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Schulterschmerzen

Bei Schulterschmerzen können viele Alltagsbewegungen zur Qual werden. Dinge von den oberen Fächern eines Regals herunterholen, Taschen tragen, Haare kämmen – all das ist mit verbunden. Tut die Schulter irgendwann dann auch im Ruhezustand empfindlich weh, liegt häufig eine fortgeschrittene des Schultergelenks vor. Ursachen sind zumeist altersbedingte Gelenksabnützung, aber auch fortgeschrittener Gelenkabrieb infolge von Rheuma, schwere Unfälle oder chronische Entzündungen.

Schmerzfrei mobil mit neuer Schulter

Sind die schmerzhaften Bewegungseinschränkungen durch Medikamente, Infiltrationen oder physikalische Therapien nicht mehr beherrschbar, bleibt als Alternative ein künstliches Schultergelenk. Gerade in dem Bereich wurden in den letzten Jahren auch viele Fortschritte erzielt. "Dank verfeinerter Operationstechniken und neuartiger High-Tech-Kunstgelenke können wir heute wesentlich präziser und knochenschonender auf die Anatomie des jeweiligen Patienten eingehen", erläutert der orthopädische Chirurg Oberarzt Dr. Andreas Gfrerrer, .

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So haben sich etwa spezielle, schaftlose Schultergelenksprothesen mittlerweile als besonders effiziente und einzigartige Langzeitlösung erwiesen. Während bei älteren Methoden der Knochen ausgehöhlt und angebohrt werden musste, um den Schaft des künstlichen Gelenkes verankern zu können, stellt die neuere Methode das Gelenk ohne Knochenverlust wieder her und senkt somit das Komplikationsrisiko. Die gute Haltbarkeit dieser Generation von Kunstgelenken wurde auch durch eine kürzlich präsentierte Studie des Landeskrankenhauses Stolzalpe bestätigt: 92 Prozent aller Schulter-Patienten, die in den letzten sieben Jahren mit diesem innovativen Gelenkssystem versorgt worden waren, sind damit sehr zufrieden und würden den Eingriff wieder durchführen lassen. Weltweit zeigt sich in den letzten 10 Jahren ein markanter Anstieg dieser neuesten Generation von künstlichen Schultergelenken.

Vorteile

"Im Vergleich zur Schaftprothese ist der Eingriff weit weniger invasiv und damit deutlich schonender und komplikationsärmer. Operationszeit und Narkosedauer sind kürzer und die schmerzfreie Mobilisierung des Patienten kann wesentlich rascher erfolgen", meint Orthopäde Gfrerrer. Patienten können wieder vielen Aktivitäten, auch sportlicher Betätigung, schmerzfrei nachgehen.

Nachbehandlung wichtig für Behandlungserfolg

Entscheidend für schmerzfreien Alltag und Freizeit ist auch die Nachbehandlung – unabhängig davon, welche Prothese eingesetzt wurde: Bereits am ersten Tag nach der Operation sollte noch im Krankenhaus die Physiotherapie beginnen. Das Tragen einer speziellen Schulterschlinge hilft den Muskeln, besser zu verheilen.

Um das Operationsziel – Stabilität des Schultergelenks und muskuläre Balance – zu erreichen, ist aber auch die aktive Mitarbeit des Patienten, etwa bei der (sie sollte etwa 6 Wochen nach dem Eingriff starten), gefragt. „In der Zeit danach ist sportliche Betätigung nicht nur möglich, sondern sehr empfehlenswert, um die Muskulatur zu stärken. Günstig sind grundsätzlich jene Sportarten, die wenig Sturzgefahr bergen, wie etwa Nordic Walking, Skilanglauf, Wandern, Schwimmen oder Tanzen“, rät dazu Prim. Dr. Sascha Sajer, Ärztlicher Leiter der Dr. Dr. Wagner Kur- und Rehagruppe.

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