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Erster Weltkrieg

Mit rund 10.800 Toten pro Tag (!) zählte der Erste Weltkrieg zu den absoluten Wahnsinnstaten der Menschheit. Statt auf Verhandlungen zu setzen, um die Modelle des möglichst friedlichen Zusammenlebens den sich ändernden Zeiten und Erfordernissen anzupassen, schmiedeten die Herrscher und ihre Generäle Allianzen und setzten Waffen mit ungeheurer Zerstörungskraft ein, um ihre Macht zu erhalten bzw. zu erweitern.

Erster Weltkrieg 3 Erster Weltkrieg 1

Gravierende soziale Unterschiede, Hegemoniedenken in den Herrscherhäusern und wohl gefüllte Waffenarsenale ergaben eine explosive Mischung, die sich mit dem Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand (Thronfolger Österreich-Ungarns) am 28.06.1914 in entluden und eine fatale Kettenreaktion in Gang setzte, die eine Eigendynamik entwickelte und nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte.

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Die größten "Truppenkontingente" (gemeint sind Menschen) schickten -, , das und in den Kampf. Anderseits mussten Männer (und auch Frauen) aus , , den zum britischen Weltreich gehörenden Ländern, , , , , , und den ihr Leben opfern; etliche freiwillig (weil sie meinten, ihre patriotische Pflicht erfordere dies), die meisten aber, weil sie einberufen wurden und eine "Fahnenflucht" kaum in Frage kam. Als "Lohn" bekamen die Soldaten Orden, Beförderungen, Begünstigungen und Bescheinigungen, auf denen ihre "Heldentaten" bestätigt waren (Name von der Redaktion gerändert):

Erster Weltkrieg 2

Heiliggeistkirche Javorca

1916 erbauten Soldaten der 3. Gebirgsbrigade des XV. österreichisch-ungarischen Korps im Tolminka-Tal eine Friedenskirche zum Gedenken an die vielen Gefallenen der Isonzo-Front bei Tolmin (1915-1917). Die aus Stein und Lärchenholz gefertige Kirche wird dem zugerechnet. Sie zählt mittlerweile zum europäischen Kulturerbe von und ist eine der Hauptstationen am "Weg des Friedens", der Denkmäler und Überreste aus dem Ersten Weltkrieg im oberen miteinander verbindet.

Javorca 1 Javorca 2

Der Bau wurde nach Plänen von Remigius Geyling (1878-1974) errichtet. Geyling war im zivilen Beruf Maler und Bühnenbildner. Im Krieg stand er im Rang eines Oberstleutnants. Leutnant Géza Jablonszky war für die Bauleitung zuständig. Am Glockenturm befindet sich eine Sonnenuhr, das Wappen der Monarchie und die Inschrift "PAX". 1934 wurde von einem italienischen Armeekorps die lateinische Aufschrift "Ultra cineres hostium ira non superest" ("Jenseits der Asche der Feinde schwindet der Zorn") hinzugefügt. In einem Gedenkbuch finden sich 2565 Namen von hier gefallenen österreichisch-ungarischen Soldaten. Adresse / Navi: 5220 Tolmin, Petra Skalarja 4.

Gedenkzentrum am Hartmannswillerkopf

Am elsässischen Hartmannswillerkopf gibt es ein deutsch-französische Historial zum Ersten Weltkrieg. Es ist eine Mischung aus historischem Museum, Gedenkstätte und Bildungseinrichtung. Aufgrund seiner strategisch bedeutenden Lage in 956 Metern Höhe war der Hartmannswillerkopf vom 26. Dezember 1914 bis zum 9. Jänner 1916 Schauplatz erbitterter Gefechte. Die Bergkuppe galt im Ersten Weltkrieg aufgrund der vielen Menschenopfer als der "Menschenfresser". Das Historial soll als Symbol des Friedens und der Aussöhnung alle ansprechen und jeden berühren.

Über das einstige Schlachtfeld führt ein animierter Lehrpfad. Im Auditorium wird der Erste Weltkrieg erläutert (inklusive kartografischer Darstellung der kriegführenden Staaten weltweit und regionaler Schauplätze), Informationen zum Gebirgskrieg, zu Kriegserfahrungen und dem zivilen Leben hinter der Front; weiters eine archäologische Ausstellung mit hier entdeckten Fundstücken. Der Besuch endet in einem Bereich des Gedenkens, der unter der Überschrift "von der Konfrontation zur Zusammenarbeit" steht und wo die BesucherInnen an einem Baum des Gedenkens Botschaften hinterlassen können. Die in deutscher, englischer und französischer Sprache verfügbaren Texte werden an die jeweilige Zielgruppe angepasst und berücksichtigen die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Menschen. Der historische Diskurs wurde durch zwei international renommierten Historiker (Gerd Krumeich und Nicolas Offenstadt) aufgearbeitet. Neben dem Museum sind auch die Gedenkstätte sowie die Krypta täglich und kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. Öffnungszeiten und Eintrittspreise siehe .

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