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Niesen

Das erste Symptom einer Erkältung ist zumeist eine rinnende Nase. Zu Beginn des reagiert der Körper mit dem Schutzreflex Niesen.

Sich dabei die Hand vor den Mund zu halten, gehörte lange Zeit zum guten Ton. Doch inzwischen weiß man, dass das mehr schadet, als hilft. Denn gerade über die Hände verbreiten sich Erkältungsviren rasch. Sie bleiben auf der Haut haften, gelangen so auf allerlei Gegenstände und übertragen sich auf andere Personen. Die bessere Alternative: Beim Niesen das Gesicht abwenden oder in die Armbeuge oder – wenn schnell zur Hand – in ein Taschentuch niesen. So wird den Krankheitserregern ein wesentlicher Übertragungsweg abgeschnitten.

Niesen unterdrücken?

Wer das Niesen des guten Benehmens wegen unterdrückt, tut seinem Körper nichts Gutes. Niesen ist ein Schutzreflex der Atemwege, der dafür sorgt, dass Fremdstoffe wie Staub, Pollen und Krankheitserreger wieder hinaus befördert werden. Doch auch wer den Niesreiz zwar zulässt, aber den Nieser nur durch die Nase heraus lässt, niest falsch. Dabei baut sich in den Atemwegen ein Druck auf, der die Schadstoffe bis in die Nebenhöhlen presst. Also besser frei und kräftig niesen, aber bitte ins Taschentuch oder in die Armbeuge und nicht in die Hand.

Auf den Händedruck bei der Begrüßung verzichten?

Die Hände gelten als Virenüberträger Nummer eins. Ob Türklinken, Haltegriffe oder eben der besagte Händedruck – über die Finger gelangen die Krankheitserreger schnell von einem zum anderen. Damit der Verzicht auf den Händedruck nicht für Irritationen sorgt, sollte ein kurzer erklärender Satz die Situation entschärfen. Dann kann in der Tat auf den Händedruck bei der Begrüßung verzichtet werden. Generell sinnvoll, aber bei Erkältung ganz besonders, ist das regelmäßige und gründliche Händewaschen.

Was tun, wenn die Nase rinnt?

Absolut gegen die guten Sitten wäre es, lautstark ins Taschentuch zu trompeten und anschließend das Ergebnis zu begutachten. Hierzulande ist es zwar – im Unterschied zum asiatischen Raum – nicht verpönt, sich in der Öffentlichkeit die Nase zu putzen. Es sollte jedoch leise und diskret geschehen. Und wenn es doch einmal eines stärkeren Schnäuzens bedarf, kann dies auf der Toilette erledigt werden. Beim Naseputzen sollte nie gleichzeitig durch beide Nasenlöcher geschnäuzt werden, sondern nacheinander. So wird der Druck abgeschwächt und die Gefahr einer Nebenhöhlenentzündung reduziert.

Bei Schnupfen ist es außerdem wichtig, dass die Schleimhäute wieder schnell belüftet und zum Abschwellen gebracht werden. Dazu empfiehlt sich die Einnahme eines pflanzlichen Schleimlösers (z.B. Myrtol; erhältlich in Apotheken) oder von Nasenöl (z.B. Sesamöl, Bergamottöl oder Nelkenöl; erhältlich an Apotheken und Drogerien).

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