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Wetterfühligkeit

Bei Wetterfühligkeit besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber Witterungserscheinungen wie z.B. Luftdruckschwankungen, Föhn, Hitzewellen, wechselnde Luftfeuchtigkeit, drückende Luft oder Gewittern.

Sie wirkt sich auf Allgemeinbefinden, Stimmung und Leistungsfähigkeit aus. Wetterfühligkeit tritt bei etwa 30 Prozent der mitteleuropäischen Bevölkerung auf. Frauen sind dreimal so häufig betroffen wie Männer. Besonders ältere Menschen leiden darunter, aber auch Herz- und Kreislaufkranke, Asthmatiker sowie Menschen mit chronischer Bronchitis. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, Stress, Fehlernährung, Bewegungsmangel, Nikotinkonsum und Alkoholkonsum.

Eine Hypothese zur Wetterfühligkeit geht davon aus, dass sensible Menschen, die subjektiv wetterfühlig sind, nicht nur auf eine Veränderung des Luftdrucks, sondern auch auf das Auftreten von Sferics-Ereignissen reagieren. Sferics sind extrem kurze elektromagnetische Impulse, die durch meteorologische Prozessen ausgelöst werden. Neben Veränderungen des Luftdrucks reagiert der Körper auch auf die elektromagnetischen Wellen, deren Maximum unter 24 kHz liegt.

Häufigste Beschwerdebilder

  • bei Einströmen atlantischer Kaltluft und anhaltendem Schlechtwetter.
  • Niederer bei warm-feuchtem Wetter bzw. Föhn.
  • bei Einströmen atlantischer Kaltluft bzw. hochreichender Kaltluft.
  • und/oder bei nachhaltiger Warmluftzufuhr bzw. Föhn.
  • bei Einströmen atlantischer Kaltluft und im Zentrum eines Tiefdruckgebiets.
  • Infektionen bei warm-feuchtem Wette.
  • Koliken und Krämpfe bei Einströmen atlantischer Kaltluft.
  • bei Einströmen atlantischer Kaltluft oder Föhn.
  • (Achtung: erhöhte Unfallgefahr!), Gereiztheit, bei Einströmen atlantischer Kaltluft, aber auch bei nachhaltigem Einströmen von Warmluft sowie bei Föhn.
  • bei kaltem Hochdruckwetter oder Föhn.
  • , , Operationsnarben, alte Knochenbruchstellen bei Einströmen atlantischer Kaltluft und anhaltendem Schlechtwetter (nass und kalt).
  • vor einer Schlechtwetterfront, vor Gewitter, bei windigem Wetter und Föhn bzw. generell bei Wechsel der Großwetterlage.
  • .

Tipps gegen Wetterfühligkeit

  • Abhärten (, , Spaziergänge bei jedem Wetter)
  • Beobachten, bei welchem Wetter man welche Unpässlichkeiten hat und dann persönliche Strategien entwickeln (Wetterfühligkeitstagebuch schreiben; siehe unten)
  • Gesunde Ernährung bzw. Heilmittel auf pflanzlicher Basis, die gegen die persönlichen Symptome wirken; schweres Essen vermeiden
  • Schlafen (ausreichend lang, optimal gut, in Zeiten des Unwohlseins Nachmittagsschlaf).
  • (beeinflusst den Hormonspiegel; dieser wiederum kann Einfluss auf das Ausmaß der Wetterfühligkeit haben)
  • Stuhlentleerung ("Defäkation")
  • Stressfaktoren abbauen (siehe Stichwort )

Wenn herkömmliche Methoden nichts fruchten und der Leidensdruck durch die Beeinträchtigungen groß ist, können Sie versuchen, mit Akupunktur eine Besserung der Beschwerden zu erreichen.

Wetterfühligkeitstagebuch

Welche persönliche Maßnahmen einem helfen, bestimmte Wetterlagen besser zu verkraften, kann sehr gut durch Führen eines Wetterfühligkeitstagebuchs herausgefunden werden. Immer dann, wenn Sie denken, dass das Wetter gerade einen negativen Einfluss auf Ihre Befindlichkeit hat, notieren Sie die Wettererscheinungen (inklusive Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit). In eine zweite Spalte schreiben Sie die persönlichen Gegenmaßnahmen. In der Dritten Spalte notieren Sie Erfolg bzw. Misserfolg Ihrer Eigenbehandlung. Werten Sie die Aufzeichnungen aus und legen Sie für sich eine Vorbeugestrategie zurecht.

Lektorat dieser Seite durch
Dr. med. Simone Höfler-Speckner

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