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Orgasmus Mann / Männer

Am Beginn der sexuellen Erregung des Mannes werden einerseits die Bulbourethraldrüsen an der Penisbasis aktiviert (siehe Stichwort ), andererseits beginnt ein Bluteinstrom in die Schwellkörper des Penis.

Beim Höhepunkt der sexueller Erregung (Geschlechtsverkehr oder ) kommt es beim Mann zu einer Ejakulation, zu unwillkürlichen Muskelkontraktionen, zu einer Steigerung der Atemfrequenz und Herzfrequenz, Blutdruckanstieg sowie Veränderungen des Bewusstseins (siehe auch ). Eine Versteifung des Gliedes während des Schlafes (vor allem in den Morgenstunden) ist häufig und kein Anlass zur Besorgnis. Wird es als störend empfunden, hilft Wasserlassen.

"Zu können" ist Männern überaus wichtig. Jeder zweite bis dritte Mann bekommt ab 40 jedoch Probleme mit der Orgasmusfähigkeit. Dies kann zu erheblichen psychischen Problemen (, , , usw.) und zu einer Belastung der Partnerschaft führen. Siehe auch Stichwort .

Foto: Yuri Arcurs, Fotolia.com
Foto: Yuri Arcurs, Fotolia.com

Hilfe bei kleineren Orgasmusproblemen

  • allgemeiner Abbau von (Beruf, Freizeit, Familie)
  • stärkung der sozialen Kompetenz (Selbstbewußtsein, Selbstsicherheit, unbeschwerter Umgang mit Mitmenschen)
  • Erlangen einer positiven Einstellung zum eigenen Körper
  • Orgasmustraining durch (besonders angenehm und hygienisch unter der Dusche)
  • anregendes Vorspiel beim unter Ausnutzung aller erogener Zonen (oft gibt es solche, von denen man selbst noch gar nicht wusste, dass sie in dieser Funktion existent seien) und Sinne (Duft, Musik, Geräusche)
  • Stimulation durch Bilder / Filme (bitte Achtung auf ethische Vertretbarkeit – niemand sollte sich schuldig machen, wenn in diesem Zusammenhang Menschen herabgewürdigt werden bzw. der sexuellen Ausbeutung von Menschen Vorschub geleistet wird!); Vergegenwärtigen dieser Bilder beim Vorspiel
  • Unterbrechung des Teufelskreises Versagensangst / durch ein und/oder durch Einnahme eines die
  • kluges Verhalten: Hat man als Mann das Gefühl, dass da "jetzt nichts daraus wird", sollte man nichts erzwingen; besser man wartet noch zu, bis sich ohne Druck etwas regt, oder aber man verschiebt den Spass auf den Abend oder auf den nächsten Tag und konzentriert sich auf die Befriedigung der Partnerin – das wird ihr gefallen und bewirkt in vielen Fällen, dass plötzlich doch "die Spannung wächst".

In stärker ausgeprägten Fällen

Übrigens: Ein Orgasmus kann und auslösen oder aber auch spontan zum Verschwinden bringen – in manchen Fällen und in Verbindung mit anderen Komponenten aber auch auslösen.

Und noch etwas: Nicht selten veranlassen Potenzstörungen im Zusammenwirken mit einer wenig gefestigten Persönlichkeit bzw. einer herabgesetzten Skrupelschwelle Männer zu Handlungen, die andere Menschen (oft auch Kinder und Jugendliche) psychisch und physisch verletzen. Besonders gefährdet sind Männer, die selbst Opfer sexueller Übergriffe bzw. Demütigungen geworden sind. Stellt man als Mann eine Entwicklung in diese Richtung fest, tut man gut daran, bereits im Frühstadium professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen (offene Gespräche mit dem Partner oder Freunden, professionelle Beratung, Therapie).

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Siehe auch

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