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Kren / Meerrettich / Wasabi

Meerrettich (Armoracia rusticana) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist im süddeutschen Sprachraum, in dem er breit angebaut wird, auch als Kren bekannt (siehe auch ). Vor allem die Wurzel des Meerrettichs wird als Gemüse, Gewürz (z.B. in Form von ) und in der Heilkunde verwendet.

Ursprümglich aus Ost- und Südeuropa stammend, wird Meerrettich in Deutschland und Österreich erst seit dem Mittelalter zunächst als Heilpflanze und dann auch als Gewürz angebaut. Meerrettich gedeiht auf einem nährstoffreichen Boden und bevorzugt einen sonnigen Platz. Die Aussaat der Pflanze erfolgt im Frühling. Zur Blüte gelangt sie im Juni bis August. Meerrettich besitzt kleine weiße Blüten, welche in Rispenform wachsen. Für Heil- und Genusszwecke wird die Wurzel der Pflanze verwendet, welche im Spätherbst oder im Vorfrühling geerntet wird. Diese ist außen hellgelb und innen weiß.

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Kren / Meerrettich

Die Wurzel des Meerretich ist zwar in unverarbeiteten Zustand geruchslos, wird sie aber geschnitten oder gerieben, gibt sie einen stechenden Geruch ab und führt zur Tränenbildung. Da die ätherischen Öle scharf aufsteigen und die Sekretion aus den Nasenschleimhäuten fördern, führt das Reiben der Wurzel bereits zu einer therapierenden Wirkung. Die Schärfe der Öle erklärt auch die Anwendung des Meerretichs als intensives Gewürz. Der japanische Meerretich, Wasabi, welcher zwar grün und schärfer ist als der hiesige Meerretich, ist ein gutes Beipiel für diese Anwendung.

Meerrettich enthält Inhaltsstoffe wie zum Beispiel , , und , , , , , sowie die Senfölglykoside Sinigrin und Gluconasturtiin, Allicin, Flavone, sowie , die unter anderem antibiotisch wirken.

Als Heilpflanze wird der Meerretich vorwiegend eingesetzt, um die zu stärken, sowie bei Grippe und Harnweginfektionen. Er soll auch wirksam gegen Magen-Darm-Störungen sein. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die antibakterielle und antivirale Wirkung des Meerretichs.

In der hat Meerrettich eine heiße thermische Wirkung. Herz, Lunge und Magen sind die ihm zugeordneten Organe. Meerrettich stärkt das Yang und mindert feuchte Kälte in der Lunge und dem Dickdarm sowie dem unteren Erwärmer. Ebenso steht Meerrettich für die Aktivierung von Qi.

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