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Ganze 25 Jahre besteht die Plattform 50plus mittlerweile – das ist in der Zeitrechnung des Internet schon ein stolzes Alter! Man könnte sagen, dass sich hier schon viele Erfahrungen und eine gewisse "Lebensweisheit" versammelt.

Eine davon ist sicherlich, dass es in einer Zeit der Überflutung mit Angeboten jemanden braucht, der ein bisschen aufräumt und einem den nötigen Überblick verschafft. Und genau das tut 50plus: Auf der gut kuratierten, liebevoll gestalteten Plattform wird seitens der Redaktion schon eine feine Vorauswahl getroffen. Von Musik und Film über Essen und Trinken, bis hin zu Fitness, Kultur und Reisen findet sich alles, was das Herz, der Gaumen oder die Abenteuerlust begehrt. Und das aus einer ganz besonderen Perspektive, nämlich die jener Menschen, die sich in der zweiten Hälfte ihres Lebens befinden. Ob jung oder alt, meiner Meinung nach sollte niemand zu kurz kommen. Ein Online-Portal für Menschen über 50 zu betreiben trägt dazu ganz sicher ein Stück weit bei.

In diesem Sinne möchte ich dem gesamten Redaktionsteam sowie allen Nutzerinnen und Nutzern meine herzlichen Glückwünsche zum 25-jährigen Bestehen dieses Portals übermitteln.

Grußbotschaft Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen

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Beiträge zu Österreich

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Aktuelles

12.01.2023. Wissenschaftliche Studien weisen Spermidin als eine sehr vielversprechende Substanzen zur Gesundheitsförderung aus. Auch Alterungsprozess können mit als positiv beeinflusst werden. Die am Markt erhältlichen Präparate sind allerdings von sehr unterschiedlicher Qualität. Wie eine Vergleichsstudie gezeigt hat, weist der Spermidingehalt Unterschiede bis zum 100-Fachen auf.

19.12.2022. Während die Weltklimakonferenz in Kairo für Fauna, Flora und die Menschen unseres Planeten ein Fiasko war, konnte wenigstens die Weltnaturkonferenz in Montréal einen Hoffnungsschimmer erzeugen. Der World Wide Fund for Nature (WW) konstatiert "einen Erfolg mit Schwächen": "Nach schwierigen Verhandlungen haben sich die Staaten auf ein lückenhaftes, aber in wesentlichen Punkten brauchbares Abkommen geeinigt", meinte Karim Ben Romdhane vom WWF Österreich, der in Montréal an der Konferenz teilgenommen hatte. "Das wichtige Ziel, das Artensterben bis 2030 aufzuhalten und eine Trendumkehr einzuleiten sowie mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresfläche zu schützen, ist ebenso im Ergebnis enthalten wie die Sicherstellung der Rechte indigener Gruppen. Der Erfolg steht und fällt aber mit dem politischen Willen, dieses Abkommen lückenlos umzusetzen sowie die nötige Finanzierung sicherzustellen. Dafür sind jetzt in Österreich die Bundesregierung und die Länder massiv gefordert", sagte der Artenschutzexperte. Österreich hat sich in den letzten 20 Jahren den Ruf eingehandelt, gut bei Lippenbekenntnissen zu sein, aber extrem schwach bei der Umsetzung. Und in viel zu vielen anderen Ländern ist das ähnlich. Weltweit fehlen laut WWF 700 Milliarden US-Dollar, um die biologische Vielfalt angemessen zu schützen und die vereinbarten Maßnahmen auch auf der ganzen Welt umzusetzen.

Feuersalamander
Foto © Andreas Hollinek

10.11.2022. Seit beinahe 50 Jahren erfreut der stimmungsvolle Grafenegger Advent die Gemüter. Nach einer zweijährigen Pause bietet er heuer von 8. bis 11. Dezember wieder Musik, Kultur, Kunsthandwerk und Kulinarik vom Feinsten. Musikalischer Höhepunkt sind die Weihnachtskonzerte mit dem Tonkünstler-Orchester, das "Niederösterreichische Adventsingen" sowie erstmals die Familienkonzerte des Tonkünstler-Orchesters.

31.10.2022. Während einer Wanderung mit meinem Cousin fragte mich dieser, ob ich Komoot kenne. "Ist eine Navigations-App mit Social-Media-Funktionen für alle, die gern Wandern, Joggen oder Mountain-Biken", meinte er auf mein Verneinen. "Man kann damit seine Touren tracken, die Routen mit anderen teilen bzw. Routen-Empfehlungen von anderen Community-Mitgliedern oder den Komoot-Betreiber:innen bekommen. Wer mag, kann Fotos und/oder Erfahrungsberichte hochladen, um eine Route zu illustrieren bzw. zu beschreiben."

Komoot
Foto © Komoot

Gegründet wurde 2010 die App bzw. digitale Plattform in Berlin – und zwar von sechs Freunden aus den österreichischen und deutschen Alpen. Heute besteht das Team aus über 100 gleichgesinnten Abenteurer:innen, die ein gemeinsames Ziel haben: ihren Nutzer:innen die bestmögliche Erfahrung in der freien Natur zu bieten. Über 27 Millionen (!) Menschen nutzen bereits Komoot. Die Vorschlagslisten für schöne Touren wachsen von Tag zu Tag.

  • Info und Anmeldung: am Handy die App "Komoot" installieren
  • oder auf gehen.

07.09.2022. Am 17. und 18. September (9.00 bis 18.00 Uhr) finden in Carnuntum wieder das Römerfest statt. Es ist mittlerweile eines der spektakulärsten in Mitteleuropa. Über 300 Reenactors und Darsteller aus ganz Europa werden die antike Stadt Carnuntum wieder zum Leben erwecken und für eine einmalige Atmosphäre sorgen. Die Römischen Legionäre zeigen ihre Ausrüstung und geben beim Exerzieren und in Gefechten Einblicke in die exakte Militärführung der Antike. Mit Spannung erwartet: die Gladiatorenkämpfe der Familia Gladiatoria Carnuntina. Weiters bevölkern Bürger:innen, Handwerker, römische Reiter und kampfeslustige Barbarenstämme das Stadtviertel und erwecken den geschichtsträchtigen Ort zu neuem Leben. Die sozialen und kulturellen Highlights: eine römische Hochzeit, ein Theaterstück, römische Tänzerinnen und sogar eine Modeschau.

05.09.2022. Kaum eine andere Generation hat so beständig und regelmäßig ins österreichische Pensionsversicherungssystem eingezahlt wie die Baby-Boomer. Nun, da diese Generation in Pension geht, will die ÖVP ihr offenbar einen Teil der Einzahlungen wieder wegnehmen. Jugendministerin Claudia Plakolm (ÖVP) fordert die Aufkündigung des Generationenvertrages. Wird das umgesetzt, würde damit ein Teil der Pensionist:innen in die Armut getrieben werden. Die NEOS applaudieren ihr. Ich jedenfalls weiß bereits, wen ich bei den nächsten Wahlen nicht wählen werde.

Anmerkung für jüngere Leser:innen: Auch Pensionist:innen zahlen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Und zwar ordentlich viel (die eigenen Eltern bzw. Großeltern können darüber Auskunft geben, wie hoch der Unterschied zwischen ihrer Bruttopension und Nettopension ist). Pensionszahlungen wurden von den Pensionsempfänger:innen im Rahmen des Generationenvertrages erworben. Sie stellen also keine beliebig definierbare freiwillige Zuwendung dar.

Hände weg vom Generationenvertrag!
Foto © Andreas Hollinek

24.08.2022. In unmittelbarer Nähe zur idyllischen Hinterhornalm auf 1522 Meter Seehöhe hoch über dem Inntal gelegen, zieht den Besucher das Gipfelpanorama mit Blicken auf die Zwei- und Dreitausender der Tuxer und Stubaier Alpen, das liebliche Inntal und das felsige Karwendelgebirge in seinen Bann. Für perfekte Fernsicht sorgt ein ST Vista Fernrohr von Swarovski Optik. Aber nicht nur das beeindruckende Alpenmassiv lässt sich auf der Plattform bestaunen: Mitten im Naturpark Karwendel, der Heimat von 96 Brutvogelarten, lassen sich mit etwas Glück von der Alpendohle, über Bergpieper, Birkhuhn, Felsenschwalbe, Wanderfalke bis hin zum majestätischen Steinadler zahlreiche Wildvögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Bereits Kaiser Maximilian lobte das Karwendel als gutes Gamsrevier. Auch gegenwärtig bestehen gute Chancen diese faszinierende Wildtierart in freier Wildbahn zu beobachten. So kann man von der neuen Aussichts- und Wildtier-Beobachtungsstation "Adlerblick 1522" in der Ferienregion Hall-Wattens die Gämsen in den Felsenwänden unterhalb des markanten Hundskopfs (2243 m) je nach Jahreszeit bei der spektakulären Gamsbrunft oder in den gemeinsamen Kindergärten des Gamsnachwuchses erleben. Über die Mautstraße zur Hinterhornalm, vor allem aber über zahlreiche Wanderstrecken und die Drei-Almen-Karwendelroute für Mountainbiker ist der "Adlerblick 1522" gut erreichbar. Der besondere Naturgenuss wird durch ausgezeichnete kulinarische Genüsse auf der Hinterhornalm und der nahen Walderalm komplettiert.

20.08.2022. In 137 Ländern weltweit und in Österreich setzen sich die SOS-Kinderdörfern dafür ein, dass Kinder in einem friedvollen Umfeld aufwachsen können, getragen von Respekt und Toleranz innerhalb ihrer Familie, der Gesellschaft und der Natur, die sie umgibt. Die SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter:innen sind davon überzeugt, dass der Frieden bei den Kindern beginnt. Die neue Kampagne soll deshalb möglichst viele Menschen dafür sensibilisieren, Kinder und Familien in Not mit einer Patenschaft zu unterstützen. Gerne helfen wir dabei und bitten unsere Leser:innen auf untenstehenden Banner zu klicken und eine Kinderpatenschaft in die Wege zu leiten:

03.08.2022. Expressionistisch, realistisch, sozialkritisch, futuristisch – das goldene Zeitalter der deutschen Kinematographie wirkt bis heute dank seiner Produktivität, Vielfalt und Experimentierfreude nachhaltig auf den internationalen Film. Eine Epoche, geprägt einerseits von gesellschaftlichen Umbrüchen, Sorgen und Hoffnungen der Zwischenkriegsjahre und andererseits von einem künstlerischen Aufschwung, der die weltweite Filmästhetik für immer verändern sollte. LaCinetek präsentiert 26 Meilensteine aus der Zeit von 1918 bis 1933, darunter einige, die erst kürzlich restauriert wurden.

  • Ab 18. August ist DAS WEIMARER KINO im Fokus SEEING WEIMAR zu sehen auf www.lacinetek.com.

LaCinetek: Seeing Weimar

25.07.2022. Solange das Coronavirus a) hochansteckend ist, b) bei rund 15 Prozent der Infizierten zu großen gesundheitlichen Problemen führt (z.B. Long-Covid) und c) immer noch fatal enden kann, sollte es weiterhin öffentliche Schutzmaßnahmen geben – darunter auch maßvolle Quarantäneverordungen.

24.03.2022. Tipp für alle, die bei Kräutern, Gemüse, Obst & Co. nach altbewährten Sorten Ausschau halten: Von 15. April bis 22. Mai 2022 findet bei ARCHE NOAH in 3553 Schiltern, Obere Straße 40, der alljährliche Frühjahrsverkauf statt. Öffnunungszeiten: jeden Freitag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Im April ist der Eintritt frei; ab 1. Mai kostet er dann 9,50 Euro. Mehr dazu auf .

Beinwell (Arche Noah)
Foto © Andreas Hollinek

23.02.2022. Wenn das aufgrund einer Fehlsteuerung körpereigene Strukturen angreift, können Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden. Diese sind zwar bis heute nicht heilbar, können aber mit Hilfe therapeutischer Maßnahmen in ihrem Fortschreiten gebremst werden. ForscherInnen am Zentrum für Physiologie und Pharmakologie der MedUni Wien haben nun einen zentralen Signalweg in Immunzellen entdeckt, der einen Beitrag zur Entwicklung eines neuen Therapieansatzes leisten kann. Ihre Studie wurde kürzlich im Journal Cell Reports veröffentlicht.

Das Immunsystem schützt den Körper vor Infektionen aller Art und ist so konzipiert, dass es zwischen fremden Bedrohungen und körpereigenen Geweben unterscheiden kann. Wichtige Bestandteile des Immunsystems sind die T-Zellen, die auf Kommando anderer Immunzellen, der Dendritischen Zellen, in Aktion treten. Die Dendritischen Zellen aktivieren die T-Zellen nicht nur zum Einsatz, sie können auch Inaktivität anordnen – vor allem wenn es um körpereigene Gewebe geht, die nicht angegriffen werden sollen. In diesem Immuntoleranz genannten Mechanismus liegt der Schlüssel bereits bestehender Therapien bei Autoimmunerkrankungen. Mit Hilfe bestimmter pharmazeutischer Wirkstoffe (JAK-Inhibitoren) wird die Immuntoleranz der Immunzellen gefördert. Dadurch soll die Aktivität der T-Zellen gegen Körperstrukturen gehemmt werden, um ein Fortschreiten der Autoimmunerkrankung zu bremsen.

JAK-Inhibitoren werden für die Behandlung von verschiedenen Autoimmunerkrankungen wie z. B. Rheumatoide Arthritis eigesetzt. Die Wirkung der Inhibitoren – und zwar auf alle Immunzellen gleichzeitig – wurde in mehreren Studien bewiesen. Wie sie speziell auf Dendritische Zellen wirken und welche Rolle die Immuntoleranz insbesondere der T-Zellen (periphere T-Zell-Tolerogenese) in Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen spielt, hat nun ein Forschungsteam um Gernot Schabbauer und Omar Sharif vom Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung am Zentrum für Physiologie und Pharmakologie der MedUni Wien erforscht.

In Zusammenarbeit mit WissenschafterInnen am Christian Doppler Labor für Argininmetabolismus in Rheumatoider Arthritis und Multipler Sklerosis der MedUni Wien und der St. Anna Kinderkrebsforschung entdeckten sie einen zentralen Baustein in Immunzellen, der bei Autoimmunerkrankungen relevant ist. "Es handelt sich dabei um den Signalweg in Dendritischen Zellen, der die T-Zell-Tolerogenese fördert. Dieser ermöglicht es den Dendritischen Zellen also, die Immuntoleranz speziell der T-Zellen zu boostern und sie daran zu hindern, körpereigene Strukturen anzugreifen", verdeutlicht die Erstautorin der Studie Andrea Vogel vom Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung der MedUni Wien.

Mit den Ergebnissen leisten die ForscherInnen einen Beitrag zu einem möglichen neuen zell-basierten Therapieansatz bei Autoimmunerkrankungen: Dabei soll gezielt auf den Signalweg in den Dendritischen Zellen eingewirkt werden, um die fehlgesteuerten T-Zellen "abzuschalten" und ein Fortschreiten der Autoimmunerkrankung einzudämmen. Weitere Forschungen dazu werden folgen, betont Andrea Vogel: "Als nächstes wollen wir untersuchen, ob dieser Signalweg in den Dendritischen Zellen auch bei eine Rolle spielt."

Quelle: Cell Reports: JAK1 signaling in dendritic cells promotes peripheral tolerance in autoimmunity through PD-L1 mediated regulatory T-cell induction Andrea Vogel, Katharina Martin, Klara Soukup, Angela Halfmann, Martina Kerndl, Julia S. Brunner, Melanie Hofmann, Laura Oberbichler, Ana Korosec, Mario Kuttke, Hannes Datler, Markus Kieler, Laszlo Musiejovsky, Alexander Dohnal, Omar Sharif, Gernot Schabbauer Doi: 10.1016/j.celrep.2022.110420 []; Presse-Zusendung der Medizinischen Universität Wien vom 23.02.2022.

10.01.2022. Schöne Entwicklung unserer Zugriffszahlen: Im Vergleich der Jahre 2020 und 2021 stieg die Anzahl der NutzerInnen (unique visitors) von 336.853 auf 370.308 (plus 9,93 Prozent), die Anzahl der Sitzungen (visits) von 389.413 auf 419.854 (plus 7,82 Prozent) und die Anzahl der Seitenaufrufe (page impressions) von 2,494.996 auf 2,570.343 (plus 3,02 Prozent). Ich danke allen Stamm-LeserInnen und allen LeserInnen, die neu hinzugekommen sind! Anmerkung: Bedingt durch eine unsichere Rechtslage, haben wir derzeit kein Google Analytics eingebunden).

50plus.at Zugriffe Jahresvergleich
Foto © Andreas Hollinek

21.12.2021. Wie gefährlich ist die Omikron-Variante des ? Mit dem heutigen Tag trudeln die ersten Studienergebnisse ein. Kurz zusammengefasst: Omikron hat ein enormes Ansteckungspotential, verursacht aber weniger starke Krankheitsverläufe wie die Delta-Variante. Wer Corona schon einmal gehabt hat und wer noch keine Booster-Impfung erhalten hat, ist vor einer Ansteckung nicht gefeit. Rund ein Drittel der Geboosterten haben zwar auch ein Ansteckungsrisiko, deren Risiko im Spital oder auf der Intensivstation zu landen, ist aber gering. Menschen aus Risikogruppen haben nach wie vor ein erhöhtes Risiko, rechtzeitig verabreichte Medikamenten können aber schwere Verläufe verhindern bzw mildern. Es wird sehr viele Menschen geben, die symptomlos die Krankheit an andere Personen weitergeben. Wegen der weiterhin starken Auslastung der Ambulanzen, Krankenhäuser und Intensivstationen darf man nicht hunderprozentig darauf vertrauen, im Dingend- oder Notfall (auch wegen anderer Krankheits- bzw. Unfallursachen) eine adäquate Behandlung zu bekommen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Wir alle müssen uns wieder konsequent auf die Hygiene-Tugenden besinnen und bedacht agieren:

  • Sozialkontakte auf ein Minimum reduzieren,
  • Menschenansammlungen meiden (vor allem indoor),
  • 2 Meter Abstand halten und FFP-Maske tragen,
  • nach Außenkontakten gründlich die Hände waschen,
  • und nichts unternehmen, was die eigene Gesundheit gefährdet (z.B. Risikosportarten).

Mit größter Wahrscheinlichkeit wird es auch in Österreich mit Jahresbeginn zu einem deutlichen Anstieg des Infektionsgeschehens kommen. Im schlimmsten Fall kann dies zu Versorgungsengpässen und zu Beeinträchtigungen bei der Aufrechterhaltung wichtiger Infrastrukturen führen. Im privaten Bereich könnte das dazu führen, dass Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, gleichzeitig erkranken. Insofern macht es diesmal Sinn, sich mit Vorräten einzudecken, die ein bis zwei Wochen lang vorhalten. Daher mein Tipp für Weihnachten und Silvester: Macht es euch zuhause im kleinen Kreis gemütlich und freut euch auf die schönen Dinge des Lebens – z.B. Lesen, Musik hören und/oder Musizieren, Filme schauen, Spiele spielen, köstliche Speisen zubereiten, die eigene Kreativität entdecken und dem Körper Gutes tun: Wandern, Fitnesstraining, Gymnastik, Bäder, Düfte und vieles mehr. P.S.: Nach jedem Winter kommt ein Frühling.

Corona Omikron Entwicklung
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19.11.2021. Dank Kickl & Co. stecken wir nun also voll in der Misere fest. Um da kurz-, mittel- und lanfristig wieder herauszukommen, braucht es nun drastische Maßnahmen. Und die Doppelpackung "Lockdown + Impfpflicht" ist zweifelsohne drastisch. "Grundsätzlich sind die heute beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wichtig", begrüßt die NÖ Ärztekammer die neuen Maßnahmen der Regierung. Dennoch werden sie für manche Erkrankte leider zu spät kommen. Dr. Gerrit Loibl, MSc, Vizepräsident der NÖ Ärztekammer dazu: "Wir sind sehr froh, dass sich die Bundesregierung endlich dazu durchgerungen hat, verschärfte Maßnahmen zu setzen. Bis wir die Auswirkungen allerdings in den Spitälern sehen werden, wird es für viele Menschen zu spät sein. Ob der von der Regierung anberaumte Zeitraum ausreicht, um eine Kehrtwende einzuleiten, ist fraglich." Die Impfung ist der einzige Ausweg aus der Pandemie, darin sind sich alle Expertinnen und Experten einig. Die NÖ Ärztekammer hat sich bereits vor längerem für eine Impfpflicht ausgesprochen. "Warum diese allerdings erst ab Februar gelten soll, ist unverständlich und viel zu spät", so Loibl abschließend..

09.11.2021. Unter dem Begriff "Immaterielles Kulturerbe" werden weltweit seit 2003 vielfältige gelebte Traditionen im Rahmen des "UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes" dokumentiert und geschützt. Ob darstellende Künste, Bräuche, Feste, Naturwissen oder Handwerkstechniken – alle Formen des immateriellen Kulturerbes sind immer von menschlichem Wissen und Können getragen. Die Sichtbarmachung dieser Vielfalt kultureller Praktiken fördert ein neues Verständnis für regionale Besonderheiten und leistet einen wertvollen Beitrag zu deren Erhaltung. Seit 2010 führt die Österreichische UNESCO-Kommission das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich. Mit 4. November 2021 wurde das Verzeichnis um 11 Elemente kultureller Ausdrucksformen und lebendiger Traditionen erweitert. Ein Fachbeirat der Österreichischen UNESCO-Kommission entscheidet jährlich über Neuaufnahmen. Das österreichische Verzeichnis zählt mittlerweile 147 Eintragungen.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer begrüßt das Engagement so vieler Menschen für "ihre" Traditionen: "Die aktuelle Aufnahmerunde in das nationale Verzeichnis hat erneut die tiefe Verwurzelung des immateriellen Kulturerbes in der Lebensrealität der Menschen gezeigt, etwa im Jahreskreis, im überlieferten beruflichen Wissen oder bei Festveranstaltungen. Die Bräuche und Traditionen stellen ein wesentliches identitätsstiftendes und verbindendes Element innerhalb der Gesellschaft dar. Ich freue mich über die Aufnahme der 11 Traditionen in das österreichische Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes und danke allen, die daran erfolgreich mitgewirkt haben."

Die Besonderheit der Konvention wird auch von Sabine Haag, Präsidentin der Österreichischen UNESCO Kommission hervorgehoben: "Das stetige Wachsen des Österreichischen Verzeichnisses verdeutlicht die Bedeutung, die dem Immateriellen Kulturerbes in Österreich, nicht nur durch die Träger:innen der gelisteten Traditionsformen, beigemessen wird. Ich freue mich über die 11 Neuaufnahmen, die nun das Österreichische Verzeichnis bereichern und dessen Vielfalt nur noch deutlicher machen." Hier eine kurze Beschreibung zu den 11 Neuaufnahmen:

Neu im Bereich "Wissen und Praktiken in Bezug auf die Natur und das Universum": das alpinistisches Wissen und Können der österreichischen Berg- und Schiführer:innen. Es ist mit der Entwicklung des modernen Alpinismus untrennbar verbunden. Mit der Erschließung der bedurfte es Personen, welche sicher durch das Gelände führen können. Dafür sind profunde Kenntnisse über die Landschaft, Wetter oder Verwendung technischer Hilfsmittel notwendig.

UNESCO immaterielles Kulturerbe Neuaufnahmen Österreich
Foto © Andreas Hollinek

Neu im Bereich "Darstellende Künste": Traismaurer Krippenspiel (Niederösterreich). Das Traismaurer Krippenspiel ist eines der letzten Stabpuppenspiele in Österreich. Bis zu 30 Personen sind an der Aufführung beteiligt und mit zahlreichen hölzernen Figuren werden neben klassischen Bibeldarstellungen auch tradierte Liebeslieder, sozialkritische Gesänge und Zunftlieder präsentiert. Weiters die südböhmische Blasmusik in Brand-Nagelberg (Niederösterreich). Sie eine Musiktradition, die sich durch den engen musikalischen Austausch mit tschechischen Musiker:innen bildet. Diese grenzüberschreitende, bis heute anhaltende Zusammenarbeit führte auch zur Entstehung einer eigenen Spielweise und trug zur Verbreitung des bis heute weit verwendeten Liedgutes wie der bekannten "Südböhmischen Polka" bei.

Neu im Bereich "Gesellschaftliche Praktiken, Rituale und Feste" ist das österreichweit praktizierte "Gautschen". Am Ende der Lehrzeit einer Druckerin/eines Druckers findet die Gautschfeier statt, deren Höhepunkt die Wassertaufe ist. Die Lehrlinge werden dabei gepackt und in einen Wasserbottich getaucht, um sie von ihren "Sünden" der Lehrzeit reinzuwaschen. Anschließend erfolgt der Freispruch und damit die Aufnahme in den Stand der Gesell:innen. Weiters der österreichweit veranstaltete "Krippenbrauch". Er hat sich als Phänomen im Laufe der Jahrhunderte in viele österreichische Regionen verbreitet. Sowohl im privaten als auch öffentlichen Raum sind heute Krippen zu finden. Der Krippenbrauch umfasst die Aufstellung und den Besuch der Krippen, den Krippenbau und die Krippenpflege sowie die Förderung der Krippenforschung.

Neu im Bereich "Traditionelle Handwerkstechniken" ist die österreichweit gehandhabte Frack-Maßschneiderei. Sie blickt in Europa auf eine 300-jährige Geschichte zurück. Die Herstellung eines Fracks erfordert viel Schneiderei-Wissen. Bis zur Fertigstellung sind rund 100 Stunden meisterliche Handarbeit und Geschick notwendig. Der Maß-Frack hat sich als festlichster Abendanzug etabliert und schafft bei Tragenden ein Gefühl der Gemeinschaft. In diesem Bereich wurde auch der Salzburger "Garnierspenzer, Hut und Steppmieder" neu aufgenommen. Der Garnierspenzer und die Steppmiedertracht, gehören seit etwa 1850 zu den Festtrachten der Salzburger Gebirgsgauen (Pinzgau, Pongau und Lungau). Sie weist sich durch die aufwendige Gestaltung der Oberteile, die Anbringung aufwendiger Blumen aus Seide auf dem Spenzer und die Reliefstepperei auf dem Mieder aus. Das umfangreiche Wissen um die Herstellung wird vorwiegend informell über Generationen weitergegeben.

Auch die "historischen und dekorativen Malerhandwerkstechniken mit traditionellen Materialien" wurden aufgenommen. Deren Geschichte reicht bis in die Zeit der Höhlenmalerei zurück. Herstellung und Verwendung der Materialien, Werkstoffe und Werkzeuge für Kalk-, Schablonier- und Sgraffitotechniken sowie die entsprechende Findung der Farbgebung und Formensprache, verlangen eine intensive Ausbildung und in hohem Maße handwerkliches Können. Verdientermaßen im Verzeichnis: die Herstellung der Bregenzerwälder Juppen und das Tragen der Frauentracht. Diese für den Bregenzerwald typische traditionelle Frauentracht wird in mehreren Varianten getragen. Ihr Kernstück ist ein gefälteltes, ristlang gearbeitetes Kurzmiederkleid, dessen Rock einen rechteckigen Grundschnitt aufweist und mitunter aus regional erzeugtem Glanzleinen besteht. Zudem zeichnet sie sich die Tracht durch ihre wertvolle Ausstattung aus. Alle Teile werden von heimischen Handwerker*innen in kleinen Werkstätten angefertigt.

Weiters neu: der manuelle Bilddruck (österreichweit). Er umfasst die Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen. Die Entwicklung dieser Techniken begann im ausgehenden Mittelalter mit der Verbreitung von Vervielfältigungsmöglichkeiten (Druck) von Bildmedien. Heute kommen diese Techniken vor allem bei künstlerischen Arbeiten zum Einsatz. Und schlussendlich das Wissen der Handwerksmüller:innen im Burgenland, in Kärnten, in Niederösterreich, in Oberösterreich, in Salzburg, in der Steiermark, in Tirol und in Vorarlberg. Sie verfügen über viel Erfahrung sowie technisches Wissen, um verschiedene Getreidesorten zu Mehl, grobem Schrot, Vollkornmahlerzeugnissen oder Ölen zu verarbeiten. Das Arbeiten mit traditionellen Müllereimaschinen zur Herstellung von Mühlenprodukten, wie das Mahlen mit Mühlsteinen, ist heute nur noch in einigen wenigen Handwerksmühlen zu finden. Umso wichtiger ist der Know-how-Schutz durch die UNESCO.

05.10.2021. Achtung! In Sachen Klimaticket sind Nutzer:innen von regionalen Dauerkarten oftmals gut beraten, sich diese nicht mehr zu kaufen, sondern gleich auf das "KlimaTicket Ö" umzusteigen. Vor allem der Early-Bird-Kauf (bis Ende Oktober) zahlt sich aus. Einem Preis von 949,- Euro (ab November dann 1095,- Euro) stehen dann folgende Preise regionaler Streckenkarten gegenüber (Quelle: Presse-Info des VCÖ auf ). Detail-Infos zum "KlimaTicket Ö" gibt es auf und unter der Telefonnummer 0800 24 00 50.

Klimaticket Österreich
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29.09.2021. Durchbruch in Sachen KlimaTicket. Jetzt machen auch Wien, Niederösterreich und das Burgenland mit! Morgen Mittag informiert Klimaschutzministerin Leonore Gewessler gemeinsam mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptmann Michael Ludwig und Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil zum Verhandlungsstand in der Ostregion rund um das KlimaTicket.

  • Infos zum aktuellen Stand und zu den verschiedenen Preiskategorien des KlimaTickets auf

09.09.2021. Wie sehen einen die anderen? Wie sehe ich mich selbst? Kann ich mich selbst überhaupt anschauen und mich zu einer Selbstakzeptanz durchringen? Je älter man wird, umso zwiespältiger kommen einen die Antworten. Ein guter Ausgangspunkt für derlei Existenzielles: die neue ALBERTINAmodern-Schau "Schiele und die Folgen" (ab morgen bis 23. Jänner 2022).

Baden bei Wien UNESCO
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Ausgangspunkt dieser Ausstellung sind Egon Schieles bahnbrechende Körper- und Selbstbildnisse, die ihn als glücklosen, ausgestoßenen Künstler zeigen. Schieles Werken werden zwölf Positionen der Gegenwartskunst gegenübergestellt: Georg Baselitz, Günter Brus, Jim Dine, VALIE EXPORT, Elke Krystufek, Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Cindy Sherman, Karin Mack, Adriana Czernin, Eva Schlegel und Erwin Wurm erforschen in ihren Selbstporträts ebenfalls ihr tiefstes Inneres und blicken dabei hinter die Kulissen bloßer Selbstinszenierung. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum der Offenheit und Selbstbefragung. Adresse der ALBERTINAmodern: 1010 Wien, Karlsplatz 5.

01.08.2021. Das UNESCO Welterbe-Komitee hat in seiner Juli-Sitzung entschieden, die "Great Spa Towns of Europe" in die Welterbe-Liste aufzunehmen. Die Stadt wurde als einziger österreichischer Vertreter in diese länderübergreifende Nominierung aufgenommen. Gemeinsam mit weiteren zehn europäischen Kurstädten wurde Baden mit diesem international bedeutsamen Titel ausgezeichnet. Die einzigartige Bäder- und Kurtradition, die bemerkenswerte Kulturgeschichte sowie das außergewöhnliche Stadt- und Landschaftsbild sind Grund für die Aufnahme Badens in die Gruppe der ausgewählten Kurstädte. Neben Baden bei Wien zählen auch Spa in Belgien, Bath in Großbritannien, Montecatini Terme in Italien, die drei tschechischen Städte Karlsbad, Marienbad und Franzensbad, das französische Vichy sowie die deutschen Städte Bad Ems, Bad Kissingen und Baden-Baden zu den "Great Spa Towns of Europe".

Baden bei Wien UNESCO
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21.07.2021. Die Ferienregion TirolWest kann mit einer neuen Attraktion aufwarten: dem Tiroler Burgenweg. "Um die Perlen unserer Region miteinander zu verbinden, haben wir einen interaktiven Themenweg ins Leben gerufen", so Simone Zangerl, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes TirolWest. Die fünf Burgen der Region – Schloss Landeck, Schloss Biedenegg, Schloss Wiesberg, Burgruine Schrofenstein sowie die Ruine Kronburg – bilden das thematische Kernstück des Weitwanderweges und machen ihn zu einem überregionalen Ausflugsziel für große und kleine EntdeckerInnen. Der Themenweg misst 60 Kilometer Länge. Mit , , , , und führt er in mehreren Etappen durch alle sechs Orte der Ferienregion TirolWest. Abstecher nach und holen auch das Paznauntal sowie den Tourismusverband Imst mit ins Boot. Idealerweise teilt man sich die Tour in 5-Tagesetappen ein. Leitthemen der Tourismusregion – Kultur, Genuss, Heilwasser, Natur und Berg – werden entlang des Weges aufgegriffen und bekommen dadurch eine noch stärkere Beziehung zueinander. Es gibt zahlreiche attraktive Einkehr- sowie Übernachtungsmöglichkeiten.

Bei der Planung der Tour und auf der Wanderung selbst, hilft einem eine eigens geschaffene App. Weicht man von der Strecke ab, wird man durch ein akustisches Signal darauf aufmerksam gemacht. Gleichzeitig wird die App zum digitalen Wanderführer und informiert an ausgewählten Stellen via Push-Funktion über Sehenswürdigkeiten, Aussichts- und Fotopunkte, Unterkünfte, Einkehrmöglichkeiten, Versorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen sowie sehenswerte Natur- und Kulturdenkmäler. Zudem wird im Umfeld der fünf Burgen jeweils eine Solarbank aufgestellt, welche abseits stationärer Ladestruktur das Aufladen des Smartphones ermöglicht.

Englisch Sprachkurse

British & American English for pleasure and business: The Cambridge Institute Wien, Mariahilfer Straße 121b, 1060 Wien. Sofort-Info-Service: Tel. 01/5956111. E-Mail: office@thecambridgeinstitute.at. Internet: www.thecambridgeinstitute.at [Werbung/PR]. Siehe auch den Beitrag .

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