03.06.2016. Heute hat Cassius Marcellus Clay alias Muhammad Ali 74-jährig seinen letzten Kampf verloren. Der ging jedoch nicht über 10 Runden, sondern über 35 Jahre. Seinen Gegner – – konnte er 35 Jahre recht gut in Schach halten.

Erinnerungen Muhammad Ali
Foto © Andreas Hollinek

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich mir am 30. Oktober 1974 um 4.00 Uhr morgens den Wecker stellte, um den wohl größten Boxkampf der Sportgeschicht mitzuerleben. In der 8. Runde ging George Foreman k.o. – jener Mann also, der Clay dreieinhalb Jahre zuvor besiegt hatte. Muhammad Ali brach damit als erst Schwergewichtsboxer das eherne Boxerschicksal "He never comes back".

25.05.2016. Nach der Abstimmung zur Nutzung von Atomkraft in Österreich schien das Land im November 1978 auch "gespalten". Der Unterschied zwischen den NEIN- und den JA-Stimmen betrug rund 30.000 ... Die Allianzen waren damals jedoch andere: Bundeskanzler Bruno Kreisky (SPÖ) und Anton Benya (Gewerkschaft) waren vehement für ein JA; Josef Taus (ÖVP) und Alexander Götz (FPÖ) propagierten ein NEIN. Heute, mehr als 37 Jahre danach, besteht bezüglich des NEIN bei Rot, Schwarz, Grün, Blau und Rosa allgemeine Übereinstimmung.

Erinnerungen Atomkraftwerke Abstimmung
Foto © Andreas Hollinek

09.05.2016. Heuer feiert meine Website 20 Jahre 50plus.at. Schon drei Jahre nach der Gründung gab es einen Auftritt im "Seniorenclub" des ORF. Ich war damals natürlich sehr aufgeregt ... Moderatorin war die ehemalige Doppel-Europameisterin im Eiskunstlauf, Ingrid Wendl: Seniorenclub 1999. Beim Klick auf das Link oder einen der beiden untenstehenden TV-Screen-Shot öffnet sich – hoffentlich – eine MP4-Datei. Kann ein wenig dauern.

Erinnerungen Seniorenclub 50plus.at
Foto © Andreas Hollinek

18.01.2016. Habe auf der Vienna Autoshow () eine "Göttin" gesehen, die mein Baujahr ist. Der Unterschied zu mir: Ewig schön ist sie – wie sich das für Göttinen eben gehört. Die BesucherInnen, die sie sahen, hatten ein Leuchten in den Augen und die Kommentare überboten sich an Superlativen.

13.01.2016. Als ich 1996 mit meiner "Homepage für aktive Menschen über 50" anfing, musste man externe Sicherheitskopien noch auf "Disketten" speichern. Die Speicherkapazität einer 3,5 Zoll HD Diskette betrug damals 1,44 MB. Hätte es damals die Digitalkameras von heute gegeben, hätte man auf so einer Diskette gerade mal ein einziges Foto mittlerer Größe speichern können. Für den Urlaub beispielsweise hätte man sich dann so um die 400 Disketten mitnehmen müssen.

www.50plus.at 1
Collage © Hemera Techn. Inc. / Andreas Hollinek

05.01.2016. Ich bin 1958 geboren – und genau heute 58 Jahre alt geworden. Ein guter Grund, sentimental zu werden und einen "Erinnerungen Blog" ins Leben zu rufen. Den Beginn macht – ich hoffe, es werden Erinnerungen wach – so eine Art fotografisches Brain Storming: die .

Erinnerungen an früher
Foto © Andreas Hollinek

Gastbeiträge sind in diesem Blog herzlich willkommen! Senden Sie uns Texte und Bilder zu den großen Momenten Ihres Lebens. Bitte per E-Mail an hollinek@50plus.at mit "Erinnerungen Blog" in der Betreffzeile. Vielen Dank schon im Voraus!

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