Poetry Slam
Gedichte / Prosagedichte / Lyrik
Poetry Slam in seiner feinsten Ausprägung verdichtet Gedanken, Empfindungen, Erfahrungen. Es vermittelt den Hörer:innen und Leser:innen ein immaterielles Universum: eine Mischung aus Ererbtem, Eigenerfahrung, Unbewußtem, Intuition und Selbstbewußtsein. Da und dort öffnen uns die Texte ein Fenster, das Einblick in das Unerklärliche gewährt oder eine in uns schlummendernde Ahnung verstärkt. Nicht selten begleiten sie uns ein Leben lang und bereichern unser Empfinden.

Euterpe – die Muse für Flötenspiel und Lyrik (Statue in der Albertina in Wien). Foto © Andreas Hollinek
Für den Autor ist Lyrik eine Aufnahme eines Teiles seiner selbst – wesensähnlich einer liebgewonnenen Fotografie, die im Stimmungszustand des Gezeigten mehr bringt als das, was Licht wiederzugeben imstande ist.
Die Macht der Informationsgesellschaft mit ihrer Gier nach Schockierendem und Sensationellem sowie die globalen Manipulationen der Trendsetter haben einerseits all jenen den Boden entzogen, die die Gabe haben, Lyrik im oben beschriebenen Sinn zu verfassen. Eine Zeit lang schien die Situation für Dichter hoffnungslos. Nun aber eröffnen Internet und Digitaldruckverfahren allen Kreativen neue Publikationsmöglichkeiten. Plötzlich wird die Welt zum Publikum und gut finanzierbare Kleinauflagen ("Print on demand") nehmen einer Buchproduktion die Schreckenseite des Abenteuers.
Der Autor
Was wär ich ohne dich, Freund Publikum!
All mein Empfinden Selbstgespräch, all meine Freude stumm.
Johann Wolfgang von Goethe
Dazu kommt, dass sehr vielen Menschen das Glück beschert ist, im Alter viel Zeit zu haben. Während "technisches Wissen" zur Domäne junger Menschen geworden ist – und wir deshalb erstmals in der Menschheitsgeschichte das Machtverhältnis zu deren Gunsten verschoben finden – haben ältere Generationen plötzlich die Chance, sich zum Kreator und Verwalter eines "seelischen Wissens- und Empfindungsschatzes" zu machen und wiederzuentdecken, was seit vielen Jahrhunderten wesentlich zum Menschsein beigetragen hat: Poesie.
Gedichte, Prosagedichte und poetische Prosa auf 50plus.at
- Ada Christen: Not
- Andreas Hollinek: A mí me gustaría mas
- Andreas Hollinek: A ti te toca
- Andreas Hollinek: Aller Antrieb der Welt
- Andreas Hollinek: Allerseelen
- Andreas Hollinek: Alles, was keine Flügel hat, fliegt
- Andreas Hollinek: Apilaartartut pisiarsinnaanngilagut (Grönländisch / Deutsch)
- Andreas Hollinek: Baum und Nebel
- Andreas Hollinek. Corona, Corona
- Andreas Hollinek: Da hat sich die Angst in mir festgekrallt
- Andreas Hollinek: Das Licht
- Andreas Hollinek: Das Meer
- Andreas Hollinek: Der Löwenzahn
- Andreas Hollinek: Der Tag, an dem für mich der Sommer wirklich beginnt
- Andreas Hollinek: Des Lebn is hoat
- Andreas Hollinek: Des Schene am Steam
- Andreas Hollinek: Die Liebe zu dir
- Andreas Hollinek: Dürfen, Sollen, Wollen, Können
- Andreas Hollinek: Entdeckungsreisen im Spätherbst
- Andreas Hollinek: Erase Stern Punkt Stern
- Andreas Hollinek: Es kommt die Zeit
- Andreas Hollinek: Firmament und Ozean
- Andreas Hollinek: *ggg*
- Andreas Hollinek: Hallo, Goldenes Kalb
- Andreas Hollinek: He perdido mucho
- Andreas Hollinek: Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt
- Andreas Hollinek: How Do We Stop It Now?
- Andreas Hollinek: I Ain't Gonna Work on Donald's Farm
- Andreas Hollinek: I Like The Winter
- Andreas Hollinek: I Made It
- Andreas Hollinek: Ich denk' noch immer gern ans Matterhorn
- Andreas Hollinek: Ich habe viel verloren
- Andreas Hollinek: Ich wurde gestört, also bin ich
- Andreas Hollinek: Ja, ich kann; nein, ich kann nicht
- Andreas Hollinek: Jedes Ziel hat 'nen Weg
- Andreas Hollinek: Jedes Zü hot an Weg
- Andreas Hollinek: John Lennon
- Andreas Hollinek: Kurz Schluss Handlung
- Andreas Hollinek: La luz
- Andreas Hollinek: Lasst nicht zu
- Andreas Hollinek: Letzte Tage am Strand
- Andreas Hollinek: Ojala volviera rock 'n' roll
- Andreas Hollinek: Patsch Handi z'samm
- Andreas Hollinek: Poetry Slam
- Andreas Hollinek: Pondering Silence
- Andreas Hollinek: ¡Que lo haga Rita!
- Andreas Hollinek: Sche langsam wird's eng
- Andreas Hollinek: So und nicht anders (?)
- Andreas Hollinek: Still
- Andreas Hollinek: Südlicht
- Andreas Hollinek: The Soldiers' Song
- Andreas Hollinek: The Sprayer's Prayer
- Andreas Hollinek: Time Life Love Pain
- Andreas Hollinek: Was Engel so alles belächeln
- Andreas Hollinek: Weil ich mich kenne
- Andreas Hollinek: Whose Song Is This?
- Andreas Hollinek: Why Did You Start This?
- Andreas Hollinek: Wie Fliegende Fische müsste man sein
- Andreas Hollinek: X
- Andreas Hollinek: Yes, I Can; No, I Can Not
- Andreas Hollinek: Zweisteins Universum
- Christian Morgenstern: Der Schnupfen
- Christian Morgenstern: Die beiden Esel
- Friedrich Nietzsche: Oh Mensch! Gib acht!
- Joachim Ringelnatz: Der Briefmark
- Joachim Ringelnatz: Im Park
- Joachim Ringelnatz: Morgenwonne
- Joachim Ringelnatz: Schenken
- Joachim Ringelnatz: So ist es uns ergangen
- Joachim Ringelnatz: Spielen Kinder doch ...
- Joachim Ringelnatz: Und auf einmal steht es neben dir
- Joachim Ringelnatz: Versöhnung
- Johann Wolfgang von Goethe: Geist und Schönheit im Streit
- Joseph Freiherr von Eichendorff: Mondnacht
- Karl Kraus: Jugend
- Marie von Ebner-Eschenbach: Das Schiff
- Marie von Ebner-Eschenbach: Ein kleines Lied
- Matthias Claudius: Abendlied
- Rainer Maria Rilke: Das Karussell / Jardin du Luxembourg
- Rainer Maria Rilke: Ende des Herbstes
- Rainer Maria Rilke: Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen
- Rainer Maria Rilke: Ich lieb ein pulsierendes Leben
- Rainer Maria Rilke: Wer du auch seist
- Theodor Fontane: John Maynard
- Wilhelm Busch: Selbstkritik
Gedichte schreiben, Autor werden
Tipp für alle, die ihre Werke veröffentlichen möchten: Die burgenländische novum publishing gmbh freut sich über jedes einlangende Manuskript! Mehr dazu siehe Stichwort Verlag bzw. Informationen auf der Homepage der novum publishing gmbh.
Siehe auch