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"Wir alle sind nur BesucherInnen dieser Zeit, dieses Ortes. Wir sind auf der Durchreise. Unsere Aufgaben hier sind Beobachten, Lernen, Wachsen, Lieben – und dann nach Hause zurückkehren." [Sprichwort der Aborigines]. Nach Hause zurückkehren setzt aber voraus, dass man sich öfter einmal auf die Reise macht – ob nach innen oder in Richtung neuer Horizonte. Dazu wünschen ich allen meinen LeserInnen viel Freude und Mut – denn vieles in uns bleibt jung. Mögen Ihnen unsere Seiten dafür ein informativer und unterhaltsamer Wegweiser sein.

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25.11.2020. Corona macht was mit uns. Aber was? Habe eine Seite eingerichtet, auf der ich covidbedingten Veränderungen des Selbst einen Versammlungsplatz geben möchte. Wer dazu – anonym oder mit Namensnennung – einen Beitrag schicken will, möge sich zuerst auf die Seite gehen und die bisherigen Beiträge ansehen. Auf der genannten Seite befindet sich auch ein E-Mail-Link für Ihren / deine Zusendung.

Was Corona aus mir gemacht hat
Foto © Andreas Hollinek

19.11.2020. Das Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten hatte im Jahr 2012 ein Literaturempfehlungsprogramm mit dem Titel schreibART AUSTRIA ins Leben gerufen. Dieses Programm erlebt nun mit seiner dritten Ausgabe eine Fortsetzung: 16 österreichische Autorinnen und Autoren, die Qualität und Reichtum, aber auch stilistische Vielfalt der gegenwärtigen Literaturproduktion in unserem Land erlebbar machen, sind darin vertreten: Reinhard Kaiser-Mühlecker, Radek Knapp, Nicolaus Mahler, Birgit Birnbacher, Harald Darer, Paul Divjak, Laura Freudenthaler, Marie Gamillscheg, Semier Insayif, Barbi Markovic, Lydia Mischkulnig, Teresa Präauer, Robert Prosser, Margit Schreiner, Andrea Winkler, Ivna Žic. Ausgewählt wurden sie von einer Jury bestehend aus Bernhard Fetz, Angelika Klammer, Evelyne Polt-Heinzl und Brigitte Schwens-Harrant.

schreibART AUSTRIA versteht sich als Empfehlungsprogramm des Außenministeriums mit dem Ziel, eine neue Generation von Autorinnen und Autoren aus Österreich einem breiten internationalen Publikum zugänglich zu machen. Die soeben erschienene Publikation, die auch über die Website des BMEIA als PDF abrufbar ist: www.bmeia.gv.at/programm.pdf abrufbar ist, ist über die österreichischen Kulturforen und alle österreichischen Vertretungsbehörden im Ausland erhältlich. Sie enthält Biografien und Bibliografien der ausgewählten Autorinnen und Autoren sowie Leseproben. Sie richtet sich an ein internationales Publikum, Literaturagenten, Verlage und Literaturveranstalter im Ausland.

Begleitend zu dieser Publikation wurden in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur (ÖGfL) Videos aufgezeichnet, die in den kommenden Wochen unter dem Titel schreibART ONLINE veröffentlicht werden. Die 16 Autorinnen und Autoren geben darin im Gespräch mit dem Germanisten und Leiter der ÖGfL, Manfred Müller, Auskunft über ihre Arbeit und lesen kurze Ausschnitte aus ihren aktuellen Texten. Herstellung, Kamera und Schnitt besorgte Tina Feyrer. Die Videos werden auf allen Internet-Kanälen der ÖGfL zu finden sein. Über die Online-Dienste des Außenministeriums und seines Vertretungsnetzes sowie der Österreich-Bibliotheken werden sie ab sofort weltweit verbreitet.

Die Österreichische Gesellschaft für Literatur hat die Veröffentlichung der Videos auf ihrer Homepage gestartet: https://www.ots.at/redirect/ogl . Den Beginn machen Laura Freudenthaler, die im Rahmen des Bachmannpreises 2020 mit dem 3Sat-Preis ausgezeichnet wurde, und Nicolas Mahler. Noch im November folgen Lydia Mischkulnig (18.11.) und Radek Knapp (25.11.).

Schon jetzt können auf dieser Homepage Videos mit Autorinnen und Autoren der zweiten Ausgabe von schreibART AUSTRIA gestreamt werden, die seit Beginn der pandemiebedingten Einschränkungen im Kulturbereich von den österreichischen Kulturforen und Vertretungsbehörden im Ausland über die sozialen Medien zugänglich gemacht wurden. Mit dieser Initiative will das Außenministerium aktiv zum internationalen Erfolg des zeitgenössischen österreichischen Literaturgeschehens beitragen.

16.11.2020. Während in Österreich die Lage rund um die Spitals- und Intensivbetten dramatisch wird, nehmen die gute Nachrichten rund um den Hoffnungsschimmer Covid-Impfung zu. Nun gibt es offenbar schon einige Impfstoffe, die offenbar in der Lage sind, die massenhafte Verbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern. Weiters könnte es schon bald Medikamente geben, die jenen Menschen helfen könnten, die schwer am Coronavirus erkrankt sind. Ergebnisse zur Langzeitverträglichkeit dieser Neuentwicklungen gibt es freilich noch keine.

Zur politischen Entwicklung rund um die Pandemie gibt es eine sehr unerfreuliche Entwicklung. Alle drei Oppositionsparteien (SPÖ, NEOS und FPÖ) verweigern den nationalen Schulterschluss bei der Pandemiebekämpfung und versuchen mit teilweise absurd anmutenden und widersprüchlichen Argumenten, politisches Kleingeld aus der Krise zu schlagen. Das ist in der Situation, in die wir alle geraten sind, mies und beschämend.

16.11.2020. Die gute Nachrichten rund um die nehmen zu. Nun gibt es offenbar schon einige Impfstoffe, die offenbar in der Lage sind, die massenhafte Verbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern. Weiters könnte es schon bald Medikamente geben, die jenen Menschen helfen könnten, die schwer am Coronavirus erkrankt sind. Ergebnisse zur Langzeitverträglichkeit dieser Neuentwicklungen gibt es freilich noch keine.

Zur politischen Entwicklung rund um die Pandemie gibt es eine sehr unerfreuliche Entwicklung. Alle drei Oppositionsparteien (SPÖ, NEOS und FPÖ) verweigern den nationalen Schulterschluss bei der Pandemiebekämpfung und versuchen mit teilweise absurd anmutenden und widersprüchlichen Argumenten, politisches Kleingeld aus der Krise zu schlagen. Das ist in der Situation, in die wir alle geraten sind, mies und beschämend.

05.11.2020. Noch eine Krankheit befindet sich leider weltweit auf dem Vormarsch: – also jene Form der "Zuckerkrankheit", die man meist im Alter entwickelt, durch Bewegungsmangel, fett- und kohlehydrat- bzw. zuckerreicher Ernährung begünstigt wird und/oder eine genetische Ursache hat. Derzeit gibt es weltweit rund 470 Millionen DiabetikerInnen; 90 Prozent davon Typ-2. Im Zuge der Coronavirus-Pandemie werden diese Menschen den Risikogruppen zugeordnet. Im Vorfeld des Weltdiabetestages am 14. November veranstaltete nun das renommierte Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim ein Online-Workshop für JournalistInnen, um die neuesten Erkenntnisse und Behandlungsstrategien rund um mitzuteilen. Die wichtigsten Botschaften für Menschen über 50 vorab:

  • Checken Sie vierteljährlich ihren .
  • Regelmäßig messen; unter 130/80 soll er sein.
  • senken; jedenfalls unter 100 mg/dl, besser unter 70 mg/dl.
  • Täglich machen.
  • Tierisches Fett, Zucker und andere Kohlehydrate auf ein Minimum einschränken; jede Mahlzeit sollte zu einem Drittel aus bestehen.
  • Machen Sie Ihren Arzt / Ihre Ärztin zum dauerhaften Diabetes-Coach!

Wenn Menschen an Diabetes denken, ist die Überwachung des Blutzuckerspiegels normalerweise das Erste, was ihnen in den Sinn kommt. Es gibt jedoch noch viel mehr Faktoren zu berücksichtigen, wenn es darum geht, mit dieser Krankheit umzugehen. Diabetes kann Komplikationen an verschiedenen Organen und Körperteilen wie Augen, Mund, Nerven, Nieren und Herz verursachen, wobei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine der Haupttodesursachen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes sind. Das Fördern der Herzgesundheit ist für Menschen mit Typ-2-Diabetes von größter Bedeutung.

Kenne deinen HbA1c, LDL-Wert, Blutdruck
Foto © Andreas Hollinek

Jean-Luc Eiselé, CEO der World Heart Federation, betonte auf der Veranstaltung das geringe Bewusstsein vieler Patienten bezüglich des Herz-Kreislauf-Risikos bei Diabetes: "Viele Menschen, die mit Diabetes leben, sind sich nicht dessen bewusst, dass sie möglicherweise auch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben, da eine Schädigung des Herzens nicht immer sofort zu Symptomen führt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die weltweit häufigste Todesursache, doch mindestens 80 Prozent der vorzeitigen Todesfälle durch Herzkrankheiten und Schlaganfall könnten vermieden werden. Deshalb ist es für Menschen, die mit Diabetes leben, so wichtig, mit einem Arzt darüber zu sprechen, wie sie sich schützen können."

Aus kardiologischer Sicht fügte Prof. Ricardo Fontes-Carvalho, ein renommierter Kardiologe aus Portugal, hinzu: "Ein hoher Blutzuckerspiegel prädisponiert Patienten zu mehr Arterienverstopfungen im ganzen Körper, insbesondere in Herz und Gehirn. Menschen, die mit Diabetes leben, neigen auch zu einem hohen Gehalt an schlechtem Cholesterin und einer Veranlagung zu Bluthochdruck, Fettleibigkeit oder Bewegungsmangel, was ihr kardiovaskuläres Risiko erhöht. Selbst wenn der Glukosespiegel unter Kontrolle ist, erhöht Typ-2-Diabetes das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfall erheblich, was zeigt, wie wichtig ein integrierter Behandlungsansatz aller kardiovaskulären Risikofaktoren ist, um das Risiko zu senken."

Prof. Dr. Thomas Wascher (einer der führenden österreichischen Diabetes-Experten und Leiter der Diabetes-Ambulanz am Hanusch-Krankenhaus): "Die Steuerung der Herzgesundheit ist ebenso wichtig wie die Steuerung des Blutzuckerspiegels bei Menschen, die mit Diabetes leben. Die Vernetzung von Herz und Blutgefäßen ist der Grund dafür, dass Typ-2-Diabetes das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle erhöht. Wir wissen, dass Patienten mit Typ-2-Diabetes ein zwei- bis viermal höheres Risiko haben, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln, als Patienten ohne Diabetes. Daher ist ein ganzheitlicher Ansatz beim Umgang mit Typ-2-Diabetes und dem Risiko von Herzerkrankungen erforderlich."

Dr. Sarah Jarvis, Allgemeinmedizinerin und Fellow des Royal College of General Practitioners in Grossbritannien, erklärte, warum ein offener Dialog zwischen Patienten und Ärzten so wichtig ist, insbesondere bei chronischen Krankheiten wie Diabetes: "Der Schlüssel zum langfristigen Erfolg bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes liegt darin, dass die Patienten eine gute Kommunikation mit ihrem Arzt haben und mit ihm als Team zusammenarbeiten, um ihre Erkrankung erfolgreich zu bewältigen. Wir wissen, dass Patienten ihre Behandlung eher akzeptieren, wenn sie daran glauben, dass sie ihren Zustand verbessern können." Und (sinngemäß): "DiabetikerInnen haben für etliche Folgekrankheiten ein doppelt so hohes Risiko. Halten sie sich aber an alle Empfehlungen, haben sie für genauso viele andere Krankheiten ein halb so großes Risiko."

09.10.2020. Endlich eine gute Nachricht zur : Die Anti-COVID-19 Hyperimmunglobulin-Therapie (CoVIg-19) der Plasma Allianz befindet sich im Rahmen der Phase 3 Studie in Evaluierung und könnte eine der frühesten Behandlungsmethoden für Krankenhauspatienten werden, bei denen das Risiko ernsthafter Komplikationen aufgrund von COVID-19 besteht. Maßgeblicher Beitrag aus Österreich zur Entwicklung, Plasmaaufbringung und Herstellung von klinischem Material.

Die CoVIg-19 Plasma Allianz, eine so noch nie dagewesene Zusammenarbeit führender Plasmaunternehmen, unterstützt durch globale Unternehmen außerhalb der Plasmabranche, hat heute bestätigt, dass ab jetzt Patienten für die Phase 3 der klinischen Studie für die stationäre Behandlung mit dem Anti-Coronavirus-Immunglobulin (ITAC) registriert werden. Die Studie wird vom National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), einem Teil der National Institutes of Health (NIH) des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums, gesponsert. In dieser Studie werden die Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit einer zu untersuchenden intravenösen Hyperimmunglobulin-Therapie (H-Ig) aus Blutplasma zur Behandlung erwachsener Krankenhauspatienten beurteilt, bei denen ein ernsthaftes Risiko von Komplikationen aufgrund von COVID-19 besteht. Bei Erfolg könnte H-Ig eine der ersten Behandlungsoptionen für stationäre Patienten mit COVID-19 werden.

In dieser weltweiten, über mehrere Zentren verteilten Studie werden, unter Zuhilfenahme des globalen INSIGHT-Netzwerks der NIH, erwachsene Patienten an bis zu 58 Standorten in 18 Ländern auf der ganzen Welt registriert sein, die mit COVID-19 stationär aufgenommen wurden und 12 Tage lang oder weniger Symptome aufwiesen, ohne unter lebensbedrohlichen Organdysfunktionen oder Organversagen zu leiden. Patienten werden standardmäßig mit Remdesivir behandelt, wodurch die Sicherheit und Wirksamkeit von H-Ig evaluiert werden kann, wenn es zusammen mit Remdesivir verabreicht wird. Die zu untersuchenden H-Ig-Materialien für die Studie werden von CSL Behring und Takeda im Namen der CoVIg-19 Plasma Allianz sowie durch zwei weitere Firmen bereitgestellt.

Einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Therapie liefert das Global Pathogen Safety Team von Takeda in Wien. Doz. Dr. Thomas R. Kreil, Leiter der Global Pathogen Safety von Takeda, ist stolz auf die Leistung seines Teams: "Das Projekt ist von globaler, gesundheitspolitischer Bedeutung. Mit unserer Expertise am Takeda Standort in Wien tragen wir maßgeblich zur Entwicklung bei. Wien bestätigt damit einmal mehr seine Rolle als Vorreiter in der Entwicklung und Produktion von Medikamenten aus humanem Plasma."

Bereits Ende Juni startete, nach intensiver Vorbereitung, der Herstellungsprozess von klinischem Material auf Basis einer bewährten Plattform am Produktionsstandort von Takeda in Wien. Der Prozess dauert normalerweise im Durchschnitt etwa ein Jahr, bis mit der Produktion begonnen werden kann. In Rekordzeit – weniger als zwei Monate nach Prozessimplementierung – hat der Wiener Standort die ersten Medikamente für die klinische Studie fertiggestellt. "Die Implementierung und Abwicklung eines so komplexen Produktionsprozesses in so kurzer Zeit und trotz aktueller COVID-19 Beschränkungen, ist unserem hochmotivierten und erfahrenen Team zu verdanken", sagt DI Karl-Heinz Hofbauer, Leiter der Takeda Produktionsstandorte in Wien.

Die Ablaufplanung und Umsetzung der Produktion wurden in enger Abstimmung mit internationalen Teams umgesetzt. Ein eigens für diese Aufgabe gebildetes Team entwickelte produktionstechnische Lösungen um einen Prozess, der normalerweise mehrere Monate in Anspruch nehmen würde, zu beschleunigen. "Selbstverständlich müssen bei jedem Produktionsprozess alle vorgeschriebenen Sicherheits- und Qualitätsbestimmungen gewahrt werden. Wir können dabei auf jahrzehntelange Erfahrung und bewährtes Know-how zurückgreifen", erklärt Hofbauer und ergänzt: "Die Produktionsstandorte von Takeda in Österreich haben eine lange Geschichte und die Arbeit mit dem wertvollen Rohstoff Blutplasma stand dabei immer im Zentrum."

Plasmaspender sind Lebensretter: Für die Entwicklung und Produktion von CoVIg-19 wurden und werden Antikörper gegen das Coronavirus benötigt. Diese Antikörper sind im Plasma von Menschen zu finden, die nach einer Infektion mit COVID-19 wieder genesen sind. "Die Plasmaspende ist der wesentliche erste Schritt auf dem Weg zur Entwicklung eines möglichen Arzneimittels gegen COVID-19. Auch hier ist Österreich führend. Die erste Plasmaspende für CoVIg-19 kam aus einem unserer BioLife Plasmazentren in Österreich", erklärt Dr. Matthias Gessner, Leiter von BioLife Europa und betont, dass jede Plasmaspende lebensrettend ist: "Wir waren die ersten, die bei den Behörden um Unterstützung angesucht haben, um dieses sogenannte Rekonvaleszenz-Plasma sammeln zu können." Nicht nur das Plasma von genesenen COVID-19-Patienten ist unglaublich wertvoll. Auch die Herstellung vieler anderer lebenswichtiger Arzneimittel ist nur durch Plasmaspenden möglich. Gerade Menschen mit seltenen und komplexen Erkrankungen sind oft auf Medikamente aus Plasma angewiesen. Der Satz "Plasmaspender sind Lebensretter" hat nach wie vor universelle Gültigkeit.

Die globale Allianz aller führenden Plasma-Unternehmen zur Entwicklung einer Behandlung von COVID-19 ist ein bedeutender Schritt, wie Kreil erläutert: „COVID-19 lässt Unternehmen näher zusammenrücken und ermöglicht eine nie dagewesene Zusammenarbeit von führenden pharmazeutischen Unternehmen. Es geht in dieser Situation nicht darum, wer zuerst auf den Markt kommt, sondern, dass alle gemeinsam das Tempo erhöhen und die Erfahrungen und Anstrengungen bündeln, um gemeinsam möglichst schnell eine Antwort auf diese Krankheit zu finden.“

Zusätzlichen Schub bekommt die Forschung zur Behandlung von COVID-19 durch CARE (Corona Accelerated R&D in Europe), ein Projekt, das durch die europäische „Innovative Medicines Initiative“ (IMI), einem Gemeinschaftsunternehmen von EU und EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations), unterstützt wird. CARE ist ein Zusammenschluss von führenden Forschungseinrichtungen und Pharmaunternehmen. Die Leitung von CARE liegt beim französischen nationalen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung VRI-Inserm, Janssen Pharmaceutica NV, einem der Janssen-Pharmaceutical-Unternehmen von Johnson & Johnson (Beerse, Belgien), und Takeda Pharmaceuticals.

"Österreich ist auf dem Gebiet der Plasmaspende ein Vorreiter“, sagt Gessner und ergänzt: „Das erste Plasmaspendenzentrum Europas wurde 1964 in Wien eröffnet. Und Österreich ist nach wie vor eine globale Drehscheibe für Plasma: Etwa fünf der weltweit 60 Millionen Liter Plasma werden in Fraktionierungsanlagen direkt in Österreich zu Arzneimitteln verarbeitet.“

Takeda leistet mit seinen 12 BioLife Plasmazentren, dem größten Plasmaspendenetzwerk in Österreich, einen wesentlichen Beitrag in der Sammlung von Blutplasma. Über 400 Menschen arbeiten in den Plasmazentren Tag für Tag daran, Spender zu betreuen und Plasma in höchster Qualität zur Verfügung zu stellen, welches notwendiges Ausgangsmaterial für unzählige Therapien ist – nicht nur in COVID-19-Zeiten. Bei Takeda Wien, einer der größten Plasmafraktionierungsanlagen der Welt, werden im Jahr über 3,5 Millionen Liter Plasma zu unterschiedlichsten Medikamenten verarbeitet.

Die Allianz wurde im Rahmen der Bemühungen gegen die COVID-19-Pandemie im April 2020 gegründet, um potenzielle, aus Plasma gewonnene Therapiemittel für Menschen zu entwickeln, bei denen ernsthafte Komplikationen aufgrund von COVID-19 zu erwarten sind. Die CoVIg-19 Plasma Allianz bringt weltmarktführende Plasmaunternehmen zusammen, um an der Entwicklung einer zu untersuchenden, markenfreien polyklonalen Anti-SARS-CoV-2 Hyperimmunglobulin-Medizin zur potenziellen Behandlung von Patienten zu arbeiten. Ein Hyperimmunglobulin ist ein qualitativ hochwertiges pharmazeutisches Produkt, das gereinigte, konsistente und konzentrierte Pegel rekonvaleszenter Antikörper enthält.

Das "Ig" in CoVIg-19 steht für "Immunglobulin", das die CoVIg-19 Plasma Allianz zur Konzentration der Antikörper in einer potenziellen Medizin verwendet. Die von CSL Behring und Takeda gebildete Allianz kann auch auf die modernsten Kenntnisse der Gründungsmitglieder Biotest, BPL, LFB und Octapharma, zusammen mit zusätzlichen Mitgliedern aus der Industrie wie ADMA Biologics, BioPharma Plasma, GC Pharma, Liminal BioSciences, National Bioproducts Institute und Sanquin, zurückgreifen. Die Bill & Melinda Gates Foundation bietet beratende Unterstützung. Microsoft stellt die Technologie bereit, darunter die Website der Allianz und den Plasma Bot für die Rekrutierung von Spendern. Weiters liefern auch Unternehmen wie Pall und Uber Health Beiträge für die CoVIg-19 Plasma Alliance. Experten der Allianz arbeiten gemeinsam an Schlüsselaspekten wie der Plasmagewinnung, der Entwicklung klinischer Studien und der Produktherstellung.

05.10.2020. Was würde die von FPÖ-Parteichef Norbert Hofer und dem Linzer Gesundheitsstadtrat (!) Michael Raml heute erhobene Forderung bedeuten, alle Einschränkungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des abzuschaffen und nur noch Gesundheits- und Alteneinrichtungen zu schützen? Die Folgen wären fatal: ein rasanter Anstieg der Fallzahlen, eine Überlastung aller Gesundheitseinrichtungen, ein schneller Anstieg Covid-bedingter Todesfälle (auch in jüngeren Bevölkerungsgruppen) und eine ghetto-artige Verbringung betagter Menschen in abgeriegelten Einrichtungen, in denen sich zusätzlich zum Virus auch Einsamkeit, Mutlosigkeit und Verzweiflung ausbreiten. Wer das will, möge diese nur auf ihren eigenen Vorteil bedachten Politiker wählen.

Coronavirus FPÖ Politik
Grafik © Andreas Hollinek

01.10.2020. Nach einer Beruhigung der Lage im Sommer ist Österreich nun mit einem neuerlichen Anstieg der Infektionszahlen konfrontiert. Ob wir schon in einer zweiten Welle angelangt sind oder diese noch bevorsteht, darüber herrscht Uneinigkeit. Jedoch wurden bereits diverse Vorsichtmaßnahmen getroffen, um einen weiteren Lockdown wie im Frühjahr zu verhindern. Und diese verschärften Regeln sowie das Vorgehen der Regierung polarisieren. Das verdeutlichen die Ergebnisse der aktuellen Corona-Tracking-Studie des digitalen Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent. Nicht nur in Bezug auf den Umgang mit der aktuellen Situation sowie deren weitere Entwicklung herrscht Unklarheit, auch das Potenzial neuer Tools zur Eindämmung des Coronavirus wie die Corona-Ampel ist umstritten. Von einer Sache sind die Österreicher jedoch mittlerweile überzeugt: Nie ohne meinen Mund-Nasen-Schutz!

Die aktuelle Zeit ist eine, die polarisiert und die Meinung der Österreicher spaltet. Keine leichte Aufgabe für die politischen Entscheidungsträger, befinden sich diese doch auf einer Gratwanderung zwischen sinnvollen Beschränkungen und unverhältnismäßigen Einschränkungen für die Bevölkerung. Diese gelingt der Regierung zum Teil, wie die Ergebnisse der aktuellen Marketagent-Studie zeigen.

Waren es im Juli noch 54,5 Prozent der Befragten, so zeigt sich zum aktuellen Zeitpunkt nur noch gut ein Drittel mit der Arbeit der heimischen Politik im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zufrieden. Knapp 4 von 10 finden diese zumindest teilweise gelungen. Dem gegenüber steht knapp ein Viertel der Österreicher, die dem derzeitigen Vorgehen gar nichts abgewinnen können. Die Bewertung ist dabei auch eine Frage des Alters. Während die Jugendlichen und jungen Erwachsenen hier tendenziell unschlüssiger sind, steigt die Zufriedenheit ab der Generation 50plus deutlich an. Die größten Kritiker sind unter den 40- bis 49-Jährigen zu finden.

Grundsätzlich wird die heimische Bevölkerung laut den Umfrageergebnissen dabei nicht unbedingt gerne von der Regierung bevormundet. Stattdessen wünschen sich die Österreicher, dass im Umgang mit der Coronakrise stärker auf die Eigenverantwortung der Bürger gesetzt wird. Mehr als 6 von 10 sind dieser Ansicht, nur knapp 40 Prozent rufen nach klaren gesetzlichen Regelungen und Vorschriften. Dieses Bild verstärkt sich tendenziell mit dem Alter, speziell ab der Generation 40plus, erklärt Marketagent-Geschäftsführer Thomas Schwabl.

Dementsprechend positioniert sich auch gut jeder Zweite klar gegen einen weiteren Lockdown wie im Frühjahr. Ein Drittel stünde dieser Entwicklung weitgehend neutral gegenüber. Doch sollten wir uns bereits auf erneute Schließungen von Geschäften, Lokalen, Schulen und Co. einstellen? Hier scheiden sich die Geister. Während die eine Hälfte der heimischen Bevölkerung eher damit rechnet, kann sich die andere Hälfte kaum vorstellen, dass die Regierung wiederholt zu derart drastischen Maßnahmen greifen würde.

Ein neues Tool zur Eindämmung der Pandemie ist die Corona-Ampel. Sie wurde Anfang September von der Regierung eingeführt, um die Corona-Situation in Österreich besser einschätzen zu können. Die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot zeigen das jeweilige Ansteckungs-Risiko in einer Region oder einem Bezirk an und werden mindestens einmal pro Woche von einer Kommission festgelegt. In Hinblick auf das tatsächliche Potenzial dieser Maßnahme sind die Österreicher jedoch skeptisch. Nur etwa 4 von 10 schätzen die Ampel als sinnvoll ein. Problematisch gesehen wird das Tool dabei vor allem in Puncto Verständlichkeit.

Für mehr als 6 von 10 Befragten sind die Corona-Ampel sowie die mit den Farben einhergehenden Maßnahmen wenig bis gar nicht klar nachvollziehbar. So ist knapp jeder Zweite verunsichert, was die Farbe in seiner Region nun für ihn bedeutet. Speziell die Umsetzung der Ampelfarben im Alltag der Bevölkerung sorgt für Verwirrung: Weniger als 4 von 10 wissen dadurch, wie sie sich verhalten und welche Maßnahmen sie befolgen sollen. Bei der Festlegung der Farben für gewisse Regionen mangelt es aus Sicht der Österreicher zudem an Transparenz. Nur gut 4 von 10 Befragten verstehen, wann und warum die Farben Gelb, Orange und Rot vergeben werden und empfinden den Prozess als nachvollziehbar.

Bringt die Einführung der Corona-Ampel nun insgesamt mehr Klarheit über die aktuelle Situation? Mehr als die Hälfte der heimischen Bevölkerung stimmt dem nicht zu. Insgesamt ist die Corona-Ampel derzeit ein polarisierendes Tool, dem es in den Augen der Österreicher noch etwas an Transparenz und Nachvollziehbarkeit mangelt. Einen wichtigen Effekt bringt sie für 6 von 10 Befragten jedoch mit sich: Die jeweilige Farbe schärft die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein der Bevölkerung für das Ansteckungsrisiko in ihrer jeweiligen Region, resümiert Schwabl.

Durch die erneute Verschärfung der Maßnahmen wird das Coronavirus auch im Alltag der Bevölkerung wieder verstärkt spürbar. Davon betroffen ist beispielsweise der Bildungsbereich. Obwohl der Schulstart wie üblich stattfinden konnte, gelten hier aufgrund des Ansteckungsrisikos ebenfalls Einschränkungen. Eine Alternative wäre die erneute Einführung von Distance Learning bzw. Homeschooling wie im Frühjahr. Für mehr als drei Viertel der Befragten stellt das in der Volksschule aber keine echte Option dar. Gut 7 von 10 sind der Meinung, dass auch in der Unterstufe die Präsenzlehre klar bevorzugt werden sollte. In der Oberstufe gilt die Fernlehre allerdings für mehr als jeden Zweiten als durchaus denkbar, an den Universitäten und FHs würden zwei Drittel die Wiedereinführung befürworten.

Die Corona-Pandemie ließ auch den Konsumbereich nicht unberührt. Vor allem kleine und lokale Unternehmen litten unter dem Lockdown im Frühjahr. Weitgehend unbeeinflusst blieb dadurch allerdings das Einkaufsverhalten der Österreicher in Punkto Regionalität: Gut drei Viertel kaufen gleich oft bei lokalen Betrieben oder Händlern ein wie vor Corona. Doch egal ob in Bildungsstätten, Einkaufszentren oder an anderen öffentlichen Orten, eine Sache hat sich laut Lisa Patek, Marketingleiterin von Marketagent, durch die Pandemie maßgeblich verändert: "Der Mund-Nasen-Schutz hat sich zum alltäglichen Begleiter etabliert. Aus der anfänglichen Skepsis wurde mittlerweile Gewohnheit, wie die Ergebnisse zeigen: Die erneute Maskenpflicht an öffentlichen Orten stößt auf hohe Zustimmung. Drei Viertel der Österreicher unterstützen diese Entscheidung der Regierung im Kampf gegen das Coronavirus." [Quelle: Marketagent.com online reSEARCH GmbH]

08.09.2020. Mehr als 800 Werke wurden heuer bei den beiden Literaturbewerben "zeilen.lauf" und "schreib.art" eingereicht. Hobby-AutorInnen jedes Alters hatten die Möglichkeit, ihre selbstverfassten Werke einzureichen. In den nächsten Wochen werden die hunderten Beiträge anonymisiert, von einer professionellen Jury gesichtet und die Finalisten ausgewählt. Die Projektleiterin der beiden Literaturbewerbe, Clara Thomayer (von der Badener Eventagentur Vision05) zeigt sich stolz: "Wir freuen uns, dass so viele Menschen die schwierige Zeit der letzten Wochen und Monate genutzt haben, um kreativ zu werden und ihre tollen Werke bei unseren Bewerben einzureichen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei unseren Sponsoren bedanken, die gemeinsam mit unserem Team die Literaturbewerbe möglich machen, kreative Schreibtalente fördern und die Bewerbe seit einem Jahrzehnt wachsen lassen: das Kulturland Niederösterreich, die Raiffeisenbank Baden, das Congress Casino Baden, Bösmüller, ORF III, Ö1, Licht für die Welt, Stabilo, Nintendo, Hasbro, Verival und viele mehr. Wir blicken auf ein spannendes Finale im November, bei dem uns die Finalisten endlich live ihre Werke präsentieren werden."

Schreiben 6
Foto © Andreas Hollinek

Das Finale findet heuer zum zweiten Mal im Casineum des Congress Casino Badens statt. Der Finaltag des Literaturbewerbs "zeilen.lauf" wird am 6. November um 18 Uhr veranstaltet. Einen Tag danach, um 17 Uhr, findet dann das Finale des Kinder- und Jugendliteraturbewerbs "schreib.art" statt. Die besten AutorInnen dürfen ihre Werke vor Publikum und Jury vortragen. Neben den Finalveranstaltungen erwartet die Finalteilnehmer ein spannendes Rahmenprogramm inklusive Sprechcoaching. Tickets für die Finalveranstaltungen im Casineum des Congress Casino Badens sind ab sofort auf sowie direkt im Casino Baden erhältlich. Auf die Gewinner wartet ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 2500 Euro.

03.09.2020. Outdoor, outdoor, outdoor! Auch wenn das Wetter unbeständiger und kühler wird – wir alle tun gut daran, weiterhin möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Das ist nicht nur das beste Rezept gegen eine Ansteckung mit dem , es für die allermeisten Unbefindlichkeitszustände ein gutes Vorsorgeprogramm. Damit die "Frei-Zeit" auch Spaß macht, sollte man sich jetzt schon eine optimale Outdoor-Bekleidung zulegen. Denn – so lautet eine ewig gültige Outdoor-Freak-Formel: Wenn man wettferfest gekleidet ist, gibt es kein schlechtes Wetter. Die beiden wichtigsten Begriffe beim Kauf von Anorak und Co: Wassersäule und Atmungsaktivität. Erstere sollte 15.000 mm oder mehr betragen; für die Atmungsaktivität passt ein MTVR-Wert von 10.000 Gramm oder mehr. MTVR steht dabei für Gramm pro Quadratmeter während 24 Stunden. Will man bezüglich der Imprägnierung auf die Natur Rücksicht nehmen, empfehlen sich wasserabweisende Mittel, die zu hundert Prozent biologisch abbaubar sind. Ein Muss für die zweite Welle: ein Schlauchschal. Draußen schützt der vor Kälte, drinnen und bis über die Nase hochgezogen vor dem Virus. Am besten ist, man kauft sich gleich mehrere Schals – damit man sie nach Gebrauch immer gleich waschen kann.

Outdoor 1
Foto © Andreas Hollinek

19.08.2020. Eine wirksame und zugleich sichere Coronavirus-Schutzimpfung würde den tagtäglichen Stress von Menschen über 50 sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem bzw. ungünstiger Blutgruppe deutlich abschwächen. Aber noch ist es nicht soweit. Anfang 2021 könnten die ersten Impfstoffe die letzten Hürden für eine Zulassung durch die Gesundheitsbehörden überwunden haben. Zu diesem Zeitpunkt wird es dann auch schon aussagekräftige Analysen geben, wie gut und wie sicher der jeweilige Impfstoff ist. Was man davor schon tun kann: sich gegen alles impfen lassen, was im Zusammenwirken mit einer Covid-19-Infektion dauerhafte Gesundheitsschäden verursachen oder gar tödlich enden könnte. Gesundheitsexperten empfehlen jedenfalls eine Impfung gegen die (echte Grippe) und gegen einen Infektion mit Pneumokokken.

Impfschutz Corona Pandemie
Grafik © 50plus.at / Hemera Techn. Inc.

02.07.2020. Deutsche und Österreicher sind in Urlaubslaune. Das zeigen zwei aktuelle Umfragen, die von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) in und durchgeführt wurden. Auch wenn die die finanzielle Lage in den Haushalten in Folge von Corona teilweise angespannt ist: Laut Umfrage kann die Mehrheit sich einen Urlaub leisten und hat auch vor, zu verreisen. Konkret sagen 71 Prozent der Österreicher und 65 Prozent der Deutschen, dass sie bis Jahresende sicher oder h&öuml;chstwahrscheinlich auf Urlaub fahren werden. In Absolutzahlen sind das 4,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher sowie 41,1 Millionen Deutsche, die heuer noch verreisen wollen. Mit 1,7 Reisen planen die Österreicher auch mehr Urlaube als die Deutschen mit 1,2 Reisen.

Reiseland Österreich
Foto © Andreas Hollinek

72 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, die einen Urlaub planen, wollen diesen im Inland verbringen. Die meisten zieht es dabei in die , nach und nach . Vor allem Kärnten profitiert von den Urlaubern, die in "normalen" Jahren einen Badeurlaub in Sun-and-Beach-Destinationen wie Italien und Kroatien machen: 74 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher, die im Vorjahr in Italien oder Kroatien einen Urlaub verbracht haben, planen heuer einen Inlandsurlaub. "Österreich ist diesen Sommer offenbar eine echte Alternative zu einem klassischen Badeurlaub am Meer", sagt Holger Sicking, Leiter des Teams Tourismusforschung & Data Analytics der Österreich Werbung. Auch interessant: Während es die Älteren überproportional stark ins zieht, wollen die Jüngeren stärker in , , und urlauben. „Das dürfte mit den Urlaubsarten Städteurlaub und Aktivurlaub zu tun haben, die für jüngere Menschen in der Regel interessanter sind“, so Sicking.

Deutlich niedriger als hierzulande ist der Anteil der Inlandsurlauber in Österreichs wichtigstem ausländischen Herkunftsmarkt: Während hierzulande 72 Prozent der Befragten einen Inlandsurlaub planen, sind es in Deutschland nur 41 Prozent. Die Deutschen zieht es stärker ins Ausland – auch nach Österreich: 7 Prozent der Deutschen, die einen Urlaub planen, wollen diesen in Österreich verbringen. Das liegt über dem Schnitt von rund 4 Prozent in "normalen" Jahren. Das Thema Sicherheit spielt bei der Urlaubsplanung derzeit eine noch größere Rolle. Auf Hygiene am Reiseziel und in der Unterkunft achten 75 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, auf das Infektionsgeschehen am Reiseziel 64 Prozent. Entscheidend ist aber auch die Frage: Was passiert im Fall des Falles? Für 60 Prozent ist wichtig, dass sie "rasch wieder nach Hause kommen können".

Da dem Inlandstourismus in Österreich aktuell eine besondere Bedeutung zukommt, hat FUR im Auftrag der Österreich Werbung zusätzlich eine idente Umfrage in Österreich durchgeführt. Die Online-Befragungen fanden zeitgleich zwischen 7. und 15. Mai 2020 statt. Befragt wurden 1000 Personen zwischen 18 und 75 Jahren in Österreich sowie 2514 Personen zwischen 14 und 75 Jahren in Deutschland. Die kompletten Studienergebnisse stehen der österreichischen Tourismusbranche kostenlos zur Verfügung. Interessierte können die Studie hier anfordern: .

18.06.2020. Keine Lust auf Fernreisen, Ballermann, Meer und brütend heißen Strand? Urlaub in – Mitteleuropas weitläufigster Thermenlandschaft – ist eine wohltuende Alternative für gesunde Erholung und entschleunigendes Entspannen in diesem Sommer. Besonderes Extra eines Wohlfühlurlaubs: Beim fast schwerlosen Schweben im legendären Heilwasser kann man Alltagsstress, Rückenschmerzen oder Gelenkbeschwerden einfach "wegbaden". Die 1000 Wellness-Inseln zwischen den Thermen machen es leicht, den Lärm der Welt schnell zu vergessen. Mit Wohlfühlattraktionen von Ziegenmilchbädern bis zur Zen-Meditation werden Wellness-Träume wahr.

Ideal zum fit werden und fit bleiben bei jedem Wetter, ist das 460 Kilometer lange, bestens ausgebaute Rad- und Wanderwegenetz durch die Bilderbuchlandschaft Altbayerns rund um . 2500 Leihfahrräder warten auf die Gäste, auf Wunsch auch E-Bikes für ein unbeschwertes Radvergnügen mit "eingebautem Rückenwind". Zum Beispiel für Exkursionen und Vogelbeobachtungen im Europareservat Unterer Inn. Diese "Bayerische Camargue" beginnt direkt vor den Toren des Kurorts.

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Foto © Kur- & GästeService Bad Füssing [PR]

Was das heilsame Urlaubsvergnügen im Herzen des Bayerischen Golf- und Thermenlands besonders attraktiv macht: Eintauchen und aufleben in der Bad Füssinger Thermenwelt ist oft auch noch kostengünstiger als so manche Fernreise in südliche Gefilde. "Auf Wunsch gibt es eine Woche Bad Füssing inklusive Gesundheits- und Verwöhn-Programm mit und Halbpension bereits ab 439,- Euro", sagt Birgit Kreuzhuber vom Kur- und GästeService. Was den Urlaub zwischen den Thermen für viele Gäste noch angenehmer macht: Bad Füssing ist als allergikerfreundlich und auch für seine Barrierefreiheit ausgezeichnet. Keine Überraschung, dass laut einer neuen Studie deshalb über 90 Prozent aller Erstbesucher in Bad Füssing zu Stammgästen werden. "Ich bin sicher auch im Sommer 2020 wird das nicht anders sein", ist Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz überzeugt.

02.06.2020. Der eröffnet die Sommersaison und bietet seinen Gästen diesen Sommer neben dem Nationalparkzentrum in Mittersill, 10 Erlebnisausstellungen, 12 Themenwege sowie täglich exklusive Touren mit den Nationalpark-Rangern wieder ein umfangreiches Angebot. Am 12. Juli 2020 wartet mit dem SalzburgerLand Almsommer-Erlebnistag ein weiteres Highlight für Besucher. "Der Nationalpark Hohe Tauern hat allein in Salzburg eine Fläche von 805 Quadratkilometer und nimmt damit 11 Prozent der Landesfläche ein. Das sind umgerechnet 800 Millionen Quadratmeter und so gesehen ein 'unendlicher' Freiraum für Erholung, naturverträglichen Sport und Naturerlebnis pur. Seitens der Nationalparkverwaltung haben wir in den letzten Wochen alles vorbereitet, damit auch dort, wo es dann doch eng werden kann, vor allem in den Ausstellungen und bei den Informationseinrichtungen, allen geltenden Regeln entsprochen wird", berichtet Nationalparkdirektor Wolfgang Urban. Das größte Naturschutzgebiet Zentraleuropas eröffnet BesucherInnen eine unvergleichliche Landschaft mit unberührten Urwäldern, 279 Bächen und 550 Seen. Gastgeber und Nationalpark-Ranger machen die Schätze des Nationalparks zwischen den 13 Nationalpark-Tälern, Almen, Wasser, Eis und Fels in den Sommermonaten erlebbar.

Nationalpark Hohe Tauern 4
Foto © Andreas Hollinek

Hunderte von bestens markierten Wanderwegen führen in die Nationalpark-Täler, auf Almen und durch Wälder. Zu den Highlights des Nationalparks Hohe Tauern zählen unter anderem die Krimmler Wasserfälle, mit 380 Metern Fallhöhe Europas größte Wasserfälle, der Smaragdweg im Habachtal – als einzige Smaragdfundstelle in den Alpen bekannt und das neue Wildnisgebiet der Sulzbachtäler mit mehr als 6700 Hektar, 17 Gletschern und 25 Dreitausendern.

Die Großglockner Hochalpenstraße am Fuße des höchsten Berges Österreichs zählt zu den schönsten Panoramastraßen Europas. Sie führt in 36 kunstvoll angelegten Kehren bis auf 2571 Meter Seehöhe und endet am längsten Gletscher der Ostalpen, der Pasterze. Ein unvergleichliches Ausflugserlebnis im größten Nationalpark Mitteleuropas. Rauschende Wasserfälle, gigantische Ausblicke und Schneefelder im Hochsommer machen einen Besuch der Großglockner Hochalpenstraße zu einem unvergesslichen Erlebnis.

06.05.2020. Sein – nicht minder berühmter – "Kollege" beim Besuch seines Geburtshauses: "Eine kleine Hütte, in der ein großer Mann geboren ward." Frage an meine Leserschaft: Wer wurde in welchem Ort mit der Adresse "Obere Hauptstraße 25" geboren? Und wie heißt sein "Kollege"? Wer die drei Antworten weiß, sollte sich das Häuschen anschauen – es lohnt sich! Die, die sie nicht wissen, bekommen auf Anfrag an hollinek@50plus.at die drei Hinweise zugesandt.

50plus Blog 04
Foto © Andreas Hollinek

28.04.2020. Apropos Frischluft: Österreich hat das Glück, Ausgangsbeschränkungs-Überdrüssigen ein Frischluft-Eldorado anbieten zu können: die Alpen. Dort kann man von den vergangenen Wochen "distanzieren", in der Weitläufigkeit der Landschaften Abstand halten und neue Kräfte für die "neuen Zeiten" tanken. Die Beherbergungsbetriebe arbeiten dort schon auf Hochtouren, um ihren Gästen ab 29. Mai den Urlaub so sicher und so schön wie nur möglich zu machen. Die neuesten Angebote dazu in meinem Reise Blog auf

50plus Blog 03
Foto © Andreas Hollinek

27.04.2020. Derzeit laut das Motto tatsächlich "Life's better in the Garden". Ob es der eigene Garten ist, der von Verwandten oder ein öffentlicher Park – Frischluft ist angesagt. Die dient der Gesundheit und sorgt für ein vermindertes Ansteckungsrisiko. Wer dann das Paradiesische an schönen Gärten entdeckt hat, wird bestimmt – sobald dies wieder möglich ist – als nächste Reise eine Gartenreise buchen wollen. Besonders schöne Gärten gibt es z.B. in . Um auch die grauen Gehirnzellen zum Sprießen zu bringen, könnte man vorab sein Englisch auffrischen. Mein Tipp: das .

50plus Blog 01
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26.04.2020. Noch ein paar Tage und wir haben die erste Welle der Coronavirus-Pandemie überstanden. Wenn man die Situation in anderen Ländern betrachtet, sind die meisten von uns recht glimpflich davongekommen – gleichwohl noch nicht feststeht, wie hart uns der wirtschaftliche Abschwung treffen wird. Ob wir wollen oder nicht, wir werden uns an viele "Herausforderungen" gewöhnen müssen. Und wir werden lange Zeit Solidarität beweisen müssen – um all jene zu unterstützen, die fremde Hilfe benötigen.

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