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Kakao

Einer der wichtigsten von den europäischen Eroberern aus Mittelamerika in den alten Kontinent "entdeckten" Schätze ist das sogenannte "braune Gold", der Kakao. Aus den Samen der Kakaopflanze wird Kakaopulver hergestellt, der Grundstoff für bekömmliche Getränke und köstliche Schokolade. Und das Gute daran: Weise genossen, kann Kakao auch der Gesundheit dienen.

Die Geschichte der Kakaopflanze geht bis ins Jahr 1100 v.Chr. zurück. Aus dieser Zeit datieren die ersten in gemachten Funde, die Aufschluss über die Nutzung der Kakaopflanze geben. Aus dem 14. Jahrhundert ist überliefert, dass die Azteken Kakao als ein Geschenk des Gottes Quetzalcoatl erachteten und sie die Pflanze als "heilig" empfanden.

Ab dem 17. Jahrhundert begann dann die industrielle Nutzung der Kakaopflanze, und damit auch die Ausweitung der Anbaugebiete Richtung und . Die Elfenbeinküste ist mit einer Gesamtproduktion von über 5 Millionen Tonnen der weltweit wichtigste Produzent.

Der weltweite Handel mit Kakao konzentriert sich auf wenige Länder und Unternehmen. Laut Fair Trad Österreich produzieren 7 Länder über 90 Prozent der Kakaobohnen weltweit, und 5 Unternehmen kontrollieren rund 80 Prozent des Handels. Darüber hinaus ist der Weltmarktpreis von Rohkakao besonders anfällig für Schwankungen, was ihn zu einem "beliebten" Spekulationsobjekt macht. Weitere "Dornen" im Zusammenhang mit dem Anbau von Kakao sind das Entstehen von Monokulturen, die Landflucht und die Kinderarbeit. Um all dem entgegenzuwirken, sind einige der großen Schokoladenhersteller auf "Fare Trade" () umgestiegen; ein Beispiel, dem hoffentlich bald auch alle übrigen Hersteller folgen werden, da der Anteil fair gehandelter Schokolade noch immer nur einen geringen Teil der Anbaumenge betrifft.

Kakao Fair Trade
Foto: © Fair Trade Österreich /

Der edelste aller nach Europa exportierten Edelkakaosorten ist der Criollo Kakao. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er kaum Bitterstoffe enthält. Fast der ganze Exportanteil von Criollo Kakao stammt aus .

Kakao enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe; darunter und , Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die Elastizität der Blutgefäße und den auswirken kann. Das wiederum hat positive Auswirkungen auf die und – damit einhergehend – das Risiko, einen oder einen Schlaganfall zu erleiden. Weiters enthält Kakao , , sowie Theobromin und Theophyllin, zwei Wirkstoffe, die sich stimulierend auf den Kreislauf und das zentrale Nervensystem auswirken.

Beim Genuss von Schokolade muss jedoch beachtet werden, dass deren hoher Zuckergehalt die gesundheitlichen Vorteile des Kakaokonsums ins Gegenteil verkehrt. Während 100 Gramm Kakao nur 250 Kalorien haben, haben 100 Gramm Schokolade 500 Kalorien. Da braucht es ungefähr 90 Lauftraining, um das zu kompensieren.

Wer sich gesundheitsbewusst ernährt, greift daher zu Schokolade mit a) hohem Kakaogehalt (so um die 70 Prozentanteil) und b) möglichst geringem Zuckergehalt. Kakaohältige Getränke sollte man sich am besten nach eigenen Rezepten zusammenmixen, da deren Zuckeranteil im Normfall viel zu hoch ist.

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