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Chronisches Erschöpfungssyndrom / CFS

Fast ein Viertel der mitteleuropäischen Bevölkerung leidet unter Tagsmüdigkeit und/oder Erschöpfungszuständen. In gravierenden Fällen besteht Handlungsbedarf.

Wenn solche Zustände über mindestens 6 Monate andauern und auch bei ausreichender Nachtruhe und gesundem Lebenswandel nicht verschwinden, besteht der Verdacht auf CFS (Chronical Fatigue Syndrome; chronisches Erschöpfungssyndrom). An CFS leidet etwa 1 Prozent der Bevölkerung, Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Das Hauptsymptom stellt die medizinisch nicht erklärbare chronische Erschöpfung dar, welche nicht als Folge von starker körperlicher oder geistiger Beanspruchung auftritt und auch durch Ruhephasen nicht rückläufig zu beeinflussen ist. Dies führt zu einer deutlichen Aktivitätsminderung der Betroffenen und senkt dadurch die Lebensqualität erheblich.

Gravierendste mögliche Begleiterscheinungen des CFS sind Konzentrationsschwäche, Gedächtnisstörungen, , erhöhte Infektanfälligkeit durch geschwächtes , , , Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen, schmerzhafte Lymphknoten, , und .

Auslöser von CFS werden von der Wissenschaft kontrovers diskutiert und sind großteils noch unklar. Einig sind sich die Ärzte darüber, dass psychische Komponenten, unter anderem auch , bei der Krankheitsentstehung eine bedeutende Rolle spielen.

Ständige Erschöpfungszustände sollten durch eine ärztliche Untersuchung abgeklärt werden. Diese Symptome können nicht nur Ausdruck eines bestehenden CFS sein, sondern möglicherweise auch Hinweise auf eine Vielzahl von zugrunde liegenden organischen Erkrankungen darstellen, welche einer Therapie bedürfen (z.B. , , , Lungen- oder Nierenleiden, , Infektionserkrankungen, Stoffwechselkrankheiten, Krebs, Demenz, Drogenmissbrauch, Ess-Störung usw.).

Die Therapie des CFS ist langwierig und verlangt vom Patienten und seinen Angehörigen Geduld, Toleranz und manchmal auch den Willen zur gemeinsamen Veränderung jener Lebensgewohnheiten, die unter Verdacht stehen, zur psychischen Belastung des Patienten beizutragen. Verhaltenstherapie hat in vielen Fällen zu guten Erfolgen geführt. Etwa ein Drittel der CFS-Betroffenen zeigen mittelfristig eine Besserung.

Bei anhaltender Müdigkeit und Erschöpfung können bereits frühzeitig eingesetzte Gegenmaßnahmen das Entstehen von CFS bzw. dessen weiteren Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Dazu zählen:

Beratung und Hilfe im Rahmen einer Selbsthilfegruppe siehe .

Lektorat dieser Seite durch
Dr. med. Simone Höfler-Speckner

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