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"Wir alle sind nur BesucherInnen dieser Zeit, dieses Ortes. Wir sind auf der Durchreise. Unsere Aufgaben hier sind Beobachten, Lernen, Wachsen, Lieben – und dann nach Hause zurückkehren." [Sprichwort der Aborigines]. Nach Hause zurückkehren setzt aber voraus, dass man sich öfter einmal auf die Reise macht – ob nach innen oder in Richtung neuer Horizonte. Dazu wünschen ich allen meinen LeserInnen viel Freude und Mut – denn vieles in uns bleibt jung. Mögen Ihnen unsere Seiten dafür ein informativer und unterhaltsamer Wegweiser sein.

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Aktuelles

21.07.2021. Die Ferienregion TirolWest kann mit einer neuen Attraktion aufwarten: dem Tiroler Burgenweg. "Um die Perlen unserer Region miteinander zu verbinden, haben wir einen interaktiven Themenweg ins Leben gerufen", so Simone Zangerl, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes TirolWest. Die fünf Burgen der Region – Schloss Landeck, Schloss Biedenegg, Schloss Wiesberg, Burgruine Schrofenstein sowie die Ruine Kronburg – bilden das thematische Kernstück des Weitwanderweges und machen ihn zu einem überregionalen Ausflugsziel für große und kleine EntdeckerInnen. Der Themenweg misst 60 Kilometer Länge. Mit , , , , und führt er in mehreren Etappen durch alle sechs Orte der Ferienregion TirolWest. Abstecher nach und holen auch das Paznauntal sowie den Tourismusverband Imst mit ins Boot. Idealerweise teilt man sich die Tour in 5-Tagesetappen ein. Leitthemen der Tourismusregion – Kultur, Genuss, Heilwasser, Natur und Berg – werden entlang des Weges aufgegriffen und bekommen dadurch eine noch stärkere Beziehung zueinander. Es gibt zahlreiche attraktive Einkehr- sowie Übernachtungsmöglichkeiten.

Bei der Planung der Tour und auf der Wanderung selbst, hilft einem eine eigens geschaffene App. Weicht man von der Strecke ab, wird man durch ein akustisches Signal darauf aufmerksam gemacht. Gleichzeitig wird die App zum digitalen Wanderführer und informiert an ausgewählten Stellen via Push-Funktion über Sehenswürdigkeiten, Aussichts- und Fotopunkte, Unterkünfte, Einkehrmöglichkeiten, Versorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen sowie sehenswerte Natur- und Kulturdenkmäler. Zudem wird im Umfeld der fünf Burgen jeweils eine Solarbank aufgestellt, welche abseits stationärer Ladestruktur das Aufladen des Smartphones ermöglicht.

Simone Wiesauer: Tiroler Burgenweg
Foto © Roman Huber

25.05.2021. Bei der Wahl der Narzissenprinzessinnen hatte man sich in den vergangen Jahren offenbar auf einen ganz bestimmten Frauentyp fixiert. Dabei wurde es vom Narzissenfestverein verabsäumt, der Tatsache gerecht zu werden, dass die Schönheit der im Ausseerland lebenden Frauen – wie alles in der Natur – von Variantenreichtum geprägt ist. Heuer ging die Wahl wenigstens einen kleinen Schritt in Richtung Vielfalt. Simone Wiesauer: "Ich habe schon überlegt, mich als Hoheit zu bewerben, doch Corona machte mir einen Strich durch die Rechnung", berichtet Simone Wiesauer aus Bad Goisern. Dass sie nun zur Narzissenprinzessin 2021 gekrönt worden ist, freut die 28-jährige diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin daher ganz besonders. Als Gast hat sie das größte Blumenfest des öfteren besucht. Am meisten haben die Oberösterreicherin die eindrucksvollen und vor allem kreativen Narzissenfiguren fasziniert. "Jetzt freue ich mich auf die neuen Herausforderungen", betont Simone Wiesauer, die nun ein Jahr lang mit Königin Petra Ladreiter und Prinzessin Katharina Raich das Ausseerland-Salzkammergut repräsentiert. Die Hoheit liebt ihre Tätigkeit im Evangelischen Alten- und Pflegeheim Bad Goisern. In ihrer Freizeit macht sie Yoga, geht gerne joggen und genießt ausgedehnte Wanderungen im schönen Salzkammergut.

Simone Wiesauer: Narzissen Prinzessin 2021
Foto © Martin Wigelbeyer / Narzissenfestverein

Das Narzissenfest mit Stadtkorso in Bad Aussee und Bootskorso am Altausseer See findet von 26. bis 29. Mai 2022 zum 62. Mal in der Region Ausseerland-Salzkammergut statt. Veranstalter ist der Narzissenfestverein. Der Verein wurde 1983 zur Heimat- und Denkmalpflege im Ausseerland gegründet. Seit Jänner 2019 ist Ing. Rudolf Grill Obmann des Vereins. Er und sämtliche Vereinsfunktionäre üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. 3000 Helfer aus der Region beteiligen sich an den Arbeiten am Fest.

19.05.2021. Heute machen die Gastgärten wieder auf und werden nach dem langen Lockdown viele Menschen anziehen. Generell locken die höheren Temperaturen die Menschen wieder mehr ins Freie, egal ob zum Picknicken, Spazierengehen oder Baden. Doch überall dort, wo Menschen sich im Freien entspannen, fühlen sich auch die Zecken besonders wohl. Die hohen FSME-Fallzahlen des letzten Jahres haben gezeigt, dass man mit dieser von Zecken übertragenen Krankheit nach wie vor nicht spaßen darf. Viele öffentliche Impfstellen bieten daher nun neben COVID-19-Impfungen auch FSME-Impfungen an. Selbstverständlich kann man sich aber auch bei den Hausärzt*innen gegen das FSME-Virus immunisieren lassen.

Die meisten ÖsterreicherInnen haben das heutige Öffnen der Gastronomie und der Sportstätten, insbesondere der Gastgärten vermutlich schon sehr herbeigesehnt. Ansteckungen mit SARS-CoV2 sollen durch spezielle Sicherheitskonzepte vermieden werden. "Gegen FSME helfen diese Sicherheitskonzepte aber leider nicht, da die Ansteckung nicht von Mensch zu Mensch, sondern in der Regel von der Zecke zum Menschen erfolgt", warnt der Medizinische Mikrobiologe Reinhard Würzner von der Medizin-Uni Innsbruck.

Eine deutsche Untersuchung hat gezeigt, dass Zecken sogar in Biergärten und deren näherer Umgebung vorkommen können. Oft liegen solche Lokale im Grünen und sind damit von hohen Gräsern und Büschen umgeben. Dort ist allerdings auch ein idealer Lebensraum für Zecken, die dann von Menschen unbemerkt abgestreift werden können. Laut Untersuchung wurden sogar in Biergärten in Hamburg Zecken entdeckt. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass man mittlerweile nirgends mehr vor den Spinnentieren und einer möglichen Infektion mit dem FSME-Virus sicher ist. "In Österreich schon gar nicht", betont Würzner. "Bei uns ist kein Bundesland FSME-frei, man kann den Zecken praktisch nur in großer Höhe (über 1500 bis 2000 Meter) entkommen. Daher sind die Impfung und die Auffrischung der Impfung so wichtig."

Zecken halten sich üblicherweise am Boden oder bodennah auf, also auf der niedrigen Vegetation. Ein klassischer Aufenthaltsort von Zecken sind begrünte Waldböden mit Streuschicht. Wer spazieren geht, sollte daher besser auf den Wegen bleiben und Gebüsch, Unterholz und hohes Gras vermeiden. So schön Picknicks auf der grünen Wiese sein können, so sehr sollte man sich bewusst sein, dass auch hier die Zeckengefahr lauert. Besonders, wenn auch noch ein Bach in der Nähe ist. Üblicherweise klettern Zecken nicht höher als einen Meter, die Gefahr kommt von unten, nicht von Bäumen. "Aber auch auf nicht allzu hoch gelegenen Almen haben Zecken schon wiederholt insbesondere Ziegen und über deren Rohmilch Almwirte und Wanderer infiziert", gibt Würzner zu bedenken.

Wer sich im Freien, insbesondere im Gras oder Gebüsch aufhält, muss immer damit rechnen, von einer Zecke gestochen zu werden. Die richtige Kleidung – feste Schuhe, lange Hosen, lange Ärmel, am besten in hellen Farbtönen – können dazu beitragen, das Risiko zu reduzieren. Wer seinen Körper regelmäßig absucht, kann mit etwas Glück Zecken noch vor dem Zustechen entdecken und entfernen. Wenn eine Zecke schon zugestochen hat, kann man durch das Entfernen eventuell noch die Übertragung von Borrelien verhindern, nicht aber jene von FSME-Viren. FSME-Viren werden praktisch unmittelbar nach dem Stich übertragen. Ein weiterer Grund sich dagegen impfen zu lassen.

Die häufigsten Körperstellen, an denen Zecken gefunden werden, sind die Schamgegend, die Oberschenkelinnenseiten, der Bauchnabel und Umgebung, unter den Brüsten, in den Achselhöhlen, an Schultern, Hals und Nacken, am Haaransatz, in der Ohrmuschel und hinter den Ohren, in der Kniekehle und in der Armbeuge. Bei der Suche sollte man besonders auf Larven und Nymphen achten, da sie sehr klein sind und mit Sommersprossen verwechselt werden können.

Nicht vergessen sollte man auch auf die Haustiere als "Zeckentransporter". Beim Spaziergang mit dem Hund verlässt dieser ja schon einmal die Wege und verschwindet im Gras oder Unterholz. Auch Katzen können sich auf ihren Streifzügen Zecken "einfangen". Auf diese Art und Weise können Zecken indirekt ins Haus oder die Wohnung gelangen und das FSME-Virus oder Borrelien übertragen. Daher sollte auch das Fell der Tiere regelmäßig abgesucht und eventuell Rücksprache mit dem* der Tierärzt*in gehalten werden, um weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Die wichtigste Schutzmaßnahme ist aber nach wie vor die Impfung. Die aktuelle FSME-Impfaktion läuft noch bis zum 31. August in den österreichischen Apotheken. In dieser Zeit werden die FSME-Impfstoffe vergünstigt angeboten. Außerdem gibt es noch Zuschüsse von diversen Krankenkassen. Wer nicht weiß, ob er oder sie heuer eine Auffrischungsimpfung benötigt, kann sich jederzeit beim Hausarzt / bei der Hausärztin oder in der Apotheke beraten lassen.

19.04.2021. Erstes Einbiegen der 50plus-er-Innen auf die Zielgerade beim Covid-Marathon: In Vorarlberg, Tirol und dem Burgenland können sich nun schon Menschen über 50 für einen konkreten Impftermin anmelden. Niederösterreich beginnt ab 3. Mai alle über 50 zu impfen. Die anderen Bundesländer werden sicherlich bald nachziehen. Geimpfte haben's gut: Schon 2 bis 3 Wochen nach der Impfung lernt der Körper sich gegen Coronaviren zu wehren. Der Impfschutz baut sich nach und nach auf – bis hin zu über 60 Prozent Schutzwirkung nach der ersten Dosis. 2 bis 3 Wochen nach der zweiten Impfung erhöht sie sich auf über 90 Prozent. Geimpfte können dann sicher sein, nicht mehr so schwer an zu erkranken, dass sie in ein Krankenhaus oder gar auf eine Intensivstation müssen. Darüber hinaus ist nach derzeitigem Wissensstand die Viruslast von Geimpften so gering, dass sie damit – für den Fall, dass sie doch mild an Corona erkranken sollten – kaum andere Personen anstecken können. Bedingt durch die Mutationsproblematik und persönliche Konstellationen, bleibt jedoch ein gewisses Restrisiko bestehen. Das Einhalten von Hygienemaßnahmen (Maske, Abstand, Händewaschen) sollte man sich daher vorerst noch nicht abgewöhnen. Tut man dies, können Geimpfte angstfrei ihren Alltag bestreiten.

Zielgerade Covid-Marathon
Foto © Andreas Hollinek

14.04.2021. Mit der Einbindung der Arztpraxen ist das Durchimpfen nun tatsächlich in Schwung gekommen. Einen sehr großen zusätzlichen Push wird die österreichweite Impfaktion durch die Zusatzlieferung des Vakzins der Firma Pfizer / Biontech erfahren. 1 Millionen Impfdosen mehr: Das ist eine großartige Nachricht! Alle derzeit Impfberechtigten (über 65 Jahre, Risikogruppe, entsprechender Beruf), die einen Juni-Termin bekommen haben, sollten sich daher nun telefonisch um eine Vorreihung bemühen. Und alle, die laut den (bundesländerweise unterschiedlichen) Regelungen noch keinen Termin bekommen können, haben überall dort eine Chance, wo es viele Impf-Abmeldungen gibt bzw. wo die Ärzte und Ärztinnen mehr Dosen aus den Ampullen ziehen dürfen, als dies ursprünglich vorgesehen war. Ist man auf einer "Stand-by-Liste" für übriggebliebene Impfdosen, kann es gut sein, dass man spontan an die Reihe kommt. Falls man persönlich keinen Weg findet, könnte man seinen Hausarzt / seine Hausärztin bitten, einem beratend zur Seite zu stehen. Oder man tauscht sich mit Menschen aus, die es bereits geschafft haben, einen (ganz legalen) "Frühbucher-Termin" zu bekommen.

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Viele Autoren sind enttäuscht, wenn sie ihr Werk einem Verlag anbieten und dieser ablehnt oder nicht reagiert. Wir sind der Meinung, dass jedes gute Manuskript eine faire Chance haben soll. Der novum pro Verlag freut sich über jedes einlangende Manuskript. Vorgangsweise für eine Einreichung: auf A4 Papier ausgedruckt, CD mit Word-Dokument, E-Mail mit Word-Dokument. Unbedingt beisteuern: komplettes Manuskript, Name und Anschrift, ggf. Pseudonym, Telefonnummer, E-Mail, ggf. Abbildungen; idealerweise plus Exposé. Nach Eintreffen der Unterlagen erhalten Sie eine Eingangsbestätigung. Website: www.novumverlag.at. Infos und Kontakt: lektorat@novumverlag.com.

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27.03.2021. Die Stadt Wien ruft alle Menschen über 75 Jahre auf, sich geben SARS-CoV-19 impfen zu lassen. Wer sich bereits vormerken hat lassen, bekommt eine entsprechende E-Mail bzw. eine SMS. WienerInnen, die sich noch nicht für die Coronavirus-Impfung angemeldet haben, können dies jederzeit nachholen, und zwar über

Mit Stand von heute haben sich bereits rund 650.000 in Wien gemeldete Personen für die Impfung registrieren lassen. Bisher wurden österreichweit rund 1,5 Millionen Impfungen verabreicht. Österreich liegt damit im EU-Ranking an 6. Stelle. Die Top-3-Länder im Impffortschritt sind Malta, Ungarn und Estland.

10.03.2021. Mit der Covid-19-Schutzimpfung geht es weiter voran – nun kommen schon die Hochrisikogruppen bzw. Risikogruppen an die Reihe. Wer da dabei ist, kann aus der "Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Definition der allgemeinen COVID-19-Risikogruppe" herausgelesen werden. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Hausarzt / der Hausärzten. Hier der

05.03.2021. Heute noch einmal kalt, nass und gegebenenfalls Schneefall – dann aber soll laut Wetterprognose ein erster Schub Frühling kommen. Das Beste, was man in Coronazeiten jetzt tun kann: Möglichst viel Zeit "outdoor" verbringen. Wichtig dabei: die richtige Ausrüstung. Dies kann auch für Nicht-Wanderlustige von Vorteil sein – z.B. wenn sie ab Mitte bzw. Ende März im Schanigarten gemütlich speisen und trinken.

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26.02.2021. Jetzt ist es sicher: Das Pfizer-Biontech-Vakzin ist nicht nur hochwirksam (94 Prozent Schutz vor argen bzw. fatalen persönlichen Krankheitssymptomen), es bewahrt auch davor, dass Geimpfte mit milden Symptomen unwissentlich ungeschützte Menschen anstecken (92 Prozent Schutz vor Ansteckung anderer Menschen). Damit wird es nach heutigem Wissensstand (plus/minus neuartige Mutationen) entscheidend bei der Eindämmung der Virusverbreitung mithelfen können. Das ergab eine in Israel durchgeführte Studie, die 600.000 Geimpfte mit 600.000 Ungeimpften verglich. Und noch eine gute Nachricht: Auch der Impfstoff der Firma AstraZeneca wirkt in allen Altersgruppen sehr gut. Eine Studie an über 5 Millionen geimpften Personen bescheinigte dem Impfstoff AZD1222, dass er zu 94 Prozent schwere Covidverläufe vermeiden hilft. Nach dem Impfstoffeinsatz zeigte sich ein signifikanter Rückgang an covidbedingten Krankenhausaufenthalten bzw. der Mortalitätsrate.

22.02.2021. Erfolgreich altern und dabei körperlich aktiv und geistig fit bleiben – ein Ziel für viele. Doch machen die von der Regierung verordneten COVID-19-Lockdowns dem einen Strich durch die Rechnung? ForscherInnen der Wirtschaftsuniversität Wien und der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften haben untersucht, wie alte Menschen mit der Herausforderung des Lockdowns umgehen und welche Implikationen diese für einen aktiven Lebensstil jenseits der 60 haben.

Social Distancing hat einen ambivalenten Effekt auf Menschen über 60. Das ist das Ergebnis einer Studie von Lukas Richter, Projektmitarbeiter am Institut für Soziologie und Empirische Sozialforschung der WU und Theresa Heidinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum Gerontologie und Gesundheitsforschung der Karl Landsteiner Privatuniversität. Die beiden haben auf Basis der Daten von 500 Personen im Alter von 60 oder älter untersucht, wie sich ihr Verhalten während des ersten Lockdowns verändert hat.

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Foto © Andreas Hollinek

Grundsätzlich halten sich alte Menschen zu einem Großteil an die Vorgaben der Regierung. Der Einfluss des Lockdowns macht sich insbesondere auf die physische Aktivität bemerkbar: 36 Prozent der Befragten trainieren weniger als üblich, 17 Prozent sogar gar nicht mehr. Dahingegen nimmt die geistige Aktivität im Lockdown zu: Senior/inn/en schauen mehr fern, lesen mehr Zeitung und setzen sich somit geistig häufiger mit dem Geschehen auseinander. Alltagsaktivitäten wiederum leiden unter dem Lockdown stark: Die Hälfte der Befragten hat ihr Einkaufverhalten stark eingeschränkt, ein Viertel ging sogar gar nicht mehr einkaufen und insbesondere ehrenamtliche Aktivitäten wurden eingestellt. Am meisten überraschte die ForscherInnen, dass die Pandemie einen positiven Einfluss auf die Anzahl der sozialen Kontakte älterer Menschen hatte: 81 Prozent der Befragten haben mehrfach in der Woche mit ihren Kindern und Enkelkindern gesprochen. "Es scheint, die Pandemie hat Familien näher zusammengebracht", sagt Lukas Richter. Aber auch der Kontakt mit Freunden und Bekannten stieg im Lockdown an.

Aber was ist "Erfolgreiches Altern"? Die ForscherInnen bauen auf einem Modell auf, das erfolgreiches Altern wie folgt definiert: geringe Wahrscheinlichkeit an einer Krankheit oder an einer krankheitsbedingten Beeinträchtigung zu leiden; hohe kognitive und körperliche Leistungsfähigkeit; aktive Gestaltung des Lebens. Die Ergebnisse zeigen, dass erfolgreiches Altern während der COVID-19 Pandemie eine Herausforderung ist. So führt das Befolgen der Maßnahmen um Erkrankungen zu verhindern, häufig zur Reduktion der aktiven Gestaltung des Lebens und zu weniger körperlichen Aktivitäten. Dies wiederum vermindert die Chance zur Vermeidung von Krankheiten. Die StudienautorInnen Richter und Heidinger: "Die Ergebnisse zeigen, dass der Lockdown ganzheitlich betrachtet nicht die einzige Lösung für alte Menschen sein kann. Wir brauchen dringend Konzepte und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die ein erfolgreiches Altern auch in einer Pandemie ermöglichen."

03.02.2021. Morgen in zwei Wochen wird es für die NASA spannend. Ihr "Perseverance Rover" soll am 18. Februar 2021 landen. Dauer der Mission: ein Mars-Jahr – das entspricht ungefähr 687 Erd-Tagen. Hauptziele der Mission sind die Suche nach Hinweisen, dass es einstmals am Mars mikrobiologische Lebensformen gegeben hat sowie der Versuch, Sauerstoff zu produzieren – dies als Vorbereitung für eine bemannte Mars-Mission.

18.01.2021. Gute Nachrichten aus Israel: Zwei Studien konnten zeigen, dass die Rate der Neuinfektionen bei der Bevölkerungsgruppe 60plus deutlich gesenkt werden konnte. Man rechnet damit, dass auch die Anzahl an Intensivpatienten sowie die Sterblichkeitsrate bald schon rückläufig sein werden.

12.01.2021. Mit den Covid-Impfungen geht es jetzt zügig voran. Ab sofort können sich hochbetagte Menschen sowie Gesundheits- und Pflegepersonal impfen lassen. Die Anzahl bereits geimpfter Personen in Österreich beträgt mit dem heutigem Tag 53.000. Negative Auswirkungen durch die Impfung: keine. Ab Februar kommen dann "Personen höheren Alters" und Risikogruppen (z.B. DiabetikerInnen) an die Reihe.

Impfschutz Corona Pandemie
Grafik © 50plus.at / Hemera Techn. Inc.

Leider gibt es auch in der Generation 50plus Menschen, die die Impfung "lieber nicht" haben möchten oder "noch zuwarten" wollen. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das nicht begründbar. Vielmehr kommen da persönliche Gründe und Fehlinformationen zum Tragen – immer wieder auch durch FPÖ-nahe Medien und durch Presseaussendungen der FPÖ selbst. Offenbar scheint die FPÖ ein großes Interesse daran zu haben, Österreich zu destabilisieren und Zwietracht in der Gesellschaft zu sähen. Das Zwietrachtsähen ist eine bewährte politische Strategie von populistisch agierenden Politikern wie Trump, Bolsonaro & Co. Wie unverantwortlich dies ist, zeigen die Zahlen: Laut Österreichischer Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie beträgt die Corona-Sterblichkeitsrate für 75- bis 84-Jährige 9 Prozent und für über 85-Jährige sogar bis 28 Prozent – und damit um das 400-fache (!) höher als bei jungen Erwachsenen.

10.12.2020. Derzeit steigt wieder das Risiko, sich anzustecken. Wer auf Nummer sicher gehen will, stürzt sich nicht ins immer dichter werdende Getümmel von stark frequentierten Geschäften und Einkaufszentren, sondern sucht sich ganz bewusst Shops abseits des Hauptstroms. Oder man bestellt im Internet. Die Möglichkeiten, weniger bekannte und/oder regionale Anbieter zu bevorzugen, sind sehr vielfältig.

05.01.2021. Der Verband der Österreichischen Impfstoffhersteller ÖVIH und die PHARMIG, Verband der pharmazeutischen Industrie betonen, dass die Pharmaindustrie ihrer Verantwortung und Verpflichtung zur termingemäßen Produktion sowie Auslieferung des COVID-19-Impfstoffes nachkommt. Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG hält dazu fest: "Die für Österreich bestimmten Impfstoffmengen wurden und werden zeitgerecht und im vereinbarten Ausmaß geliefert. Mit der morgen zu erwartenden Zulassung eines zweiten COVID-19-Impfstoffes kann aus Sicht der Industrie die COVID-19 Impfstrategie wie geplant ausgerollt beziehungsweise umgesetzt werden."

Allein vom Biontech/Pfizer Impfstoff sind aus dem von der EU-Kommission vereinbarten Umfang 5,5 Millionen Dosen für Österreich vorgesehen: 3,5 Millionen über das Basis-Kontingent und 2 Millionen Dosen über ein bereits vereinbartes optionales Kontingent. Bis dato wurden davon 63.000 Impfstoffdosen nach Österreich geliefert und weitere 63.000 werden in den nächsten Tagen erwartet. Danach erfolgt eine wöchentliche Lieferung. Dazu Renée Gallo Daniel, Präsidentin des ÖVIH: "Wir als Impfstoffhersteller leisten unseren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie mit der Entwicklung von Impfstoffen. Bereits frühzeitig und vor der Zulassung fahren die Impfstoffhersteller ihre Produktionskapazitäten hoch, damit sofort in großen Mengen ausgeliefert werden kann. Dies läuft auch plangemäß."

Mit der für morgen erwarteten Zulassung eines zweiten Impfstoffes und weiteren Vakzinen, die bereits im Rolling-Review-Verfahren der europäischen Arzneimittelbehörde EMA sind, kann die Ausrollung der Impfstrategie der Bundesregierung Schritt für Schritt in die weiteren Phasen übergehen. Für jeden, der sich in Österreich impfen lassen möchte, werden im Laufe des Jahres 2021 auch COVID-19 Impfstoffe zur Verfügung stehen. Das gewährleistet das breit aufgestellte Impfstoff-Portfolio der EU. Die herstellenden Unternehmen sind jedenfalls bestens vorbereitet und kommen in vollem Umfang ihrer Aufgabe und Verantwortung in Produktion und Auslieferung nach.

10.12.2020. Derzeit steigt wieder das Risiko, sich anzustecken. Wer auf Nummer sicher gehen will, stürzt sich nicht ins immer dichter werdende Getümmel von stark frequentierten Geschäften und Einkaufszentren, sondern sucht sich ganz bewusst Shops abseits des Hauptstroms. Oder man bestellt im Internet. Die Möglichkeiten, weniger bekannte und/oder regionale Anbieter zu bevorzugen, sind sehr vielfältig.

25.11.2020. Corona macht was mit uns. Aber was? Habe eine Seite eingerichtet, auf der ich covidbedingten Veränderungen des Selbst einen Versammlungsplatz geben möchte. Wer dazu – anonym oder mit Namensnennung – einen Beitrag schicken will, möge sich zuerst auf die Seite gehen und die bisherigen Beiträge ansehen. Auf der genannten Seite befindet sich auch ein E-Mail-Link für Ihren / deine Zusendung.

Was Corona aus mir gemacht hat
Foto © Andreas Hollinek

19.11.2020. Das Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten hatte im Jahr 2012 ein Literaturempfehlungsprogramm mit dem Titel schreibART AUSTRIA ins Leben gerufen. Dieses Programm erlebt nun mit seiner dritten Ausgabe eine Fortsetzung: 16 österreichische Autorinnen und Autoren, die Qualität und Reichtum, aber auch stilistische Vielfalt der gegenwärtigen Literaturproduktion in unserem Land erlebbar machen, sind darin vertreten: Reinhard Kaiser-Mühlecker, Radek Knapp, Nicolaus Mahler, Birgit Birnbacher, Harald Darer, Paul Divjak, Laura Freudenthaler, Marie Gamillscheg, Semier Insayif, Barbi Markovic, Lydia Mischkulnig, Teresa Präauer, Robert Prosser, Margit Schreiner, Andrea Winkler, Ivna Žic. Ausgewählt wurden sie von einer Jury bestehend aus Bernhard Fetz, Angelika Klammer, Evelyne Polt-Heinzl und Brigitte Schwens-Harrant.

schreibART AUSTRIA versteht sich als Empfehlungsprogramm des Außenministeriums mit dem Ziel, eine neue Generation von Autorinnen und Autoren aus Österreich einem breiten internationalen Publikum zugänglich zu machen. Die soeben erschienene Publikation, die auch über die Website des BMEIA als PDF abrufbar ist: abrufbar ist, ist über die österreichischen Kulturforen und alle österreichischen Vertretungsbehörden im Ausland erhältlich. Sie enthält Biografien und Bibliografien der ausgewählten Autorinnen und Autoren sowie Leseproben. Sie richtet sich an ein internationales Publikum, Literaturagenten, Verlage und Literaturveranstalter im Ausland.

Begleitend zu dieser Publikation wurden in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur (ÖGfL) Videos aufgezeichnet, die in den kommenden Wochen unter dem Titel schreibART ONLINE veröffentlicht werden. Die 16 Autorinnen und Autoren geben darin im Gespräch mit dem Germanisten und Leiter der ÖGfL, Manfred Müller, Auskunft über ihre Arbeit und lesen kurze Ausschnitte aus ihren aktuellen Texten. Herstellung, Kamera und Schnitt besorgte Tina Feyrer. Die Videos werden auf allen Internet-Kanälen der ÖGfL zu finden sein. Über die Online-Dienste des Außenministeriums und seines Vertretungsnetzes sowie der Österreich-Bibliotheken werden sie ab sofort weltweit verbreitet.

Die Österreichische Gesellschaft für Literatur hat die Veröffentlichung der Videos auf ihrer Homepage gestartet: https://www.ots.at/redirect/ogl . Den Beginn machen Laura Freudenthaler, die im Rahmen des Bachmannpreises 2020 mit dem 3Sat-Preis ausgezeichnet wurde, und Nicolas Mahler. Noch im November folgen Lydia Mischkulnig (18.11.) und Radek Knapp (25.11.).

Schon jetzt können auf dieser Homepage Videos mit Autorinnen und Autoren der zweiten Ausgabe von schreibART AUSTRIA gestreamt werden, die seit Beginn der pandemiebedingten Einschränkungen im Kulturbereich von den österreichischen Kulturforen und Vertretungsbehörden im Ausland über die sozialen Medien zugänglich gemacht wurden. Mit dieser Initiative will das Außenministerium aktiv zum internationalen Erfolg des zeitgenössischen österreichischen Literaturgeschehens beitragen.

16.11.2020. Während in Österreich die Lage rund um die Spitals- und Intensivbetten dramatisch wird, nehmen die gute Nachrichten rund um den Hoffnungsschimmer Covid-Impfung zu. Nun gibt es offenbar schon einige Impfstoffe, die offenbar in der Lage sind, die massenhafte Verbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern. Weiters könnte es schon bald Medikamente geben, die jenen Menschen helfen könnten, die schwer am Coronavirus erkrankt sind. Ergebnisse zur Langzeitverträglichkeit dieser Neuentwicklungen gibt es freilich noch keine.

Zur politischen Entwicklung rund um die Pandemie gibt es eine sehr unerfreuliche Entwicklung. Alle drei Oppositionsparteien (SPÖ, NEOS und FPÖ) verweigern den nationalen Schulterschluss bei der Pandemiebekämpfung und versuchen mit teilweise absurd anmutenden und widersprüchlichen Argumenten, politisches Kleingeld aus der Krise zu schlagen. Das ist in der Situation, in die wir alle geraten sind, mies und beschämend.

16.11.2020. Die gute Nachrichten rund um die nehmen zu. Nun gibt es offenbar schon einige Impfstoffe, die offenbar in der Lage sind, die massenhafte Verbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern. Weiters könnte es schon bald Medikamente geben, die jenen Menschen helfen könnten, die schwer am Coronavirus erkrankt sind. Ergebnisse zur Langzeitverträglichkeit dieser Neuentwicklungen gibt es freilich noch keine.

Zur politischen Entwicklung rund um die Pandemie gibt es eine sehr unerfreuliche Entwicklung. Alle drei Oppositionsparteien (SPÖ, NEOS und FPÖ) verweigern den nationalen Schulterschluss bei der Pandemiebekämpfung und versuchen mit teilweise absurd anmutenden und widersprüchlichen Argumenten, politisches Kleingeld aus der Krise zu schlagen. Das ist in der Situation, in die wir alle geraten sind, mies und beschämend.

05.11.2020. Noch eine Krankheit befindet sich leider weltweit auf dem Vormarsch: – also jene Form der "Zuckerkrankheit", die man meist im Alter entwickelt, durch Bewegungsmangel, fett- und kohlehydrat- bzw. zuckerreicher Ernährung begünstigt wird und/oder eine genetische Ursache hat. Derzeit gibt es weltweit rund 470 Millionen DiabetikerInnen; 90 Prozent davon Typ-2. Im Zuge der Coronavirus-Pandemie werden diese Menschen den Risikogruppen zugeordnet. Im Vorfeld des Weltdiabetestages am 14. November veranstaltete nun das renommierte Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim ein Online-Workshop für JournalistInnen, um die neuesten Erkenntnisse und Behandlungsstrategien rund um mitzuteilen. Die wichtigsten Botschaften für Menschen über 50 vorab:

  • Checken Sie vierteljährlich ihren .
  • Regelmäßig messen; unter 130/80 soll er sein.
  • senken; jedenfalls unter 100 mg/dl, besser unter 70 mg/dl.
  • Täglich machen.
  • Tierisches Fett, Zucker und andere Kohlehydrate auf ein Minimum einschränken; jede Mahlzeit sollte zu einem Drittel aus bestehen.
  • Machen Sie Ihren Arzt / Ihre Ärztin zum dauerhaften Diabetes-Coach!

Wenn Menschen an Diabetes denken, ist die Überwachung des Blutzuckerspiegels normalerweise das Erste, was ihnen in den Sinn kommt. Es gibt jedoch noch viel mehr Faktoren zu berücksichtigen, wenn es darum geht, mit dieser Krankheit umzugehen. Diabetes kann Komplikationen an verschiedenen Organen und Körperteilen wie Augen, Mund, Nerven, Nieren und Herz verursachen, wobei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine der Haupttodesursachen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes sind. Das Fördern der Herzgesundheit ist für Menschen mit Typ-2-Diabetes von größter Bedeutung.

Kenne deinen HbA1c, LDL-Wert, Blutdruck
Foto © Andreas Hollinek

Jean-Luc Eiselé, CEO der World Heart Federation, betonte auf der Veranstaltung das geringe Bewusstsein vieler Patienten bezüglich des Herz-Kreislauf-Risikos bei Diabetes: "Viele Menschen, die mit Diabetes leben, sind sich nicht dessen bewusst, dass sie möglicherweise auch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben, da eine Schädigung des Herzens nicht immer sofort zu Symptomen führt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die weltweit häufigste Todesursache, doch mindestens 80 Prozent der vorzeitigen Todesfälle durch Herzkrankheiten und Schlaganfall könnten vermieden werden. Deshalb ist es für Menschen, die mit Diabetes leben, so wichtig, mit einem Arzt darüber zu sprechen, wie sie sich schützen können."

Aus kardiologischer Sicht fügte Prof. Ricardo Fontes-Carvalho, ein renommierter Kardiologe aus Portugal, hinzu: "Ein hoher Blutzuckerspiegel prädisponiert Patienten zu mehr Arterienverstopfungen im ganzen Körper, insbesondere in Herz und Gehirn. Menschen, die mit Diabetes leben, neigen auch zu einem hohen Gehalt an schlechtem Cholesterin und einer Veranlagung zu Bluthochdruck, Fettleibigkeit oder Bewegungsmangel, was ihr kardiovaskuläres Risiko erhöht. Selbst wenn der Glukosespiegel unter Kontrolle ist, erhöht Typ-2-Diabetes das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfall erheblich, was zeigt, wie wichtig ein integrierter Behandlungsansatz aller kardiovaskulären Risikofaktoren ist, um das Risiko zu senken."

Prof. Dr. Thomas Wascher (einer der führenden österreichischen Diabetes-Experten und Leiter der Diabetes-Ambulanz am Hanusch-Krankenhaus): "Die Steuerung der Herzgesundheit ist ebenso wichtig wie die Steuerung des Blutzuckerspiegels bei Menschen, die mit Diabetes leben. Die Vernetzung von Herz und Blutgefäßen ist der Grund dafür, dass Typ-2-Diabetes das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle erhöht. Wir wissen, dass Patienten mit Typ-2-Diabetes ein zwei- bis viermal höheres Risiko haben, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln, als Patienten ohne Diabetes. Daher ist ein ganzheitlicher Ansatz beim Umgang mit Typ-2-Diabetes und dem Risiko von Herzerkrankungen erforderlich."

Dr. Sarah Jarvis, Allgemeinmedizinerin und Fellow des Royal College of General Practitioners in Grossbritannien, erklärte, warum ein offener Dialog zwischen Patienten und Ärzten so wichtig ist, insbesondere bei chronischen Krankheiten wie Diabetes: "Der Schlüssel zum langfristigen Erfolg bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes liegt darin, dass die Patienten eine gute Kommunikation mit ihrem Arzt haben und mit ihm als Team zusammenarbeiten, um ihre Erkrankung erfolgreich zu bewältigen. Wir wissen, dass Patienten ihre Behandlung eher akzeptieren, wenn sie daran glauben, dass sie ihren Zustand verbessern können." Und (sinngemäß): "DiabetikerInnen haben für etliche Folgekrankheiten ein doppelt so hohes Risiko. Halten sie sich aber an alle Empfehlungen, haben sie für genauso viele andere Krankheiten ein halb so großes Risiko."

05.10.2020. Was würde die von FPÖ-Parteichef Norbert Hofer und dem Linzer Gesundheitsstadtrat (!) Michael Raml heute erhobene Forderung bedeuten, alle Einschränkungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des abzuschaffen und nur noch Gesundheits- und Alteneinrichtungen zu schützen? Die Folgen wären fatal: ein rasanter Anstieg der Fallzahlen, eine Überlastung aller Gesundheitseinrichtungen, ein schneller Anstieg Covid-bedingter Todesfälle (auch in jüngeren Bevölkerungsgruppen) und eine ghetto-artige Verbringung betagter Menschen in abgeriegelten Einrichtungen, in denen sich zusätzlich zum Virus auch Einsamkeit, Mutlosigkeit und Verzweiflung ausbreiten. Wer das will, möge diese nur auf ihren eigenen Vorteil bedachten Politiker wählen.

Coronavirus FPÖ Politik
Grafik © Andreas Hollinek

08.09.2020. Mehr als 800 Werke wurden heuer bei den beiden Literaturbewerben "zeilen.lauf" und "schreib.art" eingereicht. Hobby-AutorInnen jedes Alters hatten die Möglichkeit, ihre selbstverfassten Werke einzureichen. In den nächsten Wochen werden die hunderten Beiträge anonymisiert, von einer professionellen Jury gesichtet und die Finalisten ausgewählt. Die Projektleiterin der beiden Literaturbewerbe, Clara Thomayer (von der Badener Eventagentur Vision05) zeigt sich stolz: "Wir freuen uns, dass so viele Menschen die schwierige Zeit der letzten Wochen und Monate genutzt haben, um kreativ zu werden und ihre tollen Werke bei unseren Bewerben einzureichen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei unseren Sponsoren bedanken, die gemeinsam mit unserem Team die Literaturbewerbe möglich machen, kreative Schreibtalente fördern und die Bewerbe seit einem Jahrzehnt wachsen lassen: das Kulturland Niederösterreich, die Raiffeisenbank Baden, das Congress Casino Baden, Bösmüller, ORF III, Ö1, Licht für die Welt, Stabilo, Nintendo, Hasbro, Verival und viele mehr. Wir blicken auf ein spannendes Finale im November, bei dem uns die Finalisten endlich live ihre Werke präsentieren werden."

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Foto © Andreas Hollinek

Das Finale findet heuer zum zweiten Mal im Casineum des Congress Casino Badens statt. Der Finaltag des Literaturbewerbs "zeilen.lauf" wird am 6. November um 18 Uhr veranstaltet. Einen Tag danach, um 17 Uhr, findet dann das Finale des Kinder- und Jugendliteraturbewerbs "schreib.art" statt. Die besten AutorInnen dürfen ihre Werke vor Publikum und Jury vortragen. Neben den Finalveranstaltungen erwartet die Finalteilnehmer ein spannendes Rahmenprogramm inklusive Sprechcoaching. Tickets für die Finalveranstaltungen im Casineum des Congress Casino Badens sind ab sofort auf sowie direkt im Casino Baden erhältlich. Auf die Gewinner wartet ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 2500 Euro.

03.09.2020. Outdoor, outdoor, outdoor! Auch wenn das Wetter unbeständiger und kühler wird – wir alle tun gut daran, weiterhin möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Das ist nicht nur das beste Rezept gegen eine Ansteckung mit dem , es für die allermeisten Unbefindlichkeitszustände ein gutes Vorsorgeprogramm. Damit die "Frei-Zeit" auch Spaß macht, sollte man sich jetzt schon eine optimale Outdoor-Bekleidung zulegen. Denn – so lautet eine ewig gültige Outdoor-Freak-Formel: Wenn man wettferfest gekleidet ist, gibt es kein schlechtes Wetter. Die beiden wichtigsten Begriffe beim Kauf von Anorak und Co: Wassersäule und Atmungsaktivität. Erstere sollte 15.000 mm oder mehr betragen; für die Atmungsaktivität passt ein MTVR-Wert von 10.000 Gramm oder mehr. MTVR steht dabei für Gramm pro Quadratmeter während 24 Stunden. Will man bezüglich der Imprägnierung auf die Natur Rücksicht nehmen, empfehlen sich wasserabweisende Mittel, die zu hundert Prozent biologisch abbaubar sind. Ein Muss für die zweite Welle: ein Schlauchschal. Draußen schützt der vor Kälte, drinnen und bis über die Nase hochgezogen vor dem Virus. Am besten ist, man kauft sich gleich mehrere Schals – damit man sie nach Gebrauch immer gleich waschen kann.

Outdoor 1
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19.08.2020. Eine wirksame und zugleich sichere Coronavirus-Schutzimpfung würde den tagtäglichen Stress von Menschen über 50 sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem bzw. ungünstiger Blutgruppe deutlich abschwächen. Aber noch ist es nicht soweit. Anfang 2021 könnten die ersten Impfstoffe die letzten Hürden für eine Zulassung durch die Gesundheitsbehörden überwunden haben. Zu diesem Zeitpunkt wird es dann auch schon aussagekräftige Analysen geben, wie gut und wie sicher der jeweilige Impfstoff ist. Was man davor schon tun kann: sich gegen alles impfen lassen, was im Zusammenwirken mit einer Covid-19-Infektion dauerhafte Gesundheitsschäden verursachen oder gar tödlich enden könnte. Gesundheitsexperten empfehlen jedenfalls eine Impfung gegen die (echte Grippe) und gegen einen Infektion mit Pneumokokken.

28.04.2020. Apropos Frischluft: Österreich hat das Glück, Ausgangsbeschränkungs-Überdrüssigen ein Frischluft-Eldorado anbieten zu können: die Alpen. Dort kann man von den vergangenen Wochen "distanzieren", in der Weitläufigkeit der Landschaften Abstand halten und neue Kräfte für die "neuen Zeiten" tanken. Die Beherbergungsbetriebe arbeiten dort schon auf Hochtouren, um ihren Gästen ab 29. Mai den Urlaub so sicher und so schön wie nur möglich zu machen. Die neuesten Angebote dazu in meinem Reise Blog auf

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27.04.2020. Derzeit laut das Motto tatsächlich "Life's better in the Garden". Ob es der eigene Garten ist, der von Verwandten oder ein öffentlicher Park – Frischluft ist angesagt. Die dient der Gesundheit und sorgt für ein vermindertes Ansteckungsrisiko. Wer dann das Paradiesische an schönen Gärten entdeckt hat, wird bestimmt – sobald dies wieder möglich ist – als nächste Reise eine Gartenreise buchen wollen. Besonders schöne Gärten gibt es z.B. in . Um auch die grauen Gehirnzellen zum Sprießen zu bringen, könnte man vorab sein Englisch auffrischen. Mein Tipp: das .

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