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Weihnachten / Heiliger Abend

Für Christen ist seit dem Jahr 336 der 25. Dezember ein Festtag zur Geburt von Jesus Christus. Rituale und Symbolik erinnern an das jüdische . In Österreich wird das Hauptfest bereits am Abend des 24. Dezember gefeiert ("Heiliger Abend"), in anderen Ländern (z.B. auch im angelsächsischen Raum) am Vormittag bzw. zu Mittag des Feiertages selbst. Auch für die viele Nicht-Christen findet an diesem Tag ein Familienfest statt, an dem man gesellig speist und Geschenke austauscht. Nicht selten werden dabei auch Advent- und Weihnachtslieder gesungen, die christlichen Ursprungs sind (z.B. Stille Nacht, heilige Nacht!). Kindern flunkert man vor, dass das Christkind (ein Mädchen in lockigem Haar) und/oder der Weihnachtsmann (rotes Gewand, rote Zipfelmütze und Rauschebart; dem Nikolaus ähnlich) durch den Rauchfang und/oder mittels Rentierschlitten die Geschenke bringen.

Weihnachten / Heiliger Abend
Foto © Andreas Hollinek

Weihnachtsevangelium

Im werden die zugrundeliegenden Geschehnisse überliefert. Zur Erinnerung: Schon damals waren die Menschen der Willkür der Behörden ausgesetzt. Niemand war bereit, die hochschwangere, etwa 15-jährige Maria und den einfachen Zimmermann Joseph bei sich aufzunehmen.

Schließlich musste Maria ihr Baby in einer als Stall und/oder Unterschlupf genutzten Felshöhle zur Welt bringen. Gott hat den Propheten / den Erlöser mitten ins Elend gesandt. Setzen auch Sie ein Zeichen, z.B. bei oder .

Geschenke und Christbaum / Weihnachtsbaum

Seit dem 16. Jahrhundert ist es üblich geworden, Kindern an diesem Festtag etwas zu schenken. Erst ab dem 19. Jahrhundert verbreitete sich von Deutschland ausgehend der Brauch, eine abgesägte Fichte oder Tanne ins Wohn- oder Esszimmer zu stellen und mit Weihnachtsschmuck und Kerzen zu schmücken. Seit etlichen Jahren dürfen Christbäume nur noch aus eigens dafür angelegten Baumschulen in den Verkauf gelangen (mit Kontrollmarke versehen).

Weihnachtsgeschenke 1

Bio-Christbäume werden nach ökologisch unbedenklichen Aufzucht- und Düngemethoden angebaut. Gut gegen den Klimawandel: Einen lebenden Christbaum kaufen, schon bald nach Heiligabend ins Freie stellen und im Frühjahr dann an eine geeignete Stelle auspflanzen.

In der Neuzeit hat sich das gegenseitige Beschenken auch unter Erwachsenen etabliert und artet inzwischen zu einem für den Handel überaus wichtigen Konsumrausch aus. Im Radio werden mit von Tag zu Tag steigender Intensität Weihnachtssongs gespielt, deren Komponisten und Texter sich der kommerziellen Versuchung nicht entziehen konnten. Pseudoromantik und Scheinheiligkeit sind nicht selten Begleitmusik rund um Weihnachten. Manche mögen das, anderen wird dabei übel.

Freudig erwartet oder psychisch belastend?

Der Druck der sich in der Adventzeit und zum Fest selbst aufbaut, ist für manche Menschen ein psychische Belastung. Nicht selten kommt es am Heiligen Abend selbst oder in den Tagen danach zu Zwistigkeiten und Aggressionshandlungen. Nach Weihnachten verzeichnen Anwälte einen deutlichen Anstieg von Ehepaaren, die sich scheiden lassen möchten.

Tipps für ein entspanntes Weihnachten

Machen Sie für sich persönlich die Adventzeit wieder zu einer Zeit des Leisertretens und der Besinnung.

  • Schenken Sie mit dem Herzen!
  • Erledigen Sie die Weihnachtseinkäufe nicht erst knapp vor Weihnachten!
  • Übertreiben Sie nicht die romantischen Erwartungen für den Heiligen Abend!
  • Und (hätten wir fast vergessen): Lassen Sie sich die gut schmecken!

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Kellemes Karacsonyi unnepeket! Fröhliche Weinachten in Ungarn

Der ganze Dezember steckt für die ungarischen Kinder voller Überraschungen. Der Mikulàs hat natürlich am Nikolaustag die Stiefel mit Naschwerk gefüllt. Eine Woche später schon, am 13. Dezember, wird mit dem Bau eines Stuhles begonnen, der am Heiligabend fertig sein soll. Oder es wird beim Bleigiessen orakelt. Der Weihnachtsbaum wird mit Schokoladenbonbons, Szaloncukur, und buntem Glanzpapier geschmückt und natürlich mit Lichtern. Unter dem Weihnachtsbaum liegen am Heiligabend die Geschenke. Am 28. Dezember ist der Tag der kleinen Heiligen. Da werden alle Jungen eben wie solche behandelt.

God Jul! Frohe Weihnachten in Schweden

Auch dort ist der 13. Dezember ein besonderer Tag. Der Tag des Lichtes, der Luciatag. Eine Sage erzählt, das Lucia in Zeiten der Not Schweden vor Hunger und Elend bewahrt hat. Die Mädchen tragen Kerzenkronen und die Jungen einen Sternenhut. Heiligabend ist der wichtigste Weihnachtsfeiertag in Schweden. Die ganze Familie versammelt sich um den geschmückten Baum. Es wird gegessen was Keller und Küche hergibt. Höchstpersönlich kommt am Abend der Weihnachtsmann mit seinen Zwergen und natürlich mit den Geschenken. Als letzte Weihnachtstag gilt in Schweden der 13. Jänner, das ist der Sankt-Knuts-Tag. An diesem Tag fliegen die Weihnachtsbäume aus den Fenstern.

Joyeux Noel! Fröhliche Weihnachten in Frankreich

Weihnachten ist in Frankreich ein fröhliches Fest der Familie. Schon lange vorher wird gebastelt und alles festlich geschmückt. Der Weihnachtsbaum wird mit Naschwerk, Früchten und vielleicht auch Spielzeug behängt. In Frankreich ist der 24. Dezember ein normaler Arbeitstag. Erst danach beginnt das Weihnachtsfest. Der Weihnachtsmann, Père Noel, scheint unsichtbar. Kein Kind hat ihn gesehen. Wahrscheinlich kam er heimlich durch den Kamin. In die Strümpfe, die dort hängen, steckt er Süßigkeiten. Die Geschenke legt er zu den Stiefeln der Kinder. Am Morgen wird gestaunt und ausgepackt und gefeiert und gesungen und getanzt und gegessen. Am liebsten den Königskuchen, ein traditionelles Weihnachtsgebäck.

Boas Festa! Gute Weihnachten in Portugal

Der Königskuchen, bolo rei, ist auch ein traditionelles Weihnachtsgebäck in Portugal. Doch dort wird in den Teig ein Geldstück versteckt. Wer das findet, hat natürlich Glück und muss den nächsten bolo rei, den Königskuchen holen. In portugiesischen Dörfern wird oft nach der Mitternachtsmesse auf dem Kirchplatz ein Baumstamm verbrannt, damit man sich am Feuer wärmen kann.

Linksmu Kaledu! Gesegnete Weihnachten in Litauen

In Litauen ist der Weihnachtsabend ein besonderer Tag. Dort glaubt man, dass das nächste Jahr so wird wie der Weihnachtsabend sich gestaltet. Wenn der erste Stern am Himmel erscheint, treffen sich alle aus der Familie zum Festmahl. Symbolisch für die 12 Monate des Jahres werden 12 verschiedene Speisen aufgetischt. Jeder ist von jeder Speise. Während alle in der Mitternachtsmesse weilen, legt Kaledu senis, der litauische Weihnachtsmann, seine Gaben unter den Weihnachtsbaum.

Wesolych Swiat! Frohe Weihnachten in Polen

Auch in beginnt die Familie ihr Festmahl, wenn der erste Stern am Himmel zu sehen ist, wie in Litauen. Mitten auf dem Tisch leuchtet eine Kerze, unter der ein Geldstück liegt. Das soll vor Armut schützen. Für einen unerwarteten Gast ist immer ein zusätzliches Gedeck dabei. Neben den Geschenken unter dem Weihnachtsbaum ist auch immer etwas Heu. Denn in Polen glaubt man, dass das Christkind auf einem Esel zu den Menschen kommt.Übrigens wird erzählt, dass in der Nacht vom 24. zum 25. die Tiere sprechen können.

Prejeme Vam Vesele Vanoce! Fröhliche Weihnachten in Tschechien

Wenn am Heiligabend die Kirschzweige blühen, die am Sankt Barbaratag, am 4. Dezember, ins Wasser gestellt wurden, verspricht das Glück in der Liebe. In kommt der Nikolaus zu den Kindern übrigens schon am 5. Dezember. Am Heiligabend ist die Familie zur traditionellen Weihnachtsspeise versammelt. Auch in Tschechien beginnt das Mahl, wenn der erste Stern am Himmel leuchtet. Wer im Festtagskarpfen eine Schuppe entdeckt, steckt sie in die Geldbörse, damit die das folgende Jahr gut gefüllt ist.

Priecigus Ziemsvetkus! Weihnachten in Lettland

In Lettland erzählt die Tradition, dass am Heiligabend ein Eichenbalken von Haus zu Haus gezogen wird. Zuletzt wird er verbrannt, um Schlechtes zu vernichten und der Sonne neue Kraft zu geben. Auch das Budèli zieht vom Haus zu Haus. Als Budèli haben sich viele verkleidet, als Tier oder Sonne. So verjagen sie die bösen Geister. Die Sonne wird auch symbolisch in Form von Strohsternen an den Weihnachtsbaum gehängt. Das sind Erinnerungen an frühere Weihnachten, da wurde in Lettland die Wintersonnenwende gefeiert. Die Rückkehr der Sonne und längere, helle Tage ersehnt. Wer übrigens zu Weihnachten neunmal isst, soll im kommenden Jahr reich und glücklich werden. Glaubt man.

Nollaig Shona Dhuit! Weihnachten in Irland

In Irland wird im Weihnachtsmonat vielleicht viel geküsst. Über der Haustür hängt ein Mistelzweig. Der soll Glück und Segen bringen. Treffen sich Mann und Frau unter dem Mistelzweig, küssen sie sich. Immer. In den Kamin haben die Kinder kleine leere Säckchen gehängt. Am Christmas Eve, am Heiligabend, fliegt Father Christmas oder Santa Claus mit dem Schlitten durch die Luft und füllt all die Säckchen. Die Familie stellt ihm dafür als Dank eine kleine Pastete und einen Whiskey oder ein Bier bereit. Am 26. Dezember wird in Irland der Sankt Stevens Day begangen. Da binden sich die irischen Kinder Stechpalmenzweige ins Haar. Als "Zaunkönig-Junge" ziehen sie singend von Haus zu Haus und bekommen Süßigkeiten und Geld dafür.

Weihnachten auf Zypern

Auch auf klingt und klingelt es durch die Straßen. Am Heiligabend tönen die Kinder mit Trommeln und Glocken. Sie singen die Kalanda und werden dafür mit süßen Sachen belohnt. In dieser Nacht wird ein Holzscheit ins Feuer geworfen. Alle wünsche die dabei gesprochen werden, sollen sich erfüllen. Das Weihnachtsfeuer soll noch 12 Tage lodern, damit es die bösen Kobolde vertreibt. Auf Zypern wird je nach dem Glauben unterschiedlich gefeiert. Die römisch-katholischen Familien feiern den 24. Dezember. Die othodoxen Familien erst zum Neujahr, dem Vassilosfest. Beide Feste finden bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen statt.

Nixtieklek Milied tajjeb! Weihnachten auf Malta

Sonniges Wetter ist zur Weihnachtszeit auch auf Malta. Die streng gläubigen Malteser feiern ein fröhliches Fest. Schon in der Vorweihnachtszeit werden überall im Land in Wohnungen, Kirchen und auch an öffentlichen Orten Krippen aufgestellt. Die werden in der Weihnachtszeit überall bestaunt und begutachtet. Am Heiligabend wird in einer Weihnachtsprozession das Jesuskind singend durch die Straßen getragen. Am Abend führen die Kinder in den Kirchen die Weihnachtsgeschichte auf. Danach treffen sich alle aus der Familie zum Weihnachtsschmaus. Zur Freude der Kinder gibt es in der ganzen Weihnachtszeit viel Schokolade.

Zalig Kerstfeast! Weihnachten in den Niederlanden

Die Geschenke erhalten die Kinder in den Niederlanden vom Sinterklaas schon am 5. Dezember. Der Sinterklaas hat jedem Geschenk ein besonderes Gedicht dazu gelegt. Mit wohlmeinenden und witzigen Empfehlungen für den Empfänger. Mit dem Schiff ist Sinterklaas aus Spanien angereist und wird alljährlich in einer Prozession vom Hafen zur Königin Beatrix geleitet.

Schèi Kreschtdeeg! Weihnachten in Luxemburg

strahlt im festlichen Weihnachtskleid. Besonders festlich leuchten die wunderschönen Weihnachtsmärkte. In Esch-sur-Alzette ist sogar eine lebensgroße Krippe gestaltet. Geschenke und Süßigkeiten bringt in der Nacht zum 6. Dezember Kleeschen, der Nikolaus, mit seinem Helfer, dem Gselle Housekern. Am Heiligabend begegnen sich Familien und Freunde und begehen gemeinsam den heiligen Abend.

Vesele vianoce! Weinachten in der Slowakei

Auch in der leuchten und klingen all überall die Weihnachtsmärkte. Am 4. Dezember haben auch in der Slowakei die Mädchen Barbarazweige geschnitten. Wenn diese bis Weihnachten blühen, strahlen auch die Mädchen, denn dann gelingt die Liebe. Nicht so liebevoll ist es am 12. Dezember. Da ziehen die Mädchen und frauen von Haus zu Haus und wollen den Männern das Fürchten beibringen. Mit viel Spuk versuchen sie die Männer zu erschrecken. Doch am Heiligabend sitzen sie alle wieder fröhlich vereint beisammen und begrüßen Jezisko, das Christkind.

Glaedelig Jul! Weihnachten in Dänemark

Jedes Jahr im November wird eine neue Weihnachtsbriefmarke herausgegeben. Die Idee dazu hatte vor über hundert Jahren der dänische Postbeamte Einar Hololl. Der Erlös der Briefmarke sollte armen Kindern helfen. Seither wird diese Tradition beibehalten. Der Erlös ist für wohltätige soziale Zwecke. Der Weihnachtsmann aus Grönland, wo ja auch seine Werkstatt ist. Sein Helfer Nisse, ein Kobold, legt sie unter den Weihnachtsbaum. Der Weihnachtsbaum ist in den dänischen Nationalfarben geschmückt: rot und weiß. Vor allem hängen viele rote Herzen daran. Nach dem Weihnachtsessen wird der Baum zum Leuchten gebracht, alle fassen sich an den Händen und bewegen sich singend um den Weihnachtsbaum. Die Geschenke werden aus gepackt und dann wird gespielt.

Fröhliche Weihnachten in Österreich

Auch in wird der Weihnachtsbaum traditionell mit roten Kerzen geschmückt. Doch bevor die leuchten, war schon am 5. Dezember der Nikolaus in Bischofsgestalt da mit seinem Begleiter, dem Teufel Krampus. Der eine schenkt die Süßigkeiten, der andere droht mit der Rute. Und so ganz nebenbei sammelt das Christkind die Wunschzettel der Kinder ein. Am heiligen Abend gehen alle Familien, auch nichtgläubige, zur Christmette, zum mitternächtlichen Gottesdienst. Weil das eben zur stimmungsvollen Weihnachtstradition gehört.

Wessela Koleda – Frohe Weihnachten in Bulgarien

Erst seit wenigen Jahren bringt Djado Koleda, der bulgarische Weihnachts - Opa, die Geschenke am 25. Dezember. Snejanka, Schneeflöckchen, hilft ihm dabei. Auch viele bulgarische Kinder glauben, dass der Weihnachtsmann am Nordpol wohnt. Beim Festtagsschmaus am Heiligabend wird die Pitka, ein Brot, verteilt. Sogar das Haus bekommt ein Stück. In der Pitka ist eine Münze eingebacken.. Wer die findet, wird im nächsten Jahr erfolgreich sein. Am Morgen des 25. Dezember verkleiden sich manche Kinder als Koledari - Weihnachtsjungen und gehen mit dem Surwatschki von Haus zu Haus zu Haus. Der Surwatschki ist ein Kirschenzweig mit bunten Fäden. Erst klingeln die Kinder, dann singen sie und streichen mit dem Surwatschkiden Hausbewohnern leicht über den Rücken. Nach einem alten Weihnachtsbrauch bringt das Glück, Erfolg und Gesundheit. Den kindern bringt es Süßigkeiten und kleine Münzen.

Röömsaid Joulu Pühi – Weihnachten in Estland

In Estland wird verraten, woher der Weihnachtsbaum kommt. Eine alte Legende erzählt, dass der Weihnachtsbaum zu den Weihnachtsfeierlichkeiten 1441 in Estlandaufgetaucht ist und sich von dort über ganz Nordeuropa verbreitet hat. In Estland ist Jouuvana, der Weihnachtsmann, unterwegs. Er kommt extra aus Finnland herüber. Ihm helfen die Päkapikks, die Gnome und Wichtel. Allerdings liegen die Geschenke nicht einfach unterm Weihnachtsbaum. Wer sein Geschenk haben will, muss ein Liedchen singen oder ein Gedicht oder eine nette Geschichte erzählen.Übrigens wird jedes Jahr am 24. Dezember vom Präsidenten Estlands der Weihnachtsfrieden erklärt.

Hauskaa Joulua – Weihnachten in Finnland

Während viele Kinder in der ganzen Welt glauben, der Weihnachtsmann wohnt am Nordpol, wissen es die finnischen Kinder anders. Genau vor 80 Jahren ist bekannt geworden, dass der Joulupukki, der Weihnachtsmann, in Ostlappland wohnt, im Berg Korvatuni. Korva heißt im Finnischen Ohr und die Form des Berges gleicht einer Ohrmuschel. So ist es dem Joulupukki möglich, all die Weihnachtswünsche der Kinder zu hören. Eine schöne Sitte in Finnland ist es, wenn am 24. Dezember punkt 12.00 Uhr, vom Dom in Turku der Weihnachtsfrieden verlesen wird. Das wird auch im Fernsehen und im Radio übertragen. Manche finnischen Kinder helfen dem Joulupukki. Sie ziehen rote Strümpfe an und rote Zipfelmützen und graue Kleider. Vor dem Beschenken wird in der ganzen Familie gesungen.

Kala Christujenna – Weihnachten in Griechenland

In aller Frühe des 24. Dezember ziehen die griechischen Kinder mit Triangeln, Schellen und Glöckchen von Haus zu Haus zu Haus und singen die Kalanda, Lobgesänge, die den Kindern Glück bringen sollen, und sie sagen gute Wünsche den Hausbewohnern. Dafür bekommen sie dann Süßigkeiten. Am Abend dieses besonderen Tages wird das Weihnachtsfeuer draußen angezündet. Das soll die Kalikanzari, die verfressenen Kobolde vertreiben. Sonst machen sie die Milch sauer, vermanschen das Essen, löschen das Feuer und binden den Pferden die Schwänze zusammen. Übrigens sind an allen üblen Situationen in diesen Tagen die Kalikanzari schuld. Denen kann man alles Ungemach getrost in die Schuhe schieben. Das Feuer brennt 12 Tage lang. Jeden Abend wird es neu entfacht.

Bon Natale – Frohe Weihnachten in Italien

In Italien sind viele Weihnachtsgestalten im Weihnachtsmonat unterwegs. Zwischen dem 5. und 6. Dezember ist Babba Natale, der Weihnachtsmann, unterwegs und legt den italienischen Kindern kleine Geschenke vor die Schlafzimmertür. Am Morgen finden die Kinder in Italien nach dem Aufwachen ihre kleinen Überraschungen. Am 13. Dezember ist Santa Lucia mit ihrem Esel unterwegs. Früher haben die Kinder ihre Schuhe auf die Fensterbank gestellt, heute können dort auch ohne schuhe kleine Überraschungen liegen. Am 25. Dezember kommt Il Bambinelle, das Christkind. Es verteilt die Geschenke unter dem Tannenbaum, neben der Krippe oder wieder vor der Schlafzimmertür. Ja, und am 6. Jänner beschenkt die Hexe Befana die Kinder mit Süßigkeiten. Die ungezogenen Kinder bekommen Kohlen. Aber ungezogene Kinder gibt es ja nicht.

Feliz navidad y un prospero año nuevo – Glückliches Neues Jahr in Spanien

Navidades, das Weihnachtsfest wird auch in Spanien im Kreise der Familie gefeiert. Alle haben Zeit miteinander und füreinander, unterhalten sich, essen lange gut und ausgiebig mehrere Stunden. Weihnachten ist ein großes Familienfest. Aber die Geschenke bekommen die Kinder erst viel später – erst im darauf folgende Jahr! Am 5. Jänner warten die spanischen Kinder gespannt auf die Heiligen Drei Könige, Reyes Magos. Die reisen nämlich am Abend dieses Tages durch ganz Spanien und verteilen Bonbons. Aber in der Nacht zum 6. Jänner kommen sie zu den Kindern und bringen viele Geschenke mit. Also, so lange mussten die Kinder in Spanien doch nicht auf ihre Geschenke warten.

Happy Christmas – Frohe Weihnachten in Großbritannien

Ein Weihnachtsbrauch aus Großbritannien zieht langsam auch in anderen Stuben ein: Ein Mistelzweig hängt über der Tür. Begegnen sich zwei unter diesem Mistelzweig, dürfen sie sich küssen. Am Heiligabend, dem Christmas Eve, wird noch geschäftig der Christmas Day, der Weihnachtstag, vorbereitet. Erst in der Nacht zum 25. Dezember kommt Santa Claus oder Father Christmas mit dem Schlitten und schwupps, rutscht alles durch den Kamin. Der Schlitten wird von Rentieren gezogen. Das beliebteste Rentier ist Rudolf mit der roten Nase. Übrigens ist nach ihm das bekannte englische Weihnachtslied benannt: Rudolf the Red Nose Raindeer. Santa Claus oder Father Christmas breiten die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum aus. Außerdem haben die Kinder große Strümpfe an die Betten gehängt. Auch da hinein kommen kleine Überraschungen. Und was für ein aufgeregtes Leben am Morgen des 25. Dezember, des Christmas Day! Die Kinder stürzen zu ihren Eltern und wecken sie ganz aufgeregt. Da rennen sie weiter zum Weihnachtsbaum und zu ihren Geschenken. Rudolf ist längst weiter gezogen.

Bozic – Weihnachten in Slowenien

Am 6. Dezember stapft auch in der Miklavz, der Nikolaus, zu den Kindern. Er wird von Engeln und Teufeln begleitet . Die Teufelchen hüpfen den Kindern hinterher und drohen, die Ungezogenen in Ketten zu legen. Deshalb hört man am Nikolaustag mancherorts neben dem Kirchengeläut das traditionelle Kettenrasseln. In Slowenien werden während der Weihnachtszeit viele sehr alte Bräuche gepflegt. In manchen Gegenden wird in der Stube eine kleine Gottesecke eingerichtet: eine undekorierte Fichte und eine gebastelte Taube. Die stellt den Heiligen Geist dar. Auf slowenisch heißt Weihnachten so viel wie "Kleiner Gott". das soll an die Wiedergeburt des Sonnengottes erinnern, denn nun werden ja die Tage wieder heller.

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