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Rhätische Bahn

Schon seit 1889 macht es jeden Fahrgast staunen, der auf dem nunmehr 384 Kilometer langen Streckennetz der Rhätischen Bahn (RhB; Website ) unterwegs ist. Spektakulären Viadukte und Kehrtunnel wurden in die Bilderbuchlandschaft von () gebaut – und alles so, dass die Bahn auch im strengen und schneereichen verkehren kann.

Mit der Gründung der "Schmalspurbahn Landquart – Davos" durch den Holländer Willem Jan Holsboer nahm der Bahnbau in Graubünden seinen Anfang. 1889 konnte die Strecke von Landquart nach Klosters und ein Jahr später bis nach Davos in Betrieb genommen werden (siehe auch Stichwort ). Die Bernina- und Albulalinie zählen seit 2008 zum . Mit dem , dem und dem fasziniert die RhB ihre Gäste aus aller Welt.

Rhätische Bahn 1
Foto © Andreas Hollinek

Weitwanderweg Albula / Bernina

Als einen der besten Wege, die Welterbestrecke zu erkunden, lancierte der Verein UNESCO Welterbe RhB in Kooperation mit den Gemeinden und Tourismusorganisationen einen Wanderweg entlang der Strecke. Der mit der SchweizMobil Routennummer 33 aufgeführte Weitwanderweg Albula / Bernina eignet sich vorzüglich für die Bewunderung des Gesamtkunstwerks: Der Wanderweg verläuft nahe der Albula- und Berninalinie und gibt immer wieder bezaubernde Blicke frei auf die über 100 Jahre alte Bahnlinie in alpiner Landschaft. Unter dem Motto "nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich", lernt der wandernde Natur- und Eisenbahnfreund die einzigartige Albula- und Berninalinie der Rhätischen Bahn sowie die außergewöhnliche Kulturlandschaft kennen. Die Alpentransversale führt in zehn Etappen (6 Etappen Thusis – St. Moritz und 4 Etappen St. Moritz – Tirano) durch vielfältige Landschaften und Klimazonen sowie durch unterschiedliche Kulturräume. Die einzelnen Etappen können dem individuellen Interesse und Kondition der Wanderer angepasst werden – die immer in der Nähe verlaufende Rhätische Bahn bietet immer die Option, jederzeit in den komfortablen Bahnwagen umsteigen zu können. Es können jedoch auch Mehrtagesangebote mit Hotelübernachtungen individuell zusammengestellt und gebucht werden.

Bahnklassiker Chur – Poschiavo

Die Strecke von Chur nach Poschiavo zählt zu den spektakulärsten Alpenüberquerungen. Die Fahrt mit der Rhätischen Bahn ist bei Schönwetter ein unvergessliches Erlebnis. 55 Tunnels, 196 Brücken und Steigungen von bis zu 70 Promille meistert der Zug mit Leichtigkeit; Panorama-Ausblicke auf Berge, Flüsse und Gletscher, kulinarische Genüsse und Kulturerlebnisse inklusive. Tipp für leidenschaftliche Fotografinnen: Einige der Fenster im Panoramazug lassen sich öffen – Meisterfotos sind also garantiert. Hier ein paar Eindrücke einer Fahrt mit der Rhätischen Bahn im Juni 2016. Text und Foto © 50plus.at / Barbara Lang.

136 Meter lang und eines der Wahrzeichen der : das Landwasserviadukt. Wer die herrliche Bergluft genießen möchte, kann z.B. vom Bahnhof Ospizio Bernina (2253 Meter über dem Meer) in Richtung Süden entlang des Ufers des Lago Bianco ("Weißer See“) nach Alp Grüm wandern und dort wieder in einen der Züge einsteigen. Beim Stop in Alp Grüm darf man aussteigen und ein Foto vom gleißend weiß leuchtenden Palü-Gletscher machen. Wer eine Bergtour machen will, kann im "Hotel Alp Grüm" übernachten, um frühmorgens die Höhen zu erklimmen und am späteren Nachmittag weiterzureisen.

Im Gletschergarten Cavaglia bekommt man erzählt, wie Steine über Jahrtausende tiefe Löcher ins Gestein "mahlen" konnten und warum es in der Felswand ein Gesicht zu sehen gibt. Ein "sagenhaftes" Naturerlebnis für Jung und Alt! Ab Poschiavo bekommt die italienisches Flair. Die Bahnfahrt endet dann in Tirano. Es liegt im oberen Veltlin (der Heimat des ), am Eingang des Puschlavs.

Tägliche historische Fahrten zwischen Davos und Filisur

Ungefähr von Mitte Mai bis zur letzten Oktober-Woche verkehrt zwischen Davos Platz und Filisur fahrplanmäßig zweimal pro Tag (vormittags und nachmittas) je Richtung eine historische Zugkomposition aus den 1920-er Jahren. Sie besteht aus der Kult-Lokomotive "Krokodil", den grünen historischen Personenwagen und einem offenen Aussichtswagen. In knapp 40 Minuten führt die Reise durch die wildromantische Zügenschlucht, über den berühmten Wiesner-Viadukt bis nach Filisur. Dabei legt der Lokführer drei "Langsamfahrten" ein – was den Fahrgästen die Möglichkeit gibt, die beeindruckende Landschaft noch intensiver zu genießen und faszinierende Erinnerungsfotos zu schießen. Beeindruckend ist auch, dass diese historischen Fahrten mit den normalen Fahrkarten ohne Aufpreis genutzt werden können. Auch die Gästekarten der Gemeinde Filisur und des Tourismusverbands Destination Davos Klosters sind gültig.

Beim Ausflug in vergangene Bahnzeiten kann man sich auch verpflegen: In Zusammenarbeit mit der IG Zügen-Landwasser (), die u.a. Führungen zum Wiesner-Viadukt anbietet, wurden neue Gastro-Angebote kreiert: Das "Zügabeizli" am Bahnhof Wiesen ist für die Gäste stets geöffnet. Zudem wird an den Wochenenden im Juli und August auf dem historischen Zug ein kleines Catering-Angebot geführt.

Mit Bahn und Bike durch Graubünden

Insgesamt stehen über 4000 Kilometer markierte Radwege (in der Schweiz "Velowege") und Biketrails im größten Schweizer Kanton zur Auswahl. Je nach Lust, Laune und Kondition geht es mit Muskelkraft oder Strom-Unterstützung dem Gipfel entgegen. Mountainbiker treten zum Bergpreis auf dem Bernina an und Trendsetter flitzen mit dem Trottinett von Arosa nach Litzirüti. Auf dem E-Bike lässt sich der Swiss Grand Canyon fast wie im Flug entdecken. Viele der Velowege und Biketrails verlaufen entlang der Schienen der RhB.

Rhätische Bahn 2
Foto © Andreas Hollinek

Wer müde Beine bekommt, kann jederzeit umsteigen: Die RhB hat die passenden Angebote für Velofahrer im Gepäck – vom graubündenPASS Bike über schnelles Reisegepäck bis zu Velo-Tageskarten, wobei die Bikes selbst verladen werden. Die Mitarbeiter der RhB lotsen Velofahrer nicht nur auf die richtige Schiene, sie kennen auch die besten Touren wie die Uina Bernina Bike-Route, die zu den reizvollsten Strecken der Alpen gehört.

Doppeltes Fahrerlebnis in den gelben RhB-Cabrios

Scheiben haben die offenen Aussichtswagen keine, eine Heizung ebenfalls nicht. Dafür gibt es Fahrtwind, Frischluft und himmlisches Vergnügen. Im Sommer verkehren die offenen Aussichtswagen auf der Bernina-Linie und der Arosa-Linie. Die Cabrio-Wagen der RhB fahren bei gutem Wetter im Juli und August täglich zwischen Pontresina und Tirano auf der UNESCO Welterbestrecke. Auf der Arosalinie zwischen Chur und Arosa verkehren die Cabrio-Wagen von Mitte Juni bis Anfang September jeweils von Montag bis Samstag. Gegebenenfalls gibt es Ausnahmetage. Zu beachten ist auch, dass die Platzzahl in den offenen Aussichtswagen beschränkt ist.

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