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Milch / Frischmilch / Kinderfrischmilch

Die energieliefernden Nährstoffe von Milch sind (Milchzucker), Fett (kurzkettige und daher leicht verdauliche Fettsäuren) und ().

Weiters enthält Milch Mineralstoffe, vor allem und sowie eine Reihe von . Milch ist ein überaus wichtiges Lebensmittel für die Gesunderhaltung von Knochen und . Mehr dazu siehe auch die Stichwörter sowie .

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Bei etwa 15 Prozent der erwachsenen europäischen Bevölkerung besteht eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker. Gute Alternative: . Mehr dazu siehe Stichwort .

Die in Österreich unter der Bezeichnung Kinderfrischmilch im Handel feilgebotene Milch ist von besonders guter Qualität. Die im beschriebenen Auflagen für österreichische Hersteller und Verarbeiter gehen über die Milchhygiene-Verordnung bzw. über europäische Richtlinien teilweise hinaus. Fettarme Milch wird als Magermilch bezeichnet.

Auszüge aus den Bestimmungen

Die amtstierärztliche Kontrolle des Kuhbestandes muss mindestens viermal jährlich erfolgen. Im Kuhstall dürfen Schweine, Ziegen und Hausgeflügel weder gehalten noch geduldet werden. Hausgeflügel ist auch von Futterlagerplätzen fernzuhalten.

Das Pflege- und Melkpersonal der Tierbestände muss frei sein von Tbc und muss den Bestimmungen des Bazillenausscheidungsgesetzes, BGBl. Nr. 153/1945, in der geltenden Fassung entsprechen. Weiters dürfen Personen mit ansteckenden Krankheiten oder mit einem ekelerregenden Hautleiden bei der Milchgewinnung nicht tätig sein.

Das erstmalige Inverkehrbringen der Milch nach dem Abkalben darf frühestens nach sechs Tagen erfolgen. Nach Verwerfen darf die Milch erst nach Zustimmung des behandelnden Tierarztes in Verkehr gebracht werden. Von Kühen, welche mit Arzneimitteln behandelt wurden, die Rückstände in Milch verursachen, darf die Milch nach einer vom Tierarzt verordneten Absetzfrist in Verkehr gebracht werden.

Die Regelungen der Milchhygiene-Verordnung werden insofern erweitert, dass zwischen Gewinnung und Erhitzen nicht mehr als 24 Stunden liegen dürfen. Pasteurisierte Kinderfrischmilch weist den natürlichen Fettgehalt auf, mindestens aber 3,6% Fett. Der Keimgehalt der Rohmilch darf bei der Übergabe vom Erzeuger an den Be- und Verarbeitungsbetrieb nicht mehr als 50.000 aerobe Keime pro ml betragen. Der Gehalt an somatischen Zellen muss im Mittel unter dem Wert von 250.000 pro ml liegen, wobei der Einzelwert 350.000 Zellen pro ml nicht Überschreiten darf.

Alle darauffolgenden Vorgänge (z. B. Kühlung, Umpumpen, Transport usw.) haben so zu erfolgen, dass keine nachteilige Beeinflussung der Rohmilch erfolgte und der Keimgehalt 100.000 Keime pro ml (nach ÖNORM ISO 6610 oder gleichwertiger Methode), gemessen vor dem Pasteur, nicht überschreitet. Die Übernahme und Verarbeitung muss getrennt von sonstiger Milch erfolgen.

Pasteurisierte Milch muss durch Kurzzeiterhitzung (mindestens 15 Sekunden bei 71,7 Grad Celsius bzw. vergleichbare Relation) oder durch ein Verfahren der Pasteurisierung gewonnen worden sein, bei dem unterschiedliche Zeit- und Temperaturrelationen mit gleicher Wirkung verwendet werden. Außerdem muss sie im Phosphatasetest eine negative und beim Peroxidasetest eine positive Reaktion zeigen. Nach der Pasteurisierung muss die Milch sofort abgekühlt werden, damit schnellstmöglich eine Temperatur von höchstens 6 Grad Celsius erreicht wird (gem. Milchhygiene-Verordnung 1993, Anhang C, Kap. I, 4a).

Als Frischebezeichnung ist der der Pasteurisierung folgende Tag auszuzeichnen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Lagerbedingungen sind gemäß Lebensmittelkennzeichnungsverordnung 1993 anzugeben. Empfohlen wird eine Lagertemperatur von höchstens Grad Celsius.

Nähere Angaben zu den lieferbaren Kapiteln und Teilkapiteln des Österreichischen Lebensmittelbuches (Codex alimentarius Austriacus) erhalten Sie beim Verlag Brüder Hollinek.

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Siehe auch

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