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Kalzium / Calcium

Calcium (Abkürzung: Ca; eingedeutschte Schreibweise Kalzium) ist wichtigster Bestandteil von Knochen und Zähnen, da es diesen Geweben ihre Stützfunktion verleiht. Zusätzlich ist Kalzium wichtiger Faktor bei der Blutgerinnung, der Durchlässigkeit von Zellmembranen, der Erregbarkeit von Muskeln (auch Herzmuskel) und Nerven, der und der Enzymaktivierung.

Die Regulation im Calciumhaushalt erfolgt durch eine gemeinsame Wirkung von Parathormon, Calcitonin und -Hormon. Die Normwerte für Kalzium im Blutserum betragen bei Frauen und Männern 2,1 bis 2,6 mmol/l. Als empfohlene Tageszufuhr für Menschen über 50 gelten 1200 mg. Beispiele: 0,25 Liter Milch, Buttermilch oder Joghurt enthalten 300 mg, ein Emmentaler-Brot etwa 500 mg Kalzium.

Erhöhte Werte durch

  • Krebserkrankungen
  • Hormonelle Störungen
  • Knochenabbau (Immobilisation)
  • Medikamente
  • Sarkoidose
  • Bluterkrankungen
  • Familiäre Erkrankungen

Dabei können bei etwa der Hälfte der Patienten folgende Symptome auftreten:

  • Vermehrtes Urinieren
  • Erhöhtes Durstgefühl
  • Eventuell Austrocknung (trockene Haut, Schleimhaut,…)
  • Nierenerkrankungen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Verstopfung
  • Herzbeschwerden
  • Psychische Auffälligkeiten
  • Ab Kalziumwerten über 3,5 mmol/l droht eine unter Umständen lebensgefährliche Krise.

Verminderte Werte durch

  • Lebererkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Vitamin D-Mangel
  • Hormonelle Krankheiten
  • Schilddrüsenoperationen (vorübergehend nach der OP möglich)
  • Medikamente
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Muskelzellzerfall
  • Alkoholismus

Dabei können folgende Symptome auftreten:

  • Krämpfe ("Tetanie"), inklusive Stimmritzenkrampf
  • Pfötchenstellung
  • Zucken am Mundwinkel bei Beklopfen der Wange
  • Empfindungsstörungen (Kribbeln, Ameisenlaufen, usw.)
  • EKG-Veränderungen
  • Chronischer Mangel an Kalzium und/oder an Vitamin D führt u.a. zu Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) (im Alter oder durch Ca-Aufnahmestörung aus der Nahrung, usw.)

Ernährung

Kalziumreiche Nahrungsmittel sind , (vor allem und Grünkohl), ; Milch und Milchprodukte; , , , , , , , und . Den Calcium- und Vitamin-D3-Bedarf ausschließlich durch ausgewogene Ernährung zu decken, ist oft schwieriger als gedacht. Messungen haben ergeben, dass in der Praxis nur etwa die Hälfte der empfohlenen Menge erreicht wird. Mehr dazu siehe Stichwort . Bei der Einnahme von wird neben der L-Ascorbinsäure auch Kalzium freigesetzt. Siehe auch das Stichwort .

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